37 ssw ziehen im unterleib harter bauch

36. SSW: Senkwehen und Wehen: Die Unterschiede

Mit der 36. SSW ist die Geburt nicht mehr weit. Vermehrt treten ab der 36. SSW Senkwehen auf. Der Körper bereitet sich intensiv auf die Geburt vor. Doch wann merken Sie, das echte Wehen losgehen und wie machen sich diese in der 36. SSW bemerkbar? Es gibt verschiedene Arten von Wehen. So gibt es die Vorwehen (Übungswehen), Senkwehen, Geburtswehen und auch Nachwehen. Bei jeder Wehe zieht sich die Gebärmutter zusammen, was auch Kontraktion genant wird. Dies macht Ihr Körper, um Ihr Baby in die optimale Geburtsposition zu drehen.

Senkwehen ab der 36. SSW

Ab der 25. SSW machen sich bei den meisten schwangeren Frauen bereits die Übungswehen, auch Braxton-Hicks-Kontraktionen, oder Vorwehen, genannt, bemerkbar. Bei diesen Wehen bereitet sich Ihr Körper auf die Geburt vor. Die Gebärmutter zieht sich hier für eine halbe bis ganze Minute zusammen. Meistens treten diese schmerzlos auf. Sie treten nicht regelmäßig auf und werden auch nicht stärker. Irgendwann im Laufe der Schwangerschaft wandeln sich die Übungswehen in Senkwehen. Ab der 36. SSW sind Senkwehen häufig zu spüren. Der Bauch wird hart und nach wie vor übt die Gebärmutter für den Ernstfall. Bei den Senkwehen wird aber der Muttermund nicht geöffnet. Die Senkwehen haben den Sinn, das Baby in die korrekte Geburtsposition zu bewegen.

Dadurch, dass das Baby sich meist in den Beckenraum einfindet, senkt sich der Bauch ab. Hier ändert sich meist auch die Form des Babybauchs. Durch die Senkwehen kommt das Köpfchen des Kindes immer näher dem Beckenboden. Auch die Senkwehen sind meist weniger schmerzhaft. Können aber auch bei der einen oder anderen sogar Schmerzen auslösen, die sich wie regelähnliche Krämpfe anfüllen.

Oft liegen zwischen dem Auftreten der Senkwehen Stunden oder sogar ganze Tage. Bei jeder Frau treten die Schmerzen allerdings in einer anderen Form auf: Viele Schwangere vergleichen die Senkwehen mit Periodenschmerzen, andere bekommen einen verhärteten Bauch, ein Ziehen in den Beinen oder Rückenschmerzen. Manche Frauen wiederrum spüren die Schmerzen glücklicherweise überhaupt nicht. Egal in welcher Form die Senkwehen auftreten, dagegen hilft auf jeden Fall vor allem eins: Entspannung.

SSW 36: Entwicklung des Babys

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36. SSW: Mit echten Wehen steht die Geburt bevor

Einige Kinder wollen meist nicht bis zum errechneten Geburtstermin warten und wollen schon viel früher raus. Da kann es auch schon ab der 36. SSW zu echten Wehen kommen. Diese starten mit den Eröffnungswehen. Durch diese wird die Fruchtblase zum Platzen gebracht. Regelmäßig und in immer kürzeren Intervallen zieht sich dabei die Gebärmutter immer wieder zusammen. Am Anfang kommen die Wehen alle zehn Minuten, später in Abständen von etwa zwei Minuten. Die Schmerzen werden von Wehe zu Wehe stärker. Nach jeder Wehe klingen die Schmerzen ab und erreichen bei einer neuen Wehe ihren Höhepunkt. Die Wehen dauern etwa eineinhalb Minuten und dadurch öffnet sich der Muttermund auf etwa zehn Zentimeter. Die Geburt steht nun kurz bevor.

Sobald der Körper startklar ist, beginnen die Presswehen. Das Baby ist nun bereit auf die Welt zu kommen. Durch die Presswehen helfen Sie Ihrem Kind, den Geburtskanal zu überqueren und aus der Scheide gepresst zu werden. Sobald das Baby da ist, wird durch die Nachgeburtswehen die Plazenta ausgeschieden. Diese dauern etwa zehn bis fünfzehn Minuten sind aber nicht so schmerzhaft, wie die eigentlich Geburtswehen. Auch einige Tage nach der Geburt können immer wieder Nachwehen auftreten. Dabei wird die Gebärmutter zusammengezogen um Blutungen zu vermeiden. Frauen, die ihre Babys nach der Geburt stillen, werden oft Nachwehen bemerken. Denn das Stillen fördert die Nachwehen. Dadurch kann die Gebärmutter auf ihre eigentliche Größe zurückwachsen.

Du unterscheidest Geburtswehen von Senkwehen am Anfang vor allem daran, dass die Schmerzen häufiger als 3 bis 4 Mal pro Stunde auftreten oder du mehr als 10 Wehen pro Tag verspürst. Sollte dies der Fall sein, kontaktiere deinen Arzt oder deine Hebamme.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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4. Schwangerschaftswoche

Entwicklung des Babys

(Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com)

Am Ende der vierten Woche ist die Einnistung des Keimlings in die Gebärmutter abgeschlossen.

Bis aus diesem Zellhäufchen ein Baby wird, ist es noch ein weiter Weg, doch die entscheidenden Weichen sind gestellt. Die Zellkugel hat sich in den ersten Tagen bereits differenziert: in einen Teil, der sich als Embryo weiterentwickelt, und einen Teil, der zur Plazenta wird. Mit letzterem Teil dockt die Zellmasse an die Gebärmutterwand an und gräbt sich innerhalb von ein paar Tagen tiefer ein. Diesen Vorgang nennt man Einnistung oder auch Nidation.

Wo sich die befruchtete Eizelle einnistet, ist kein Zufall. Vielmehr sucht sie sich einen optimalen Platz in der Gebärmutter. Erhebungen der gut durchbluteten Gebärmutterschleimhaut senden chemische Signale aus und bieten sich dadurch als „Nistplatz“ an. Auf diese Weise findet die Zellkugel genau den Platz, auf dem sie gut wachsen kann und der zu einer unkomplizierten Geburt beiträgt. Normalerweise ist dies im oberen Bereich der Gebärmutter.

Was tut sich bei der Mutter?

Im ersten Monat sieht man Ihnen die Schwangerschaft noch nicht an. Das in großen Mengen produzierte Schwangerschaftshormon führt jedoch zu vielen Veränderungen in Ihrem Körper. Sie können also zumeist schon in den ersten Wochen frühe Anzeichen einer Schwangerschaft an sich feststellen.

Folgende Anzeichen können, wenn sie gemeinsam auftreten, darauf hindeuten, dass Sie schwanger sind:

  • starkes Spannungsgefühl in den Brüsten und Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen
  • dunkle Verfärbung des Warzenvorhofs
  • Ausbleiben der Regelblutung oder nur sehr gering ausgeprägte Blutung
  • ziehende Schmerzen im Unterbauch
  • auffallende Mattigkeit und Müdigkeit
  • Heißhunger, besondere Gelüste oder Abneigung gegen bestimmte Speisen
  • Verstopfung, Sodbrennen
  • Morgenübelkeit, die sich bis zum Erbrechen steigern kann
  • häufiger Harndrang, obwohl die Blase nicht gefüllt ist
  • veränderte Geruchswahrnehmung, große Geruchsempfindlichkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • ausbleibender Abfall der morgendlichen Basaltemperatur am Ende des Monatszyklus

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Aktualisiert am: 02.12.2014 | 14:48

Weyerstahl T., Stauber M.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Duale Reihe; Georg Thieme Verlag KG Stuttgart; 4. Auflage 2013
Huch R.: Glücklich schwanger von A bis Z – Gut beraten in 280 Alltagsfragen: von Autofahren bis Zunehmen; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2011
Jahn-Zöhrens U.: Entspannt erleben – Schwangerschaft und Geburt; Hrsg: Deutscher Hebammenverband e.V.; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2011
Huch R., Largo R.: Schwangerschaft, Geburt und erste Babymonate; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2009
Sonntag K.: Schwanger! Tag für Tag: Mein Kalender für eine aufregende Zeit; TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG Stuttgart; 2009
Ulfig N.: Kurzlehrbuch Embryologie; Georg Thieme Verlag KG Stuttgart; 2.Auflage 2009
Sadler T.W.: Medizinische Embryologie; Georg Thieme Verlag Stuttgart; 11.Auflage 2008

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30. SSW: Die 30. Schwangerschaftswoche (SSW 30+0)

Mit der 30. SSW sind Sie bereits im dritten Trimester und achten Monat der Schwangerschaft angelangt. Die Vorfreude auf das Baby wächst mit jedem Tag und die eine oder andere Mutter kann zunehmend sehr stark unter den Schwangerschaftsbeschwerden leiden. Denn das Baby wächst und die Auswirkungen sind deutlich zu spüren. Viele Frauen möchten sich jetzt vermehrt ausruhen. Ein intensiver Wachstum des Babys ist auch in der Schwangerschaftswoche 30 zu bemerken. Alle inneren Organe sind in dieser Schwangerschaftswoche fast vollständig entwickelt. Mit der 30. SSW sind noch zwei Wochen für die große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall Zeit. Ab da wird dann jede zwei Wochen ein Termin bei Ihrem Frauenarzt anstehen.

SSW 30: Entwicklung des Babys

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30. Schwangerschaftswoche: Das Baby nimmt Fötal-Stellung ein

Das Baby ist in der 30. SSW etwa 40 cm von Scheitel bis Steiß lang und wiegt um die 1.400 Gramm. Vollständig entwickelt sind die inneren Organe des Kindes bereits. Sie erledigen ihre Arbeit selbstständig. Die Lungen sind weiter ausgereift und auch die Entwicklung des Verdauungssystems ist fast vollständig. Stark prägen sich die Funktionen des Gehirns und dessen Strukturen aus. Ihr Baby nimmt stark an Gewicht zu und die Entwicklung schreitet auch in der 30. SSW weiter voran, so wird die Haut geglättet und durch den Blutzufluss bekommt es eine rosige Hautfarbe. Den Wärmehaushalt kann Ihr Baby jetzt selbstständig regulieren. Allerdings hat das Wachstum den Nachteil, dass Ihr Baby jetzt nicht mehr so viel Platz in Ihrem Bauch hat und dadurch auch in den kommenden Wochen nicht mehr so viel Bewegungsfreiraum hat. Auch die Menge an Fruchtwasser sinkt nun langsam. Es ist noch sehr aktiv in dieser Schwangerschaftswoche, doch Saltos sind nicht mehr möglich.

Es hat jetzt die Fötal-Stellung eingenommen, das heißt, es hat seine Knie angezogen, die Arme vor der Brust verschränkt und sich zusammengerollt. Noch dauert es etwas bis es sich in die Schädellage dreht. Mit der 30. SSW löst sich langsam das Lanugo-Haar zu lösen. Ein feiner Flaum kann allerdings an Rücken oder Schultern noch bis zur Geburt erhalten bleiben. Augenbrauen und Wimpern sind nun schon komplett gewachsen. Ihr Baby reagiert auf Geräusche und Reize sehr intensiv. Nutzen Sie diese Zeit und lesen oder singen Sie schon jetzt Ihrem Baby etwas vor. Auch mag es Ihr Kind ganz besonders, ausgiebig mit Ihnen zu kuscheln. Ihr Baby kann jetzt schon deutlich Schmerzen fühlen. Werden also medizinische Eingriffe ab dieser Woche beim Baby unternommen, kann das das Baby sehr stark belasten.

Ob Ihr Baby später Rechts- oder Linkshändler wird, kann jetzt schon unter dem Ultraschall erkannt werden. Denn Ihr Baby nuckelt gerne an der entsprechenden Hand, bzw. am Daumen. In den kommen sechs Wochen, wird Ihr Baby weiterhin wachsen und an Gewicht zunehmen. Ab der 36. SSW wird es nur noch Fett anlagern. Kommt es in der 30. SSW zu einer Frühgeburt, ist das Baby mit einer Wahrscheinlichkeit von 97 % überlebensfähig. Es wird auch in dieser Woche noch sehr intensiv medizinisch versorgt und kann sich so gesund entwickeln.

SSW 30+0: Gebärmutter drückt auf das Zwerchfell

Der obere Rand der Gebärmutter ist in der SSW 30+0 etwa bis zum Zwerchfell gewachsen. Somit drückt die wachsende Gebärmutter und Ihr Baby sehr stark auf das Zwerchfell. Es kommt dadurch zu Kurzatmigkeit und Kreislaufbeschwerden. Oftmals leiden viele werdende Mamas auch unter Problemen mit dem Magen und Darm oder Rückenschmerzen. Legen Sie sich z. B. auf den Rücken, kann die schwere Gebärmutter sogar zu Übelkeit führen. Neben Übelkeit können mit der wachsenden Gebärmutter auch Unterleibsschmerzen auftreten, da sich die Mutterbänder immer noch dehnen. Belastend sind auch die steigende Gewichtszunahme und der wachsende Bauchumfang in den letzten Schwangerschaftswochen. Etwa 400 bis 450 Gramm nehmen Sie nun pro Woche im Durchschnitt zu.

Gefördert wird die Gewichtszunahme durch den sehr guten Appetit und sehr häufige Heißhungerattacken. Um Ihr Wohlbefinden im letzten Drittel zu erhalten und die Entwicklung Ihres Babys zu fördert, kann eine gesunde Ernährung entscheidend dazu beitragen. Das Baby braucht auch ab der SSW 30+0 wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien, die es aus der aufgenommenen Nahrung entzieht. Kalzium das aus Milchprodukten und Milch aufgenommen wird, wird sogar direkt an das Kind weitergeleitet, damit das Skelett wachsen kann. Auch Eisen ist sehr wichtig, denn dadurch kann der Organismus Ihres Babys einen eigenen Vorrat an Eisen aufbauen, mit dem es Blut bilden kann und zudem auch in den ersten Jahren von diesem Vorrat nach der Geburt leben kann.

Ihr Frauenarzt untersucht Sie hier auf einen Mangel an diesen Nährstoffen und kann Ihnen zusätzliche Präparate verschreiben. Nehmen Sie keine zusätzlichen Vitamine auf eigene Faust ein, dies kann sogar schädlich sein. Sprechen Sie hier immer mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt. Mit den Beschwerden, wie Sodbrennen und Rückenschmerzen, steigt auch die Anzahl an Übungswehen. Diese äußern sich durch eine steigende Häufigkeit. Achten Sie hier auf Anzeichen für echte Wehen. Vorwehen treten in den meisten Fällen ohne Schmerzen und nur für einige Male am Tag auf. Werden diese von Krämpfen, Ausfluss, Schmerzen und Blutungen begleitet und treten diese vermehrt und rhythmisch auf, kann es sich um echte Wehen handeln. Treten Sie hier unverzüglich in Kontakt mit Ihrem Frauenarzt oder Hebamme.

30. SSW: Letzte große Vorsorgeuntersuchung

In der 30. SSW steht für viele werdende Mütter die letzte große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall im Kalender. Noch bis zur 32. SSW kann diese Untersuchung durchgeführt werden. Wie auch in den letzten Untersuchungen wird Ihr Frauenarzt auch bei dieser Untersuchung Ihr Blut und Urin testen. Hier wird das Blut z. B. auf Eisen kontrolliert und den Urin auf Keime, Eiweiß und Zucker. Zusätzlich wird auch ermittelt, wo sich der obere Rand der Gebärmutter (Fundus) befindet. Die Herztöne Ihres Kindes werden abgehört und Lage der Plazenta und des Babys ermittelt. Mit der Ultraschalluntersuchung kann Ihr Frauenarzt den Stand der Entwicklung Ihres Kindes anhand von diverser biometrischer Parameter bestimmen. Hierbei misst er nicht nur die Länge von Scheitel bis Ferse, sondern auch den Umfang und Durchmesser von Thorax und Abdomen und von verschiedenen Knochen des Kindes. Natürlich kann das Baby nur ausgiebig untersucht werden, wenn während der Untersuchung nicht gerade eine Turnstunde abhält.

30. SSW: Was ist eine Plazenta preavia?

Mit der Untersuchung wird die Lage der Plazenta ermittelt. Ergibt sich dabei, dass die Plazenta preavia liegt, kann sogar eine natürliche Geburt nicht mehr möglich sein und es kommt zu einem Kaiserschnitt. Die Entwicklung der Plazenta ist immer an der gleichen Stelle. Dort an der sich die befruchtete Eizelle zu Beginn der Schwangerschaft in die Gebärmutter verankert hat. Befindet sich die Plazenta allerdings im unteren Bereich der Gebärmutter, wird hierbei von einer Plazenta praevia gesprochen. Sofern das festegestellt wird, können sich daraus mehrere Folgen ergeben. Ist die Gebärmutter im unteren Bereich des Uterus, berührt aber nicht den Muttermund, kann Ihr Baby problemlos natürlich geboren werden.

Berührt der untere Rand der Plazenta den Muttermund, verdeckt diese aber nicht, kann auch eine natürliche Geburt stattfinden. Sollte die Plazenta allerding den Muttermund auch nur zum Teil verdecken, spricht man hier von einer „Plazenta praevia partialis“. Hierbei kann das Kind in den meisten Fällen nur per Kaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Wir der Muttermund vollständig von der Plazenta verdeckt („Plazenta praevia totalis“), kann keine andere Möglichkeit mehr bewogen werden. Das Kind muss mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen. Natürlich untersucht Ihr Frauenarzt bei jeder Untersuchung die Lage der Plazenta, doch eine klare Diagnose kann nur in den späten Schwangerschaftswochen gestellt werden.

Wird eine Plazenta praevia sehr früh festgestellt, kann sich diese noch im Verlauf der Schwangerschaft an die richtige Stelle schieben oder so, dass sie den Muttermund nicht mehr verdeckt. Eine Plazenta praevia macht sich in diesem Drittel der Schwangerschaft in den meisten Fällen durch Blutungen bemerkbar, die ohne Schmerzen auftreten. Sofern Sie Blutungen in der Schwangerschaft haben, sollten Sie immer umgehend Ihren Arzt aufsuchen oder zum nächsten Krankenhaus fahren. Hierbei wird der Grund festgestellt und Ihr Frauenarzt kann Sie unter Umständen sogar in ein Krankenhaus einweisen. Handelt es sich um keine schwerwiegenenden Komplikationen, dann wird Ihnen Ihr Frauenarzt Ruhe und körperliche Schonung raten.

Tipp: Um auszurechnen, welcher Monat die 30. SSW ist , dann können Sie das ganz einfach für sich berechnen. Teilen Sie hierzu die Schwangerschaftswochen durch die Anzahl an Wochen im Monat und runden Sie das Ergebnis auf. Sie sind also in der 30. SSW im achten Monat schwanger.

30. Woche

Idealerweise sollten Sie zu so vielen Stunden eines Geburtsvorbereitungskurses gehen, wie nur möglich. Wenn Sie es aus irgendwelchen Gründen verpasst haben, bisher einen Kurs zu beginnen, ist es nun in der 30. SSW höchste Zeit. Versuchen Sie, wenigstens noch sechs Einheiten zu besuchen. Das Angebot von Hebammen und Geburtsvorbereiterinnen ist so gross, dass man oft nicht weiss, was individuell am besten geeignet ist.Vielleicht kann Ihnen die swissmom Linksammlung, Kategorie Hebammen oder Schwangerschaftsbegleitung / Geburtsvorbereitung, helfen?

Hirslanden Baby

GEMEINSAM VON ANFANG AN

Hirslandenbaby unterstützt werdende Eltern auf dem Weg ins Familienglück durch ganzheitliche und individuelle Betreuung und freut sich, Sie begleiten zu dürfen. Jetzt ansehen!

Bitten Sie Freundinnen mit kleinen Kindern, Ihre Hebamme und Ihren Arzt/Ihre Ärztin um eine Empfehlung. Oder schauen Sie einmal in unsere vielen Links und Adressen! Eine gute Idee ist auch immer, den Kurs in der geplanten Geburtsklinik zu besuchen, damit Sie die Örtlichkeiten und das Personal schon ein bisschen kennen lernen können.

Vielleicht wissen Sie schon, ob Sie ein Mädchen oder einen Knaben erwarten und haben auch schon Ihren Lieblingsnamen ausgesucht. Falls das nicht der Fall ist, haben Sie noch die letzten Wochen bis zur Geburt, um sich den schönsten Namen für Ihren Sohn oder Ihre Tochter auszusuchen und dann gleich nach der Geburt beim Zivilstandsamt zu melden. Die halbe Verwandtschaft und auch Ihr Freundeskreis hat sicher so manche Vorschläge parat. Lassen Sie sich nicht zu sehr von aussen beeinflussen: Die Namenswahl ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die Sie als Eltern ganz individuell sehen sollten. In unserer Vornamen-Datenbank können Sie durch 12.000 Vornamen mit Bedeutung und Herkunft stöbern! Auch bezüglich des Familiennamens gibt es verbindliche Bestimmungen.

Der obere Rand der Gebärmutter hat den Rippenbogen erreicht. Wenn Ihr Baby sich bewegt und wenn es tritt, kann das ganz schön schmerzhaft sein. Die meisten Schwangeren merken nun an vielen kleinen Beschwerden, dass eine Schwangerschaft kein Spaziergang ist: Kurzatmigkeit, Magenbrennen, Schlaflosigkeit, Schmerzen durch überdehnte Bänder oder Nervenreizungen, schwere Beine machen zu schaffen. Die Angst vor der Geburt weicht deshalb langsam der Ungeduld, diese Phase endlich geschafft zu haben. Wir haben ein paar Tipps, wie die letzten Wochen leichter werden!

…und so entwickelt sich Ihr Baby in der 30. Schwangerschaftswoche…

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 30. Woche nach dem 1.Tag d. letzten Periode
  • 29 Wochen + 1-7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 28. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 74-86 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 1400 g
  • Länge des Fetus: ca. 38,5 cm

Häufige Fragen in dieser Woche:

Sind auch Abführmittel gefährlich in der Schwangerschaft?

Kann man als Schwangere unbesorgt durch die Metalldetektoren im Flughafen gehen?

Was passiert, wenn ich in den letzten Schwangerschaftswochen wieder einen Herpes-Schub bekomme? Muss dann unbedingt ein Kaiserschnitt gemacht werden?

Newsticker

Sprechenlernen beginnt im Uterus: Neugeborene können bereits zwischen Mutter- und Fremdsprache unterscheiden. Ein Forscher-Team spielte jeweils 40 amerikanischen und schwedischen Babys im Alter von 7 bis 75 Stunden beide Sprachen vor. Sie hatten dabei einen speziellen Schnuller im Mund, der die Saugbewegungen registrierte. Saugen bedeutet Neugierde, und diese galt jeweils der Fremdsprache. Der Schluss ist, dass die Kinder bereits Erfahrungen mit der eigenen Sprache haben. Ab der 30. SSW können Feten Töne wahrnehmen. (Newsticker, 24.2.2013)

Zur 29. Woche

Zur 31. Woche

Letzte Aktualisierung : 14-11-18, BH

30. SSW – 30. Schwangerschaftswoche

Die letzten zehn Wochen sind mit der 30. SSW angebrochen, sofern euer Baby pünktlich das Licht der Welt erblicken wird. Ab sofort wird der Arzt deine Frau im 14-tägigen Rhythmus untersuchen, um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen.

So geht’s deinem Baby in der 30. SSW

Dein Baby misst in der 30. Schwangerschaftswoche durchschnittlich 40 Zentimeter – angefangen vom Scheitel und bei den Fersen endend. Das Gewicht liegt bei etwa 1.400 Gramm. Die Haut glättet sich durch die Fettreserven immer weiter, sodass bis zur Geburt eine rosige und sehr gesunde Farbe der Haut zu sehen ist.
Die inneren Organe sind ausgebildet und voll funktionstüchtig, das Gehirn entwickelt sich weiterhin in schnellen Schritten. Neu ist in der 30. SSW vor allem die Tatsache, dass das Baby Schmerzreize empfinden kann. Das ist vor allem für medizinische Eingriffe wichtig zu wissen, da bis in die 70er Jahre davon ausgegangen wurde, dass Babys nicht nur im Mutterbauch, sondern sogar noch nach der Geburt keine Schmerzen empfinden.

Die meisten Babys liegen in der 30. SSW in der sogenannten Fötal-Stellung und haben ihre Arme vor der Brust verschränkt und die Knie angezogen. Nicht immer handelt es sich schon um die finale Geburtsposition. Bis zur Geburt kann sich noch einiges ändern.

So geht’s deiner Frau in der 30. Schwangerschaftswoche

Die Gebärmutter deiner Frau dehnt sich auch in der 30. Schwangerschaftswoche immer weiter aus und sorgt dafür, dass deine Frau möglicherweise von

  • Kurzatmigkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Magen-Darm-Problemen
  • oder Rückenschmerzen

geplagt wird. Pro Woche nimmt deine Frau außerdem um die 400 bis 450 Gramm zu, je nach Ernährung kann die Gewichtszunahme etwas mehr sein. Gerade zum Ende der Schwangerschaft kann sich nochmal ein richtiger Heißhunger entwickeln, wobei gerade jetzt eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung für dein Baby sehr wichtig ist.

Das kannst du in der 30. SSW machen

Dein Baby reagiert auf Kuschelstunden immer intensiver, da es der Bauchdecke deiner Frau mit Fortschritt der Schwangerschaft näher kommt. Nicht nur das Streicheln des Bauchs kann dein Kind spüren, sondern sich durch Lieder und vorgelesene Geschichten deine Stimme einprägen und später wiederkennen.
Obwohl es noch einige Wochen bis zur „offiziellen Geburt“ dauert, braucht ihr euch dennoch keine großen Sorgen mehr um eine Frühgeburt zu machen. In 97 Prozent aller Fällen ist das Kind bei einer Geburt in der 30. SSW überlebensfähig!

In der 32. SSW wirst Du zunehmend merken, dass Du weniger Kondition hast und unter – zum Teil recht starker – Kurzatmigkeit leiden. Wenn sich Dein Baby bereits vollständig in die Geburtsposition bewegt hat, kann es schon mal vorkommen, dass Du einen heftigen Tritt gegen das Zwerchfell spürst.

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Inhalt

32. SSW: Wichtiges auf einen Blick

  • Du befindest Dich jetzt in der 32. SSW (31+0 bis 31+6)
  • Dein Baby ist jetzt etwa 43 Zentimeter groß
  • Das Gewicht Deines Babys beträgt etwa 1.800 Gramm

32. SSW: Dein Baby schläft fast 20 Stunden

Dein Baby in der 32. SSW

Dein kleiner Schatz ist jetzt genau 30 Wochen alt und wächst jeden Tag ein kleines Stückchen. Dein Baby wird jetzt viel schlafen, nämlich etwa 20 Stunden pro Tag. In dieser Zeit wirst Du Dein Baby wenig oder gar nicht spüren. Mache Dir bitte darüber nicht zu viele Sorgen, Deinem Baby geht es gut. In den wenigen Stunden, in denen Dein kleiner Schatz wach ist, wirst Du einige Tritte spüren, diese können auch manchmal das Zwerchfell treffen.

Nicht jedes Baby ist gleich, einige sind sehr aktiv und treten viel, andere sind weniger aktiv. Beides ist kein Grund zur Sorge. Solltest Du aber dennoch bedenken haben, dann mache einen Termin bei Deinem Frauenarzt oder rufe Deine Hebamme an. Sie werden nachsehen, ob es Deinem Baby gut geht.

Dein Baby könnte jetzt schon fast auf die Welt kommen, denn es fehlen nur die Fettschicht und eine vollständig ausgebildete Lunge. Sollte es in der 32. SSW zu einer Frühgeburt kommen, stehen die Chancen übrigens sehr gut für Dein Baby. Das setzt aber voraus, dass Du vorzeitige Wehen von Übungswehen unterscheiden kannst.

Dein Baby kann jetzt schon in der finalen Geburtspostion liegen, aber es kann sich auch einmal drehen. Dein Frauenarzt wird Dir sagen, ob eine äußere Wendung sinnvoll und nötig ist. Solange sich Dein Baby im Bauch noch dreht, kann es auch sein, dass Dein Bauch ab und zu eine andere Form hat.

32. SSW: Krampfadern und Wassereinlagerungen

Dein Bauch in der 32. SSW

Du wirst bemerken, das Du jetzt immer häufiger unter Kurzatmigkeit leidest. Dein Baby braucht immer mehr Platz im Bauch und auch Deine Gebärmutter wird immer größer. Beide üben Druck aus und das kann schon mal zu Krampfadern führen. Aber auch Wassereinlagerungen können den Alltag deutlich erschweren. Gegen beides hilft: Beine hochlegen und Stützstrümpfe tragen. Achte spätestens jetzt auf flache und bequeme Schuhe, Deine Füße werden es Dir danken.

Wenn Du noch keinen Still-BH hast, ist es jetzt Zeit, dass Du Dir einen kaufst. Er stützt Deine immer größer werdenden Brüste und schont Deinen Rücken. Achte beim Kauf auf eine Rückenerweiterung und auf gute Nähte.

32. SSW: Das ist jetzt wichtig

Dammmassage

Wenn Du noch nicht mit der Dammmassage begonnen hast, ist es jetzt höchste Zeit. Wenn Du vor der Geburt den Damm gut pflegst und massierst, kannst Du möglicherweise einen Dammriss oder Dammschnitt verhindern.

Babys Zuhause einrichten

Du hast bestimmt schon die wichtigsten Anschaffungen für Dein Baby gemacht. Gehe noch einmal Deine Checkliste zur Baby Erstausstattung durch und prüfe, ob Du wirklich alles hast.

Erste Senkwehen

In der 32. SSW kann es sein, dass Du die erste Senkwehen spürst. Normalerweise treten diese erst ab der 36. SSW auf, aber einige Frauen spüren sie früher. Solltest Du Senkwehen spüren, beobachte diese. Wenn sie anhalten, musst Du ins Krankenhaus fahren, denn es könnte zu einer Frühgeburt kommen.

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  • schwangerschaftskalender

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