3D ultraschall 15 ssw

Ultraschall in der 6. SSW – Was man sieht

In den Schwangerschaftswochen werden insgesamt drei große Hauptuntersuchungen mit Ultraschall durchgeführt. Der erste wird zwischen der 9. SSW und der 12. SSW festgesetzt. Die zweite große Untersuchung erfolg zwischen der 19. SSW und 22. SSW und der letzte wird zwischen der 29. SSW und der 32. SSW durchgeführt. Bei allen Hauptuntersuchungen wird die Schwangere sowie auch das Kind überprüft. Alle Daten aus den Untersuchungen werden im Mutterpass verzeichnet. Schon in der 6. SSW kann ein Ultraschall angesetzt werden, um z. B. eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen oder um zu schauen, ob sich der Embryo entsprechend entwickelt. Zwar werden immer bestimmte Maße angegeben, die ein Embryo bis dahin erreicht haben kann, sind aber alles nur ungefähre Angaben, denn das Kind wächst individuell.

6. SSW: Ultraschalluntersuchungen im Laufe der Schwangerschaft

Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft werden im Grunde lediglich drei Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Meist findet die Erstuntersuchung nicht in der 6. SSW mit Ultraschall statt, sondern erst ab der 7. SSW. Die Ultraschalluntersuchung kommt erst in den späteren Hauptuntersuchungen zum Einsatz. Gemessen werden verschiedene Werte, die bei jeder Untersuchung mit den letzten Ergebnissen verglichen und im Mutterpass eingetragen werden. Dabei kann dann festgestellt werden, ob das Kind richtig wächst, ob alle Körperteile und Organe sich korrekt entwickeln, ob soweit alles richtig verläuft oder ob es Komplikationen gibt und wie diese behoben werden können. Auch kann meist bei der zweiten Hauptuntersuchung mit Ultraschall das Geschlecht erkannt werden, sofern das Baby es zeigt. Die Ultraschalluntersuchung ist für die Eltern immer eine sehr aufregende Sachen. Vor allem wenn in der 6. SSW ein Ultraschall durchgeführt wird und die Mutter das Herzschlagen ihres Kindes sehen kann.

SSW 6: Entwicklung des Babys

Der Embryo unter dem Ultraschall in der 6. Schwangerschaftswoche

Der Embryo ist ca. 4 mm groß mit seinen 4 Wochen. Die Differenz zwischen Alter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die 2 Wochen vor der Befruchtung zur Berechnung des Entbindungstermins dazu gerechnet werden. Denn der genaue Zeitpunkt der Befruchtung kann selten genau ermittelt werden und bis jetzt hat diese Berechnungsgrundlage funktioniert. Ein Ultraschall ist während der Schwangerschaft sehr wichtig und zeigt, ob sich der Embryo korrekt entwickelt oder ob Probleme dabei entstehen.

Wird ein Ultraschall in der 6. SSW durchgeführt so erkennt man einen länglichen kleinen Wurm. Da sein Herz in der 6. SSW bereits anfängt zu schlagen, ist auch das unter dem Ultraschall zu sehen. Es hat sich der längliche Rückenmark gebildet, aus dem später die Wirbelsäule entstehen wird. Da sich der Embryo immer von oben nach unten entwickelt, erscheint der Kopf etwas zu groß für den kleinen Embryo. Doch das bildet sich im Laufe der Schwangerschaft wieder zurück. In der 6. SSW ist zudem auch unter dem Ultraschall zu sehen, wie sich der kleine Kopf bereits gebildet hat, der Hals und sogar die Ohren und die Augenhöhlen sind zu erkennen. Am Ende des Rückenmarks sind zwei flügelartige Beinchen zu erkennen und aufgrund der Evolution, hat der kleine Embryo sogar einen kleinen Schwanz, der allerdings im weiteren Verlauf der Entwicklung wieder zurückwachsen wird.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Ultraschallbilder einer Schwangerschaft: So entwickelt sich der Embryo

Nach dem positiven Schwangerschaftsstest gibt es für eine werdende Mama kaum etwas interessanteres, als das eigene Baby auf einem Ultraschallbild sehen zu können.

Das erste Mal mitzuerleben, wie da ein klitzekleines Herz in einem selber schlägt, ist ein ergreifender und unvergesslicher Moment für die werdende Mama, aber auch den werdenden Papa.

Und während die baldigen Eltern jedem neuen Ultraschallbild entgegen fiebern, fragen sie sich, wie sich der Embryo entwickelt haben wird, welche Veränderungen man bereits sehen kann und wie groß und wie schwer das Baby bereits ist?

Jeder Ultraschall-Termin stellt einen besonderen Moment zwischen den werdenden Eltern und dem ungeborenen Baby her. Vor allem für die Väter macht es das erste Trimester der Schwangerschaft und das, was da im Körper der Frau vor sich geht, viel greifbarer und verständlicher.

Wie sich der Embryo in den 40 Schwangerschaftswochen entwickelt und was ihr alles auf einem Ultraschallbild entdecken könnt, zeigen wir euch auf den nächsten Seiten.

Wann: Ab der 6. Schwangerschaftswoche.
Wie: Ultraschall-Untersuchung.
Wo: Bei der Frauenärztin.
Was: Um eine Schwangerschaft festzustellen, kann die Frauenärztin zusätzlich zum Schwangerschaftstest eine Ultraschalluntersuchung etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche durchführen. Dazu führt sie den Schallkopf des Ultraschallgeräts vaginal ein. Dieser sendet Schallwellen in einer Frequenz aus, die für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar ist. Das Körpergewebe wirft die Schallwellen zurück wie ein Echo, und zwar je nach Art seiner Struktur unterschiedlich stark. Aus dem Echo errechnet ein Computer daraufhin ein Bild von Gebärmutter und Bauchraum, das dann auf dem Monitor zu sehen ist. Beim ersten Ultraschall in der Schwangerschaft ist zunächst nur die Fruchthöhle erkennbar. Die Frauenärztin kann sehen, ob diese sich in der Gebärmutter eingenistet hat. Ab etwa der 6. bis 7. Schwangerschaftswoche sind auch die Struktur des Embryos und sein Herzschlag zu erkennen. Eine frühe Ultraschalluntersuchung dient vor allem dazu, die Schwangerschaft zu bestätigen und eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Einzelheiten wie Organstrukturen oder das Geschlecht des Kindes sind zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht erkennbar.
Nutzen: Mit dem SSW-6-/SSW-7-Ultraschall kann eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen und eine Schwangerschaft bestätigt werden. Allerdings liefert auch der Bluttest auf eine Schwangerschaft bereits ein zuverlässiges Ergebnis.
Ergebnis: Je früher eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird, desto eher kann es zu uneindeutigen Ergebnissen kommen.
Risiken: Ob Ultraschalluntersuchungen dem Ungeborenen schaden können, ist nicht abschließend geklärt. Einige Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Ultraschallwellen im 1. Schwangerschaftsdrittel die Entwicklung der Gehirnzellen im Fötus stören können. Die Ultraschall-Untersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft findet in dieser hochsensiblen Entwicklungsphase des Kindes statt. In dieser Zeit sind junge Hirnzellen gegenüber der Erwärmung und der mechanischen Druckwellen durch Ultraschall besonders störanfällig. Schwangere sollten sich deshalb vor jeder Ultraschalluntersuchung über Nutzen und Risiken aufklären lassen. Um mögliche Risiken abzuwenden, empfehlen kritische Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen eine Ultraschall-Untersuchung des Ungeborenen nur, wenn sie medizinisch begründet ist. Ihr Rat: so selten und so kurz wie möglich mit der geringsten Intensität. (Mehr Infos auf www.greenbirth.de und www.isppm.de).
Gesundheitliche Folgen für die Mutter: Der Ultraschall hat für die Mutter keine gesundheitlichen Folgen. Uneindeutige Ergebnisse können im frühen Schwangerschaftsstadium zur Verunsicherung führen.
Kosten: Einige Praxen berechnen für den frühen Ultraschall in der 6. SSW bzw. 7. SSW Extra-Kosten von etwa 30 Euro. Andere bieten ihn kostenlos an. Ein umfassender erster Basisultraschall in der 9. bis 12. Schwangerschaftswoche zählt hingegen eindeutig zu den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
Experteneinschätzung von Dr. Ulrike Bös, Frauenärztin:
„Dass eine Frau möglichst rasch auch im Ultraschall sehen möchte, dass sie schwanger ist, kann ich verstehen. Eine Ultraschalluntersuchung vor der vollendeten 6. SSW durchzuführen ist jedoch nicht sinnvoll. Bis vier Wochen nach der Befruchtung (das entspricht sechs Wochen nach dem ersten Tag der letzten Periodenblutung) ist im Ultraschall noch kein Herzschlag zu sehen, manchmal auch noch nicht einmal ein Embryo in der Gebärmutter.“

Endlich, endlich. Die 18. Schwangerschaftswoche war da. Und mit ihr kam der langersehnte Termin. „Alle meine Freundinnen hatten mir schon viel vom Babyfernsehen erzählt. Ich hatte bisher nur so ein paar graue Schatten gesehen,“ sagt Cathrin (26). Sicher, das Herz hatten sie und ihr Mann Jens schon blubbern sehen. Aber nun stand die große Untersuchung beim Spezialisten an. Ein hochaufgelöster Ultraschall in 3D, das Baby sollte genau vermessen werden.

Ultraschallbild vom Baby (Panthermedia Giovanni Gagliardi)

Dummerweise konnte sich Jens nicht freinehmen. Aufgeregt saß Cathrin in der Praxis. „Es fing ganz normal an, die Ärztin schmierte mich mit dem kalten Gel ein und dann sah ich die Kleine. Die Bewegungen und so, das war schon schön. Alles wurde vermessen. Alles gut.“ Doch dann wollte die Gynäkologin der werdenden Mutter einen Gefallen tun. „Möchten Sie das Gesicht ihrer Tochter sehen? Wir können dann auch für ihren Mann ein Bild ausdrucken.“ Keine Frage. Natürlich wollte Cathrin. „Oh, da ist sie. Schauen Sie mal.“

Cathrin schaute. Und schluckte. „Das komische Etwas sollte mein Baby sein? Eine viel zu breiter Mund, eine riesige Himmelfahrtsnase. Es sah einfach nur scheußlich aus.“ Die Ärztin bemerkte die Reaktion. „Na, das wird noch. Sie hat ja noch viele Wochen um sich schön zu machen. Und im übrigen ist das ja eine Berechnung vom Computer, die dritte Dimension wird ja hinzugefügt, ein bisschen anders sieht das Baby in echt schon aus.“ Cathrin blieb sprachlos, nahm die Ausdrucke mit für ihren Mann und ging.

Als Jens am Abend aufgeregt nach Hause kam, erwartete er eine begeisterte Cathrin. „Eigentlich wollte ich nach dem Termin erste Babysachen kaufen. Aber mir war jede Lust vergangen,“ berichtet sie. Als Jens dann die Bilder sah, fing er an zu lachen. „So hässlich die Kleine auch wird, wir werden sie trotzdem lieben.“ Cathrin fand das nicht lustig. Sie machte sich Sorgen. „Hässliche Menschen haben es nun mal im Leben schwerer. Es stimmt nun mal nicht, dass jedes Baby niedlich ist.“


Auch wenn Cathrin versuchte, sich auf das Baby zu freuen, das Bild konnte sie nicht vergessen. „Ich wollte das wirklich niemanden zeigen. Und ich überlegte auch, ob wir nicht lieber einen anderen Vornamen wählen sollten.“ Erst in der Geburtsvorbreitungsgruppe kam endlich wieder Vorfreude auf. „Und dann passierte es. Einer der Väter holte aus der Tasche einen Ausdruck. Darauf war eine Art Teufelsfratze zu sehen. Ein zweidimensionaler Ultraschall, Frontal aufgenommen.“ Jeder in der Gruppe sah das Bild. Und die Eltern des Kindes lachten: „Wir wollen ihn Damien nennen. Ich habe wohl die falschen Filme geguckt.“ Cathrin dachte an das eigene Bild, das dagegen schon richtig hübsch war. „Habt ihr keine Angst?“ fragte sie leise. Die andere Schwangere lachte. „Nein, ehrlich nicht. Das ist einfach nur ein blödes Bild. Unsere Tochter sah auf ihrem Ultraschall auch so ähnlich aus, das hat mich damals schon irritiert, heute weiß ich es besser.“ Cathrin hatte die Zweijährige gesehen – ein richtiges Püppchen.

Auch die Leiterin des Kurses sah sich das Bild an. Und lachte ebenfalls. „Lasst euch bloß nicht von solchen Bildern irritieren,“ meinte sie. Heute würden alle schon so früh das Geschlecht wissen, nun sollte die Computer auch das genaue Aussehen zeigen. „Der Technik sind Grenzen gesetzt, ein bisschen Überraschung muss schließlich auch sein.“ Ob das Baby lebhaft oder ruhig ist, Haare oder nur ein wenig Flaum hat, braune oder blaue Augen – das alles erfährt man nun einmal erst bei der Geburt. „Aber toll sind die Bilder schon, hat noch jemand eines dabei?“ Zu Cathrins Entsetzten zückte Jens die Briefttasche. Und zog das scheußliche Bild herraus. Als er es herumgab, kamen die Kommentare: „Wie niedlich“, „witzige Nase“, „die guckt ja süß“. Da musste Cathrin schmunzeln. „Ok,“ dachte ich mir. Selbst wenn sie bei der Geburt wirklich sehr zerknauscht und komisch aussieht. Es wird mir eh keiner sagen, da wird jeder zu einer Notlüge greifen.“

Heute ist die kleine Nele drei Monate alt. Sie hat einen vollen dunklen Haarschopf, riesige blauer Kulleraugen und eine niedliche Himmelfahrtsnase. „Wenn mir jemand sagt, wie hübsch meine Kleine ist, halte ich das allerdings gar nicht für gelogen. Sie ist einfach wunderschön,“ sagt die stolze Mutter.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder ganz andere? Haben Sie wunderschöne, seltsame oder scheußliche Ultraschallbilder? Wenn ja, dann scannen Sie sie doch ein und schicken Sie uns, wir werden die Besten dann hier in der liliput-lounge zeigen. Wir sind gespannt!Am besten schicken Sie die Bilder hier via Mail an Christine Finke


19. Schwangerschaftswoche (19. SSW)

Größe und Entwicklung des Babys

In der 19. SSW (18+0 bis 18+6) ist Ihr Baby schon 200 Gramm schwer und die Größe beträgt etwa 24 Zentimeter von Kopf bis Fuß. In den letzten beiden Wochen hat Ihr Baby sein Gewicht verdoppelt. Seit der 18. Schwangerschaftswoche bewegt es sich fleißig. Falls Sie die Kindsbewegungen bislang noch nicht gespürt haben, sollte es sich schon bald durch erste Tritte bemerkbar machen. Für die Mutter ist das meist ein ganz besonderer Moment und auch der werdende Vater kann die Bewegungen seines Sprösslings bald zum ersten Mal fühlen. Falls Sie noch keine Kindsbewegungen spüren, liegt das vielleicht an der Lage der Plazenta. So spüren Frauen mit einer Vorderwandplazentadie Kindsbewegungen oft erst später. Also kein Grund zur Sorge!

Schwangerschaftskalender: Die faszinierende Reise durch 40. Schwangerschaftswochen

Bisher bestand die Haut Ihres Babys nur aus einer Schicht. Ab der 19. Schwangerschaftswoche entwickeln sich weitere Schichten. In den speziellen Regionen des Gehirns haben sich die Nervenzellen für die späteren Fähigkeiten entwickelt: schmecken, riechen, hören, sehen, fühlen.

Ultraschall & Vorsorgeuntersuchung in der 19. SSW

In der 19. Schwangerschaftswoche steht meistens die dritte Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall an. Die Hälfte der Schwangerschaft liegt hinter Ihnen. Bei der anstehenden Untersuchung wird Ihr Frauenarzt das Baby noch einmal ganz genau begutachten. Stimmt die Größe des Kindes? Sind die Organe in Ordnung? Sind die Bewegungen altersentsprechend? Um all das zu beurteilen, wird die dritte Ultraschalluntersuchung gemacht. Wie wäre es, wenn Sie Ihren Partner daran teilhaben lassen? Schließlich gibt es auf dem Ultraschallbild in der 19. SSW schon jede Menge zu sehen: Die Plazenta, die Schluckbewegungen des Babys, das Gehirn und wenn das Kind es zulässt, erfahren Sie bei dieser Untersuchung sogar endlich das Geschlecht.

Geschlechtsbestimmung beim Baby: Wann kann der Arzt es erkennen?

Das Fruchtwasser – Lebensraum des Ungeborenen

Das Ungeborene schwimmt in einer Wasserwelt – dem Fruchtwasser. Dieses wird auch Amnionflüssigkeit genannt und von den inneren Eihäuten gebildet. Eihäute umgeben das Ungeborene wie Hüllen. Sie haben einen kindlichen und einen mütterlichen Teil und setzen an der Plazenta an. Im Fruchtwasser befinden sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Stoffe. Neben verschiedenen Eiweißen (Proteine) enthält es auch Zucker, Kalium, Natrium, Spurenelemente und Haare sowie Hautzellen des Babys. Das Baby trinkt in der 19. Schwangerschaftswoche schon Fruchtwasser und scheidet es auch wieder aus.

Bis zu zwei Liter Fruchtwasser trägt jede Schwangere in ihrem Bauch umher. Die Menge des Fruchtwassers wird bei jeder Vorsorgeuntersuchung bestimmt. Ist zu wenig oder zu viel davon vorhanden, kann dies dem behandelnden Arzt als Hinweis auf eine Erkrankung der werdenden Mutter oder eine Fehlbildung des Ungeborenen dienen.

Bei Bewegungen und Stößen gegen den Bauch der Mutter gerät das Ungeborene in seiner Wasserwelt in Bewegung. Durch das Fruchtwasser und die Gebärmutter ist es jedoch gut geschützt und nimmt in der Regel selbst bei kleineren Unfällen der Mutter keinen Schaden. Wenn es zu Schmerzen oder sogar zu Blutungen kommt, sollte sich die Schwangere aber in jedem Fall untersuchen lassen. Es spricht nichts gegen Sex in der Schwangerschaft, solange keine Frühgeburtsbestrebungen vorliegen oder Ihr Arzt es Ihnen verboten hat. Auch beim Sex iist das Kind gut durch das Fruchtwasser geschützt. Und: geht es der Mutter gut, geht es auch dem Kind gut.

Sexstellungen in der Schwangerschaft

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Ihr Bauch ist in der 19. SSW schon größer und schwerer geworden. Die Gebärmutter wächst weiter und Sie spüren das als dumpfen Schmerz, der sogar bis zum Kreuzbein ausstrahlen kann. All das führt dazu, dass Sie möglicherweise unter Rückenschmerzen in der Schwangerschaft leiden. Diese Tipps helfen jetzt:

Gezielte Übungen können Ihre Rückenschmerzen lindern © iStock.com/DZM

  • Tragen Sie keine hohen Schuhe mehr, die strapazieren den Rücken nur zusätzlich.
  • Machen Sie gezielt Übungen für den Rücken. Wassergymnastik, Pilates und Yoga sind besonders geeignet.
  • Kaufen Sie sich einen speziellen Schwangerschafts-BH. Schließlich sind Ihre Brüste größer und schwerer geworden und das begünstigt Schmerzen im Rücken.

Hier finden Sie ein kleines Gymnastikprogramm für Schwangere.

19. SSW (19. Schwangerschaftswoche/5. Monat): Tipps & Überblick

  • Ihr Kind ist nun schon 24 Zentimeter von Kopf bis Fuß groß – in etwa wie eine Ananas!
  • Ihr Ungeborenes hört jetzt schon mit – wWelche Musik mag Ihr Kind? Vor allem aber hört es Ihren Herzschlag. Ist das nicht schön?
  • In der 19. SSW steht die dritte Vorsorgeuntersuchung an. Wir drücken Ihnen die Daumen!
  • Wenn Sie Zwillinge erwarten, achten Sie auf eine eisenreiche Ernährung, da bei Mehrlingen eine größere Gefahr des Eisenmangels der Mutter besteht

  • Wenn Sie bereits ein Kind haben, bereiten Sie es langsam auf das kommende Baby vor, um Eifersucht unter Geschwistern zu vermeiden.

  • Sie sind schnell müde? Kein Wunder, Ihr Körper leistet Großes. Gönnen Sie sich ruhig eine Pause oder ein Mittagsschläfchen, wenn Sie das Bedürfnis nach Ruhe spüren.

Videos zur 19. Schwangerschaftswoche (19. SSW)

Schwangerschaftsupdate 19. & 20. SSW | Wieder Wehen … | Kurzer Besuch im Krankenhaus | Zahnschmerzen

3D Ultraschall bei 19+0 – 20. SSW

Nach der Geburt: Plötzlich Eltern, was nun?

„Was es bedeutet, ein Kind zu haben, kann man sich nun mal nicht vorstellen. Bis man eines hat“, sagt Erika Wüchner. Die Kinderkrankenschwester aus Hamburg betreut Familien in den ersten Wochen mit Baby und weiß, vor welchen Herausforderungen Mütter und Väter stehen. So meistern Sie die Veränderungen:

Der Rollenwechsel: Vom Paar- zum Eltern-Sein

Plötzlich Eltern. Das Baby ist da und krempelt Ihr Leben von der ersten Minute an um. Leichter wird der Baby-Alltag, wenn Sie und Ihr Partner ihn schon vor der Geburt des Kindes ein wenig vorbereiten. „Denn wer alles gut organisiert hat, ist entspannter und kann sich besser auf das Baby einlassen“, sagt Erika Wüchner. Sie plädiert dafür, dass Paare bereits in der Schwangerschaft möglichst konkret besprechen, wer sich wie um den Nachwuchs kümmert und was man sich von dem anderen wünscht.

„Ich erlebe immer wieder, dass die Erwartungen gegenüber dem Partner extrem hoch sind – von beiden Seiten. Häufig bleibt diese Diskrepanz aber unausgesprochen“, so die Expertin. Spannung und Streit sind programmiert. Fragen Sie schon in der Schwangerschaft, ob und wie Ihnen die Großeltern in spe unter die Arme greifen können. „Wer keine Verwandten in der Nähe hat, kann gute Freunde um Hilfe bitten“, rät Wüchner. Schon kleine Dinge können eine riesige Entlastung sein, etwa wenn eine Freundin ein Mittagessen vorbeibringt.

Der Schlafmangel: Eine gute Strategie hilft

Am Anfang möchte man das kleine Wunder am liebsten immerzu im Arm halten, es anschauen und an ihm schnuppern. Nach der Geburt verfügen Mütter über eine große Menge Endorphin im Blut, dieses Glückshormon sorgt dafür, dass sie sowieso kein Auge zutun können. Dazu kommt Babys unregelmäßiger Schlafrhythmus.

„Es ist ein Ammenmärchen, dass Säuglinge nur schlafen“, sagt Erika Wüchner. Zwar bringen es die Kleinen auf bis zu 20 Stunden Schlaf, doch sie wachen alle zwei, drei Stunden auf, egal ob Tag oder Nacht, wollen etwas zu trinken oder einfach nur Nähe. Schlaf gibt es für die Mütter dann nur noch in Häppchen, und das hinterlässt Spuren. „Wer ständig übermüdet ist, ist irgendwann einfach ausgelaugt“, erklärt die Kinderkrankenschwester.

Wie also das nächtliche Gewecktwerden überstehen? „Ideal ist, wenn der Vater eine Mahlzeit übernimmt und dem Baby abgepumpte Milch gibt“, so die Expertin. Oder er kümmert sich morgens ein Stündchen um den Nachwuchs, damit Mama schlummern kann. Nutzen Sie Babys Nickerchen, um tagsüber etwas Schlaf nachzuholen. Damit die Kleinen sich schnell an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen, sollten Sie nachts nicht mit Ihrem Kleinen spielen und das Licht auslassen.

Die fehlende Zeit: Ein 24-Stunden-Job

Gerade noch waren Sie unabhängig, konnten über Ihre Freizeit selbst bestimmen. Ist das Baby auf der Welt, gibt es plötzlich nur noch diesen kleinen Chef – und der fordert volle Aufmerksamkeit, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. „Zwischen Mutter und Kind findet eine Symbiose statt. Die Frauen stellen sich komplett auf die Bedürfnisse des Kindes ein, die eigenen bleiben hintenan“, sagt Erika Wüchner. So erfährt das Kleine Geborgenheit, und Sie lernen einander kennen.

Aber es ist auch ein kleiner Schock, zu erleben, dass man nun rund um die Uhr für einen anderen Menschen verantwortlich ist. Erika Wüchner rät Müttern, sich bewusst Freiräume zu schaffen, sei es eine halbe Stunde spazieren gehen oder ein Kinoabend. „Das tut nicht nur der Frau gut, sondern auch dem Kind. Die Baby-Pausen geben Kraft.“ Überlegen Sie rechtzeitig, wie sich solche Auszeiten realisieren lassen, und binden Sie den Partner ein. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass er in seiner Rolle als Vater Selbstvertrauen erfährt.

Das Gefühls-Chaos: Die Hormone spielen verrückt

Etwa eine Woche nach der Geburt zieht ein Tief am Baby-Himmel auf: der Baby-Blues. Die Hormone fahren Achterbahn, beim kleinsten Pieps bricht man in Tränen aus. „Diese Heulphase ist ganz normal“, beruhigt Erika Wüchner. Schließlich befindet sich der Körper gerade im Ausnahmezustand. Auch wenn Sie sich täglich kräftiger fühlen und von der Geburt gut erholt haben: Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe. Lassen Sie Ihre Gefühle zu, versuchen Sie nicht, sie zu verstecken. Denken Sie daran, was Sie Großartiges geleistet haben! Wenn das Tief nicht verschwindet oder stark belastet, sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder dem Frauenarzt.

Die Unsicherheit: Was braucht mein Kind?

Warum schreit das Kleine jetzt? Hat es Hunger, friert es, tut ihm etwas weh? Anfangs gibt einem das Baby Rätsel auf, und das macht Angst. Denn man möchte alles richtig machen. Verabschieden Sie sich von diesem Perfektionszwang. „Das Wichtigste für ein Baby sind Eltern, die für es da sind und auf es eingehen“, sagt Wüchner.

Und was Ihr Baby für Bedürfnisse hat, wissen Sie selbst nun mal am besten. Vielleicht nicht unbedingt in der ersten Woche, aber nicht umsonst dauert das Wochenbett 40 Tage. Nehmen Sie sich diese Zeit, und bald sind Sie Expertin für Ihr Baby. Sie müssen nur Ihrem Bauchgefühl vertrauen.

Die Langeweile: Mut zum neuen Tempo

Spannend, die ersten Tage mit Baby! Alles macht man zum ersten Mal – stillen, wickeln, baden. Doch nach zwei Wochen sitzen die Handgriffe. Das Kleine fordert Sie ganz und gar, aber trotzdem bekommen Sie weniger Ansprache als früher im Beruf. Ein Tag gleicht dem anderen. Das fühlt sich erst einmal ziemlich ungewohnt an. „Babys brauchen diese Monotonie“, sagt die Expertin. Sie gibt ihnen Halt.

Haben Sie den Mut, sich fallen zu lassen und an das Tempo des Kindes anzupassen, auch wenn das langsamer ist, als Sie es gewohnt sind. Bald schon freut sich Ihr Kleines über mehr Abwechslung, ob beim Spazierengehen oder in der Eltern-Kind-Gruppe. Tun Sie, was Ihnen und Ihrem Baby gut tut, ohne es zu übertreiben.

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