21. ssw baby

Die 21. SSW: Unterleibsschmerzen & Rückenschmerzen

Die meisten werdenden Mamas fühlen sich auch in der 21. SSW richtig wohl. Nur am Bauch ist die Schwangerschaft deutlich zu erkennen. Der Fundus, obere Kante der Gebärmutter, befindet sich nun etwa einen Zentimeter über dem Bauchnabel. Diese wird noch weiter hoch wachsen, bis sie etwa in Höhe des Brustbeins liegt. Der zunehmende Druck durch Gebärmutter und des Babys kann allerdings auch zu Beschwerden in der 21. SSW führen. So können sich nicht nur Unterleibsschmerzen, sondern auch Rückenschmerzen in der 21. SSW bemerkbar machen. In den meisten Fällen sind diese kein Grund zur Sorge, sondern übliche körperliche Reaktionen in der Schwangerschaft. Doch Sie können mit gezieltem Training dagegen vor gehen und so die Schmerzen reduzieren.

Unterleibsschmerzen in der 21. SSW

Nach wie vor dehnen und weiten sich die Gebärmutterbänder. Denn diese trainieren nicht nur für die Geburt, sondern halten auch das Gewicht des Babys und der Gebärmutter. Durch diese Dehnungen kann es zu Unterleibsschmerzen in der 21. SSW kommen. Die Beschwerden treten meist als ein Ziehen im Unterleib auf. Manchmal fühlen sich diese an wie Regelkrämpfe. Doch sind diese in der Schwangerschaft nicht ungewöhnlich und in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Frauen, die auch während der Schwangerschaft noch sportlich aktiv sind, haben meist nicht so viele Probleme bei der Dehnung ihrer Gebärmutter. Treten Unterleibsschmerzen in der 21. SSW auf, können Sie mit einer kurzen Auszeit, und wenn möglich, kurzem Hinlegen, die Schmerzen lindern. Auch helfen wärmende Auflagen und ein warmes Bad. Vermeiden Sie es, Medikamente gegen die Schmerzen einzunehmen und sprechen Sie vorher mit Ihrem Frauenarzt. Bei stark anhaltenden Schmerzen in Kombination mit Ausfluss oder Blutungen oder anderen Symptomen, wie Fieber, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt.

SSW 21: Entwicklung des Babys

21. SSW: Rückenschmerzen richtig behandeln

Durch die zusätzliche Last der Gebärmutter sowie des Kindes kann es in der Schwangerschaft auch zu Rückenschmerzen kommen. Doch hierbei muss unterschieden werden zwischen chronischen Problemen mit dem Rücken sowie Schmerzen im Becken. Chronische Rückenschmerzen sind schon vor der Schwangerschaft vorhanden und können sich in der Schwangerschaft verschlimmern. Grund für diese Beschwerden sind falsches Heben, schweres Tragen oder auch eine inkorrekte Haltung. Tragen Sie daher in der Schwangerschaft nicht mehr als 5 Kilogramm. Heben Sie immer aus der Hocke und mit geraden Rücken. Vermeiden Sie langes Stehen und Sitzen. Rückenschmerzen in der 21. SSW können zudem durch Massagen gelindert werden. Treten die Rückenschmerzen im Beckenbereich auf, ist es meist so, dass der schwere Druck auf den Beckenboden drückt. Sie können hier gezielt mit Übungen gegen diese Schmerzen vorgehen. Bedenken Sie, dass Massagen bei dieser Art von Beschwerden wenig helfen und sogar die Leiden noch verschlimmern können. Bei stark anhaltenden Rückenschmerzen ab der 21. SSW sollten Sie einen Physiotherapeuten aufsuchen und sich nicht nur behandeln lassen, sondern auch Tipps mitnehmen, wie Sie selbst die Schmerzen lindern können.

21. SSW: Beschwerden im Beckenboden lindern

Beckenbodengymnastik stärkt die Beckenbodenmuskulatur. Zu schwache Muskeln im Beckenboden machen sich in Schmerzen und Inkontinenz bemerkbar. Mit einem täglichen und regelmäßigen Training können Sie gezielt gegen Beschwerden im Beckenboden ab der 21. SSW vorgehen. Nun ist guter Zeitpunkt um mit der Beckenbodengymnastik zu beginnen. Diese stärkt nicht nur die Muskeln, sondern hilft auch bei der Geburt und bei der Rückentwicklung der Muskeln nach der Entbindung. Die meisten Trainings in der Schwangerschaft beinhalten die Beckenbodengymnastik. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie während dieser Übung keine anderen Körperteile mittrainieren, wie zum Beispiel, Beine, Bauch oder Po, sondern sind gezielt auf Ihren Beckenboden konzentrieren. Atmen Sie während des Trainings und halten Sie die Luft nicht an. Spannen Sie nun die Schließmuskeln von After und Blase zusammen an und ziehen Sie diese nach innen. Das ist auch schon die ganze Übung. Wiederholen Sie das mehrmals hintereinander und machen Sie das regelmäßig, um Ihren Beckenboden zu stärken.

Quellen

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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druck nach unten und ziehen im unterleib – ssw 21.

hallo ihr lieben,
mit zum zweiten mal schwanger und mittlerweile in der 21. ssw (gott die zeit vergeht in der 2. ss viel viel schneller).
Genau wie in der 1. ss, nur jetzt halt schon früher bekam ich einen ordentlichen druck nach unten. Wenn ich stehe und ein bisschen rumlaufe fängt das ganze an und fühlt sich ehrlich gesagt an, wie ein ballon, der mit wasser gefülllt ist und droht nach unten auszulaufen/aufzugehen. Ausserdem fang ich dann ständig an mini-schritte zu machen. Ich kann dann irgendwie nicht mehr normal laufen, weil es sich anfühlt als wenn sich irgendwas im Becken verkrampft.
Meine Hebamme meinte, dass es sich hierbei um die bei uns in Norwegen sogenannte Bekkenløssning handelt, zu gut deutsch das Beckenlösung. Hängt wohl mit den bändern und knorpeln im Becken zusammen. Mittlerweile bin ich deshalb auch bei einem Kiropraktor, weil mit dieser sache wohl nicht zu spassen ist.
Irgendwie fühlt sich das aber ganz anders an, als das was einem bei diesem „krankheitsbild“ so erklärt wird. und der Kiropraktor war auch skeptisch…
Wisst ihr, eigentlich mach ich mir nur sorgen, das ich vielleicht einfach nur nen schwachen Muttermund hab, und ich im schlimmsten fall wehen bekommen könnte.
Wollt so gern mal hören, ob es hier jemandem ähnlich geht und vielleicht weiss was das ist.
vielen dank schon mal für eure antworten
trutta

20. SSW: Das passiert in der 20. Schangerschaftswoche

So entwickelt sich das Baby in der 20. SSW

Bergfest! Nur noch 20 Schwangerschaftswochen, dann ist es soweit! In der 20. SSW geht schon fünfte Monat der Schwangerschaft zu Ende.

Dein Baby ist mittlerweile etwa 25 Zentimeter (von Kopf zu den Füßchen) groß und wiegt rund 250 Gramm. Bei den Ultraschall-Untersuchungen wird die Femurlänge, also die Länge des Oberschenkelknochens gemessen, um Größe, Gewicht und Entwicklungsstand zu bestimmen. In der SSW 20 liegt sie bei etwa 31 Millimetern.

Der Kopf des Ungeborenen hat schon einen Durchmesser von fünf Zentimetern und sein Gehirn entwickelt sich rasant: Pro Minute bilden sich 200.000 neue Gehirnzellen! In deinem Bauch ist jetzt schon richtig Remmidemmi angesagt, das Baby schlägt Purzelbäume, strampelt, spielt mit den Händen, Füßen und der Nabelschnur. Noch hat der Fötus die Augenlider zwar noch geschlossen, reagiert aber schon auf äußere Reize und kann hell und dunkel unterscheiden. Wenn es geblendet wird, hält es sogar die Hände vor die Augen.

Ab der 20. Schwangerschaftswoche entsteht außerdem langsam eine Fettschicht unter der Haut deines Babys. Die dient vor allem dazu, seine Körpertemperatur nach der Geburt zu stabilisieren und ein kleines Polster anzulegen. Eine Geburt kostet schließlich auch ganz schön viel Kraft!

Schwangerschaftskalender: Das passiert in SSW 20 in deinem Körper

Merkst du schon, dass du langsam etwas kurzatmiger wirst und du öfter auf die Toilette musst? Schuld ist nicht nur die große Blutmenge, die durch deinen Körper gepumpt wird, sondern auch die Gebärmutter, die mit jeder SSW mehr Platz in deinem Bauchraum einnimmt und schon beinahe bis zu deinem Bauchnabel reicht. Bis zur Geburt wird sie nun pro SSW etwa einen Zentimeter wachsen. Die Folge: Deine Organe müssen Platz machen und drücken nicht nur unten in Richtung Blase, sondern auch nach oben in Richtung Lungen. Das ändert sich zum Glück aber wieder: Wenn der Bauch sich in den letzten Schwangerschaftswochen absenkt, bekommst du auch besser Luft. Der verstärkte Harndrang bleibt dir allerdings leider bis zum Ende der Schwangerschaft erhalten.

Dein Bauch wird ab und an hart? Das können schon die ersten Übungswehen, auch Braxton-Hicks-Kontraktionen gennant, sein. Aber keine Sorge: Übungswehen sind harmlos, für deine Gebärmutter aber ein wichtiges Training, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Aber keine Sorge wenn du nichts spürst, das geht vielen Schwangeren so. Eine Schwangerschaft ist nun mal ganz einzigartig.

Wichtig: So lange dein Bauch nur in unregelmäßigen Abständen und für einen kurzen Zeitraum hart wird, gibt es keinen Grund zur Sorge. Treten allerdings Schmerzen oder Blutungen auf, lass das bitte umgehend beim Arzt abklären.

20. SSW: Rückenschmerzen und was du dagegen tun kannst

Auch der Rücken merkt inzwischen, dass die Gebärmutter pro SSW immer größer wird, die Gewichtszunahme durch die steigende Menge des Fruchtwassers, das Gewicht des Babys, die wachsende Brust, die Blutmenge im Körper und das eingelagerte Wasser kommen Kilos dazu, die es zu tragen gilt.

Bis zum Ende der Schwangerschaft teilt sich die Gewichtszunahme so auf:

  • Die Gebärmutter wiegt etwa ein Kilo
  • die Plazenta etwa 500 Gramm
  • Fruchtwasser ein Kilo
  • Wachstum der Brüste 500 Gramm
  • vermehrte Blutbildung etwa zwei Kilo
  • Flüssigkeitseinlagerungen etwa drei Kilo
  • Reserven der Mutter etwa zwei Kilo
  • das Baby kurz vor der Geburt: 3.000 bis 3.500 Gramm

Außerdem verändert sich durch den Umfang des Bauchs oft die Körperhaltung.

Zeit, dem Rücken Gutes zu tun!

  • Die perfekte Yoga-Übung in der Schwangerschaft: Kuh-Katze. Du gehst dazu auf alle Viere und machst abwechselnd erst einen Buckel und dann ein extremes Hohlkreuz. Mach die Übung schön langsam und mit fließenden Übergängen! Wichtig: Beim Ausatmen das Kreuz nach oben, das Kinn zur Brust… (Vorsicht: nicht übertreiben; sollte angenehm bleiben für Kreuz, Rücken und Nacken). Beim Einatmen den Brustkorb senken, die Schulterblätter nach hinten zusammen ziehen, dabei den Kopf heben. Vorsicht: Kein zu großes Hohlkreuz machen.
  • Ein warmes Bad tut gut! Darauf solltest du aber achten: Nicht zu heiß und nicht zu lange! Eine Wassertemperatur um die 38 Grad ist ideal, zu heiße Bäder können das Risiko für frühzeitige Wehen erhöhen. Maximal 15 Minuten baden und am besten ein Glas Wasser mit ins Badezimmer nehmen. Und: Vorsicht beim Ein- und Aussteigen!
  • Massage des unteren Rückens: Lege dich bequem auf die Seite. Wenn du schon ein Stillkissen hast, kannst du es dir zwischen die Beine legen, das entlastet die Wirbelsäule. Vielleicht hat der werdende Papa Lust, deine Muskeln seitlich der Wirbelsäule zu massieren. Es gibt aber auch Massagen speziell für Mütter („Mommy-to-be“), die professionelle Masseure anbieten.
  • Ein warmes Kirschkernkissen lindert Verspannungen. Bei etwa 150 Grad fünf Minuten in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen und nicht zu heiß auf die Lendenwirbelsäule legen.

Nochmal raus aus dem Alltag! Verreisen in der Schwangerschaft

Das zweite Trimester (14.-26. SSW) ist für die meisten Schwangeren das Wohlfühl-Trimester: Anfängliche Beschwerden sind verschwunden und der Bauch ist noch nicht so große, dass es anstrengend ist. Viele Paare nutzen diese Zeit, um noch noch einmal ins Kino zu gehen, sich ausgiebig mit Freunden zu treffen oder etwas Wellness zu machen, bevor die aufregende Zeit mit Baby startet.

Auch Verreisen steht in dieser Zeit bei vielen werdenden Eltern hoch im Kurs. Hier könnt ihr eure Zweisamkeit nochmal richtig genießen und aus dem Alltag abtauchen, sofern ihr nicht schon Kinder habt, um die ihr euch kümmern müsst. Aus ärztlicher Sicht ist gegen eine Reise jedenfalls nichts einzuwenden, natürlich vorausgesetzt, deine Schwangerschaft verläuft problemlos.

Was ihr jedoch meiden solltet:

  • exotische Urlaubsgebiete mit schlechten hygienischen Bedingungen und mangelhafter ärztlicher Versorgung
  • Malariagebiete
  • Langstreckenflüge wegen der Trombosegefahr

Wichtig: Manche Fluggesellschaften nehmen Schwangere bereits ab der 28. SSW nicht mehr mit, mit anderen kannst du noch bis zur 34. oder sogar 36. Schwangerschaftswoche fliegen. Erkundigen dich deshalb bevor du buchst bei der Fluggesellschaft, auch darüber, ob du ein Attest von deinem Gynäkologen oder deiner Hebamme vorweisen musst. Außerdem gibt es in manchen Ländern spezielle Einreisebestimmungen für Schwangere.

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Starker Druck nach unten – 21. ssw

Habe bereits die ganze letzte Woche (waren auf Urlaub) immer wieder starken Druck nach unten. Das Kleine liegt in BEL und hat es sich da ganz unten sehr gemütlich gemacht. Gestern bin ich erst viel unterwegs gewesen, dann daheim länger gesessen. Danach konnte ich kaum aufstehen. Einerseits Druck nach unten, andererseits hat die rechte Hüfte blockiert und ich konnte das Bein nicht anheben.
Dazu muss ich sagen, dass ich immer schon starke Rückenprobleme habe….da kann sich schon mal was einklemmen. Heute kann ich mich wieder besser bewegen, aber immer wieder merke ich den Druck im untersten Bauch. Bin jetzt sehr verunsichert, ob das vom Rücken allein kommt oder ich doch lieber ins KH sollte. Ist ja an einem Samstag sehr blöd und ich habe am DI sowieso Organscreening und FA. Bin einfach in KHs schon so oft wirklich zusammengeputzt worden, wenn ich außerhalb der üblichen Zeiten gekommen bin. Da hab ich wirklich totalen Horror davor.
Ihr könnt keine Ferndiagnose abgeben, das weiß ich. Aber wie seht ihr das…..oder einfach mal im nächsten Kreissaal anrufen?

21. SSW: Harter Bauch? Kein Grund zur Panik!

In der 21. Schwangerschaftswoche lässt sich das Baby in deinem Bauch kaum noch mit der ein oder anderen angefutterten Speckrolle verwechseln. Dein Nachwuchs ist jetzt etwa 25 Zentimeter groß und fordert entsprechend Platz. Die gewachsene Kugel, die du neuerdings mit dir rumträgst, überrascht dich jedoch nicht nur mit kleinen Tritten und Knuffen, sondern auch noch mit einer besorgniserregenden Härte? Keine Sorge, die Panik, dass etwas nicht stimmen könnte, ist unbegründet.

Aus diesen Gründen kann der Bauch in der 21. SSW hart werden

Laut dem Schwangerschaftsportal 9monate.de kann ein harter Bauch in verschiedenen Stadien der Schwangerschaft auftreten. Gründe dafür gibt es viele. Während der Bauch im letzten Drittel der Schwangerschaft bereits durch Übungswehen hin und wieder hart werden kann, ist in der 21. Schwangerschaftswoche davon auszugehen, dass der harte Bauch durch andere Ursachen hervorgerufen wird.

So können zum Beispiel Muskelkrämpfe der Gebärmutter das Gefühl des verhärteten Bauchs auslösen. Die können etwa durch das Wachsen des Babys entstehen, da hierdurch die Gebärmutter gedehnt wird. Diese besteht zum Teil aus Muskelgewebe und kann sich – wie jeder andere Muskel auch – zusammenziehen und entspannen sowie eben auch verkrampfen.

Auch Probleme mit der Verdauung wie etwa Verstopfung können in der 21. SSW zu einem harten Bauch führen. Ein weiterer Grund für einen harten Bauch kann auch eine übermäßige Belastung sein. Hast du dich überanstrengt, solltest du dir etwas Ruhe gönnen und dich entspannen.

Bei Schmerzen solltest du sofort zum Arzt gehen

Ein harter Bauch in der 21. SSW ist also vollkommen normal und kein Grund zur Panik. Gehen mit dem harten Bauch allerdings Schmerzen einher, solltest du deinen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass wirklich alles in Ordnung ist. Gleiches gilt für ein Ziehen in der Leistengegend und im Rücken und ein drückendes Gefühl nach unten. Bleibt die Verhärtung dauerhaft, rät das Schwangerschaftsportal ebenfalls, den Arzt aufzusuchen.

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21. SSW – Die erste Hälfte ist geschafft

Die erste Hälfte der Schwangerschaft ist geschafft. Das spürt auch dein Körper instinktiv und bereitet sich auf die kommende Zeit vor.

Dein Baby in der 21. SSW

In der 21. SSW ist der Fötus etwa 26 cm groß. Er wiegt circa 350 g.
Mit der 21. SSW (also 20+0 bis 20+6) geht die Schwangerschaft in die zweite Halbzeit. Dein Körper beginnt, sich auf die Zeit nach der Geburt vorzubereiten. Rund um den Warzenvorhof können sich kleine, pickelige Erhebungen bilden. Das sind die sogenannten Montgomery-Drüsen. Diese pflegen deine Brustwarzen mit einem fetthaltigen Sekret, es soll die Brustwarzen in der Stillzeit schützen.

Wenn du rund um die 21. Schwangerschaftswoche stärker als gewöhnlich schwitzt, liegt das an einer vermehrte Schilddrüsenaktivität. Wenn der Schweiß allerdings verfärbt ist und juckt, solltest du einen Arzt um Rat fragen.

Schwangerschaft

Die Brust richtig auf das Stillen vorbereiten

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Das Baby in der 21. SSW: Das Baby im Fruchtwasser

Nach wie vor trainiert dein Baby seine Lungen. Es hat immer wieder Schluckauf. Dabei nimmt es Fruchtwasser auf und stößt es ruckartig wieder aus. Sein Stoffwechsel funktioniert dagegen schon sehr gut. Das Baby trinkt jetzt viel mehr Fruchtwasser als in den Wochen zuvor und scheidet es über die Harnwege wieder aus.

Die ersten Stoffwechselabfälle des Fötus gelangen über die Plazenta in den Blutkreislauf der Mutter. Doch keine Sorge: Die Mutter scheidet diese Abfälle wieder über den Urin aus. Schwangere und ihr Baby sind perfekt aufeinander abgestimmt und schon jetzt ein unschlagbares Team. In den kommenden Wochen wird das noch viel deutlicher – vor allem für die Mutter selbst. Denn bald ist das Baby groß genug, sodass du seine Bewegungen deutlich spürst.

Die Mutter in der 21. SSW: Konkretisierungsphase

Die Zeit zwischen der 21. und 40. SSW nennt man auch Konkretisierungsphase. Denn nun wird die Schwangerschaft immer offensichtlicher und äußert sich in verschiedenen Faktoren. Du nimmst immer mehr Bewegungen deines Kindes wahr, der kleine Fötus wird immer mehr zum „konkreten“ Mensch. Für dich bedeutet diese Phase vor allem eins: Gib auf dich Acht und übernimm dich nicht. Das ist nicht nur für dich selbst wichtig, sondern auch für das kleine Wesen, das in dir heranwächst. Denn nun, in der konkreten Phase der Schwangerschaft, wird die Sinneswahrnehmung des Kleinen immer weiter geschärft. Es bekommt immer mehr mit von der Außenwelt. Kann schmecken, was du isst und kann hören, was du sagst.

Vielleicht fühlt sich dein Bauch in der 21. Schwangerschaftswoche und darüber hinaus öfter kurz hart an. Da ist normal und kein Grund zur Beunruhigung. Dein Bauch kann durch das Wachstum der Gebärmutter und des Kindes hart werden; dies kann aber auch durch zu viel Belastung ausgelöst werden. Gönne dir also auf jeden Fall Ruhe und lege öfter mal die Füße hoch. In manchen Fällen solltest du aber auch besser einen Arzt aufsuchen.

Anzeichen, wann ein harter Bauch ein Grund für einen Arztbesuch sein kann

  • Der harte Bauch geht mit Schmerzen einher.
  • Der Schmerz zieht deutlich nach unten.
  • Der harte Bauch tritt lange auf und kommt regelmäßig wieder.
  • Du bist dir nicht sicher, ob es sich nur um einen harten Bauch oder um Wehen handelt.

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Organverschiebung in der Schwangerschaft: Das Baby macht sich Platz im Bauch

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Tipps für die 21. SSW: Training für den Beckenboden

Die Beckenbodenmuskeln stützen während der Schwangerschaft Gebärmutter, Blase und Darm. Das steigende Gewicht des Babys übt jedoch starken Druck auf sie aus und dehnt sie dadurch stark. Die Geburt belastet die Beckenbodenmuskulatur dann nochmals enorm.

Damit die Muskeln nach der Geburt wieder normale Spannung haben, ist es sinnvoll, die Beckenbodenmuskeln regelmäßig zu trainieren. Wie viel Training du brauchst, ist natürlich abhängig davon, wie fit deine Muskulatur ist: Mache den Test. Das Training für den Beckenboden solltest du auf jeden Fall nicht unterschätzen. Denn wenn die Muskulatur auf Dauer schlaff bleibt, droht zum Beispiel Blasenschwäche.

Ein paar Übungen haben wir hier für dich:

>> Danielas Baby ist putzmunter und macht Rabatz im Bauch. Die aktuelle Folge ihres Schwangerschaftstagebuchs gibt es hier: Die 21. Woche schwanger.

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