37 ssw starke kindsbewegungen

Die Stärke der Kindsbewegungen

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, wie stark Kindsbewegungen sein müssen, gibt es nicht. Das ist individuell so unterschiedlich wie der Zeitpunkt, an dem die ersten Kindsbewegungen zu spüren sind. Liegt die Plazenta vorne, sind die Bauchdecken sehr dick oder ist besonders viel Fruchtwasser vorhanden, werden die Bewegungen gedämpft und sind erst später und insgesamt schwächer spürbar.

Viele zusätzliche Faktoren spielen darüber hinaus noch eine Rolle: Ob man besonders gut in seinen Körper hinein hören kann, wie gross das Kind ist, wie es in der Gebärmutter liegt und ob es besonders aktiv oder eher passiv ist. Manche Kinder melden sich immer zur gleichen Zeit besonders heftig, zum Beispiel abends. Manche dagegen nur, wenn die Mutter ruht. Denn auch Ihre eigene körperliche Aktivität beeinflusst die Kindsbewegungen. Wenn Sie einen hektischen Tag haben und viel auf den Beinen sind, spüren Sie Ihr Kind weniger, als wenn Sie hauptsächlich im Büro sitzen. Grund dafür ist nicht nur die Ablenkung, sondern auch, dass Ihr Baby mehr schläft, wenn Sie sich bewegen – es wird sozusagen schon vor der Geburt in den Schlaf geschaukelt. Andererseits können aber Stress-Situationen, in denen Ihr Herz stärker klopft und Ihr Blutdruck steigt, auch beim Ungeborenen vermehrte Aktivität hervorrufen.

Wenn Sie ruhig liegen, wird Ihr Nachwuchs normalerweise richtig aktiv. Das können Sie ausnutzen, um mit Ihrem Baby Kontakt aufzunehmen: Legen Sie sich auf das Sofa oder auf den Boden und legen Sie die Beine im rechten Winkel hoch, z.B. an die Wand. So wird die Plazenta besonders gut durchblutet und Ihr Baby bekommt einen Extra-Energieschub. Das Strampeln spüren Sie in der entspannten Lage am intensivsten. Von aussen können die Turnübungen des Kindes erst etwa um die 25. Woche gefühlt werden, wenn der werdende Vater seine Hand auf Ihren Bauch legt. Dann ist auch schon manchmal zu beobachten, wie die Bauchdecke sich lustig ausbeult und verformt.

Die Füsschen sind gegen Ende der Schwangerschaft meist unter dem Rippenbogen zu spüren, weil der Kopf unten liegt. Das kann ziemlich schmerzhaft sein, auch wenn die Tritte lange nicht mehr so kräftig sind wie vor einigen Wochen. Bei der Steisslage (Beckenendlage) können die Bewegungen eher an der Harnblase zu spüren sein, bei der seltenen Querlage links oder rechts am Bauch.

Häufige Fragen:

Mein Mann ist ungeduldig: Wann kann er endlich die Tritte von aussen spüren?

Ab wann muss man spätestens die Kindsbewegungen spüren?

Ich glaube, mein Kind bewegt sich zuwenig. Jedenfalls spüre ich es nicht zehnmal am Tag, wie es sein soll.

Letzte Aktualisierung : 06-06-16, BH

Erstgebärende erhalten in der 36. SSW häufig die Nachricht, dass ihr Baby die Geburtsposition eingenommen hat. Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps für die geburtsvorbereitende Akupunktur und Informationen über die Geburtsposition.

  • Der richtige Zeitpunkt für die Akupunktur
  • 36 SSW: Einnahme der Geburtsposition bei Erstgebärenden
  • Was ist ein Sternengucker?
  • Das Baby in der 36. SSW

Carlas Tagebuch in der 36. SSW: „Okay, der Arzt sagt, unsere Kleine befindet sich in Startposition. Seit dieser Woche bekomme ich wieder viel besser Luft, das tut gut! Der Bauch sitzt deutlich tiefer, weil unser Mädel sich mit dem Kopf ins Becken gesenkt hat. Alles ist also optimal für die Geburt vorbereitet, mein Arzt ist zufrieden. Leider heißt das nicht unbedingt, dass es schon bald losgeht. Wann die ersten richtigen Wehen kommen, steht weiterhin in den Sternen. Senkwehen haben ich bereits genug, an die bin ich schon gewöhnt. Sie tun mir zum Glück gar nicht weh, der Bauch wird nur ab und zu, ganz unregelmäßig, hart. Ein gutes Training für die Gebärmutter, meint meine Hebamme.
Ich gehe heute Abend jedenfalls zur geburtsvorbereitenden Akkupunktur. Das soll tatsächlich helfen, die Entbindung zu verkürzen. Vor allem bei der ersten Schwangerschaft scheint mir das sehr sinnvoll, weil dann ja die Wehen über zehn Stunden und länger gehen können. Wenn ich daran denke, komme ich jetzt schon ins Schwitzen! Hoffentlich wird es bei mir nicht so ein 24-Stunden-Martyrium wie bei meiner Freundin Anne.“

Ab der 36. Schwangerschaftswoche bieten speziell ausgebildete Hebammen und Frauenärzte die geburtsvorbereitende Akupunktur an. Statistisch gesehen verkürzt diese Maßnahme die Geburtsdauer bei Erstgebärenden um etwa 20 Prozent – das kann sich durchaus lohnen! Allerdings ist diese Akupunktur keine Krankenkassenleistung, sie muss aus eigener Tasche beglichen werden.

Schnellere Reifung des Gebärmutterhalses durch Akupunktur

Inzwischen befassen sich bereits mehrere wissenschaftliche Studien mit dem Thema „Akupunktur in der Schwangerschaft“. Zum Beispiel hat die Frauenklinik Mannheim untersucht, inwieweit die geburtsvorbereitenden Nadelstiche die Entbindung erleichtert. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine fachmännisch durchgeführte Akupunktur lässt den Gebärmutterhals schneller reifen – und die Wehen der Eröffnungsphase wirken effektiver. Man geht also davon aus, dass mittels dieser speziellen Behandlung die meisten Frauen ihr Baby schneller im Arm halten werden. Die Akupunktur bewirkt allerdings keine vorzeitigen Wehen, der Geburtstermin lässt sich damit nicht vorverlegen.

Akupunktur ab der 36. SSW: Wie läuft die Behandlung ab?

Einmal pro Woche tritt die Schwangere ab der 36. SSW zur Akupunktur an. Die meisten Frauen schaffen drei bis vier Termine zu je 20 bis 30 Minuten, bis das Kind zur Welt kommt. Auch dann, wenn der ET bereits überschritten ist, wird die Behandlung normalerweise fortgesetzt.

Die Hebamme oder der Arzt ertastet zuerst jeden Akupunkturpunkt einzeln, in diesem Fall an Fuß und Bein, eventuell auch im Kopfbereich. Dann werden die 0,3 mm dünnen Nadeln ganz schnell etwa einen halben Zentimeter tief eingestochen. Der Ausführende wird sich dann bis zum De-Qi-Punkt vortasten. Wenn die werdende Mutter eine Art winzigen Stromschlag, Wärme, Taubheit oder Kribbeln empfindet, verbleibt die jeweilige Nadel eine Weile an der entsprechenden Position.

Geburtsposition eingenommen?

Erstgebärende erhalten in der 36. SSW häufig von ihrem Arzt oder der Hebamme die Nachricht, dass das Baby sich in guter Startposition befindet: Das Köpfchen hat sich in diesem Fall ins kleine Becken gesenkt, das Kind liegt mit dem Gesicht nach hinten. Wenn die Schwangere bereits ein Kind geboren hat, dauert es mit dem „Einstellen“ in der Regel noch etwas, manchmal sogar bis zu den erstehen Wehen.

Allerdings finden nicht alle Babys in den letzten Schwangerschaftswochen den „richtigen Dreh“. In 3 bis 4 Prozent der Fälle liegt bis zum Schluss mit dem Po oder Steiß nach unten. Die Hebamme kennt verschiedene Methoden, das Baby zu einer Drehung im jetzt sehr engen Mutterleib anzuregen, doch die helfen nicht immer. In einigen Fällen ist sogar eine Spontangeburt in Beckenendlage oder Steißlage möglich. Die meisten Ärzte raten aber zu einem Kaiserschnitt und setzen den OP-Termin etwa zwölf Tage vor dem errechneten Geburtstermin an.

Kindsbewegungen weniger spürbar

Ist die „Einstellung“ des Babys, wie bei Carla, bereits erfolgt, stellen die meisten Schwangeren fest, dass sie weniger Kindsbewegungen spüren. Das ist normalerweise ist gar nicht schlimm! Der Zwerg hat nun viel weniger Bewegungsspielraum, er liegt eingezwängt zwischen den Beckenknochen und tritt vielleicht hin und wieder mit den Beinen nach oben.

Was ist ein Sternengucker?

Die meisten Babys liegen vor der Geburt mit Blickrichtung zur mütterlichen Wirbelsäule. Aus dieser Position heraus können sie sich unter den Wehen viel besser ins Becken eindrehen, das erleichtert die Geburt. Kleine Sternengucker jedoch möchten bei ihrer Geburt lieber den Himmel sehen: Liegt die Mutter auf dem Rücken, schauen sie nach oben. Sternengucker-Geburten verlaufen in der Regel schwieriger, relativ häufig kommen dabei Zange oder Saugglocke zum Einsatz.

Blick auf den Bauchzwerg in der 36. SSW

In dieser Schwangerschaftswoche haben die meisten Babys die 2,5 kg-Marke deutlich überschritten. Sie nähern sich einer Länge von 50 cm, den meisten fehlen nur noch zwei bis drei Zentimeter. Wenn man bedenkt, dass dieses kleine Paket Mensch aus zwei winzigen Zellen entstand, wird das eigentliche Wunder erst richtig klar! Die Lanugo-Behaarung fällt bei den meisten Kindern in dieser Schwangerschaftswoche komplett aus, manchmal bleiben noch einzelnen Haarpartien zurück. Wird das Baby also bald geboren, sieht es wahrscheinlich nicht mehr aus wie ein kleiner Werwolf!

Schwangerschaft: Baby im Bauch sehr aktiv – Ursachen und Bedeutung

  • Die meisten Frauen spüren die ersten Tritte und Turnübungen des Kindes in der 20. Schwangerschaftswoche. Väter können die Aktivität des Babys erst fünf Wochen später sichtbar am Bauch der Mutter verfolgen.
  • Den Höhepunkt der Baby-Aktivität können Sie zwischen der 30. und 32. Schwangerschaftswoche erwarten. Da der Platz inzwischen knapper wird, bleiben dem Kind statt Purzelbäumen nur noch Treten und Boxen. In dieser Zeit werden die Aktivitäten also insgesamt etwas weniger ausfallen, dafür intensiver und deutlich spürbarer und sichtbarer. In dieser Phase sind 10 Bewegungen am Tag keine Seltenheiten und auch kein Grund zur Sorge – das ist normal.
  • In der Regel werden Sie das Kind eher spüren, wenn Sie sich selbst eine Ruhepause gönnen. Sind Sie beschäftigt und gehen umher, wird das Baby im Bauch quasi in den Schlaf gewiegt. Legen Sie sich dagegen aufs Sofa oder zwischendurch die Füße hoch, wird das Kind wach – und fängt an zu spielen und zu toben.
  • Es gibt einige Faktoren, die Häufigkeit und Intensität der Bewegungen beeinflussen. So spielt nicht nur die Größe des Kindes, sondern auch die Sensibilität der Mutter eine Rolle, wie stark die Aktivität empfunden wird.
  • Haben Sie viel Fruchtwasser, dämpft dies die Bewegungen und Sie werden sie nicht so intensiv spüren. Auch die Position in der Gebärmutter sowie die deren Vorderwanddicke sind Faktoren, die das Spüren der Aktivität beeinflussen.
  • Zu guter Letzt ist auch das Temperament des Babys ausschlaggebend. In Ihrem Bauch wächst ein eigenständiger Mensch heran, der schon seinen „eigenen Kopf“ hat. Kinder sind eben verschieden: Die einen sind ruhiger, die anderen agiler.

37. SSW: Die 37. Schwangerschaftswoche (SSW 37+0)

Mit der 37. SSW starten Sie nun in den letzten Monat Ihrer Schwangerschaft, den 10. Schwangerschaftsmonat. Ab jetzt kann es jeden Moment soweit sein, auch wenn es in manchen Fällen noch einige Wochen dauern kann, bis das Baby geboren wird. Eine Geburt, die ab der Schwangerschaftswoche 37 stattfindet, gilt als termingerecht und nach einigen Tagen Routineuntersuchungen im Krankenhaus darf Ihr Baby mit Ihnen nach Hause. In der 37. SSW belastet die Schwangerschaft die meisten Frauen nach wie vor sehr stark. Sie sehnen sich danach, dass die Geburt endlich eintritt und wollen nicht länger auf ihr Baby warten. Sowohl für Mama als auch Papa wird es nun Zeit, die letzten Vorbereitungen zu treffen.

SSW 37: Entwicklung des Babys

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37. Schwangerschaftswoche: Lanugo-Haar und Käseschmiere verschwinden allmählich

In dieser Woche misst Ihr Baby circa 49 Zentimeter und hat jetzt ein Gewicht von etwa 2.950 Gramm. Einige Kinder wiegen schon jetzt bereits mehr als drei Kilo. Pro Tag nimmt das Baby jetzt etwa 20 bis 30 Gramm zu. Es hat jetzt stetig Fettreserven angesetzt, die nun etwa 15 % seines gesamten Körpergewichts ausmachen. Es handelt sich größtenteils um ein braunes Fettgewebe. Die Zellen dieses Fettgewebes enthalten viele Mitochondrien. Dieses ist für die Regulierung der Körpertemperatur wichtig. Bis zur Geburt werden sowohl das Gehirn als auch der Schädel Ihres Babys noch weiter an Größe zunehmen. Mit der 37. SSW fangen nun auch die Lanugo-Haare an langsam auszufallen. Die Käseschmiere, die bis jetzt die Babyhaut vor dem Fruchtwasser geschützt hat, verschwindet ab der 37. SSW größtenteils.

Das Baby nimmt mit dem Fruchtwasser sowohl die Käseschmiere als auf das Lanugo-Haar auf. Diese lagern sich zusammen mit anderen Substanzen im Darm des Babys ab und werden nach der Geburt als das Kindspech ausgeschieden. Erst wenn das Kind seine erste Nahrung in Form von Mutter- oder Säuglingsmilch aufnimmt, kommt es zur eigentlichen Verdauung. Bei vielen Kindern wächst bis zur Geburt ein dicker Haarschopf. Etwa 2,5 Zentimeter lang können die Strähnen sein. Die Haarfarbe gleicht aber selten der der Eltern. Auch in den kommenden Jahren wird sich die Haarfarbe noch ändern. Das Köpfchen des Babys liegt bei vielen Frauen jetzt schon im Becken der Mama. Ab der 37. SSW schlafen die Babys viel und bewegen sich nicht mehr so häufig. Denn der Platz ist nun reichlich eingeschränkt im engen Bauch. Die Senk- und Übungswehen massieren dabei das Kind sanft. Nach wie vor kann Ihr Baby Sie nachts noch wachhalten, wenn es Dehnübungen macht und ab und zu sogar gegen die Bauchwand tritt.

37. SSW: Wie Sie merken, dass die Geburt losgeht

Keine Panik

Mit der 37. SSW beginnt die bevorstehende Geburt, real zu werden. Oftmals leiden Frauen nun auch unter Beschwerden wie Übelkeit und Unterleibsschmerzen. Frauen, die das erste Mal schwanger sind, befürchten, dass sie es verpassen, wenn die echten Wehen einsetzen. Konzentrieren Sie sich nun besonders auf Anzeichen in ihrem Körper, die darauf hindeuten, dass es bald mit der Geburt losgeht. Oftmals befürchten Schwangere sogar, dass es für das Baby gefährlich werden kann, wenn Sie die echten Wehen nicht erkennen. Doch machen Sie sich keine Sorgen. Die Geburt läuft nicht als ein eigenes Ereignis schnell über die Bühne. Die Geburt beinhaltet mehrere Prozesse, und der Körper gibt viele Anzeichen dafür, dass die Geburt bevorsteht.

Muttermund öffnet sich

Damit das Kind aus dem Geburtskanal kommen kann, öffnet sich der Muttermund. Er wird dünner, weicher und weitet sich auf etwa zehn Zentimeter Durchmesser. Ob Ihr Muttermund sich schon auf die Geburt vorbereitet, stellen Ihre Hebamme oder Arzt bei den regelmäßigen Untersuchungen fest. Bevor die Geburt losgeht, treten in der Regel starke und regelmäßige Vorwehen auf. Dabei kann sich auch der Schleimpfropf lösen. Dieser verschließt mit Schleim und Blut den Muttermund. Sobald er sich löst, auch Zeichnen genannt, bemerkt die Mutter dies an dem blutigen Schleim der austritt oder an echten vaginalen Blutungen. Meist geht es dann mit den echten Wehen los. Trotzdem kann es bei manchen Frauen bis zur Geburt noch einige Tage dauern.

Eröffnungswehen leiten die Geburt ein

Sobald die Geburt losgeht, starten die Eröffnungswehen. Diese sind deutlich von den Vorwehen zu unterscheiden. Sie treten in kurzen Abständen auf und werden immer stärker. Die Fruchtblase platzt, sobald die Eröffnungswehen starten. Ihre Hebamme oder Ihr Frauenarzt haben Sie bei vorherigen Untersuchungen schon darauf vorbereitet, wie Sie reagieren, wenn die Eröffnungswehen auftreten. Vertrauen Sie darauf. Sofern es eine normal verlaufende Schwangerschaft ist, kann es bis zur Geburt bei Einsetzen der ersten Wehen noch einige Stunden dauern. Es ist nicht nötig, sofort ins Krankenhaus zu fahren. Nehmen Sie sich noch etwas Zeit für sich. Duschen Sie oder nehmen Sie ein Bad. Ruhen Sie sich für den Geburtsprozess aus.

Sobald die Eröffnungswehen starten, ist es wichtig, dass Sie viel trinken. Wenn Sie Hunger haben, kann es auch nicht schaden, noch eine leichte Mahlzeit einzunehmen. Notfalls können Sie sich auch telefonisch an Ihre Hebamme wenden oder Ihren Arzt konsultieren. Erst wenn Sie merken, dass die Wehen immer öfter auftreten, stärker werden und sogar der Blasensprung einritt, wird es Zeit sich an Ihren Geburtsort zu begeben.

37+0 SSW: Himbeerblätter Tee als Vorbereitung auf die Geburt

Bis zur 37+0 SSW ist der Bauch sehr stark gewachsen, die Haut ist sehr stark gedehnt und kann dadurch sogar sehr stark jucken. Ölen und Eincremen hilft. Wenn Sie ein ganz starkes Jucken fühlen und dieses für Sie kaum mehr erträglich ist, kann es helfen, Ihren Babybauch mit kalten Apfelessig einzureiben. Während Ihrer Schwangerschaft sind Sie sicherlich auf viele Hausmittelchen gestoßen oder haben auch bei der einen oder anderen Beschwerde auf eins zurückgegriffen, um sich Linderung zu verschaffen.

Am Ende der Schwangerschaft wird Schwangeren oftmals geraten, Himbeerblätter-Tee, ein Absud aus dem roten Himbeerblatt, zu trinken. Der Tee kräftigt die Muskulatur der Gebärmutter und fördert die Wehen, die damit in gleichmäßigen Abständen kommen sollen. Sogar eine Studie belegt, dass Frauen, die in den letzten Wochen Ihrer Schwangerschaft regelmäßig den Absud getrunken haben, schneller entbinden konnten. Bedenken Sie aber, dass der Himbeerblätter-Tee kein Genussmittel ist, sondern ein Naturmedikament. Ob Sie dieses anwenden dürfen, sollten Sie vorab mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Frauenarzt besprechen. Die Dosierung beträgt täglich drei Tasse. Sofern sich die Vorwehen durch den Absud verstärken, muss die Dosis reduziert werden. Frauen, die einen Kaiserschnitt bekommen, bereits einen Kaiserschnitt hatten, Mehrlinge erwarten oder Vaginalblutungen ab dem zweiten Drittel ihrer Schwangerschaft bekommen haben, sollten den Absud nicht trinken.

37+0 SSW: Akupunktur als Geburtsvorbereitung

Einige schwangere Frauen starten ab der 37+0 SSW mit einer geburtsvorbereitenden Akupunktur. Diese unterstützt die Auslösung des Muttermunds und wirkt sich auf die Elastizität des Geburtskanals aus. Setzen die Wehen ein, werden der Muttermund und der Geburtskanal schneller geöffnet. Die Behandlung findet in wöchentlichen Intervallen statt.

In der 37+0 SSW sollte nun der Koffer für Ihren Krankenhausaufenthalt gepackt sein und alle wichtigen Dokumente, die Sie für die Geburt danach brauchen, griffbereit liegen. Dazu zählen Personalausweis, Versicherungskarte, Ihre Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und auch der Mutterpass. Auch die erste Babygarnitur für Ihr Baby sollte nun schon gekauft und im Koffer sein. Dieses braucht Ihr Baby für die Fahrt nach Hause. Auch brauchen Sie einen Autokindersitz für Ihr Baby. Vorteilhaft ist, wenn Sie sich schon vorher mit der Handhabung vertraut machen.

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Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Würde Dein Baby in der 38. SSW zur Welt kommen, wäre es kein Frühchen mehr. Alle Körpersysteme sind nun vollständig entwickelt und arbeiten auch schon fleißig. Vermutlich wirst Du bemerken, wie sich Dein Baby nun weniger bewegt. Es hat nur noch sehr wenig Platz in Deiner Gebärmutter. Häufig wirst Du einen Schluckauf und drehende Bewegungen Deines Baby wahrnehmen. Falls sich Dein Baby noch nicht in Geburtsposition befindet, besteht noch immer die Chance, dass es sein Köpfchen in Dein Becken legt.

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Inhalt

38. SSW: Wichtiges auf einen Blick

  • Du befindest Dich jetzt in der 38. SSW (37+0 bis 37+6)
  • Dein Baby ist jetzt etwa 49 Zentimeter groß
  • Das Gewicht Deines Babys beträgt etwa 3.300 Gramm

38. SSW: Babyhaar und Käseschmiere

Dein Baby in der 38. SSW

In der Regel liegt Dein Baby nun mit dem Kopf, fest eingebettet in Deinem Becken. Diese Lage gibt den Beinen und dem Po Deines Babys den immer noch nötigen Platz zum weiter wachsen.

Viele Babys haben in der 38. SSW den Kopf schon voller Haare. Der Großteil des Babyflaums, von dem Dein Baby rund 26 Wochen bedeckt war, ist nun fast vollständig verschwunden. Auch die sogenannte Käseschmiere, die die Haut Deines Babys vor dem Fruchtwasser geschützt hat, hat sich abgelöst und wird nun von Deinem Baby heruntergeschluckt. Die geschluckten Flaumhaare, die Käseschmiere und weitere Sekrete werden bis zu der Geburt im Darm Deines Babys gelagert. Nach der Geburt erfolgt die erste Darmentleerung von dem sogenannten Kindspech.

38. SSW: Veränderung Deiner hormonellen Lage

Dein Bauch in der 38. SSW

In der 38. SSW Deiner Schwangerschaft kommt es geburtsvorbereitend zu einer erneuten Veränderung Deiner hormonellen Lage. Möglicherweise wird Dir vermehrt Übel, was dazu führt, dass Dein Appetit abnimmt. Viele Frauen haben gegen Ende der Schwangerschaft einen häufigeren Stuhlgang oder sogar Durchfall. Ursächlich dafür ist die Zunahme von Übungswehen, diese stimulieren die Darmperistaltik. Dazu kommt, dass Du vermehrt schwitzen wirst und Deine Fruchtwassermenge abnimmt. Wundere Dich also nicht wenn Du nicht weiter zunimmst, oder sogar abnimmst. Über die Gewichtszunahme Deines Babys brauchst Du Dir aber keine Sorgen machen, es holt sich alle für ihn wichtigen Nährstoffe.

Zudem bist Du mittlerweile bestimmt auch sehr nervös und möchtest wissen, wann genau Dein Baby zur Welt kommen wird. Nur selten ist der errechnete Entbindungstermin auch tatsächlich der Tag, an dem die Geburt stattfindet. Mögliche Symptome, die auf eine bevorstehende Geburt hindeuten sind:

  • Senkwehen, wobei gesagt werden muss, dass nicht jede Frau die Gebärmutterkontraktionen gleich starkt erlebt
  • Innerliche Unruhe, Ungeduld und Unkonzentriertheit
  • Leichter Durchfall
  • ausbleibende Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme

38. SSW: Das ist jetzt wichtig

Spazieren gehen als Sport

Deine Gesundheit ist ab der 38. SSW jetzt wichtiger als je zuvor. Auch wenn Dich die Müdigkeit der letzten Schwangerschaftstage erreicht hat, solltest Du versuchen Dich regelmäßig zu bewegen. Dies dient der Aufrechterhaltung Deiner Gesundheit. Dein Kreislauf kommt in Schwung, Dein Stress wird abgebaut wird und Du wirst nachts besser schlafen können. Ein Spaziergang von 30 Minuten täglich ist für den Anfang optimal. Wähle am besten eine Strecke, die Dir bekannt ist und frage bei Unsicherheiten Deinen Partner oder Freunde, ob sie Dich bei Spaziergängen begleiten können.

Einen Vorrat anlegen

Nutze die Zeit und fülle Deine Vorratsschränke mit Lebensmitteln auf, aus denen Du ohne großen Zeitaufwand nährstoffhaltige Speisen zubereiten kannst. Falls Du ein Gefrierfach besitzt, kannst Du dieses mit vorgekochter Nahrung bestücken. Ebenso solltest Du Deinen Partner bitten den Wasservorrat aufzustocken. Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt wirst Du aufgrund eines erheblichen Zeit- und Energiemangels, froh über diese Vorbereitungen sein.

Schmerzerleichterung

Falls Du Dir große Sorgen bezüglich der Geburtsschmerzen machen solltest, kannst Du Deine Hebamme oder Deine Geburtsklinik kontaktieren, um eine entsprechende Beratung oder Informationsmaterial zu erhalten. Laut einer Umfrage haben 7 bis 15 Prozent die natürliche Geburt als nicht schmerzhaft empfunden. Noch kannst Du nicht wissen wie Du Dich während der Geburt fühlen wirst aber Du wirst ganz sicher genügend Beistand erhalten, um gut durch die Geburt zu kommen.

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Darf los gehen! (SSW 37)

16. Juni 2017 Kategorie: Blogartikel

2 Kommentare  geburt, schwangerschaft

Heute fängt die Rufbereitschaft meiner Hebammen an! Genau heute bin ich nämlich bei 37+0, was aus medizinischer Sicht heißt: Theoretisch ist das Baby jetzt fertig und darf raus – wenn es denn will. Will es aber natürlich nicht. Und deswegen richte ich mich auf drei weitere gemütliche Wochen mit Wassermelonenbauch ein. Und mit gemütlich meine ich es jetzt auch wirklich ernst! Denn so langsam wird es wirklich Zeit, ein paar Gänge runterzuschalten.

An sich fühle ich mich im Moment super. Ich spüre richtig, wie mein Körper jegliche Restenergie bündelt um diese Schwangerschaft und dann ja auch die Geburt vernünftig zu Ende zu bringen. Damit zum Schluss dann aber auch wirklich genug Energie da ist, will ich jetzt trotz Energieschub mal ein bisschen zurückfahren. In den letzten Wochen habe ich noch ziemlich viel gearbeitet und Projekte abgeschlossen. Sogar einen kompletten Agenturtag von morgens bis spät abends habe ich diese Woche noch mal durchgehalten.

Genau jetzt ist dann aber auch der richtige Moment, die Arbeit erst mal abzuschließen und mich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Da wäre ja zum Beispiel noch dieser eine Gutschein für diesen tollen Laden, in dem es so schicke Fair-Trade-Babykleidung gibt. Und dann will ich auch noch ein paar Klamotten bei Räubersachen bestellen. Außerdem habe ich gerade mit meinem allerersten Isabel-Allende-Schinken angefangen. Ob ich die 500 Seiten im besten 1986er-Suhrkamp-Druck, für den man gelegentlich eine Lupe benötigt, noch vor der Geburt schaffe?

Und dann muss ich auch mal zusehen, dass ich mich ein bisschen aus dem sozialen Loch befreie, in das ich die letzten Wochen leider gefallen bin. Ich fürchte, etliche Freundinnen warten gerade auf Nachricht von mir. Denn irgendwie hatte ich mit Arbeit und Familie einfach so viel zu tun, dass mir der Kopf nicht nach weiterem sozialem Leben stand. Das gehört jetzt aber dringend geändert!

Der letzte Arzttermin vor der Geburt

Denn insgesamt geht es mir ja gerade richtig prima! Dazu beigetragen hat sicher auch der letzte Termin bei meiner Ärztin, der vor einigen Tagen anstand. Ein Ultraschall des Kindes war nicht mehr vorgesehen, was mich etwas verwunderte, weil ich im Kopf hatte, dass in der 37. Woche noch mal einer gemacht wird. Aber wir hatten den wohl beim letzten Termin vorgezogen oder so. Mir war das insgesamt jedoch sehr recht, weil die ganze Kind-Vermesserei für mich ohnehin keine Rolle spielt. Beim ersten Mal hat ein 4700-Gramm-Klopps durch mein Becken gepasst. Da wird das zweite Baby wohl kaum ein Problem darstellen.

Meine Ärztin meinte dann aber genau wie meine Hebammen, dass sie allein vom Tasten und auch von der Größe des Bauches her auf keinen Fall von einem besonders großen Kind ausgehen würde. Ich grinse dann immer ein bisschen in mich hinein und denke mir: Wartet’s ab, es sind ja noch ein paar Wochen! Die großen und schweren Babys liegen ja nun mal in meiner Familie und ich mache mir da wirklich keine Illusionen. 😉

Befund: Geburtsreif!

Jedenfalls war der Arzttermin ansonsten sehr erfreulich: Ein kurzer Schall auf den Gebärmutterhals zeigte, dass dieser schon dabei ist, sich zurückzuziehen. Und der Kopf des Babys liegt schon tief und fest im Becken! Besonders letzteres macht mich sehr glücklich, weil eine ordentliche Schädellage ja die Grundvoraussetzung für meine geplante Hausgeburt ist. Ansonsten bin ich fast etwas verwirrt über den nach meinem Empfinden doch noch sehr geburtsunreifen Befund. Der Vergleich mit Hübchens Schwangerschaft hinkt jedoch gewaltig: Damals stand 3 Wochen vor Termin der Muttermund schon einige Zentimeter offen! Das lag aber allein an den vorzeitigen Wehen, die diesmal ja glücklicherweise gefehlt haben.

Dafür hatte ich in den letzten Wochen immer mal wieder Übungswehen, die immerhin den Gebärmutterhals etwas verkürzen. Momentan habe ich jedoch kaum Wehen und bin gespannt, ob die noch mal zurückkommen oder ich eines schönen Tages eher sofort von 0 auf 100 in die Geburt starte. Meine Hebammen sagen: Alles ist möglich! Gerade beim zweiten Kind kann es gut sein, dass es wirklich aus heiterem Himmel los und dann auch gleich sehr schnell geht. Und auch meine Ärztin zeigte sich sehr optimistisch.

Glück mit der Ärztin

Ohnehin muss ich auch mal explizit erwähnen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Ärztin bin. Für sie ist es überhaupt kein Problem, dass ich mich hauptsächlich durch meine Hebammen betreuen lasse. Auch musste ich noch nie übers CTG diskutieren: Ich will das nicht, und damit ist es gut. Und ganz grundsätzlich betont die Ärztin immer die positiven Dinge und ist absolut nicht so risikofixiert wie (leider) so manch andere*r Gynäkologe*in.

Ich fühle mich also wirklich sehr gut betreut, sowohl von meinen Hebammen als auch von der Arztpraxis. Zuletzt erzählte mir die MTA beim Blutabnehmen sogar, sie hätte ja auch so gerne eine Hausgeburt gehabt und findet das ganz toll, wenn Frauen eine planen. In welcher Arztpraxis trifft man da schon auf so viel Wohlwollen? Ich bin wirklich froh, eine solche Praxis gefunden zu haben!

Immer wieder dieser dumme Eisenwert

Nur beim Eisenwert verstehen die Damen vom Fach wie immer keinen Spaß. Mein HB-Wert liegt aktuell bei 10,5, was die Arztpraxis natürlich für zu niedrig fällt. Ich nehme aber schon ein natürliches Eisenpräparat und bin mir mit meinen Hebammen einig: Alles, was über 10 liegt, ist total OK! Nachdem ich Kräuterblut in dieser Schwangerschaft aus unerfindlichen Gründen plötzlich gar nicht mehr vertrage, hat mir meine Hebamme empfohlen, Ferrotone zu trinken. Und das vertrage ich zum Glück sehr gut. Ich lasse mich wegen des Eisens also nicht verrückt machen. Jetzt noch so fiese Eisentabletten einzuwerfen wäre eh sinnlos. Bis das richtig anschlüge, wäre das Baby längst da und ich müsste mich zusätzlich mit den doofen Nebenwirkungen solcher Eisenklopper rumschlagen.

Anstatt mir Sorgen über Eisenwerte oder sonstigen Krempel zu machen, bleibe ich ganz entspannt und bereite mich in Ruhe auf die Geburt vor. Ein bisschen komisch wird mir nämlich schon manchmal, wenn ich mir vorstelle, dass es nun wirklich jeden Moment losgehen kann. Ich kann nicht gerade behaupten, dass ich große Lust auf die Schmerzen und die Anstrengung hätte. Angst habe ich jedoch auch keine, und das ist für mich die Hauptsache. Mit täglichen Yogaübungen, Himbeerblättertee, Damm-Massage und Atemübungen absolviere ich auch brav mein geburtsvorbereitendes Pensum. Und das gibt mir ein sehr, sehr gutes Gefühl!

Kann also losgehen!

Hier geht es zur 38. Schwangerschaftswoche.

Und hier geht es zur Übersicht über alle veröffentlichten Schwangerschafts-Wochenberichte: Klick.

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