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Geburtskanal sixx: „Eltern gesucht! Mein Baby braucht ein Zuhause“ und „One Born Every Minute – Die Babystation“ als Deutschlandpremiere am Mittwoch, 1. Oktober 2014, ab 20:15 Uhr

29.09.2014 – 10:00

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Unterföhring (ots)

3.957.577 Geburten verzeichnete das amerikanische National Center for Health Statistics für das Jahr 2013 (1). Doch was die einen als den schönsten Tag in ihrem Leben empfinden, ist für Frauen, die ihr Kind zur Adoption freigeben, oft auch der Beginn eines mitunter schmerzhaften Abschiedsprozesses. sixx zeigt ab 1. Oktober 2014 immer mittwochs ab 20:15 Uhr beide Seiten der Gefühlsachterbahn rund um das einzigartige Ereignis der Geburt eines kleinen Menschen.

Die US-amerikanische Real-Life-Doku „Eltern gesucht! Mein Baby braucht ein Zuhause“ begleitet immer mittwochs ab 20:15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung jeweils in Doppelfolgen schwangere Frauen, die vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens stehen: Sollen sie ihr Kind in die Hände fremder Eltern geben? Und wenn ja, in welche? Oder ist der Wunsch, das Baby zu behalten, am Ende stärker? In der ersten Folge der Doku-Reihe steht u.a. Mary im Fokus. Nach einer außerehelichen Affäre ist die 25-Jährige schwanger. Ihr Ehemann Eric möchte der Beziehung dennoch eine zweite Chance geben – aber ohne fremdes Kind. Wie wird Mary sich entscheiden? Für ihre Ehe oder ein Leben als Single-Mum?

Emotionen pur zwischen Begeisterung, Schmerz und unbändiger Liebe erleben Zuschauer, ebenfalls in einer Deutschlandpremiere, in der neuen sixx-Reihe „One Born Every Minute – Die Babystation“ (22:05 Uhr). Fest installierte Kameras in der Entbindungsstation des Riverside Methodist Hospitals in Columbus (Ohio) dokumentieren den Alltag im Kreissaal aus der Perspektive der werdenden Eltern und des Klinikpersonals – mitreißend, authentisch, intim, hautnah – 24 Stunden, sieben Tage die Woche.

Ab Mittwoch, 1. Oktober 2014: Doppelfolge von „Eltern gesucht! Mein Baby braucht ein Zuhause“ ab 20:15 Uhr und „One Born Every Minute – Die Babystation“ ab 22:05 Uhr

Bei Fragen:

ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH Kommunikation / PR Factual & Sports Barbara Stefaner Tel. +49 9507-1128 [email protected] Bildredaktion Kira Mindermann Tel. +49 9507-7299 [email protected]

Original-Content von: sixx, übermittelt durch news aktuell

In der ersten Zeit mit Deinem Kind ist es manchmal nicht so einfach “seine Sprache” zu verstehen. Es kann Dir ja noch nicht sagen, was es hat. So musst Du durch intensives Beobachten diese Sprache lernen. Die Fähigkeiten dazu hat jeder! Am Anfang ist es vielleicht nicht immer so ganz einfach und manche Babys können nur ein gewisses Maß an Missverständnissen aushalten und fangen an zu schreien.

Doch bevor es schreit, zeigt es oft durch Laute, Mimik und Körpersignale, was es gerne hätte. Der einfachste Trick, die Babysignale zu entschlüsseln ist: Beobachte Dein Baby so genau wie nur möglich. Dadurch kannst Du zwar nicht verhindern, dass es schreit — aber Du findest heraus, warum. Und kannst ihm sofort helfen.

Ich möchte Dir ein paar Signale Deines Babys erläutern.

Inhalt

Lexikon der Babysignale: Hunger

Welche Signale sendet mein Baby aus, wenn es Hunger hat?

  • Suchbewegungen mit dem Mund
  • es führt seine Hände zum Mund
  • es schmatzt
  • es saugt an den Händen oder an allem, was sich dem Mund nähert
  • zunächst kurze Quengellaute

Hat mein Baby wirklich Hunger?

Berühre mit dem Finger leicht die Wange Deines Babys. Dreht es den Kopf zu Dir und will an dem Finger saugen, hat Dein Baby hunger.

Überlege dann noch, ob es zeitlich passen könnte und biete Deinem Kind die Brust oder die Flasche an. Das heißt nicht, dass das Baby einen “Rhythmus” haben muss. Es kann durchaus auch sein, dass es einen Wachstumsschub hat und somit häufiger oder mehr trinken möchte. Das ist meist so um die 6. und die 12. Lebenswoche der Fall.

Im Sommer ist es durchaus auch möglich, dass Dein Kind auch einfach Durst hat. Wenn Du stillst, dann kann es häufiger angelegt werden. Es trinkt dann meist nur kurz die dünn-flüssige Vordermilch und lässt dann wieder los.

Lexikon der Babysignale: Bauchschmerzen

Viele Babys müssen sich erst mit der neuen Erfahrung des Verdauens vertraut machen. Es ist für sie manchmal irritierend, dass sich im Bauch etwas bewegt. In einigen Fällen weinen sie auch.

Für eine unkomplizierte Verdauung brauchen wir eine gesunde Darmflora. Diese muss nach der Geburt erst aufgebaut werden. Ist diese noch nicht richtig ausgereift oder mit “falschen” Bakterien besiedelt, kann es bei der Verdauung zu Bildung von Gasen kommen. Manche Kinder bekommen dadurch Bauchweh.

Wie verhält sich mein Kind bei Bauchschmerzen?

Viele Kinder ziehen die Beine an oder machen sich ganz steif. Die Koliken kommen wellenförmig, d.h. sie kommen und gehen. Nach der Schmerzattacke entspannen sich die Kinder meist wieder. Einige Babys machen auch Suchbewegungen mit dem Mund. Sie wollen sich durch das Nuckeln beruhigen.

Was kann ich gegen das Bauchweh tun?

Wenn Dein Baby unter Bauchschmerzen leidet, dann braucht es Deine Hilfe. Um die Blähungen schneller los zu werden, kann man versuchen die Darmtätigkeit anzuregen. Sehr gut funktioniert da eine Bauchmassage. Nimm dazu etwas Öl auf die Hände. Vielleicht benutzt Du sogar ein spezielles Öl gegen Bauchschmerzen mit Fenchel, Anis, Kümmel. Streiche dann mit leichtem Druck um den Nabel herum. Wenn Du das Öl und Deine Hände noch etwas anwärmst, dann hast Du zusätzlich noch den entspannenden Effekt der Wärme.

Viele Kinder mögen es auch getragen zu werden. Am besten können die Kinder ihre Bauchschmerzen im Fliegergriff loswerden. Dazu legst DuDein Kind mit dem Bauch auf Deinen Unterarm. Der Kopf zeigt Richtung Ellenbeuge. So können die Darmgase nach oben hin gut weg. Durch die Lage entspannt sich Dein Kind zusätzlich.

Eine weitere Theorie ist es die Darmflora des Kindes mit “guten” Darmbakterien aufzubauen. Normalerweise bekommt Dein Kind durch eine normale Geburt viele gesunde Darmkeime mit. Wenn es aber per Kaiserschnitt auf die Welt kommt oder nach der Geburt Antibiotika benötigt, dann kann es sein, das ihm die guten Bakterien fehlen. Auch bei Flaschenkindern wird beobachtet, dass die Darmflora nicht so gut ausgereift ist. Falls Dein Kind sehr unter Bauchschmerzen leidet, bespreche doch mal mit Deiner Hebamme oder DeinemKinderarzt, ob vielleicht eine Kur mit guten Darmbakterien hilfreich wäre.

Lexikon der Babysignale: Erschrecken

Für Babys, genauso wie für alle Menschen, ist es wichtig, dass seine Umwelt verlässlich ist. Unerwartete Geräusche oder Bewegungen kennt Dein Baby noch nicht und das macht ihm Angst. Es erschreckt sich!

Das kannst Du daran erkennen, dass Dein Kind schreckhafte Bewegungen macht, die “auseinander fliegen”. Oft ist der Körper überstreckt. Die Augen sind weit aufgerissen. Sein Atem geht schnell. Manchmal sind Hände und Füße kalt und die Haut marmoriert.

Was kann ich gegen Erschrecken tun?

Sprich Dein Baby ruhig und freundlich an und erkläre ihm was geschehen ist. Du kannst ihm dabei sanft die Hand auf die Brust legen. Wenn Du das Gefühl hast, dass das nicht ausreicht, nimm es in den Arm und halte es gut fest, so dass Arme und Beine in der Mitte des Körpers zusammenkommen.

Im Alltag ist es nerven-schonend solche Schrecksituationen zu vermeiden.

Beispiel: Körperpflege

Wenn Du Dein Baby auf dem Wickeltisch vor Dir liegen hast, betrachte es als einen Partner/eine Partnerin und nicht als Objekt, das schnell aus- und wieder angezogen werden muss. Mache die Bewegungen langsam und ruhig. Dann kann Dein Kind die Veränderungen der Lage besser verarbeiten und nachvollziehen. Wenn Du Deinem Kind dann noch erklärst, was Du gerade machst, dann wird es sich nicht so schnell erschrecken und wird das Wickeln und Waschen bald als eine angenehme Situation empfinden.

Lexikon der Babysignale: Überreizung

Und auf einmal fängt es an zu weinen! Gerade hast Du noch ganz ausgelassen mit Deinem Kind gespielt und jetzt fängt es auf einmal an zu weinen. Was hat es nur?

Wenn Du etwas Neues anbietest, funktioniert es nur kurz. Aber auch Herumtragen oder aus dem Fenster schauen scheint keinen rechten Erfolg zu haben. Dein Kind wendet den Blick ab, vielleicht rudert es mit Armen und Beinen. Viele Kinder machen ihre Händchen zu Fäusten. Manche Kinder bekommen sogar Schluckauf.

Dann ist es ein Zeichen, dass es Deinem Baby einfach zu viel ist!

Wenn ein Baby über einen längeren Zeitraum mit zu vielen Reizen überfordert wird, dann entlädt sich die aufgestaute Spannung oft abends in einem lang anhaltenden Geschrei.

Was kann ich gegen Überreizung tun?

Wenn Du merkst, dass es Deinem Kind zu viel wird und das kann schon nach wirklich kurzer Zeit der Fall sein, dann nimm es kann fest in den Arm, so dass Arme und Bein wirklich festgehalten werden. Manchmal quengelt Dein Kind dann nochmal kurz herum oder es versucht sich mit stärkerem Strampeln zu beruhigen. Lass’ Dein Kind auch nuckeln. Das hilft oft auch sehr gut.

Tragen nach vorne gerichtet

Bitte trage Deine Kinder auch aufgrund der Überreizung nicht mit dem Gesicht nach vorne. Es kann gar nicht die ganzen Reize, die so schnell auf Dein Kind zukommen, verarbeiten. Außerdem fehlt ihnen die Möglichkeit sich anzuklammern, was ein natürlicher Reflex von Babys ist. Wenn Du das Gefühl hast, dass es Deinem Baby nicht mehr reicht, mit dem Gesicht zu Dir getragen zu werden, dann trage es lieber auf dem Rücken. Dort hat Dein Kind die Möglichkeit, mehr zu sehen, aber dennoch den Kopf zur Seite zu drehen, wenn es ihm zu viel wird.

Lexikon der Babysignale: zu warm oder zu kalt

Ist mein Baby richtig angezogen oder ist es ihm zu warm oder zu kalt. Wie kann ich das feststellen?

Deinem Baby ist es zu warm:

  • im Nacken ist es sehr warm
  • rotes Köpfchen
  • Schweißperlen auf der Stirn
  • quengelig
  • Unruhe

Deinem Baby ist es zu kalt:

  • der Nacken ist kühl
  • das Baby bekommt Schluckauf

Der Nacken ist die beste Stelle, um zu testen, ob es Deinem Kind zu warm oder zu kalt ist. Viele Kinder mögen es, wenn sie wie im Bauch eine “Umhüllung” haben. Das gibt ihnen Schutz.

In den ersten 3 Monaten können die Babys die Körperwärme noch nicht so gut halten und brauchen viel Wärme, damit sie nicht so schnell ihre Energie verbrauchen. Sogar im Sommer ist es wichtig, dass Kinder dünne Bekleidung an haben. Manche Kinder brauchen sogar nachts ein dünnes Mützchen, damit sie gut schlafen können.

Ein guter Tipp:

Zieh’ Deinem Kind eine Lage mehr an, als man selbst an hat, dann ist Dein Kind gut angezogen.

Aber oft hilft Massage oder Körperkontakt besser als dickere Socken oder Handschuhe, um Dein Kind aufzuwärmen. Wenn Du in warmen Räumen bist, lass’ Dein Kind nicht voll angezogen in der Babyschale oder im Kinderwagen. Und was ganz wichtig für den Sommer ist: Lass’ Dein Baby nicht im Auto! Genauso schnell, wie Babys auskühlen, können sie im Sommer auch überhitzen.

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Wenn Babys weinen…

Alle Babys weinen. In den ersten Lebenswochen ist das, neben der Körpersprache ihre einzige Möglichkeit Ihnen zu sagen, was sie brauchen. Ihr Baby will mit Ihnen „sprechen“ und Sie werden es von Tag zu Tag besser verstehen.
Bereits in den ersten Tagen nach der Geburt klingt das Weinen je nach Ursache unterschiedlich. Diese Unterschiede werden in den folgenden Wochen und Monaten immer deutlicher. Durch genaues Beobachten und Zuhören werden Mutter und Vater zu perfekten „Dolmetschern“. Sie beherrschen bald die Sprache ihres Babys.

Woran erkenne ich, warum mein Baby weint?Elternbildung

Ihr Baby kann nur mit seinem Gesichtsausdruck, seiner Stimme und seinen Bewegungen sagen, wie es ihm geht und was es braucht. Von Anfang an entwickelt es dabei seine ganz persönliche Art. Nehmen Sie sich also Zeit, Ihr Kind genau zu beobachten.
Vielleicht nuckelt es an einem Finger oder an der ganzen Faust, wenn es Hunger hat? Vielleicht schreit es immer, wenn es in sein Bettchen gelegt wird, weil es mehr Hautkontakt möchte? Vielleicht strampelt es besonders viel, wenn es müde oder überreizt ist?
Auch das Temperament Ihres Babys und sein Entwicklungsstand beeinflussen die Art und Häufigkeit des Weinens.
Natürlich passieren Unklarheiten und Missverständnisse, wie bei jeder Übersetzung. Das ist aber nicht weiter schlimm, wenn das Baby merkt, dass zumindest jemand da ist.

Wie kann ich mein Baby beruhigen?Elternbildung

In den ersten Lebenswochen ist es für das Baby sehr wichtig, dass Sie sofort auf sein Weinen reagieren.
Wenn Sie die Ursache des Weines erkennen, beseitigen Sie diese. Ist kein Grund zu finden, bleiben Sie einfach bei Ihrem Baby. Durch Ihre Zuwendung bekommt das Neugeborene jeden Tag mehr Vertrauen zu sich selbst und zu seiner Umwelt. Es lernt, sich immer besser auszudrücken, und so können Sie Ihr Kind dann wieder besser verstehen.
Man kann allerdings zu viel des Guten tun. Indem man versucht, das Weinen um jeden Preis und mit jedem erdenklichen Mittel abzustellen. Wenn Sie eine neue Beruhigungsmethode nach der anderen ausprobieren, können Sie Ihr Kind auch verwirren. Das führt wiederum zu verstärktem Weinen.

Soll ich mein Baby weinen lassen?Elternbildung

Die Natur hat dafür gesorgt, dass Sie das Weinen eines Babys als Aufforderung verstehen. Sie werden sich daher bemühen, dem Baby zu helfen, damit es wieder ruhig wird. Wenn es nicht aufhört zu schreien, kann Sie das zur Verzweiflung bringen. Das ist verständlich und normal.
Das Baby einfach alleine schreien zu lassen, ist jedoch keine gute Lösung. Es ist ein Ammenmärchen, dass dadurch seine Lunge gestärkt wird. Stattdessen lernt es, dass die Menschen, die es braucht, nicht da sind. Erwiesenermaßen weinen Babys im zweiten Lebenshalbjahr weniger, wenn man ihnen diese Erfahrung erspart.
Für Ihr Baby genügt es jedoch, wenn Sie bei ihm sind, Sie müssen es nicht immer am Arm haben. Wenn Sie einmal den Eindruck haben, dass Ihnen alles zu viel wird, können Sie Ihr Baby fünf Minuten allein in seinem Bettchen lassen. Diese kurze Zeitspanne schadet ihm nicht – und Sie gewinnen etwas Abstand.
Kein Neugeborenes ist imstande, Weinen einzusetzen, um seine Eltern zu ärgern oder zu manipulieren. Das Ursache-Wirkung-Denken ist ihm noch fremd. Man kann es also gar nicht „verwöhnen“.

Wann sollte ich einen Arzt um Rat fragen?Elternbildung

Wenn das Baby längere Zeit schreit, nicht trinken will, Fieber hat oder apathisch / lustlos wirkt, gehen Sie mit ihm zum Arzt.
Auch bei gesunden Babys gibt es das Schreien ohne (offensichtlichen) Grund. Es tritt meist abends auf und nimmt nach dem dritten Lebensmonat deutlich ab. Man spricht auch vom Dämmerschreien.
Wenn Ihr Baby häufig ohne ersichtlichen Grund schreit oder wenn Sie sein Weinen sehr belastet, sollten Sie den Arzt, eine Schreiambulanz oder eine Beratungsstelle für Eltern mit Babys und Kleinkinder aufsuchen um hilfreiche Informationen und Unterstützung zu bekommen.
Informationen und Adressen finden Sie auch auf www.gaimh.or

Eltern-Kind-Programm – Fabel

Fabel – das Familienzentrierte Baby- Eltern-Konzept

GfG-Familienbegleiterinnen® begleiten Eltern und Babys mit Spiel- und Sinnesanregungen, Liedern und Beobachtungsaufgaben für die Eltern. Der Kontakt zwischen den Eltern und ihrem Kind wird in einer anregenden und geschützten Umgebung vertieft. Die Babys können sich dabei im freien Spiel und in ihrem eigenen Entwicklungstempo bewegen. Die Kursschwerpunkte wechseln zwischen kind-, mütter- und elternzentrierten Anregungen.

Der liebevolle, akzeptierende Umgang mit dem Neugeborenen, das Eingehen auf dessen Bedürfnisse wie Ernährung, Nähe, Geborgenheit, Tragen, Wachen-Schlafen, Spiel- und Kontaktverhalten, Pflege, Handling und Massage sind Inhalte der Kurse. Die Veränderungen in der Partnerschaft, Aufgabenverteilung, Rollenverständnis, Liebe, Zeit, Zärtlichkeit, Interessenausgleich und die Alltagsorganisation werden thematisiert.

Die Kursleiterin ist in Gesprächsführung und Gruppenleitung ausgebildet. Sie leitet das Gespräch, lässt aber ausreichend Zeit und Raum für den Austausch der Eltern untereinander. Die Eltern bringen ihre Ideen und Fragen ein und entwickeln auf diese Weise Selbstvertrauen in ihrer neuen Rolle. Sie erhalten Informationen und Strategien für die Alltagsbewältigung mit einem Baby. Aus den Gruppen entstehen oft langlebige Selbsthilfe- und Nachbarschaftshilfestrukturen oder Freundschaften.

NEU: Informationen zum Thema Fabel im Internet:

FABEL®-Kurse: Fabelhaft – mit allen Sinnen durch das erste Lebensjahr

FABEL®- Kurse sind entwicklungsbegleitende Kurse für das wichtige erste Lebensjahr des Kindes. FABEL® ist die Abkürzung für: Familienzentriertes Baby – Eltern – Konzept.
Die Idee zur Entwicklung des Konzeptes wurde bereits 1997 von der Gesellschaft für Geburtsvorbereitung – Familienbildung und Frauengesundheit – Bundesverband e.V. (GfG) ins Leben gerufen. Unterstützt und begleitet wird sie von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Seit Jahrzehnten ist der GfG die Familienbildung ein großes Anliegen.
Wenn ein Kind geboren wird, entstehen viele Fragen:
Was kann ich tun, damit sich mein Baby gut entwickelt? Wie kann ich es spielerisch anregen, ohne es zu überfordern? Wann kann ich mit ihm spielen? Wann braucht es Ruhe?

In der Umbruchzeit zum Familienleben stehen Eltern aber auch oft vor Fragen, die ihre eigene Entwicklung betreffen:
Wie geht es mir mit meiner neuen Rolle als Mutter/Vater? Wie gehen andere Familien mit dieser neuen Situation um?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie im FABEL® – Kurs.
Hier werden Themen rund um ihr Baby behandelt.
In ruhiger, angenehmer Atmosphäre biete ich Ihnen Raum und Zeit, um die Entwicklung Ihres Kindes urteilsfrei zu beobachten, zu begleiten und anzuregen. Dies geschieht auf eine ganzheitliche Weise, die sowohl alle Sinne als auch die motorische und geistige Beweglichkeit Ihres Kindes behutsam anspricht.

Bei den Kurstreffen lernen Sie verschiedene Spiele für die Gruppe, aber auch für den Alltag zu Hause. Sie singen Lieder und lernen Reime, die das Sprachgefühl und den Rhythmus des Kindes fördern. Sie probieren Schaukel- und Streichelspiele aus, die das Körpergefühl des Kindes unterstützen. In der Gruppe findet Ihr Baby eine warme Umgebung, in der es sich frei bewegen und strampeln kann und wo animierende Materialien zum Spielen bereitstehen.

Neben Informationen über die Entwicklung Ihrer Kinder (z.B. Schlafverhalten, Stillen, Beikost, Weinen und Schreien, Rituale und vieles mehr) treffen Sie als Eltern auf Gleichgesinnte, mit denen Sie sich austauschen und von wichtigen und nützlichen Erfahrungen berichten können.
Haben Sie auch Lust mit anderen Müttern, Vätern und den Kindern eine fabelhafte Zeit zu verbringen?
Dann bin ich für Sie da.

In den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt ihres Kindes fühlen sich viele Mütter und Väter noch etwas unsicher in ihrer neuen Rolle als Eltern. Als Familienbegleiterin stehe ich für Euch Eltern gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ich gebe vielfältige Informationen zum Thema Kind und Elternschaft und biete frühzeitig bedarfsgerechte Unterstützung und Hilfe bei familiären Problemen an. Die individuellen Bedürfnisse und Nöte der Eltern werden dabei berücksichtigt. Es geht nämlich nicht darum immer nur darum, den Kindern gerecht zu werden.

Eine Vielzahl von praktischen Informationen zur Entwicklung und Gesundheit des Babys spreche ich dabei an. Bereits vor der Geburt des Kindes besteht für Schwangere und werdende Eltern die Möglichkeit, sich durch die Familienbegleitung unterstützen zu lassen. Denn Eltern, denen es gut geht und die mit ihren Problemen umgehen können, unterstützen auf Dauer ihre Kinder besser. Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Authentizität im Alltag zu leben und zu bewahren ist ein ständiger Lernprozeß, bei dem man seine eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigen darf. Schnell entsteht die Gefahr der Überforderung und das Familienleben wird zur Belastung. Die Erkenntnis und die Erweiterung der eigenen Ressourcen, sowie das Finden des eigenen individuellen Weges zur Entlastung ist die (Er-)Lösung.

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