24 ssw baby

Inhalte

24. Schwangerschaftswoche (SSW)

In der 24. SSW hat das Baby erneut einen wichtigen Meilenstein genommen. Die Reifung seiner Lungen ist jetzt weit fortgeschritten. In den Lungenflügeln haben sich Luftkanäle, Blutgefäße sowie eine bestimmte Substanz gebildet, die dafür sorgt, dass die Lungen nicht verkleben. Bereits in der vergangenen Woche hatten zu früh geborene Kinder bei einer entsprechenden intensivmedizinischen Versorgung gute Überlebenschancen.

Die Haut des Babys ist nach wie vor zart und leicht transparent, die grundsätzliche Ausbildung der Hautschichten ist jedoch abgeschlossen. Die Fingernägel reichen spätestens jetzt bis zu den Fingerkuppen. Die Struktur der Augen ist jetzt vollständig entwickelt. Die endgültige Pigmentierung der Iris zieht sich jedoch bis weit ins erste Lebensjahr hinein – die Eltern werden feststellen, dass sich die Augenfarbe ihres Babys danach noch mehrmals ändert.

Die Mutter – stärkere körperliche Belastungen und häufigere Übungswehen

Die Mutter fühlt sich in der 24. Schwangerschaftswoche zwar wohl, wird durch die fortschreitende Schwangerschaft jedoch auch etwas stärkere körperliche Beschwerden verspüren. Der Fundus steht jetzt oberhalb des Nabels, inzwischen erreicht der Uterus etwa Handball-Größe. Die Mutterbänder werden ab jetzt sehr stark beansprucht und machen sich durch schmerzhaftes Ziehen bemerkbar.

Oft klingen die Beschwerden ab, wenn sich die Schwangere ein wenig hinlegt. Das häufige Hochlagern der Füße entlastet Kreislauf und Gefäße. In der 24. SSW zeigen sich an Babybauch und Busen oft die ersten blau-roten Dehnungsstreifen, nach der Geburt verkleinern sie sich und nehmen eine silbrig-helle Farbe an.

Die meisten Frauen haben ihre Haut bereits in den vergangenen Monaten durch sorgfältige Pflege, reichhaltige Haut-Öle und Lotionen sowie regelmäßige Massagen auf die Belastung vorbereitet. Schwangerschaftsstreifen lassen sich jedoch trotzdem nur sehr selten vollständig vermeiden. Ab jetzt wird gute Hautpflege besonders wichtig.

Ab der 24. Schwangerschaftswoche muss die werdende Mutter mit häufigeren Übungswehen rechnen – und lernen, diese von vorzeitigen „echten“ Wehen zu unterscheiden. Vorzeitige Geburtswehen äußern sich durch Krämpfe, die starken Menstruationsbeschwerden ähneln, die Veränderung des Scheidensekrets, das plötzlich Blutspuren enthalten kann, einen dumpfen Schmerz im unteren Bereich des Rückens, Druck im Becken sowie einen „harten Bauch“.

Wenn die Kontraktionen nicht nach wenigen Sekunden wieder verschwinden oder sich mehr als drei Mal pro Stunde zeigen, müssen Hebamme oder Arzt umgehend verständigt werden. Im Zweifelsfall ist es absolut akzeptabel, sie – gegebenenfalls auch mehrmals – wegen falsch gedeuteter Übungswehen zu konsultieren. Wenn Flüssigkeit tröpfchenweise oder in einem Schwall aus der Scheide austritt, hat sich die Fruchtblase bereits geöffnet – in diesem Fall bleibt nur die direkte Fahrt ins Krankenhaus.

24. SSW: Die 24. Schwangerschaftswoche (24+0)

Mit der 24. Schwangerschaftswoche sind Sie in der letzten Woche des sechsten Schwangerschaftsmonats schwanger. Ihr Kind ist sehr aktiv und bewegt sich sehr stark und fühlbar. Allerdings nehmen auch die Belastungen für Sie nun zu. Ihr Frauenarzt wird zwischen der 24. SSW und der 27. SSW Ihr Blut auf eine Rhesus-Unverträglichkeit testen und Ihnen auch empfehlen sich auf Schwangerschaftsdiabetes zu untersuchen. Ihr Baby wächst in der Schwangerschaftswoche 24 wieder sehr zügig. Auch die Lunge und ihr Kreislauf sind weiter am Reifen. Noch etwa vier Wochen kann Ihr Baby sich ausgiebig bewegen und hat genug Platz in Ihrem Bauch. Danach wird es sehr eng im Bauch und die Kindesbewegungen gehen deutlich zurück.

SSW 24: Entwicklung des Babys

Das könnte Dich ebenfalls interessieren:

Pflegt wunde & empfindliche Hautpartien – die Wundcreme

Ob Deine eigene Haut oder die Deines Schatzes, diese 5 Wundcremes bieten intensive Pflege für empfindliche Haut.

Stilleinlagen verhindern unschöne Muttermilch-Flecken

Mit diesen 5 Stilleinlagen zeichnen sich garantiert keine Flecken auf Deiner Kleidung ab!

Stillhütchen – die Entlastung für die Brustwarzen

Außerdem helfen sie Babies, die nicht genug Kraft zum Saugen haben. Diese 5 Stillhütchen haben am meisten überzeugt!

24. Schwangerschaftswoche: Ihr Baby mag Süßes

Ihr Baby hat in der 24. SSW eine Länge von circa 31 cm und wiegt um die 700 Gramm. Es ist immer noch sehr aktiv und die Bewegungen sind deutlich für Sie zu spüren und auch an der Bauchdecke zu erkennen. Weiterhin ist Ihr Baby stark am Gewicht zu nehmen und baut auch Muskelmasse auf. Die Gehirnentwicklung schreitet voran. Dies begünstigt auch das aktive Bewegungstraining Ihres Kindes. Mit der 24. Schwangerschaftswoche nimmt Ihr Baby deutlich die Stimmen und Geräusche um sich herum wahr und reagiert auch auf diese. Vor allem Ihre Stimme merkt sich Ihr Baby jetzt. Es geht Ihrem Baby erst so richtig gut, wenn Sie mit ihm sprechen und ihm Lieder oder Gedichte vortragen.

Ihr Baby kann schon seit einigen Wochen zwischen verschiedenen Aromen unterscheiden. So kann es zwischen salzigen und bitteren essen, so wie sauren oder süßen unterscheiden. Doch nun prägt sich das etwas weiter aus. Es bevorzugt eindeutig Süßes und das wird auch die kommenden Lebensjahre so bleiben. Oftmals ist es so, dass viele Schwangere Heißhunger auf Süßes haben und das kann möglicherweise sogar daran liegen, dass Ihr Baby gern etwas Süßes haben möchte. Denn durch das Fruchtwasser kann Ihr Kind schmecken, was Sie gegessen haben. Zwar ist die Haut noch sehr weich und auch etwas leicht durchsichtig, doch ist diese vollkommen ausgebildet. Die Fingernägel sind nun bis zu den Fingerkuppeln gewachsen. Auch die Augen sind nun vollständig ausgebildet. Doch die Färbung der Iris wird noch dauern und erst nach der Geburt eintreten. Sie wird sich im ersten Lebensjahr noch mehrmals ändern.

24+0 SSW: Gute Chancen bei einer Frühgeburt

Eine wichtige Entwicklung in der 24+0 SSW ist auch die Lunge des Kindes. Luftkanäle und Blutgefäße haben sich in den Luftflügeln entwickelt. Damit die Lunge nicht verklebt, hat sich auch eine Substanz entwickelt. Mit dieser Reifung hat Ihr Baby bei einer Frühgeburt in der 24+0 SSW sehr gute Chancen außerhalb des Mutterleibes mit einer medizinischen Versorgung zu überleben. Auch weiterhin würde es viel Unterstützung brauchen. Sollten daher richtige Wehen auftreten, werden aber die Ärzte in diesem Fall alles Mögliche tun, um diese zu stoppen, damit das Kind im Mutterleib bleibt und so natürlich wachsen kann. Mit der 24+0 SSW nehmen nun auch die Übungswehen zu. Hier ist es wichtig, dass Sie bewusst Veränderung wahrnehmen und so zwischen Übungswehen und echten Wehen unterscheiden können. Reale Wehen zeigen sich durch Krämpfe. Es verändert sich zudem auch der Scheidenausfluss und es kann sogar zu Blutungen kommen. Oftmals spürt die werdende Mama sogar einen dumpfen Schmerz im Unterleib oder Becken. Auch der Bauch wird hart. Sollten Ihre Übungswehen nicht nach einigen Sekunden wieder abklingen oder sogar mehr als drei Mal pro Stunde auftreten, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Hebamme. Auch wenn Sie befürchten falschen Alarm zu schlagen, gilt hier, lieber vorbeugen als das Leben Ihres Kindes zu riskieren! Zögern Sie daher niemals, Ihren Frauenarzt zu kontaktieren! Sollte außerdem Flüssigkeit auch nur tröpfchenweise oder wie ein Schwall aus Ihrer Scheide austreten, kann hier die Fruchtblase geplatzt sein. Dann sollten Sie sich auf den Weg ins Krankenhaus machen.

24. SSW: Babybauchpflege immer noch ganz wichtig

Im Großen und Ganzen fühlen Sie sich auch in der 24. SSW noch sehr gut. Doch die Schwangerschaft kann nun auch stärker den Körper belasten und so Beschwerden hervorrufen. Die obere Kante der Gebärmutter ist nun über dem Bauchnabel zu ertastet. Sie hat jetzt etwa die Größe eines Handballs. Somit ist nicht nur eine deutliche Gewichtszunahme, sondern auch ein wachsender Bauchumfang in der 24. SSW zu erkennen. Da nun das Gewicht des Kindes deutlich zunimmt, werden auch die Bänder der Uterus stark belastet und das kann zu Unterleibsschmerzen oder auch zu einem starken Ziehen im Unterleib führen. Legen Sie sich ruhig hin, wenn Sie Schmerzen haben, oder setzen Sie sich etwas hin. Zudem hilft es, die Beine bei jeder Gelegenheit hochzulegen. Denn das ist eine Entlastung für den Kreislauf und Ihre Gefäße. Die ersten Dehnungsstreifen zeigen sich in der 24. SSW am Bauch und am Busen. Sie sind jetzt etwas blau-rot gefärbt, werden aber nach der Geburt silbrig werden und auch nicht mehr so groß sein. Sie haben sicherlich bis zu dieser Schwangerschaftswoche schon intensiv Ihre Haut gepflegt und auf diesen Moment vorbereitet, doch Dehnungsstreifen lassen sich nicht immer vermeiden. Denken Sie auch weiterhin an eine reichhaltige Pflege.

24. SSW: Zweite Untersuchung zur Bestimmung des Rhesusfaktors

Sicherlich hat Ihr Arzt bei Ihnen schon im ersten Drittel eine Rhesusfaktoruntersuchung durchgeführt. Nun wird zwischen der 24. SSW und der 27. SSW eine zweite Untersuchung unternommen. Der Rhesusfaktor ist im Erbgut enthalten und besteht aus einem Protein auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Etwa 15 Prozent der Menschen haben einen Mangel an D-Antigen, das heißt, sie sind Rh-(Rhesus) negativ. Wenn Sie also Rh-negativ sind und Ihr Baby Rh-positiv ist, bilden sich in Ihrem Blut Antikörper gegen das Blut Ihres Babys. Dies stellt in der ersten Schwangerschaft meist noch kein Problem dar, da die Abwehr noch sehr gering ist, denn es sind noch zu wenige Antikörper vorhanden. Werden Sie allerdings ein weiteres Mal schwanger, kann es zu Unverträglichkeiten kommen und somit kann das Leben Ihres weiteren Kindes gefährdet werden. Sollte sich bei der Untersuchung herausstellen, dass Sie Rh-negativ sind, werden Sie Anti-D-Immunoglobuline erhalten. Dieses dient dazu die Bildung von Antikörpern zu hemmen. Sind bereits Antikörper im Körper vorhanden, reicht es allerdings heute schon aus, wenn der Arzt regelmäßig eine Untersuchung vornimmt um Komplikationen sowie eine Blutarmut Ihres Babys zu erkennen. Empfohlen wird auch in diesem Zeitraum auf Schwangerschaftsdiabetes zu testen. Sollte der Test hier positiv ausfallen, wird anschließend ein Zuckerbelastungstest durchgeführt. Symptome treten bei der Schwangerschaftsdiabetes nicht auf. Kann sich nur dadurch zeigen, dass eine Frau in der Schwangerschaft stark und schnell zunimmt. Nach der Entbindung verschwindet die Diabetes allerdings von selbst. Helfen kann hier eine Ernährungsumstellung und in starken Fällen die Gabe von Insulin.

24. SSW: Das sollten Sie jetzt erledigen

Mit der 24. SSW wird es nun Zeit, auch einige finanzielle und organisatorische Fragen abzuklären. Besprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber die Elternzeit und wann Sie wieder zurückkommen wollen. Haben Sie sich schon Gedanken zu dem Thema Elternzeit und Babypause gemacht? Informieren Sie sich hier ausreichend und klären Sie hierbei auch alle finanziellen Aspekte, was das Elterngeld anbelangt. Denken Sie auch daran, dass es sich steuerrechtliche Fragen gibt, die Sie ebenfalls klären sollten. Viele Eltern beginnen auch mit der 24. SSW, damit einen Namen für ihr Kind auszusuchen. Denn das Geschlecht ist in den meisten Fällen jetzt schon bekannt. Ideen für einen Namen können Sie im Internet finden oder auch in Büchern, die sich mit den Namen eines Kindes beschäftigen.

Tipp: Um auszurechnen, welcher Schwangerschaftsmonat die 24. SSW ist, teilen Sie einfach die Anzahl der Schwangerschaftswochen durch die Anzahl der Wochen im Monat und kommen so auf die Monatsanzahl. Sie sind in der 24. SSW genau 6 Monate schwanger und sind in einigen Tagen bereits im siebten Monat Ihrer Schwangerschaft.

Quellen:

Bewertung: Unbewertet 1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne Bewertungen: 1263 Ihre Bewertung: {{rating}}

  • Über den Autor
  • Letzte Beiträge

Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

  • Erfahrungsbericht zu Kinderwagen Hartan Racer GTS – Oktober 24, 2019
  • Mit dem Fahrrad zur Schule: Darauf sollten Eltern achten – September 2, 2019
  • Wie der Muttizettel die Erziehung positiv beeinflusst – Juli 18, 2019
  • Vorbereitung auf die Geburt – Welche Optionen habe ich? – Juni 6, 2018
  • Brustpflege beim Stillen – Juni 2, 2018
  • Der richtige Zeitpunkt zum schwanger werden – so berechnen Sie ihren Eisprung – Januar 11, 2018
  • Mutterbänder – Dezember 11, 2017
  • Männer im Kreißsaal – mit oder ohne die bessere Hälfte? – November 19, 2017
  • Richtig essen für zwei – Tipps zur Ernährung in der Schwangerschaft – November 19, 2017
  • Geschwollene Beine in der Schwangerschaft – November 19, 2017

Alle Beiträge anzeigen

24. SSW – Großer Meilenstein

In der 24. SSW gewinnst du ein großes Stück Sicherheit: Dein Kind gilt nun als überlebensfähig.

Dein Baby in der 24. SSW

In der 24. SSW ist der Fötus etwa 31 cm groß. Er wiegt circa 700 g.
Obwohl dein Baby noch sehr dünn ist und noch deutlich mehr Fett ansetzen muss, hätte es in der 24. SSW (also 23+0 bis 23+6) im Falle einer Frühgeburt bei einer intensivmedizinischen Betreuung gute Chancen zu überleben. In Deutschland gilt ein Baby ab jetzt als überlebensfähig.

Das Baby in der 24. SSW: Geschmackssinn

Äußerlich ist dein Kind in der 24. Schwangerschaftswoche praktisch schon voll entwickelt. Nun muss es vor allem noch Fett einlagern. Und auch die Lunge braucht fast bis zum Ende der Schwangerschaft, bis sie ausgereift ist. Sie erreicht als letztes Organ seine volle Funktionstüchtigkeit. In den nächsten Wochen entwickelt aber auch sie sich rapide.

Dein Baby nimmt über das Fruchtwasser nun auch Geschmacksunterschiede wahr. Süß, sauer, salzig und bitter konnte es schon seit einigen Wochen unterscheiden, nun differenziert sich langsam auch der individuelle Geschmackssinn. Dein Baby ist dabei eine kleine Naschkatze – ihm schmeckt Süßes besonders gut. Diese Präferenz wird es auch in den ersten Lebensjahren (und vielleicht sein Leben lang) beibehalten. Das ist übrigens auch der Grund, warum du ab der 24. Schwangerschaftswoche häufiger einmal mit Heißhungerattacken zu kämpfen hast und dich am liebsten von Schokolade und Eis ernähren würden.

Ein bisschen zu viel genascht? Yoga hilft nicht nur gegen Rückenschmerzen, sondern hält auch in der Schwangerschaft fit:

Yoga für Schwangere: 10 Yogaübungen

Bilderstrecke starten (10 Bilder)

Die Mutter in der 24. SSW: Hohlkreuz

Der dicke Babybauch am Ende des zweiten Trimesters kann dich manchmal regelrecht aus der Balance bringen. Damit Schwangere trotz des vielen Gewichts nicht nach vorne überkippen, gehen sie automatisch ins Hohlkreuz. Da die Lendenwirbel bei Frauen anders aufgebaut und dadurch stärker sind als bei Männern, schadet das permanente Hohlkreuz der Wirbelsäule nicht. Rückenschmerzen gehören deswegen dennoch zu typischen Schwangerschaftsbeschwerden.

Gymnastikübungen oder Yoga für Schwangere können dem entgegenwirken und helfen dabei, Rücken- und Bauchmuskulatur zu stabilisieren und zu kräftigen. Außerdem ist Yoga eine gute Möglichkeit, deinen Körper auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Die Muskeln werden sowohl gestärkt als auch ausreichend gedehnt und gelockert. Zusätzlich bekommst du dadurch eine gute Ausdauer – und die ist entscheidend, um die anstrengenden Stunden der Geburt gut zu überstehen. Was dich genau erwartet, das list du auch hier: Protokoll einer Geburt.

Rückengymnastik für zu Hause oder ein kurzes Workout für Zwischendurch:

Tipps für die 24. SSW: Übungswehen

Bei einigen Frauen können sich bereits ab der 24. SSW Übungswehen – auch Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt – einstellen. Dein Bauch zieht sich dabei von Zeit zu Zeit in rhythmischen Kontraktionen zusammen. Dein Körper übt so schon einmal die Aufgabe, die er zum Geburtstermin beherrschen muss. Natürlich können solche Übungswehen erst einmal Sorge bereiten, aber sie sind kein Grund zur Beunruhigung: Das Baby ist nicht gefährdet.

Als Faustregel gilt: Die Übungswehen sollten nicht länger als 45 Sekunden dauern und nicht öfter als drei Mal in der Stunde auftreten. Falls die Kontraktionen in regelmäßigen Abständen auftreten, die Kontraktionen schmerzhaft werden oder Blutungen auftreten, solltest du allerdings sofort einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um echte Geburtswehen und nicht nur Übungswehen handeln.

>> Auch Daniela will aktiver werden – sie meldet sich für den Geburtsvorbereitungskurs an. Hier gibt es die ganze Folge: Die 24. Woche schwanger

„“ zurück zur 23. SSW – Gleichgewichtsprobleme

weiter zur 25. SSW – Sie spüren das Baby treten „“

24. SSW – 24. Schwangerschaftswoche

Obwohl es bis zur Geburt noch eine ganze Weile hin ist, so kann es dennoch schon sehr häufig zu den ersten Übungswehen deiner Frau kommen. Auch ein erneuter Wachstumsschub tritt in der 24. SSW bei deinem Baby auf. Das passiert alles in der 24. Schwangerschaftswoche.

So geht’s deinem Baby in der 24. SSW

Die Länge deines Babys liegt in der 24. Schwangerschaftswoche bei etwa 30 bis 31 Zentimeter, angefangen vom Scheitel und bei der Ferse endend. Das Gewicht hat sich auf etwa 700 Gramm erhöht. Die Aktivität lässt auch in dieser Woche nicht nach, sondern dient nach wie vor dazu, die Reflexe und weitere Bereiche des kleinen Körpers zu trainieren.

Auf Geräusche und Stimmen kann dein Kind bereits längere Zeit reagieren, doch die Differenzierung gelingt nun immer besser. Der Geschmacksinn hat sich stark entwickelt und mittlerweile tendiert dein Nachwuchs sogar etwas mehr in eine süße Richtung.
Schon letzte Woche standen die Chancen bei einer Frühgeburt gut, dass dein Kind die Situation meistern würde. In der 24. SSW gilt das Baby allerdings als relativ sicher überlebensfähig, im Falle, dass es zu einer Frühgeburt käme.

So geht’s deiner Frau in der 24. Schwangerschaftswoche

Dass dein Baby weiter wächst und an Gewicht zunimmt, bekommt auch deine Frau immer deutlicher zu spüren. Die Beanspruchung der Mutterbänder ist bei den meisten Frauen sehr stark; schmerzhaftes Ziehen wird für viele Mütter zum Alltag wird.
Es könnte sein, dass sich bei deiner Frau die ersten Schwangerschaftsstreifen zeigen oder auch die ersten Übungswehen auftreten. Diese Wehen sind – wie der Name bereits sagt – zum Üben geeignet, da deine Frau durch die „Probe-Wehen“lernt, echte Wehen zu erkennen, wenn es soweit ist.

Das kannst du in der 24. SSW machen

Ab der 24. Schwangerschaftswoche wird ein erneuter Test für Schwangerschaftsdiabetes und eine Rhesus-Unverträglichkeit vorgenommen. Du solltest deine Frau darin bestärken, diese Tests durchführen zu lassen, damit gegebenenfalls notwendige Behandlungen eingeleitet werden können.
Sollte deine Frau Probleme mit vorzeitigen Wehen oder einem schmerzhaften Ziehen der Mutterbänder haben, so gönne ihr etwas Ruhe. Flaches Liegen mit hochgelagerten Füßen schafft oftmals Abhilfe. Bei den Übungswehen ist es wichtig, dass auch du darauf achtest, dass es sich tatsächlich nur um Übungswehen handelt.

  • Krämpfe
  • ein harter Bauch
  • Beckendruck
  • Rückenschmerzen
  • Scheidensekret mit Blutspuren

All das können durchaus Zeichen von Übungswehen sein. Wichtig ist, dass diese Wehen nach einigen Sekunden wieder weg sein sollten. Sie sollten auch nicht häufiger als dreimal pro Stunde auftreten. Sollte dagegen Flüssigkeit (im Schwall oder auch nur tröpfchenweise) aus der Scheide austreten, müsst ihr euch auf den Weg ins Krankenhaus machen. Fahrt lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig – selbst, wenn sich deine Frau nicht sicher ist, ob es Übungs- oder richtige Wehen sind.
Im Ernstfall wäre es möglich, die echten Wehen zu stoppen, um dem Kind noch weitere Zeit im Mutterleib zu ermöglichen, denn jeder Tag im Babybauch bedeutet auch ein Tag Entwicklung und Reife mehr. Die Wehen unter medizinischer Leitung zu unterdrücken ist allerdings nur möglich, wenn ihr rechtzeitig erkennt, dass es sich um echte Wehen handeln könnte und ihr ins Krankenhaus oder zum Gynäkologen fahrt.

24. Schwangerschaftswoche (24. SSW)

Größe und Entwicklung des Babys in der 24. SSW

In der 24. SSW (23+0 bis 23+6) hat Ihr Baby eine ungefähre Grüße von 31 Zentimetern und ein Gewicht von etwa 700 Gramm. Obwohl Ihr Baby noch sehr dünn und feingliedrig ist, hätte es im Falle einer Frühgeburt jetzt schon eine Überlebenschance von 20 bis 25 Prozent. Die kleine Lunge trainiert zu atmen, indem Ihr Kind Fruchtwasser einatmet. In der Lunge werden in der 24. Schwangerschaftswoche die Lungenbläschen und Blutgefäße gebildet, die nach der Geburt den Sauerstofftransport in den ganzen Körper ermöglichen. Damit die Lungenbläschen nicht verkleben, produziert Ihr Kind eine Substanz, den Surfactant-Faktor. Auch die Luftröhre wird gerade gebildet.

Fünf Tipps bei Müdigkeit in der Schwangerschaft

Mamas Körper & Bauch in der 24. Schwangerschaftswoche (24. SSW)

In der 24. SSW hat Ihre Gebärmutter die Größe eines Handballs erreicht. Die Haut an Ihren Bauch und auch die an Ihren Brüsten dehnt sich weiter aus. Wenn Ihre Haut besonders trocken ist und juckt, verwenden Sie am besten eine Feuchtigkeitscreme. Bei den roten oder bräunlichen Streifen, die nun auftreten, kann allerdings keine Creme Abhilfe schaffen. Die Schwangerschaftsstreifen werden nach der Geburt wieder verblassen.

Möglicherweise hat sich bei Ihnen in der 24. Schwangerschaftswoche der Nestbautrieb breit gemacht. Die Wohnung noch schnell umräumen, das Kinderzimmer einrichten oder am besten gleich alles komplett renovieren? Das Bedürfnis Ihrem Kind ein schönes Heim zu schaffen, ist ganz normal. Achten Sie aber darauf, dass Sie schwere Arbeiten lieber an Freunde oder Familie übertragen und selbst keine schweren Dinge mehr heben.

Einige Frauen bemerken in der 24. Schwangerschaftswoche ein Ziehen in der Gebärmutter. Das können erste Übungswehen sein. Ihr Körper bereitet sich auf die Geburt vor und Ihre Gebärmutter wird so schon einmal trainiert. Übungswehen sind nicht besonders schmerzhaft, wenn Sie trotzdem ein unangenehmes Gefühl haben, sollten Sie sich hinlegen und schonen.

Untersuchungen in der 24. SSW

Zwischen der 24. und der 27. Schwangerschaftswoche werden bei der vierten Vorsorgeuntersuchung gegebenenfalls zwei Tests durchgeführt, die über die übliche Kontrolle hinausgehen. Durch eine Blutabnahme erfolgt ein zweiter Antikörper-Suchtest (der erste fand bereits in der Frühschwangerschaft statt), um eine Rhesusunverträglichkeit auszuschließen. Mit einem Glukosetoleranztest (Zuckerbelastungstest, oGTT) wird außerdem geprüft, ob eine Störung des Zuckerstoffwechsels vorliegt. Hierfür trinken Sie eine Traubenzuckerlösung. Eine Stunde später wird Ihnen dann Blut abgenommen und der Wert bestimmt. So wird festgestellt, ob Sie an Schwangerschaftsdiabetes leiden. Die Kosten für den Glukosetoleranztest müssen Sie zunächst selbst tragen. Reichen Sie die Rechnung im Anschluss bei Ihrer Krankenkasse ein, dann werden Ihnen die Kosten erstattet, denn der Test ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Schwangerenvorsorge.

Stimmungsschwankungen oder Depressionen?

Viele Schwangere leiden zeitweise unter Stimmungsschwankungen. Zum einen ist hierfür die hormonelle Situation mit verantwortlich, zum anderen ist es völlig natürlich, dass in einer solch besonderen Phase wie der Schwangerschaft, auch Gedanken auftauchen, die zu Unisicherheit führen. Ein Kind stellt das eigene Leben völlig auf den Kopf und auch wenn ein geplantes Wunschkind unterwegs ist, stellen sich manchmal Ängste und Sorgen um die Zukunft ein. Das ist völlig normal. Wenn sie jedoch das Gefühl haben, dass ihre negativen Verstimmungen deutlich Überhand gewinnen, sollten Sie sich unbedingt Hilfe suchen, z. B. bei Ihrer Hebamme oder einer Schwangerenberatungsstelle.

Weitere Infos zu Schwangerschaftdepression/Depressionen in der Schwangerschaft

Wie sinnvoll sind Kurse zur Vorbereitung auf die Geburt?

Gymnastik und Atemübungen – wie kann mir das bei der Geburt meines Kindes nützlich sein? Das ist vielleicht eine der Fragen, mit denen Sie sich gerade beschäftigen. Wenn Sie aber glauben, in einem Geburtsvorbereitungskurs würde nur Sport getrieben, liegen Sie ganz falsch. So unterschiedlich die Kurse auch sein mögen, haben sie alle zum Ziel, die Schwangere auf die Geburt ihres Kindes und die erste Zeit mit dem Neugeborenen vorzubereiten. So werden beispielsweise die verschiedenen Phasen einer Geburt im Detail besprochen und jeder Frau Atem- und

Im Geburtsvorbereitungskurs lernen Sie die Vorgänge unter der Geburt theoretisch kennen © iStock.com/DragonImages Entspannungstechniken

vermittelt, mit der sie den Geburtsvorgang erleichtern kann. In vielen Kursen werden Geburtsfilme gezeigt, um den werdenden Eltern einen Eindruck davon zu vermitteln, was während der Entbindung auf sie zukommt. Schließlich bekommen Schwangere auch Tipps zum Stillen und zur

Pflege des Babys

Übrigens: Kurse zur Geburtsvorbereitung richten sich nicht allein an Frauen. In speziellen Veranstaltungen für Paare lernen auch die werdenden Väter, wie sie ihre Partnerin in der Schwangerschaft oder auch während der Geburt des Kindes unterstützen können.

Tipp: Melden Sie sich spätestens jetzt zum Geburtsvorbereitungskurs an!

Kurse zur Geburtsvorbereitung sind oft schnell ausgebucht. Falls Sie es noch nicht getan haben, dann informieren Sie sich nun in der 24. SSW unbedingt über Angebote in Ihrer Nähe und melden Sie sich oder auch Ihren Partner schnellstmöglich an. Fragen Sie bei Ihrer Hebamme nach Adressen oder werfen Sie einen Blick in Ihr Volkshochschulprogramm. Geburtsvorbereitungskurse werden auch von Frauenzentren oder Kinderärzten und gelegentlich auch von Fitness-Studios angeboten und durchgeführt.

24. SSW (24. Schwangerschaftswoche/6. Monat): Tipps & Überblick

  • Der Glukosetoleranztest zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes steht an.

  • Kümmern Sie sich spätestens jetzt um einen Geburtsvorbereitungskurs.

  • Ihr Baby hat jetzt bereits einen eigenen Schlaf- und Wachrhythmus, der sich von Ihrem eigenen deutlich unterscheiden kann. So wird bei vielen Schwangeren das Baby beispielsweise dann aktiv, wenn sie ins Bett gehen.

  • Bei Ihrem Baby sind jetzt schon die Geschmacksknospen entwickelt und es könnte theoretisch verschiedene Geschmacksrichtungen unterscheiden. Bis dahin lutscht es an seinem Daumen.

  • Sie sind in der 24. Schwangerschaftswoche und somit auch in der letzten Woche des 6. Monats Ihrer Schwangerschaft.

Videos zur 24. Schwangerschaftswoche (24. SSW)

Babyzimmer einrichten | Der erste Anstrich | Wandtattoo | 24 SSW | Isabeau

SchwangerschaftsUpdate | 24. SSW | 6. Monat

23. SSW + 24. SSW: Frühgeburt und Überlebenschancen

Wird ein Kind vor der 37. SSW geboren oder hat weniger als 2.500 Gramm Geburtsgewicht, dann wird handelt es sich um eine Frühgeburt. Frühgeburten sind nicht selten und treten heute genauso oft auf wie auch vor unserer Zeit. Doch die Möglichkeiten um ein Frühchen zu behandeln, sind heute weit aus besser. Dadurch erhöhen sich auch die Überlebenschancen für neugeborene Kinder. Vor allem Babys, die weniger als 1.500 Gramm Geburtsgewicht haben, können durch die medizinische Versorgung eine gute Chance haben zu überleben. Es kann aus verschiedenen Gründen zu einer Frühgeburt in der 23. SSW sowie der 24. SSW kommen.

23. SSW: Gründe für eine Frühgeburt

Die Gründe für eine Frühgeburt sind sehr unterschiedlich und bei mehr als 40 % aller Fälle ist der Grund unbekannt. Oftmals ist der Auslöser das soziale Umfeld oder auch die wirtschaftliche Situation der Frau, Depressionen oder Krankheiten. Starker Alkoholkonsum, Rauchen und Drogen können zudem auch dazu führen, dass es zu einer Frühgeburt kommt. Daher ist es sehr wichtig, dass Frauen mit Bekanntheit der Schwangerschaft nicht nur regelmäßig Ihren Frauenarzt aufsuchen und sich über Ihre Schwangerschaft und das Kind in Ihrem Bauch informieren, sondern auch privat und auch beruflich ihr Leben auf die Schwangerschaft umstellen. Im Arbeitsleben greift dann das Mutterschutzgesetz, dass die Schwangere schützen soll. Eine Frühgeburt macht sich wie auch eine normale Geburt bemerkbar. Es kommt zu vorzeitigen Wehen, die sogar noch durch Wehenhemmer unterdrückt werden können oder zum Platzen der Fruchtblase.

Frühgeburt vor der 23. SSW

Auch wenn die heutige medizinische Technik weit fortgeschritten ist, ist ein Kind, dass vor der 23. SSW auf die Welt kommt noch sehr schwach. Die Lunge bildet sich erst aus und die Chancen, dass es überlebt sind zwar hoch, doch besteht auch ein hohes Risiko, dass das Kind eine Behinderung davon trägt. Kommt das Kind sogar noch vor der 22. SSW zur Welt, gilt es als nicht überlebensfähig. Die Chancen, dass es überlebt sind sehr gering. Eine Große Rolle spielt zudem auch das Gewicht des Kindes. Wiegt das Kind bei der Geburt in der 23. SSW weniger als 1500 Gramm ist die Wahrscheinlichkeit, dass es stirbt sehr hoch. Erst bei einem Geburtsgewicht von 2500 Gramm besteht eine gute Chance, dass das Kind überlebt und keine bleibenden Schäden davon trägt.

SSW 23: Entwicklung des Babys

Geburt in der 23. SSW

Kommt es zu einer Geburt in der 23. SSW liegt die Chance, dass das Kind überlebt bei etwa 10 bis 50 %. Doch auch das Risiko einer körperlichen als auch seelischen Behinderung liegt bei etwa 20-30 %. Ob das Kind am Leben erhalten wird, liegt an der Entwicklung des Kindes und natürlich wird hier auch das Interesse der Eltern eine große Rolle spielen.

Frühgeburt ab der 24. SSW

Wird die Geburt in der 24. SSW eingeleitet sind die Chancen natürlich auch viel höher, dass das Kind überlebt. Sie liegen bei etwa 60-80 %. Hat das Kind keine lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen so wird versucht, das Kind am Leben zu erhalten. Es werden hier aber auch die elterlichen Wünsche beachtet. Allerdings ist das Neugeborene nun genauso wie jedes andere Kind rechtlich gesehen. Daher werden Ärzte die Rechte des Kindes einnehmen und sollten die Eltern trotz Anraten des Arztes sich dafür entscheiden, die Lebenserhaltung abzuschalten, kann der Arzt sich dagegen entscheiden und versuchen, das Kind am Leben zu erhalten.

25. Schwangerschaftswoche (SSW)

Letzte Änderung: 18.12.2018
Nächste Aktualisierung von Till von Bracht • Medizinredakteur Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

Unsere Inhalte basieren auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, die den derzeit anerkannten medizinischen Wissensstand widerspiegeln. Wir arbeiten eng mit medizinischen Experten zusammen.

Mehr erfahren

Mit der 25. SSW (Schwangerschaftswoche) beginnt der 7. Monat der Schwangerschaft. Das Baby wiegt nun etwa 800 Gramm bei rund 33 Zentimetern.

© iStock

Inhaltsverzeichnis

  • Der 7. Monat
  • Die Mutter
  • Das Baby
  • Untersuchungen
  • Quellen

Was passiert in der 25. SSW?

Ab der 25. Schwangerschaftswoche muss das Baby hauptsächlich an Gewicht zulegen. Im Falle einer Frühgeburt hat es nun dank der modernen Medizin gute Überlebenschancen.

Was bedeutet 25. SSW?

In der 25. SSW ist der Fötus etwa 23 Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

In der 25. SSW sind Sie 24 Wochen und x Tage schwanger – die 25. SSW besteht demnach aus den Tagen:

Bis zum errechneten Geburtstermin sind es nun noch etwa 15 Wochen.

Die Mutter in der 25. SSW

Ab der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) wird die Schwangerschaft für viele Frauen langsam beschwerlich. Der wachsende Bauch belastet den Rücken, das Gewicht drückt auf die Blase, es wird immer schwerer, eine geeignete Schlafposition zu finden.

Das sollten Sie in der 25. SSW beachten!

Oft hilft es, auf der Seite zu liegen, das untere Bein auszustrecken und das obere Bein anzuwinkeln. Unter das obere Bein können Sie außerdem ein Stillkissen oder Seitenschläferkissen legen.

Der Bauch wächst jetzt schneller, weil nicht nur das Baby immer schwerer wird, sondern auch mehr Fruchtwasser gebildet wird und die Mutter Fettpölsterchen einlagert, die als Konserven für die energiezehrende Stillzeit gebraucht werden. Wenn die Veranlagung da ist, zeigen sich in dieser Zeit oft die ersten Schwangerschaftsstreifen an Brüsten und Bauch, meist auch an den Oberschenkeln. Außerdem können die Blutgefäße deutlicher hervortreten, besonders an Händen und Füßen.

Sie können Schwangerschaftsstreifen nicht vollständig verhindern, wenn Sie eine Veranlagung dazu haben. Mit ein paar Tricks können Sie die Haut aber geschmeidig halten und die Auswirkungen im Zaum halten.

Da der Schwangerschaftsbauch nach vorne zieht, verlagert sich jetzt der Schwerpunkt der werdenden Mutter, die damit automatisch im Hohlzkreuz geht. Der weibliche Körper ist dafür bestens gerüstet, da bei Frauen, anders als bei Männern, die letzten drei Lendenwirbel miteinander verzahnt und zudem stärker nach hinten gekippt sind als die anderen Wirbel. Die Wirbelsäule ist so im Lendenbereich verstärkt und biegsam.

Ultraschall in der Schwangerschaft

4. SSW: Die befruchtete Eizelle nistet sich ein. Hier ist die Fruchthöhle (schwarz) zu sehen, der Embryo ist noch zu klein.

5. SSW: Rechts im Bild ist die Fruchthöhle (schwarz) zu sehen. Der Embryo ist auf dem Ultraschall zu dieser Zeit oft noch nicht zu erkennen.

6. SSW: Der Embryo ist als kleine Verdickung in der schwarzen Fruchtblase zu erkennen.

7. SSW: Links in der Fruchtblase ist der Embryo sichtbar. Der helle Kreis mit dunklem Fleck über dem Embryo ist der Dottersack.

8. SSW: Der Embryo ist von vorne zu sehen, der Kopf liegt links im Bild. Arm- und Beinansätze lassen den Embryo wie einen kleinen Teddybären aussehen.

9. SSW: Der Fötus liegt links im Bild mit dem Kopf, der auf die Brust gesenkt ist, nach links. Rechts im Bild ist der Dottersack zu sehen.

10. SSW: Der Fötus liegt mit dem Kopf nach rechts. Der Kopf ist auf die Brust geneigt.

11. SSW: Man sieht nur die Beine des Fötus. Sie sind an den Knien im rechten Winkel gebeugt, die Füße zeigen nach oben. In den Beinen sind die langen Röhrenknochen, in den Füßen die Knochen der Zehen gut zu erkennen.

12. SSW: Man sieht den Kopf und einen Teil des Oberkörpers. Im Kopf sieht man die Schädelknochen und die Anlagen von Kiefer und Zähnen, im Oberkörper den Knochen des Schlüsselbeins. Auch die kleine Nase und der Mund sind gut zu erkennen.

13. SSW: Man sieht den Kopf des Fötus von oben. Die beiden Gehirnhälften (hier eine oben, eine unten im Bild) sind gut zu sehen. Sie sind durch eine Mittellinie, das Corpus callosum, getrennt. Die Anlagen des Gehirns zeichnen sich deutlich in den Gehirnhälften ab.

14. SSW: Man sieht eine Zwillingsschwangerschaft mit zwei Fruchtblasen.

15. SSW: Man sieht ein Bein des Fötus. Links im Bild liegt der Po, das Bein streckt sich nach rechts und ist im Knie leicht gebeugt. Die langen Röhrenknochen in Ober- und Unterschenkel sind gut zu erkennen, ebenso die Zehenknochen im Fuß.

16. SSW: Die Nabelschnur ist sichtbar. Der Blutfluss lässt sich mithilfe des sogenannten Dopplerultraschalls farbig darstellen.

17. SSW: Man erkennt das kleine Gesicht des Fötus. Unter dem Kopf sind auch die Hände gut zu sehen. Links am Kopf entlang und dann über die Brust des Babys verläuft von oben nach unten die in sich gedrehte Nabelschnur.

18. SSW: Von rechts unten kommt ein Fuß ins Bild, die Zehen zeigen nach links oben. Der Fuß liegt über den beiden Händen, die überkreuzt sind. Eine Hand kommt dabei von oben rechts ins Bild, die Finger beider Hände fächern sich nach links auf.

19. SSW: Man sieht die Plazenta (gesamter unterer, grauer Bereich), aus der die Nabelschnur entspringt. Die Blutgefäße der Nabelschnur sind dank Dopplerultraschall farbig gekennzeichnet.

20. SSW: Das Baby scheint am Daumen der linken Hand zu nuckeln. Die rechte Hand verdeckt das Gesicht.

21. SSW: Gut sind die zwei kleinen Füße von unten zu sehen. Besonders die Knochen der Zehen und die Mittelfußknochen zeichnen sich deutlich ab.

22. SSW: Links im Bild liegt der Hinterkopf, die Stirn nach oben. Mittig im Bild sieht man Nase, Mund und Kinn. Im Mund sind die Knochen des Kiefers und die Zahnanlagen zu sehen.

23. SSW: Gesichtszüge und Mimik sind im 3-D-Ultraschalls besonders gut zu beobachten. Hier gähnt das Baby ausgiebig.

24. SSW: Ganz deutlich ist hier eine Hand mit Hand- und Fingerknochen zu sehen.

25. SSW: Mittig erkennt man die Wirbelsäule, daneben oben im Bild gut die Rippen, unten das Becken.

26. SSW: Auf dem Bild sieht man gut, wie das Baby weit den Mund öffnet.

27. SSW: Mit dem Dopplerultraschall wird der Blutfluss in den Blutgefäßen im Gehirn farbig dargestellt.

28. SSW: Hier wird der Urinstrahl eines kleinen Jungen dargestellt.

29. SSW: Man sieht einen einen kleinen Fuß, der mit der Sohle nach oben zeigt. Die Zehen zeigen nach rechts. Die Knochen des Fußes sind gut zu erkennen.

30. SSW: Der 3-D-Ultraschall zeigt das Gesicht des Babys und die beiden kleinen Hände, die vor dem Körper verschränkt sind.

31. SSW: Das Gesicht des Babys füllt fast das ganze Bild aus. Die Stirn ist rechts im Bild, das Kinn links. Die Augen sind etwas geöffnet.

32. SSW: Hier sieht man einen kleinen Jungen: Der Penis ragt deutlich nach rechts ins Bild.

33. SSW: Das Baby ist hier im Profil zu sehen. Von rechts nach links erkennt man Stirn, Nase, Mund und Kinn. Die weißen Bereiche zeigen Knochenstrukturen.

34. SSW: Hier ist ein perfektes kleines Ohr zu erkennen.

35. SSW: Auf diesem Bild sieht man den Kopf des Kindes von oben. Die hellen Punkte rechts im Bild sind Haare, die im Fruchtwasser schwimmen.

36. SSW: Dieses Baby ist ein Mädchen. Deutlich sind die äußeren, größeren und die inneren, kleineren Schamlippen zu sehen.

37. SSW: Auch hier wieder ein Baby im Profil. Das Gesicht ist vollständig ausgebildet.

38. SSW: Das Baby, das auch hier im Profil zu sehen ist, lutscht am Daumen.

39. SSW: Auf diesem Bild sind deutlich die vier Herzkammern und die Herzklappen zu erkennen.

40. SSW: Auf diesem 3-D-Ultraschall hält sich das Baby eine Hand vors Gesicht. Der errechnete Geburtstermin steht jetzt kurz bevor.

Das Baby in der 25. SSW

In der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) wiegt das Baby schon etwa 800 Gramm und misst etwa 33 Zentimeter (SFL). In diesem Stadium bestehen dank moderner Medizin bereits gute Chancen, dass das Kind bei einer Frühgeburt überlebensfähig ist.

Was bedeutet Frühgeburt?

Von einer Frühgeburt spricht man, wenn das Baby vor der 38. SSW lebend zur Welt kommt, also bevor 37 Schwangerschaftswochen vollendet sind.

Eine Frühgeburt kann sich unter anderem durch vorzeitige Wehen, einen vorzeitigen Blasensprung sowie Blutungen ankündigen. Ob eine Entbindung eingeleitet oder therapeutisch hinausgezögert wird, hängt vom Gesundheitszustand von Mutter und Kind sowie von der Schwangerschaftswoche ab und wird individuell entschieden. Bei einer drohenden Frühgeburt in der 25. SSW versucht man, die Schwangerschaft noch möglichst lange zu erhalten – gegebenenfalls, indem die Schwangere in der Klinik überwacht wird und Bettruhe einhalten muss. Zusätzlich wird Magnesium verabreicht, um die Wehen abzuschwächen oder ganz einzudämmen. Lassen die Wehen nicht nach, werden wehenhemmende Wirkstoffe eingesetzt. Außerdem wird ein Glukokortikoid verabreicht, um die Lungenreife des Kindes zu beschleunigen. So können Atemprobleme verhindert oder eingeschränkt werden, sollte das Baby nun doch schon auf die Welt kommen.

Ist der Muttermund bereits geöffnet und der Gebärmutterhals verkürzt, kann der Muttermund bis zur 28. SSW mithilfe einer sogenannten Cerclage mechanisch verschlossen werden. Hierbei wird eine Fadenschlinge um den Muttermund gelegt, die bei der Geburt wieder geöffnet wird.

Ab der 35. SSW wird bei vorzeitigen Wehen oder Blasensprung in der Regel nicht mehr versucht, die Schwangerschaft zu erhalten, da das Baby dann weit genug entwickelt ist, um zur Welt zu kommen.

Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.

Vorsorgeuntersuchungen in der 25. SSW

Antikörper-Suchtest

Zwischen Beginn der 24. SSW und Ende der 27. SSW wird ein weiterer Antikörper-Suchtest durchgeführt (der erste wird bei der Erstuntersuchung vorgenommen), um eine Rhesusunverträglichkeit auszuschließen. Kommt es während der Geburt zu einem Blutkontakt zwischen Mutter und Kind, kann sich eine Unverträglichkeit zwischen den verschiedenen Blutgruppen entwickeln. Das Abwehrsystem der Mutter reagiert auf bestimmte Blutgruppenmerkmale des kindlichen Bluts (sog. Rhesusfaktoren), indem es spezielle Rhesus-Antikörper bildet. Diese wiederum können bei einer weiteren Schwangerschaft die kindlichen roten Blutkörperchen zerstören. Um das zu verhindern, wird frühzeitig der Antikörper-Suchtest durchgeführt und der werdenden Mutter bei Bedarf eine sogenannte Rhesusprophylaxe verabreicht (zwischen der 28. SSW und der 30. SSW . Wenn nötig wird diese Prophylaxe in den ersten 72 Stunden nach der Geburt wiederholt.

Test auf Schwangerschaftsdiabetes

Zwischen 25. SSW und 28. SSW hat jede Schwangere außerdem Anspruch auf einen Test auf Schwangerschaftsdiabetes – den sogenannten „kleinen Zuckertest“ (Glukose-Challenge-Test). Dieser wird vom Hausarzt oder vom Frauenarzt durchgeführt. Die Schwangere nimmt dazu 50 Gramm Traubenzucker (Glukoselösung) zu sich – nach einer Stunde nimmt der Arzt Blut ab und bestimmt den Blutzuckerwert. Ein Wert über 135 mg/dl deutet auf Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) hin. Die endgültige Klärung bringt dann der sogenannte orale Glukosetoleranztest, der aufwändiger ist. Hierbei wird der Blutzuckerwert nüchtern sowie eine und zwei Stunden nach der Verabreichung von 75 Gramm Traubenzucker bestimmt.

Liegt ein Schwangerschaftsdiabetes vor, reicht es häufig aus, die Ernährung in der Schwangerschaft umzustellen, um ihn zu beheben. Wenn nötig kann außerdem bis zur Geburt Insulin verabreicht werden. Mit der Geburt verschwindet in der Regel auch der Diabetes.

Die Kosten sowohl für den kleinen Zuckertest als auch für den oralen Glukosetoleranztest übernehmen seit einigen Jahren die gesetzlichen Krankenkassen.

“ zurück zur 24. SSW weiter zur 26. SSW „

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 17.12.21018)

Online-Informationen der BZgA: www.familienplanung.de (Abrufdatum: 17.12.21018)

Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.: www.dge.de (Abrufdatum: 17.12.21018)

Online-Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses: www.g-ba.de (Stand: 20.7.2016)

Weyerstahl, T., Stauber, M.: Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2013

Schneider, H., Husslein, P., et al.: Die Geburtshilfe. Springer Verlag. Berlin Heidelberg 2011

Letzte inhaltliche Prüfung: 18.12.2018
Letzte Änderung: 18.12.2018

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.