4 0 ssw

Inhalte

1. Dein Körper in der 4. SSW

In der 4. Schwangerschaftswoche (3+0 bis 3+6) nistet sich die befruchtete Eizelle in die hoch aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ein. Dies dauert eine Zeit und etwa am elften bis zwölften Tag nach dem Eisprung ist dieser Vorgang abgeschlossen und die Zelle ist nun mit den Blutgefäßen von Mama verknüpft. Ab jetzt wird dieser Zellball, der nun Embryo genannt wird, von Mama mit allem versorgt, was er benötigt um zu wachsen und zu reifen.

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2. Dein Baby in der 4. Schwangerschaftswoche

Aus der eingenisteten Eizelle entsteht in dieser Zeit nicht nur der Embryo, sondern auch die Plazenta, die Nabelschnur, der Dottersack und schützende Eihäute. Jedes Teil hat dabei eine wichtige Aufgaben und wird für dein Baby bis zu einem bestimmten Zeitpunkt überlebenswichtig sein. Die Plazenta bildet sich dabei auf der Seite, die die Gebärmutterschleimhaut berührt und der Blutkreislauf der Mutter wird über die Plazenta mit dem des Embryos verbunden.

3. Beschwerden in der 4. Schwangerschaftswoche

Während der Einnistung kann es passieren, dass winzig kleine Blutgefäße in der Gebärmutter verletzt werden, was zu einer geringen Blutung führen kann. Diese Blutung wird Nidationsblutung (oder Einnistungsblutung) genannt und unterscheidet sich klar von der Periode.

Während die Menstruation mehrere Tage dauert und in der Stärke zunächst zu- dann abnimmt, ist eine Nidationsblutung sehr schwach und dauert meist nur ein bis zwei Tage an. Zudem ist das Blut hellrot, während Blut während der Periode oft dunkelrot bis bräunlich ist. Manche Frauen spüren in dieser Phase zudem einen leichten Schmerz, den Einnistungsschmerz.

Ab jetzt beginnt der Körper auch damit hCG (humanes Choriongonadotropin, das „Schwangerschaftshormon) zu bilden und es kann zu ersten schwangerschaftstypischen Beschwerden wie zum Beispiel Übelkeit kommen. In der Regel vergehen aber noch einige Tage bis Wochen bis die Frau die Schwangerschaft spürbar merkt.

Es ist aber auch nicht ungewöhnlich und kein schlechtes Zeichen, wenn du in dieser Phase noch keinen Unterschied spürst. Viele Frauen merken zu diesem Zeitpunk noch lange nicht, dass sie schwanger sind und auf der anderen Seite kommt es auch häufig vor, dass Frauen fest davon überzeugt sind schwanger zu sein und dann dennoch ihre Periode bekommen.

4. Das Fehlgeburtsrisiko in der 4. SSW

In der 4. Schwangerschafswoche ist das Risiko für eine Fehlgeburt noch sehr hoch, wobei viele Frauen von einer solchen noch nichts mitbekommen, da sie nicht wissen, dass sie schwanger sind oder waren.

Die Einnistung ist ein sehr komplexer Vorgang, der nicht selten fehlerhaft abläuft. In solchen Fällen wird die Eizelle mit der nächsten Periode abgestoßen, was von den meisten Frauen nicht bemerkt wird. Möglich ist es aber auch, dass sich dadurch die Periode um ein paar Tage verschiebt.

5. Daran solltest du jetzt denken

Da diese Zeit eine besonders sensible Phase darstellt, ist es hilfreich, wenn du deinen Körper nicht zusätzlich mit Alkohol oder Nikotin belastest. Wenn möglich stelle schon jetzt das Rauchen ein und verzichte auch lieber auf den Wein zum Essen.

Die Forschung in den vergangenen Jahren legt zudem nahe, dass der psychische Zustand von Frauen einen großen Einfluss auf körperliche Vorgänge haben kann. Versuche darum entspannt zu bleiben und tue dir selbst etwas Gutes.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Zum Ende der 4. Woche steht eigentlich deine Periode an. Wenn du schon ganz ungeduldig darauf wartest schwanger zu werden, fragst du dich bestimmt, wann der beste Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest ist. Auch das Orakeln mit Ovulationstests ist eine beliebte Methode um möglichst frühzeitig in Erfahrung zu bringen, ob man schwanger ist.

Auch wenn es mittlerweile schon Frühschwangerschaftstests gibt, die vier Tage vor der Periode benutzt werden können, sollte man aber immer im Blick behalten, dass die Hormonproduktion nicht bei jeder Frau gleich einsetzt. So ist es durchaus möglich, dass ein Test erst ab dem Tag, an dem deine Periode eigentlich einsetzen sollte positiv wird.

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Zudem sollte man stets bedenken, dass in diesem Stadium viele Schwangerschaften nicht aufrecht erhalten werden. Sollte der Test positiv sein, dann aber dennoch die Periode einsetzen, kann dies doppelt so frustrierend und traurig sein.

7. Anzeichen und Symptome in der 4. SSW

In der 4. Schwangerschaftswoche beginnt dein Körper sich auf eine Schwangerschaft einzustellen. Und so kann es auch in dieser Woche zu ersten Anzeichen kommen, die jedoch meist schwer zu interpretieren sind.

Leichte Übelkeit, spannende Brüste, mehr oder weniger Ausfluss, all das können Symptome für eine Schwangerschaft sein, aber auch auf die bevorstehende Periode hindeuten.

7.1 Ziehen im Unterleib in der 4. SSW

Viele Frauen berichten, dass sie, als sie schwanger waren, anfangs oft das Gefühl hatten, dass ihre Periode bald einsetzen würde. Das dafür typische Ziehen im Unterleib kommt besonders in den ersten Wochen vor und wird im Falle einer Schwangerschaft dadurch ausgelöst, dass das Gewebe beginnt sich zu lockern.

Wenn der Schwangerschaftstest bereits positiv war, machen diese Unterleibsschmerzen vielen Frauen Angst, meist ist es jedoch ein Zeichen dafür, dass sich der Körper gut auf die Schwangerschaft einstellt.

8. Ultraschall in der 4. Schwangerschaftswoche

Wer in der 4. SSW einen Ultraschall-Termin hat, der wird leider noch nichts besonderes sehen können. In dieser Woche kann man eine Schwangerschaft im Ultraschall noch nicht sehen, da seit der Einnistung gerade einmal ein paar Tage vergangen sind.

Was man sehen kann, ist eine gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut, diese sieht man jedoch auch dann, wenn die Frau nicht schwanger ist. Davon sollte man sich jedoch nicht entmutigen lassen: Wenn eine Schwangerschaft besteht, sollte man einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut einen Ultraschall machen und dann wird man sicher schon mehr sehen können.

9. Meine 4 SSW

Dank des Vor- und Weihnachtstrubels hatte ich fast vergessen, dass übermorgen mein NMT sein würde. Doch wie das bei allem, was man nur fast vergisst so ist, fiel es mir ganz plötzlich ein und ab da gab es kein zurück mehr. Nervosität wechselte mit antizipierte Enttäuschung ab („Es hat sowieso nicht geklappt!“) und ich war fest davon überzeugt diesen Zyklus keinen Test zu machen, da dieses Gefühl, wenn der zweite Strich so gar nicht erscheinen will, einfach unausstehlich ist. Außerdem fühlte ich mich kein bisschen schwanger und in zwei bis drei Tagen, mit eintreffen des roten Drachen, wüsste ich ja dann eh woran ich bin.

Da Silvester aber bekanntermaßen ein eher feucht-fröhliches Fest ist und ich in meinem Kontrollwahn unbedingt sicher sein wollte, dass ein Glas Sekt heute Nacht bestimmt in Ordnung sei, habe ich mich am Nachmittag entgegen aller guter Vorsätze doch bereit gemacht und meinen letzten Test geschnappt. Der Pre-Sense von DM, der nun schon einige Monate geduldig in meinem Badezimmer ausharrte, durfte nun also doch noch in diesem Jahr seinen vorgesehenen Zweck erfüllen. Und ich hatte wieder erfolgreich einen neuen Anlass gefunden einen Test zu verschleudern, obwohl ich ja eigentlich auch ohne schwanger zu sein eher auf Alkohol verzichte.

Mit der Überzeugung, dass ich ja eigentlich eh nur teste, um in meiner Vermutung bestätigt zu werden („Es hat eh nicht geklappt!“) und dass ich es nur aus rein rationalen Gründen mache, machte ich den Test also mittags, obwohl doch jeder KiWu-Einsteiger weiß, dass man zumindest Morgen-Urin nehmen sollte, um sich am nächsten Tag nicht vormachen zu können, dass es einfach an der Tageszeit lag. Gebannt starrte ich auf den Test… Einige Sekunden vergingen, das gesamte Feld färbte sich rosa und wurde dann wieder weiß. Der Kontroll-Streifen erschien. Ich war schon kurz davor den doofen Test einfach zur Seite zu legen und später noch einmal drauf zu schauen, da entdeckte ich ihn: EIN ZWEITER STREIFEN!!!! EinzweiterfuckingStreifen! Ernsthaft?? An Silvester? Geht es eigentlich noch kitschiger?

Und weil man einem zweiten Streifen ja nicht trauen kann (zumindest ich nicht, nachdem ich vor einiger Zeit beschlossen habe, dass Schwangerschaftstests einfach hinterhältig und gemein sind und mir negativ anzeigen, nur um mich fertig zu machen), musste ich zur Sicherheit natürlich noch einen Clearblue digital mit Wochenbestimmung machen (nein, ich bin nicht reich und hätte durchaus bessere Verwendung für mein Geld als Schwangerschaftstests, aber man wird ja wohl mal ein bisschen zwanghaft sein dürfen 😉 ). Und der zeigt.. „Schwanger 1-2“.

Erstmal saß ich kurz nur da. Dann wurde mir so langsam klar, dass es eeeendlich, eeeendlich geklappt hat! 9 Monate hat es gedauert und ich weiß, dass andere es deutlich länger versuchen und deutlich länger warten, aber diese Zeit war so unendlich lang und deprimierend und nervig und ich war so froh, nun endlich nicht mehr fürchten zu müssen, dass ich einfach gar keine Kinder bekommen kann oder Finn und ich irgendwie nicht zusammenpassen und ich wie die Freundin einer Freundin die nächsten Jahre kinderlos bleiben werden und erst Kinder bekomme, wenn ich mich endlich von Finn getrennt habe, was einfach unvorstellbar ist, in meiner Welt… Es hat geklappt! Luft holen. Ausatmen.

„FINN!!! FIIIIINN!!“, den Test ausgestreckt wie einen Säbel, laufe ich zu Finn, der erstmal nicht so richtig versteht. Dann macht es klick und vor Freude wird fast eine Träne verdrückt. Nachdem wir uns zusammen gefreut haben und langsam anfangen diese Nachricht zu verarbeiten, kommen schon die ersten Fragen. „Erzählen wir es jetzt schon allen?“ Ich bin skeptisch. Denke die ersten 12 Wochen verlieren noch viele ihre Babys, denke nicht dass uns das passieren würde und sage trotzdem „Nein. Wir warten. Erst mal ist es unser Geheimnis!“

Leider endete diese Schwangerschaft in einer frühen Fehlgeburt. Unser Sternchen leuchtet nun oben am Himmel. Doch schon zwei Zyklen später hatte ich das Glück erneut positiv testen zu dürfen. Dieses Mal erfuhr ich jedoch erst in der 5. Schwangerschaftswoche davon.

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4. SSW: Anzeichen und Symptome in der 4. Schwangerschaftswoche

Der Embryo ist gerade mal 2 Wochen alt und schon kann es die ersten Anzeichen und Symptome in der 4. Schwangerschaftswoche geben. Voller Vorfreude warten sogar einige Mütter auf die ersten Anzeichen und Symptome, auch wenn diese eher gering ausfallen in der 4. SSW. Ihr Körper produziert sowohl in den ersten Schwangerschaftswochen als auch nach der Einnistung des Embryos, das Gelbkörperhormon, das später von der Plazenta hergestellt wird und wichtig für die Schwangerschaft ist. Dadurch entstehen auch erste Anzeichen und Symptome in der 4. SSW.

Einnistungsblutungen als Anzeichen für eine Schwangerschaft in der 4. SSW

Das befruchtete Ei, das sich in den letzten Tagen zu einem Embryo entwickelt hat, möchte sich nun in der 4. SSW in die Gebärmutterschleimhaut einnisten. Diese versorgt ihn ab da mit wichtigen Nährstoffen, übernimmt unter anderem auch den Austausch des Sauerstoffs mit der Mutter. Zudem schützt die Gebärmutterschleimhaut nach einer erfolgreichen Einnistung und so kann der Embryo im Leib der Mutter gedeihen und wachsen. Während der Einnistung bohrt sich der kleine Embryo so tief und fest wie es nur geht in die Gebärmutterschleimhaut. Dabei kann er kleine Blutgefäße der Mutter verletzten und es kommt zu der Einnistungsblutung. Das erste Anzeichen in der 4. SSW wird allerdings von den werdenden Müttern kaum beachtet. Meist denken diese, dass es sich bei der Blutung um eine leichte Regelblutung handelt, die einfach zu früh dran ist. Ein anderes Anzeichen in der 4. SSW für eine mögliche Schwangerschaft kann auch ein Ziehen im Unterleib sein, dass sich oftmals anfühlt wie Krämpfe während der Menstruation. Spätestens wenn in der 5. SSW die Monatsblutung ausbleibt, suchen viele Frauen ihren Frauenarzt auf.

SSW 4: Entwicklung des Babys

4. Schwangerschaftswoche: Symptome für eine Schwangerschaft

Der Embryo hat es geschafft und sich in der schützenden Gebärmutterschleimhaut seiner Mutter eingelebt. Nun wird er von dieser mit wichtigen Nährstoffen versorgt und der Körper der werdenden Mutter setzt das Gelbkörperhormon frei, dass für eine erfolgreiche Schwangerschaft sehr wichtig ist. Sobald die Einnistung geklappt hat, übernimmt nun die Plazenta, diese Aufgabe. Allerdings treten mit der Freisetzung dieses Hormons auch die ersten Symptome in der 4. SSW auf. Erste Übelkeit, typische Gefühlsschwankungen, eine verstopfte Nase oder sogar Verstopfungen können erste Symptome in der 4. SSW sein. Durch das Gelbkörperhormon laufen zudem alle Funktionen im Körper der schwangeren Frau langsamer ab als gewöhnlich. Dies dient zum Schutz des Embryos. Müdigkeit und Lustlosigkeit können weitere Symptome in der 4. SSW sein.

Ein Bluttest schafft Klarheit in der 4. Schwangerschaftswoche

Bemerkt eine Frau die ersten Anzeichen und Symptome in der 4. SSW, besorgt sie sich meist den ersten Schwangerschaftstest. Durch eine Urinprobe kann eine erfolgreiche Befruchtung bereits in der 3. und auch 4. SSW nachgewiesen werden. Denn durch die Befruchtung wird durch das Ei das HCG-Hormon ausgestoßen, dass nur zu einer Schwangerschaft in Ihrem Körper produziert wird. Ist der Wert allerdings zu niedrig kann der Urintest trotz den Anzeichen und Symptomen in der 4. SSW negativ ausfallen. Daher ist es empfehlenswert einen Arzt bei Anzeichen oder Symptomen in der 4. SSW, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, aufzusuchen. Ihr Frauenarzt kann über einen Bluttest mit ziemlicher Sicherheit eine Schwangerschaft in der 4. SSW feststellen.

Quellen

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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4. SSW – Einnistung der Eizelle

Nachdem die Eizelle befruchtet wurde, nistet sie sich in der vierten Schwangerschaftswoche nun in der Gebärmutter ein. Dies kann sich durch eine leichte Blutung – die Einnistungsblutung – bemerkbar machen.

Dein Baby in der 4. SSW

Wenn die befruchtete Eizelle in der 4. Schwangerschaftswoche (also 3+0 bis 3+6) in der Gebärmutter ankommt, kommt es zur Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut – das nennt man eine „erfolgreiche Empfängnis“. Kann sich die Eizelle nicht einnisten, weil beispielsweise die Schleimhaut nicht genügend aufgebaut ist, wird sie in der nächsten Woche mit der Menstruationsblutung ausgeschwemmt und ein neuer Zyklus beginnt.

Die vierte Schwangerschaftswoche: Vom Zellball zum Embryo

Die Einnistung dauert eine Weile und ist etwa am elften bis zwölften Tag nach dem Eisprung abgeschlossen – nun ist die Zelle mit dem Blutkreislauf der Mutter verknüpft. Ab jetzt wird dieser kleine Zellball auch medizinisch Embryo genannt.

Während der Einnistung kann es sein, dass kleine Blutgefäße in der Gebärmutter verletzt werden, was zu einer Blutung führen kann. Diese Blutung nennt man Nidationsblutung (oder Einnistungsblutung). Sie unterscheidet sich meist klar von der Periode: Während Menstruationsblut im Normalfall dunkelrot oder bräunlich ist, ist die Einnistungsblutung eher hell und dauert meist nur ein bis zwei Tage.

Was sagt der Schwangerschaftstest?

Frühschwangerschaftstests könnten die Schwangerschaft in der 4. SSW schon anzeigen – doch sind die Ergebnisse sehr ungenau, weil das Schwangerschaftshormon hCG, das die befruchtete Eizelle ausschüttet, für ein sicheres Ergebnis noch zu schwach konzentriert ist. Zeigt der Schwangerschaftstest also ein negatives Ergebnis, könnten Sie trotzdem schwanger sein. Ein falsches positives Ergebnis ist dagegen eher selten. Wirkliche Sicherheit kann in diesem Stadium nur ein Bluttest beim Frauenarzt liefern.

Schwangerschaftstest: Herkömmliche und digitale Urintests

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Das Baby in der 4. SSW: Die Zellen spezialisieren sich

Nun beginnt die Entwicklung der Plazenta, der Fruchtwasserhöhle und des Dottersacks, welcher später die ersten Blutzellen des Kindes produzieren wird. Die Zellen des Embryos waren bis jetzt noch pluripotent, das heißt, dass sich aus jeder Zelle des Ungeborenen jedes Organ entwickeln konnte. Während der vierten Schwangerschaftswoche beginnen die Zellen nun, sich zu spezialisieren. So bildet sich die Keimscheibe, die sich aus drei Keimblättern zusammensetzt, aus welchen später die Organe entstehen. Das innere Keimblatt wird im Laufe der Schwangerschaft zu Lunge, Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse. Das mittlere Keimblatt bildet die Grundlage für Skelett, Muskeln, Nieren, Blutgefäße und Herz. Aus dem äußeren Keimblatt wachsen Haut, Haare, Pupillen, Zahnschmelz und das Nervensystem.

Gerade misst Ihr Nachwuchs ungefähr 0,5 mm. Ist die Einnistung abgeschlossen, das heißt, Embryo, Fruchtwasserhöhle, Dottersack und Plazenta sind völlig von der Gebärmutterschleimhaut bedeckt, fängt dein kleines Wunder an zu wachsen – und das in rasantem Tempo.

Schwangerschaft

Die Entwicklung vom Embryo zum Baby

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Das Alles-oder-Nichts-Prinzip

In den ersten 14 Tagen nach der Zeugung spricht man vom sogenannten Alles-oder-Nichts-Prinzip. Wird der Embryo durch äußere Einflüsse geschädigt, kommt es entweder zu einer Fehlgeburt oder der Embryo entwickelt sich normal weiter, weil geschädigte Zellen ohne Funktionsverlust ersetzt werden können. Erst wenn sich die Organe entwickeln und somit jede Zelle ihre Aufgabe hat, kann das Ungeborene geschädigt werden.

Das heißt natürlich nicht, dass du in der Frühschwangerschaft zu Alkohol und Zigarette greifen solltest. Beides sind Gifte, die dem Embryo sehr schaden können. Besonders empfindlich ist er zwischen der 5. SSW und der 12. SSW – das kritischste Zeitfenster in der Schwangerschaft. Im Video erfährst du, warum Rauchen und Alkohol während der Schwangerschaft so schädlich für dich und dein Kind sein können:

Schwangerschaftsanzeichen in der 4. SSW

Jetzt geht es los: Schon in der vierten Schwangerschaftswoche kannst du erste, frühe Schwangerschaftsanzeichen bemerken. Müdigkeit und Schlappheit sind beispielsweise weit verbreitet. Kein Wunder! Schließlich leistet dein Körper gerade Schwerstarbeit. Schuld ist übrigens vor allem das Gelbkörperhormon Progesteron, das das Baby beschützt und die Schwangerschaft aufrechterhält, aber gleichzeitig alle Prozesse in Mamas Körper etwas verlangsamt. Deswegen kann es auch sein, dass du jetzt öfter über Verstopfung klagen musst.

Viele Schwangere berichten auch von einem Ziehen im Unterleib, das sich leicht mit Menstruationsbeschwerden verwechseln lässt. Auch die Brüste können spannen oder sogar schon größer werden. Manche Frauen spüren in der 4. SSW aber auch noch gar keine Anzeichen dafür, dass ein kleines Wunder in ihnen heranwächst. Aber keine Sorge, man merkt es schnell genug.
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4. SSW: Die 4. Schwangerschaftswoche

Der Embryo konnte sich zum Ende der 4. Schwangerschaftswoche in der Gebärmutter einnisten und ist nun 2 Wochen alt. Eine aufregende Zeit steht Ihnen bevor und die ersten Anzeichen machen sich in der 4. SSW für eine Schwangerschaft bemerkbar. Manche Mutter macht voller Vorfreude einen ersten Test und sogar unter einem Ultraschallbild lässt sich etwas erkennen, wenn auch noch nicht viel. Die 4. SSW ist sehr wichtig für der Embryo und entscheidet auch maßgeblich über den weiteren Verlauf der Schwangerschaft.

Der Embryo in der 4. Schwangerschaftswoche

Die reife Eizelle wurde bereits in der 3. SSW befruchtet und befand sich auf dem Weg zur Gebärmutter. Bereits da trägt der Embryo Ihre und die Gene Ihres Partners mit sich und Vieles spielt jetzt eine Rolle und ist dabei entscheidend, ob sich das nicht mal ein millimetergroße Wesen, in Ihrer Gebärmutter Mama einleben kann. Die Gebärmutterschleimhaut wurde schon in der 2. SSW produziert und nahm hier wichtige Nährstoffe auf, die dem Embryo bei seiner Entwicklung helfen. Eine entscheidende Rolle spielt auch das Gelbkörperhormon, dass mit Beginn der Schwangerschaftswochen vom Körper produziert wird.

Nun ist der kleine Embryo auf seiner Reise angelangt und befindet sich in Ihrem Uterus. Doch bevor er sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten kann, um schließlich schützend in dieser zu wachsen und zu gedeihen, wird er erst mal seine Hülle ablegen. Es entwickelt sich eine kleine Fruchtwasserhöhle und der Dottersack, der die Versorgung an Nährstoffen sicher stellt. Um den Embryo legt sich nun die lebenswichtige Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, die bei der Entbindung als Nachgeburt ausgeschieden wird. Die Zellen, aus denen der Embryo entsteht, nennen sich „Keimschale“. Daraus werden sich später alle wichtigen Organe entwickeln. Welche Funktionen sie später mal übernehmen werden, ist schon in der 4. SSW klar. Die Gebärmutter bedeckt nach der Einnistung die Keimschale, den Dottersack und die Fruchtwasserhöhle. Alle Nährstoffe, chemischen Substanzen und sogar der Sauerstoff, werden über Sie ausgetauscht und fördern den Wachstum Ihres Babys, das im jetzingen Zeitpunkt noch Embryo genannt wird.

SSW 4: Entwicklung des Babys

Die Einnistung

Ihr Baby nistet sich am Anfang der 4. SSW in Ihrer Gebärmutter ein. Viele Frauen verwechseln die folgende Einnistungsblutung mit der Periode. Aber nicht jede Schwangere bekommt diese Blutung. Sollten Sie bluten, heißt das also nicht, dass Sie nicht schwanger sind!

Doch bevor es zur Einnistung kommt, muss er aus der Eihülle heraus. Der Embryo dringt nun in die Schleimhaut der Gebärmutter ein um hier von Ihnen weiterversorgt zu werden. Denn die Nährstoffe und Sauerstoff werden jetzt schon von Ihnen verwendet. Bitte versuchen Sie also auch jetzt schon auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, sollten Sie rauchen.
Die Fruchtwasserhöhle, Dottersack und die Plazenta werden nun gebildet.

Das Embryo entwickelt sich in der 4. SSW aus den drei Keimblättern. Diese bestehen aus dem inneren Keimblatt (Entoderm), dem äußeren Keimblatt (Ektoderm) und in der Mitte dem Mesoderm.

Sollte sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten können, wird sie mit der nächsten Regelblutung mit ausgeschieden. Das bemerken Sie jedoch gar nicht. Die Nicht-Einnistung kann zum Beispiel daran liegen, dass die Schleimhaut nicht genügend aufgebaut ist.

Ihr Baby ist gerade in etwa so groß wie ein Mohnsamen oder so groß wie ein Punkt, den Sie mit dem Bleistift zeichnen.

Zusammengefasst herrscht in der 4. SSW das All-or-Nothing-Prinzip, denn wird der Embryo irgendwie beschädigt oder funktioniert die Einnistung nicht, wird ihr Körper die Eizelle anstoßen. Funktionier alles reibungslos, wird sich der Embryo ’normal‘ weiterentwickeln.

Anzeichen und Symptome für eine Schwangerschaft in der 4. SSW

Bei der Befruchtung der reifen Eizelle, haben Sie meistens nichts davon mitbekommen, dass in Ihrem Körper gerade ein neues Leben gezeugt wurde. Doch erste Anzeichen und Symptome können bereits in der 4. SSW auftreten. Sobald sich der kleine Embryo versucht in die Gebärmutterschleimhaut seiner Mutter einzunisten, können kleine Blutgefäße verletzt werden. Oftmals kommt es hier zu leichten Einnistungsblutungen, die meist von der Schwangeren als vorzeitige Regelblutung gedeutet werden. Durch den erhöhten Ausstoß des Gelbkörperhormons können sich auch erste körperliche Symptome in der 4. SSW ergeben. Da der Embryo nun besonderen Schutz benötigt, laufen alle Funktionen im Körper der Mutter etwas langsamer ab als sonst. Die Mutter kann sich in der 4. SSW bereits schlapp und erledigt fühlen.

Auch Verstopfungen können entstehen. Nachdem sich der Embryo in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, übernimmt der Mutterkuchen (Plazenta) die Produktion des Gelbkörperhormons. Damit entstehen auch die bekannten Schwangerschaftsbeschwerden, wie Übelkeit oder Gefühlsschwankungen. Je nach dem können diese Symptome bereits in der 4. SSW schon zu erkennen sein. Auch am Köper machen sich erste Anzeichen für eine Schwangerschaft in der 4. SSW bemerkbar. Die Brust fängt jetzt schon an zu wachsen und kann ziehen. Auch Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen können bereits ab der 4. SSW auftreten. Mit Massagen, wärmenden Bädern und Entspannung können diesen Schmerzen entgegengewirkt werden.

Schwangerschaft in der 4. SSW feststellen

Viele Mütter werden durch eine verfrühte Regelblutung, die auch Einnistungsblutung genannt wird, über eine mögliche Schwangerschaft in der 4. SSW alarmiert. Wenn dann auch noch zusätzliche Symptome auftreten, die für eine Schwangerschaft sprechen, können Schwangere anhand eines Frühtests den HCG-Wert in ihrem Urin feststellen. Dieser wird nur produziert, wenn die Befruchtung positiv war. Hier stößt das befruchtete Ei das HCG-Hormon aus, das im Urin enthalten ist und so kann ein Schwangerschaftstest positiv ausfallen. Doch noch steht nicht fest, ob auch die Einnistung des Embryos klappt. Um sicher zu gehen, kann zum Ende der 4. SSW ein Bluttest durch einen Arzt eine Schwangerschaft bestätigen.

Aber egal ob Schwangerschaftstest oder keiner: Einige Frauen sind sehr sensibel und spüren schon in der 4. SSW Veränderungen. Oben genannte Schwangerschaftsanzeichen wie Übelkeit und co. können nämlich schon recht zeitnah auftreten. Leider hält sich diese Schwangerschaftsübelkeit meinst bis weiter ins zweite Trimester. Ab der 14. Woche (dem 2. Trimester) wird es jedoch besser!

Der Embryo in der 4. SSW unter dem Ultraschall

Werdende Eltern sind voller Vorfreude auf den ersten Ultraschall und freuen sich darauf, dass erste Mal ihr Baby zu sehen. Meistens wissen die werdenden Mütter in der 4. SSW noch nichts von ihrem Glück. Erste Anzeichen, wie Übelkeit oder sogar eine Einnistungsblutung, sind ein Grund zur Freunde und über einen Bluttest kann eine Schwangerschaft von einem Arzt bestätigt werden. Schon hier kann in der 4. SSW durch einen Ultraschall etwas auf dem Bildschirm erkannt werden. Zu sehen ist meist die Fruchthöhle. Doch der Embryo ist noch viel zu klein, um ihn mit dem Ultraschall schon in der 4. SSW zu sehen. Erst im Laufe der Schwangerschaft werden immer mehr Details ersichtlich.

4. SSW (3+0): Was bedeutet das?

Sind Sie in der 4. SSW, dann ist Ihr Baby erst zwei Wochen alt. Warum ist da ein Unterschied? Das liegt daran, dass die ersten beiden Wochen zur Berechnung dienen, daher der zeitliche Unterschied zwischen Alter des Babys und SSW.

Die Berechnung beginnt zwei Wochen vor der Befruchtung. Das bedeutet Wiederrum, der Tag Ihrer letzten Menstruationsblutung. Verwirrend oder? Daher haben wir hier ein kleines Rechenbeispiel:

Die 4. SSW bedeutet, dass Sie drei Wochen und x (Die Tage werden von 0 bis 6 gerechnet für die einzelnen Wochentage) Tage schwanger sind. Das bedeutet daher:

3+0 = Tag 1 der 4. SSW
3+1 = Tag 2 der 4. SSW
3+2 = Tag 3 der 4. SSW
3+3 = Tag 4 der 4. SSW
3+4 = Tag 5 der 4. SSW
3+5 = Tag 6 der 4. SSW
3+6 = Tag 7 der 4. SSW

5. SSW: Die 5. Woche der Schwangerschaft

Die Erstuntersuchung in der 5. SSW hat ergeben, dass Du schwanger bist. Herzlichen Glückwunsch! Auch in den ersten Schwangerschaftswochen passieren bereits spannende Dinge und es gibt ein paar Punkte, auf die Du achten solltest. Erfahre hier zum Beispiel, was im Mutterpass steht und warum Du ab jetzt auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten verzichten solltest.

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5. SSW: Entwicklung Deines Babys in der 5. Schwangerschaftswoche

Dies ist eine ganz wichtige Zeit für Dein Kind. Um seine gesunde Entwicklung zu unterstützen, solltest Du jetzt besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Jod und Folsäure achten. In der 5. SSW entwickelt sich der 0,5 bis 1 Millimeter große Embryo zu einer ovalen Scheibe. Er hat nun Ähnlichkeit mit einer fliegenden Untertasse, die ja auch aus einer anderen Welt kommt. Er besteht aus drei Keimblättern (Ektoderm, Mesoderm, Entoderm), aus denen sich die verschiedenen Organe entwickeln. Das äußere Keimblatt bildet die Zellen für die Entwicklung des Nervensystems, der Sinnesorgane sowie der Haut. Aus dem Mesoderm (mittleres Keimblatt) entstehen das Herz und das Blutgefäßsystem sowie das Bindegewebe.

Aus dem Entoderm (inneres Keimblatt) entwickeln sich die inneren Organe wie Darm, Lunge und die Geschlechtsorgane. In der Mittellinie der Keimscheibe kommt es zu einer Verdickung (Neuralrinne), aus der sich später das Nervensystem Deines Kindes entwickelt. Aus dem vorderen Anteil der Keimscheibe entwickelt sich der Kopf, aus dem hinteren Anteil entsteht der übrige Körper. Das Herz Deines kleinen Kindes hat zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu schlagen begonnen. Es entwickeln sich in der 5. SSW aber viele wichtige Anlagen. Der Rumpf, der Kopf und die Gliedmaßen sind jetzt schon zu erkennen. Das Gehirn und die Wirbelsäule bilden sich, ebenso wie der Magen-Darm-Trakt. Auch Muskeln, weiche Knochen und Blutgefäße Deines Babys entstehen jetzt in der 5. SSW.

Was bedeutet 5. SSW?

Wenn Du in der 5. SSW bist, ist Dein Embryo drei Wochen alt. Denn es besteht ein Unterschied zwischen dem Lebensalter und der Schwangerschaftswoche. Die ersten beiden Wochen der Schwangerschaft dienen lediglich dazu, den ungefähren Entbindungstermin berechnen zu können. Somit beginnt die Berechnung ungefähr zwei Wochen vor der Befruchtung, mit dem ersten Tag der letzten Periode.

Gezählt wird dabei folgendermaßen – wenn Du Dich in der 5. SSW befindest, bist Du in der vierten Woche und x Tage schwanger:

  • 4+0= 1. Tag der 5. SSW
  • 4+1 = 2. Tag der 5. SSW
  • 4+2 = 3. Tag der 5. SSW
  • 4+3 = 4. Tag der 5. SSW
  • 4+4 = 5. Tag der 5. SSW
  • 4+5 = 6. Tag der 5. SSW
  • 4+6 = 7. Tag der 5. SSW

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5. SSW: Welcher hCG-Wert in der 5. Woche?

Der hCG-Wert (Human Chorion Gonadotropin), das Schwangerschaftshormon, kann durch eine ärztliche Untersuchung bereits sechs bis neun Tage nach der Befruchtung nachgewiesen werden. Der Körper produziert dieses, sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Bis zum Ende der Frühschwangerschaft steigt der hCG-Wert kontinuierlich an. Zwischen der 8. und 10. SSW ist die maximale Konzentration des Schwangerschaftshormons erreicht. Danach sinkt der Wert wieder langsam.

Hier kannst Du Dir einen Überblick über die hCG-Normwerte in den einzelnen Schwangerschaftswochen machen:

Dein Körper in der 5. SSW: Anzeichen und Symptome

In der 5. SSW zeigt sich Deine Schwangerschaft zum ersten Mal durch das Ausbleiben Deiner Periode. Bei einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen ist in dieser Woche die Periode fällig. Ein frei verkäuflicher Schwangerschaftstest, etwa aus der Apotheke, bringt bereits am Tag, an dem die Regelblutung einsetzen sollte, mit einer Sicherheit von 90 bis 98 Prozent Genaueres ans Licht. Auch erste Spannungsgefühle können in der 5. SSW bereits in der Brust auftauchen. Deine Brüste erscheinen fester, größer oder spannen und die Brustwarzen können auf Berührungen empfindlich reagieren. Durch die Ausschüttung der Schwangerschaftshormone Progesteron, Östrogen und Prolaktin vermehrt sich das Drüsengewebe der Brust, während sich das Fett- und Bindegewebe zurückbildet. Erfahre in unserem Beitrag „Anzeichen einer Schwangerschaft“, was noch dafür spricht, dass Du schwanger bist.

Die Gebärmutter ist in der 5. SSW noch nicht oder nur sehr wenig vergrößert und durch die Bauchdecke noch nicht zu ertasten. Bei der vaginalen Untersuchung durch den Arzt oder die Hebamme erscheint die Gebärmutter aber bereits etwas weicher. Der Gebärmutterhals ist noch in alle Richtungen verschiebbar, fester wird er erst ab der 16. SSW. Der Muttermund ist aber bereits jetzt in der 5. SSW durch einen Schleimpfropf gut verschlossen, damit von der Scheide keine Bakterien in die Gebärmutter aufsteigen können. Auch die Vagina ist anders. Sie fühlt sich durch den Anstieg der Schwangerschaftshormone weicher und dehnbarer als früher an. Unter Umständen kann es sein, dass Du ein Ziehen im Unterleib verspürst. Der Kalorienbedarf liegt bis zur 13. SSW pro Tag bei etwa 2.200 Kalorien. Er hängt aber auch von Deiner Größe, Deinem Gewicht und Deinem Alter ab. In der 5. SSW wird man daher auch noch kein Bäuchlein sehen, das Deinen Zustand verrät.

1. Woche

Entwicklung
Der erste Tag der Schwangerschaft ist der erste Tag der letzten Periode. Dieser Zeitpunkt ist den meisten Frauen bekannt, der Zeitpunkt der Befruchtung meist nicht. Bis zur Befruchtung dauert es jedoch noch, daher bist Du genau genommen in den ersten beiden SSW auch noch nicht wirklich „schwanger“.

2. Woche

Entwicklung
In der zweiten Woche nach Deiner Menstruation ist Deine Gebärmutter-
schleimhaut bereit, ein befruchtetes Ei aufzu-
nehmen. Die Eizelle reift in dieser Zeit zum Eisprung heran. Es mag also paradox klingen: aber jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um schwanger zu werden.

3. Woche

Entwicklung
Das Ei wird befruchtet, wenn eine Samenzelle in die gesprungene Eizelle eindringt. Das Geschlecht Deines Kindes steht dabei bereits fest. Etwa 30 Stunden nach der Befruchtung beginnt das Ei sich zu teilen und wandert Richtung Gebärmutter. 10 Tage nach dem Geschlechtsverkehr ist ein Frühtest möglich.

4. Woche

Entwicklung
Das Ei nistet sich in der Schleimhaut der Gebärmutter ein. Es wird über das Chorion, der späteren Plazenta, bereits mit Nährstoffen aus Deinem Blut versorgt.

5. Woche

Baby
Größe: 0,5 bis 1,0 mm

Entwicklung
Das Herz des Embryos schlägt bereits. Die wichtigsten Organe beginnen zu wachsen, ebenso die Arm- und Beinknospen, aus denen sich die Gliedmaßen entwickeln. Jetzt ist ein Schwangerschaftstest möglich.

6. Woche

Baby
Größe: 1 bis 3 mm

Entwicklung
Die Gebärmutter wächst und hat nun ungefähr die Größe einer Mandarine erreicht. Der Embryo ist nun als eine gekrümmte Gestalt zu erkennen. Dein Hormonspiegel steigt in dieser Zeit massiv an. Dein Körper verändert sich. Gib Dir Zeit für diese Umstellung.

7. Woche

Baby
Größe: 2,5 bis 7 mm

Entwicklung
Finger und Zehen des Embryos formen sich. Das Herz hat sich weiter entwickelt und schlägt zweimal schneller als Deines. Auf einem Ultraschallbild ist Dein Kind nun zu erkennen.

8. Woche

Baby
Größe: 9 bis 16 mm

Entwicklung
Dein Baby bekommt ein Gesicht: Es entstehen Augen, Lider, Nasenspitze. Zudem entwickeln sich das Innenohr und Nervenzellen im Gehirn. Dein Baby unternimmt die ersten Bewegungen. Davon wirst Du allerdings noch nichts bemerken. Die Gebärmutter kann jetzt bereits auf die Blase drücken.

9. Woche

Baby
Größe: 16 bis 24 mm

Entwicklung
Dies ist die letzte Phase der embryonalen Entwicklung. Deine Gebärmutter hat sich vergrößert und ist nun doppelt so groß wie bei der Empfängnis. Manche Frauen merken bereits eine Veränderung des Bauches, auch wenn sich der Umfang noch nicht deutlich vergrößert hat.

10. Woche

Baby
Größe: 25 bis 32 mm

Entwicklung
Die lebenswichtigen Organe sind entwickelt. Aus dem Embryo wird ein Fötus mit unverkennbar menschlichen Zügen. Die ersten sichtbaren Zeichen Deiner Schwangerschaft können sich in einem veränderten Hautbild zeigen.

11. Woche

Baby
Größe: 34 bis 41 mm

Entwicklung
Alle wichtigen Körperteile sind nun vorhanden. Bei einem männlichen Fötus wird in dieser Woche der Penis sichtbar. Dein Blutvolumen steigt. Dies äußert sich in vermehrtem Durst und einem gesteigerten Wärmegefühl.

12. Woche

Baby
Größe: 43 bis 51 mm
Gewicht: ca. 14 g

Entwicklung
Das Herz Deines Babys schlägt 120 bis 160 mal pro Minute. Das Risiko für eine Fehlgeburt ist jetzt wesentlich geringer als in den ersten vergangenen Wochen. Deine Gebärmutter, die inzwischen so groß wie eine männliche Faust ist, kann eventuell schon über die Bauchdecke ertastet werden.

13. Woche

Baby
Größe: ca. 6 cm
Gewicht: ca. 14 g

Entwicklung
Die Stimmbänder Deines Babys sind nun komplett entwickelt. Zudem entsteht der feine Körperhaarflaum (Lanugohaar). Dein täglicher Energiebedarf erhöht sich von nun an um rund 300 Kalorien. Dies wird sich bald in Deinem Gewicht bemerkbar machen.

14. Woche

Baby
Größe: ca. 7,5 cm
Gewicht: ca. 24 g

Entwicklung
Das Geschlecht kann nun auf dem Ultraschall erkannt werden. Dein Baby kann jetzt auch eine gewisse Mimik an den Tag legen, indem es mit den Augen blinzelt und die Stirn in Falten legt. Weitere Haare wachsen auf dem Kopf und den Brauen. Die Herztöne Deines Babys sind nun hörbar.

15. Woche

Baby
Größe: ca. 8,5 cm
Gewicht: ca. 45 g

Entwicklung
Die Bewegungen Deines Kindes werden intensiver. Mittlerweile kann es seinen Mund auf- und zumachen. Schluck- und Saugbewegungen werden immer mehr. Dein Bauch rundet sich allmählich.

16. Woche

Baby
Größe: ca. 10 cm
Gewicht: ca. 75 g

Entwicklung
Dein Kind atmet Fruchtwasser ein und aus und spielt mit der Nabelschnur. Das Chorion entwickelt sich zur Plazenta, die Dein Kind mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

17. Woche

Baby
Größe: ca. 11 cm
Gewicht: ca. 100 g

Entwicklung
Dein Baby kann erste Geräusche, wie das Rauschen Deines Blutes oder Deinen Herzschlag, hören und wahrnehmen. Die Haltebänder der ständig wachsenden Gebärmutter können sich in einem ziehenden Schmerz bemerkbar machen.

18. Woche

Baby
Größe: ca. 12,5 cm
Gewicht: ca. 150 g

Entwicklung
Die Proportionen Deines Babys gleichen sich nun an. Es erlebt einen Wachstumsschub, der vor allem den Rumpf und die Gliedmaßen betrifft. Dein Bauch wächst, der Rand Deiner Gebärmutter hat bald den Nabel erreicht.

19. Woche

Baby
Größe: ca. 13,5 cm
Gewicht: ca. 200 g

Entwicklung
Das Auge Deines Babys reagiert auf Lichtreize. Die Haut ist zwar noch dünn, dennoch ist ihre Entwicklung abgeschlossen. Dein Kind hat nun Finger- und Zehenabdrücke. Auch der Kreislauf funktioniert gut: Rund 28 Liter Blut fördert das kleine Herz täglich durch den zarten Körper.

20. Woche

Baby
Größe: ca. 14 cm
Gewicht: ca. 240 g

Entwicklung
Die Hälfte ist geschafft. Die Nervenzellen Deines Babys vermehren sich sehr stark und wandern in die entsprechenden Hirnwindungen. Deine Brüste sind mittlerweile gewachsen.

21. Woche

Baby
Größe: ca. 25 cm
Gewicht: ca. 300 g

Entwicklung
Der Gleichgewichtssinn Deines Babys ist gut entwickelt. Es kann sich somit schon orientieren. Das Herz ist schon groß und kräftig. Auch das Skelett sowie die Finger- und Fußnägel werden immer fester. Deine Brüste beginnen, Vormilch zu bilden.

22. Woche

Baby
Größe: ca. 26,5 cm
Gewicht: ca. 350 g

Entwicklung
Dein Baby erinnert schon sehr an ein Neugeborenes, das noch einiges an Gewicht zulegen muss. Seine Bewegungen sind nun auch über die Bauchdecke deutlich zu fühlen. Um Deine Brustwarzen entstehen sogenannte Montgomery-Drüsen. Diese bereiten Deine Brüste auf das Stillen vor.

23. Woche

Baby
Größe: ca. 28 cm
Gewicht: ca. 450 g

Entwicklung
Dein Baby kann Deine Stimme hören. Zudem hat es eindeutige Schlaf- und Wachphasen. Die Gebärmutter wächst nun sehr schnell und damit auch Dein Bauch. Es ist nun unübersehbar, dass Du schwanger bist.

24. Woche

Baby
Größe: ca. 29 cm
Gewicht: ca. 550 g

Entwicklung
Dein Baby ist schon sehr groß. Du kannst nun auch den Rand Deiner Gebärmutter in Höhe des Nabels spüren. Der Druck auf die Blase und häufiges Wasserlassen lassen in dieser Phase nach.

25. Woche

Baby
Größe: ca. 30 cm
Gewicht: ca. 650 g

Entwicklung
Es wird langsam eng für Dein Baby. Die Lunge ist gut genug entwickelt, so dass ein Frühchen bereits gute Überlebenschancen hätte. Die Gewichts-
zunahme Deines Babys zeigt sich deutlich in Deinem Bauchumfang. Je nach Veranlagung können Dehnungsstreifen an Bauch und Busen auftreten.

26. Woche

Baby
Größe: ca. 32 cm
Gewicht: ca. 800 g

Entwicklung
Dein Baby kann seine Augen öffnen und sich umschauen. Auch sein Gehör hat sich weiter entwickelt. Deine Organe werden allmählich von dem wachsenden Baby in eine andere Position gerückt. Dies kann bei Dir Unwohlsein hervorrufen.

27. Woche

Baby
Größe: ca. 34 cm
Gewicht: ca. 1000 g

Entwicklung
Das Gehirn Deines Babys erinnert bereits an das eines Erwachsenen. Durch die stetige Gewichtszunahme kann es bei Dir zu Wassereinlagerungen kommen, die sich zum Beispiel in geschwollenen Füßen oder Fingern äußern.

28. Woche

Baby
Größe: ca. 36 cm
Gewicht: ca. 1100 g

Entwicklung
Dein Baby hat rund ein Drittel seines Geburtsgewichtes erreicht. Sein Gesichtchen ist im Ultraschallbild gut zu erkennen. Dein Bauch wächst mittlerweile sehr schnell.

29. Woche

Baby
Größe: ca. 37 cm
Gewicht: ca. 1300 g

Entwicklung
Dein Baby kräftigt seine Muskulatur durch zahlreiche Bewegungen. Deine Gebärmutter unternimmt die ersten Übungswehen, bei denen Deine Bauchdecke vorübergehend ganz hart wird.

30. Woche

Baby
Größe: ca. 38 cm
Gewicht: ca. 1400 g

Entwicklung
Die Lanugobehaarung geht zurück, dafür wächst das Kopfhaar Deines Babys. Durch Deinen großen Bauch kann es zunehmend schwerer werden, eine angenehme Schlafposition zu finden.

31. Woche

Baby
Größe: ca. 40 cm
Gewicht: ca. 1600 g

Entwicklung
Die Sinnesorgane Deines Babys sind nun funktionstüchtig. Dein Darm kann sich nicht mehr richtig ausdehnen, so dass jede Luftansammlung schmerzhaft sein kann.

32. Woche

Baby
Größe: ca. 41 cm
Gewicht: ca. 1800 g

Entwicklung
Es wird immer enger für Dein Baby. Deswegen bewegt es sich auch nicht mehr so viel. Der obere Rand Deiner Gebärmutter liegt nun schon weit über dem Nabel.

33. Woche

Baby
Größe: ca. 42 cm
Gewicht: ca. 1900 g

Entwicklung
Dein Baby erkennt weitere Geräusche und Stimmen außerhalb des Mutterleibes. Die meisten Babys liegen in dieser Phase bereits mit dem Köpfchen nach unten.

34. Woche

Baby
Größe: ca. 44 cm
Gewicht: ca. 2200 g

Entwicklung
Dein Baby kann Dich kratzen, denn seine Fingernägel sind schon weit gewachsen. Dein Bauchnabel ist mittlerweile deutlich nach außen gewölbt.

35. Woche

Baby
Größe: ca. 45 cm
Gewicht: ca. 2500 g

Entwicklung
Das Zentralnerven- und das Verdauungssystem sind nahezu ausgereift. Dein Magen ist nun ziemlich eingeengt. Dies kann sich auch in schwindendem Appetit äußern.

36. Woche

Baby
Größe: ca. 46 cm
Gewicht: ca. 2700 g

Entwicklung
Dein Baby nimmt nun seine endgültige Geburtsposition ein. Die sogenannte Käseschmiere nimmt ab und die Hautfarbe Deines Babys wird zunehmend rosa. Tritte und Knuffe Deines Babys zeichnen sich deutlich an Deinem Bauch ab.

37. Woche

Baby
Größe: ca. 47 cm
Gewicht: ca. 2900 g

Entwicklung
Die Lunge Deines Babys ist vollständig ausgereift. Das Kind schläft jetzt viel und träumt oder genießt im Wachzustand die Massagen der Gebär-
mutter, wenn sie sich zu einer Übungswehe zusammenzieht.

38. Woche

Baby
Größe: ca. 48 cm
Gewicht: ca. 3100 g

Entwicklung
Dein Baby hat seine Entwicklung abgeschlossen und ist bereit für das Leben außerhalb des Mutterleibes. Bei der ersten Schwangerschaft wird das Baby jetzt wahrscheinlich schon mit seinem Kopf fest im Becken liegen.

39. Woche

Baby
Größe: ca. 49 cm
Gewicht: ca. 3250 g

Entwicklung
Dein Baby hat kaum noch Platz. Viele Babys haben die Arme vor der Brust verschränkt und die Beine angewinkelt. Du spürst vor allem beim Sitzen und Laufen, dass Dein Baby heftig nach unten in Dein Becken und auf den Muttermund drückt.

40. Woche

Baby
Größe: ca. 51 cm
Gewicht: ca. 3500 g

Entwicklung
Da die Geburt nun kurz bevor steht, passt der Körper Deines stark eingerollten Babys gerade noch so in die Gebärmutter. Es hat die Geburtsposition eingenommen und sein Köpfchen drückt in den erweichten Gebärmutterhals.

Geburt

Baby
Größe: ca. 51 cm
Gewicht: ca. 3500 g

Entwicklung
Nur 5 Prozent aller Babys kommen zum errechneten Geburtstermin auf die Welt. Nach dem Kraftakt der Geburt ist es wichtig für Dich, im Wochenbett Erholung und Ruhe zu finden.

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1. Woche 20. Woche Geburt Anzeige

5. SSW: Sind Schmierblutungen normal?

In der 5. SSW ist es nicht ungewöhnlich, dass es zu Schmierblutungen kommt. In der Regel sind diese harmlos. Ein Grund für leichte Blutungen könnten die Hormonschwankungen sein, welche vor allem in der Zeit auftreten, in welcher Du vor Deiner Schwangerschaft normalerweise Deine Periode hattest. Auch wenn Schmierblutungen im ersten Trimester der Schwangerschaft in den meisten Fällen harmlos sind, solltest Du diese vom Frauenarzt abchecken lassen.

5. SSW und bereits Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen sind ein allgemeines Symptom der Schwangerschaft. Manche Frauen leider bereits in der 5. SSW darunter. In vielen Fällen treten sie in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft durch schweres oder falsches Heben auf. Die Muskeln werden dabei überlastet und so kann es schnell zu Rückenschmerzen kommen. In diesem Fall ist es ratsam, sich von einem Physiotherapeuten oder dem Arzt beraten zu lassen.

5. SSW: Ultraschall und Mutterpass

Erstuntersuchung

Wenn Du den Verdacht hast, schwanger zu sein, gehe am besten zum Frauenarzt, um Dir Deinen Verdacht bestätigen zu lassen. Natürlich kannst Du vorab auch einen Schwangerschaftstest machen. Sie sind in der Apotheke frei verkäuflich und können Dir bereits jetzt in der 5. SSW ein sicheres Ergebnis liefern. Sie liegen in 90 bis 98 Prozent aller Fälle richtig. Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung wird Dir der Arzt die Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung bestätigen. Außerdem führt er eine Anamnese durch. Er stellt dabei Fragen zu bisherigen Krankheiten und Operationen und macht sich ein genaueres Bild von Deinem Gesundheitszustand. Dann berät er Dich rund um die weitere Schwangerschaftsvorsorge und gibt Dir den Mutterpass.

Der Mutterpass

Im Mutterpass sind die wichtigsten Informationen über den Verlauf Deiner Schwangerschaft enthalten. Es ist nicht immer leicht zu verstehen, was der blaue Mutterpass Dir mit den Fremdwörtern und Abkürzungen sagen will. Daher kannst Du mehr dazu bei uns nachlesen.

Folsäure und Jod sind gut für das Baby

Jod und Folsäure sind für die Entwicklung Deines Babys besonders wichtig. Da Dein Kind über die Nabelschnur von Dir versorgt wird, musst Du auf die ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen achten. Folsäure ist für die Blutbildung, Zellteilung und Entwicklung des Gehirns verantwortlich. Deshalb solltest Du genügend Folsäure zu Dir nehmen, am Besten schon vor Eintritt der Schwangerschaft.

Tipps und Hinweise für die 5. SSW

Verzichte auf Alkohol, Nikotin und Medikamente

Sobald Deine Periode ausbleibt und Du vermutest, dass Du schwanger bist, solltest Du auf Alkohol, Nikotin und nicht verordnete Medikamente verzichten, da diese bei Deinem Kind erhebliche Schäden in der Entwicklung anrichten können. Dein Baby baut den Alkohol nicht ab und durch das Nikotin kann es zum Beispiel zu erhöhtem Allergierisiko, Hyperaktivität oder einer Unterentwicklung im Mutterleib kommen. Aber keine Angst, falls Du einen Schwips in den ersten zwei Wochen Deiner Schwangerschaft hattest. Denn hier gilt das „Alles-oder-nichts-Prinzip“. Erfahre hierzu mehr in unserem Artikel „Alkohol in der Schwangerschaft“.

Wann „spürt“ man die Schwangerschaft?

Da nicht jede Frau unmittelbar nach dem Ausbleiben der Periode körperliche Veränderungen spürt, die auf eine Schwangerschaft hindeuten, kann es sein, dass Andersfühlen oder Unwohlsein erst mehrere Wochen später auffällt. Bei manchen Frauen kommt es durch das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter sogar zu einer leichten Blutung, die mit der Periodenblutung verwechselt werden kann. In diesem Fall wirst Du Dich wahrscheinlich nicht schwanger fühlen, da Du diese Möglichkeit nicht in Betracht ziehst. Erfahre mehr über die Anzeichen einer Schwangerschaft.

Unser Schwangerschaftslexikon

In unserem Schwangerschaftslexikon findest Du viele Begriffe genauer erklärt, die jetzt während der Schwangerschaft auf Dich „zufliegen“.

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AnzeigeErfahre mehr über die einzelnen Schwangerschaftswochen im GU-Buch „Das große Buch zur Schwangerschaft“ von den Buchautoren Annette Nolden und Prof. Dr. med. Franz Kainer. Vielen Dank an den GRÄFE UND UNZER Verlag für die Unterstützung.

4. Schwangerschafts-Woche

Wahrscheinlich wissen Sie noch nichts davon, dass Sie schwanger sind. Erst am Ende dieser Schwangerschaftswoche kann ein üblicher Schwangerschaftstest ein positives Ergebnis bringen. Trotzdem ist schon einiges passiert, denn die Blastozyste hat am Anfang der 4. SSW ihre Einnistung beendet.

Vielleicht ist es bei dieser Implantation sogar zu einer menstruationsähnlichen Blutung gekommen, der sogenannten Nidationsblutung oder Einnistungsblutung. Sie kann mit einer Periodenblutung verwechselt werden und zu einer rechnerisch falschen Bestimmung des Schwangerschaftsalters führen. Nur etwa die Hälfte aller Blastozysten entwickeln sich übrigens weiter: In den anderen Fällen kommt es aufgrund von Fehlanlagen (wie Chromosomenstörungen), Hormonmangel oder Durchblutungsstörungen zu einer sehr frühen und unbemerkten Fehlgeburt.

Bei der Blastozyste unterscheidet man zwei Teile, den äusseren Trophoblast und den inneren Embryoblast. Der innere Teil wird den Embryo und die Eihaut (mit dem Fruchtwasser) bilden, der andere Teil die Plazenta, den Mutterkuchen. Die Fruchtblase wird Ihr Baby wie ein Polster vor Verletzungen schützen und normalerweise erst während der Geburtswehen einreissen.

Die Plazenta, der Mutterkuchen, heisst jetzt eigentlich noch Chorion und ist eine zottige Hülle mit winzigen bäumchenartigen Ausläufern, die den noch flachen Keim umschliessen. Das Chorion ist mit dem sich entwickelnden Embryo durch einen Haftstiel, die spätere Nabelschnur, verbunden. Die Zotten nehmen Kontakt zu den mütterlichen Blutgefässen auf und ermöglichen so die wichtigste Funktion der Plazenta: den Austausch von Sauerstoff, Nähr- und Abfallstoffen zwischen dem mütterlichen und kindlichen Kreislauf. Die Plazenta produziert aber auch verschiedene Hormone, z.B. hCG (humanes Choriongonadotropin, das man auch „Schwangerschaftshormon“ nennt), Östrogen und Progesteron (das Gelbkörperhormon), die dafür sorgen, dass keine Periodenblutung ausgelöst wird und die Schwangerschaft weiterhin bestehen bleibt.

Bei all diesen Vorgängen wirkt ein hoher Progesteronspiegel im Körper stark beruhigend auf die Gebärmuttermuskulatur, damit der Embryo nicht abgestossen wird. Lästig ist allerdings, dass nicht nur der Uterus reagiert, sondern auch der restliche Organismus ruhig gestellt wird, was sich zum Beispiel in Müdigkeit, häufigem Harndrang und Verstopfung bemerkbar macht. Wichtig ist die Plazenta auch für das Wachstum der Gebärmutter und für die Veränderungen an Ihrer Brust als Vorbereitung auf das Stillen. Und sie wirkt wie eine Schranke gegen viele (aber leider nicht alle) schädigende Einflüsse, zum Beispiel gewisse Infektionen. Mehr zu den subjektiven Schwangerschaftszeichen finden Sie hier.

Der winzig kleine Keim entwickelt sich weiter in drei unterschiedlichen Zellschichten, den Keimblättern. Die äusserste Zellschicht, das Ektoderm, bildet das Gehirn, die Nerven, Schweissdrüsen, Haare und Nägel, die Haut und die Augen und Ohren. Aus der zweiten, mittleren Schicht, dem Mesoderm, entsteht das Herz und Kreislaufsystem (Blut und Gefässe), die Nieren, Milz, Geschlechtsorgane, Knochen, Muskeln und die tieferen Hautschichten. Die dritte, innere Zellschicht schliesslich, das Entoderm, wird zu den Lungen, der Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, den ableitenden Harnwegen und dem Verdauungstrakt. Und das alles auf nicht viel mehr als einem Millimeter!

Drehscheibe

Eine praktische Schwangerschafts-Drehscheibe (Gravidarium) zur Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins können Sie kostenlos (innerhalb der Schweiz) bei uns bestellen.

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 4. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 3 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 2. Woche nach der Befruchtung
  • 8. – 14. Tag der Embryonalentwicklung

Häufige Frage in dieser Zeit:

Welche speziellen Risiken hat eine ältere Schwangere?

Ihr Baby in der 4. SSW

Die Blastozyste besteht aus zwei Teilen, dem äusseren Trophoblast und dem inneren Embryoblast. Der innere Teil wird den Embryo und die Eihaut (mit dem Fruchtwasser) bilden, der andere Teil die Plazenta, den Mutterkuchen. Die Fruchtblase wird Ihr Baby wie ein Polster vor Verletzungen schützen und normalerweise erst während der Geburtswehen einreissen. Die Plazenta heisst jetzt eigentlich noch Chorion und ist eine zottige Hülle mit winzigen bäumchenartigen Ausläufern, die den noch flachen Keim umschliessen. Das Chorion ist mit dem sich entwickelnden Embryo durch einen Haftstiel, die spätere Nabelschnur, verbunden.

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Letzte Aktualisierung : 26-04-16, BH

Schwangerschaftswoche 4

In der vierten Schwangerschaftswoche (SSW) hat sich in deinem Körper bereits einiges getan. Manchmal kommt es zu einer Nidationsblutung (Einnistungsblutung), die viele Frauen mit ihrer Menstruation verwechseln. Die befruchtete Eizelle hat sich nun in der Gebärmutter eingenistet. Ab dem fünften Tag nach der Befruchtung nennt man sie Blastozyste. Es handelt sich dabei um das der Morula folgende Entwicklungsstadium.

Die Blastozyste teilt sich auf

Eigentlich besteht die Blastozyste aus zwei Teilen: der inneren Embryoblast und der äußeren Trophoblast. Du kannst vom Namen bereits ableiten, dass sich die Embryoblast in den Embryo verwandelt und in die Einheit, die sich mit Fruchtwasser füllt. Die Trophoblast ist die Vorstufe des Mutterkuchens, auch Plazenta genannt. Die Fruchtblase dient dem Baby bis zur Geburt als eine Art Airbag. Es wird vor Verletzungen beschützt. So kannst du beispielsweise seitlich liegen, ohne dass dem Baby etwas passiert.

Der Mutterkuchen entwickelt sich

Auch der Mutterkuchen bekommt in der vierten Woche einen neuen Namen. Dieser heißt jetzt Chorion und umschließt das kleine Baby, welches eigentlich noch ein flacher Keim ist. Ferner ist bereits die Nabelschnur vorhanden. Die Zotten der Planzenta sorgen dafür, dass das Kind Sauerstoff und Nährstoffe bekommt. Ferner produziert das Chorion selbst Hormone: das Schwangerschaftshormon hCG (humanes Choriongonadotropin), Progesteron sowie Östrogen. Damit der Embryo in Ruhe wachsen kann und nicht abgestoßen wird, sorgt ein hoher Progesteronspiegel dafür, dass sich die Gebärmuttermuskulatur beruhigt. Dieser wirkt sich leider nicht nur auf den Uterus aus, sondern auch auf den kompletten Organismus. Deswegen leiden Schwangere häufig an Müdigkeit, Harndrang sowie an Verstopfungen.

Der Keim fängt an zu wachsen

Aus einem kleinen Keim entwickelt sich nach und nach ein lebensfähiger Mensch. Wenn du dich mit den einzelnen Stadien beschäftigst, kannst du das Wunder nachvollziehen. Der kleine Keim teilt sich in unterschiedliche Schichten auf. Aus der äußeren Zellschicht, auch Ektoderm genannt, entstehen das Gehirn, die Haare, Nägel, Nerven, Haut, Augen, Ohren und die Schweißdrüsen. Aus dem Mesoderm, der mittleren Schicht wachsen das Kreislaufsystem (Gefäße und Blut), das Herz, Milz, Knochen, Muskeln, Nieren, tiefe Hautschichten und die Geschlechtsorgane. Aus dem Entoderm, der inneren Zellschicht, entstehen die Leber, Lungen, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Harnwege und der Verdauungstrakt. Zu Anfang sind all diese Organe nicht mal einen Millimeter groß.

Die ersten Schwangerschaftsanzeichen

Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche spüren bereits nach der Befruchtung, dass sie in neun Monaten ein Baby haben werden. Andere werden mit Bauchschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert und erfahren dort, dass sie Nachwuchs bekommen. An solchen Beispielen erkennst du, dass es keine allgemeingültigen Anzeichen gibt. Manche Frauen leiden an Übelkeit, andere überhaupt nicht. Die Hormone spielen verrückt — das erlebt jede Frau anders. Es gibt einige unsichere Schwangerschaftsanzeichen, an denen du dich orientieren kannst. Ein Schwangerschaftsfrühtest mag erste Auskünfte geben.

Empfindliche Brüste während der Schwangerschaft

Ein häufiges Zeichen einer Schwangerschaft sind empfindliche Brüste. Da sich die Brust auf die zukünftige Milchproduktion vorbereitet, kommt es zu Schmerzen und Spannungsgefühlen. Ferner sind die Brustwarzen in dieser Zeit sehr berührungsempfindlich. Das typische Brust-Symptom tritt häufig eine Woche nach der ausgebliebenen Periode auf. Doch Frauen haben auch oft während der Periode mit empfindlichen Brüsten zu kämpfen. Hormone können hier ebenfalls eine Rolle spielen, obwohl keine Schwangerschaft vorliegt.

Schmierblutungen nach der Einnistung

Fünf bis zehn Tage nach der Befruchtung kommt es häufig zu Schmierblutungen. Die Nidationsblutung kommt einige Tage früher als die normale Regelblutung und macht sich nur durch ein paar Tropfen bemerkbar. Die Farbe der Schmierblutung ist heller als die Monatsblutung und verändert sich kaum.

Brustwarzenvorhöfe vergrößern sich

Eine weitere Veränderung an der Brust macht sich bemerkbar. Meist in den ersten Wochen werden die Brustwarzen größer und rundherum auch dunkler. So kann das Baby später besser an der weiblichen Brust trinken. Ebenso scheinen die blauen Blutgefäße durch die Haut durch und vergrößern sich. Ein weiteres Zeichen für eine eventuelle Schwangerschaft.

Bauchkrämpfe machen sich bemerkbar

Während der Frühschwangerschaft kommt es häufig zu Bauchkrämpfen. Frauen, die mit Menstruationskrämpfen zu kämpfen haben, wissen ungefähr, was gemeint ist. Die Gebärmutter vergrößert sich und verursacht deshalb Schmerzen. Erst im zweiten Drittel der Schwangerschaft wird die Gebärmutter von den Beckenknochen gestützt. Bis dahin liegt sie in der Schwebe und sorgt für ein ungutes Gefühl. Desweiteren steigert sich die Durchblutung des Uterus, was zu einem unangenehmen Schmerz führen kann. Bei körperlichen Anstrengungen können sich die Schmerzen verstärken.

Müdigkeit

In der Frühschwangerschaft kommt es häufig zu extremen Müdigkeitsanfällen. Diese gehen meistens bis in die 12. SSW. Im Körper ändert sich in dieser Zeit der komplette Stoffwechsel. Die Energiereserven werden fast gänzlich für dein Baby benötigt. Viel Schlaf und jede Menge Entspannungsmomente sollten jetzt an der Tagesordnung stehen.

Morgenübelkeit — das berühmte Anzeichen

Kurz nachdem die Regelblutung ausbleibt, kommt es bei vielen Frauen zu Morgenübelkeit. In der Früh ist der Brechreiz am höchsten, dieser taucht jedoch auch nachts oder tagsüber auf.

Übermäßiger Harndrang

Etwa zwei Wochen nach Ausbleiben der Menstruation müssen schwangere Frauen häufiger die Toilette aufsuchen. In den ersten Wochen sind es die Hormone und später ist es die Gebärmutter, die auf die Blase drückt.

Verstopfungen durch Hormonumstellung

Leider kommt es auch zu Verstopfungen. Hier sind ebenso die Hormone verantwortlich, die den Stoffwechsel durcheinanderbringen. Es wird deshalb gesunde, nährstoffreiche Kost empfohlen, um Verstopfungen entgegenzuwirken.

Was solltest du in der vierten Schwangerschaftswoche tun?

Falls die Schwangerschaft ungeplant war, solltest du in aller Ruhe überlegen, was du nun tun möchtest. Lass dich von niemand beeinflussen. Falls du dir unsicher bist, solltest du dich beraten lassen. In fast jeder Stadt gibt es Informationszentren für werdende Mütter, wo es fachgerechte Beratungen gibt. Diese werden vor allem von jungen Müttern und Alleinerziehenden aufgesucht, die nicht weiter wissen. Denk immer daran, dass es eine Lösung geben wird. Falls du befürchtest, nicht alleine für dein Baby sorgen zu können, sprich mit jemandem darüber. Du musst mit deinen Sorgen nicht alleine sein.

War das Baby geplant, freust du dich wahrscheinlich über den positiven Schwangerschaftstest. Trotz aller Euphorie ist Geduld angesagt. Die Gefahr einer Fehlgeburt ist bis zum dritten Monat am höchsten. Der Wunsch mag groß sein — vielleicht kaufst du bereits den ersten Strampler. Dennoch solltest du erst einmal abwarten. Die meisten Frauen erzählen bis nach dem dritten Schwangerschaftsmonat auch niemandem von ihrem Glück. Der Partner darf sich natürlich direkt mitfreuen.

Der Besuch beim Arzt

Sobald du eine Schwangerschaft vermutest, solltest du zum Arzt gehen. Wie schon in den ersten drei Wochen beschrieben, kann dadurch eine Eileiterschwangerschaft verhindert werden. Außerdem stellt der Arzt fest, ob sonst alles ok ist. Dieser ist auch die erste Anlaufstelle, wenn es um bestimmte Fragen geht. Wie steht es um deine Gesundheit? Darfst du Sport machen? Solltest du dich schonen? Ein Arzt kann dies am besten beurteilen und dir dabei helfen, die Schwangerschaft gelassen zu überstehen. Such dir einen Arzt, dem du verstraust und bei dem du dich geborgen fühlst. Außerdem ist es sinnvoll, dir bald eine Hebamme zu suchen. Sie kann dich vor, während und nach der Geburt liebevoll begleiten. Je länger du mit ihr zusammenarbeitest, desto harmonischer wird die Geburt.

Starte deine Schwangerschaft sportlich

Generell sei gesagt: Es gibt keine Garantie, dass Frauen trotz Sport nicht zunehmen. Da sich der Stoffwechsel komplett verändert, kann eine zarte Frau plötzlich 30 Kilogramm mehr wiegen — ohne veränderte Nahrungsaufnahme. Ungewöhnliche Schwangerschaftsgelüste kommen zwar hin und wieder vor, müssen aber nicht sein. Starte am besten ein Fitnessprogramm und bleibe aktiv, so lange es geht. Sport in der Schwangerschaft mindert Beschwerden, hilft dir beim Muskelaufbau und bei der Ausdauer. Leidest du extrem unter Müdigkeit, bringt zum Beispiel Ausdauertraining deinen Kreislauf in Schwung. Sanfter Sport sorgt ferner dafür, dass du nicht zu viel zunimmst und nach der Geburt schon bald wieder deinen normalen Körper zurückerlangst.

Regelmäßige Bewegung bereitet dich auf die Geburt vor

Eine Geburt ist anstrengend. Je nachdem, wie lange sich das Baby Zeit lässt, kann sie Stunden dauern. Wer die komplette Schwangerschaft hindurch keinen Sport treibt, hat es während der Geburt schwerer. Sportarten wie Schwimmen oder Nordic Walking sind ideal und sorgen dafür, dass du richtig in Schwung kommst. Ebenso wird ein Beckenbodentraining empfohlen. Dabei werden die Bereiche trainiert, die für die Geburt wichtig sind.

Neben Ausdauersport und Fitnesstraining darf es ruhig ein wenig Entspannung sein. Yoga für Schwangere eignet sich hervorragend. Spezielle Kurse für werdende Mamis bereiten dich wunderbar auf die Geburt vor. Gleichzeitig werden der Körper und der Geist trainiert. Yoga ist zu empfehlen, weil es den ganzen Körper entspannt. Schwangere, die im Vorfeld Yoga machen, schalten bei der Entbindung leichter ab und überstehen sie meist besser. Nicht nur richtiges Atmen ist wichtig, sondern die auch die Einstellung zu sich selbst.

Sport ist gesund und wertvoll. Dennoch solltest du vorab mit deinem Arzt besprechen, ob und welche Sportart du ausüben darfst. Obwohl das Baby schon bald im Mittelpunkt deines Lebens steht, konzentrierst du dich in der nächsten Zeit am besten auf dich. Dein Körper ist das Zuhause des Babys und je mehr du jetzt dafür tust, desto gesünder wird es in dir wachsen.

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Schwangerschaftswoche 5

In meinem Lebenslauf finden sich neben dem Abschluss eines wirtschaftlichen Studiums auch Stationen im Bereich Marketing und Kommunikation. Als mein Kind zur Welt kam, eröffnete sich ein neues Universum. Selbst erschlagen vom Angebot für Eltern und ihre Kinder, hätte ich mir oft einfache Entscheidungshilfen gewünscht. Zusammen mit dem Team von babysicherheit24.de beschäftige ich mich eingehend mit der Materie. Mein Wissen und meine Erfahrungen der letzten 8 Jahre Elternschaft möchte ich nun mit unseren Lesern teilen.

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