16 0 ssw

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16. Schwangerschaftswoche (16. SSW)

Größe und Entwicklung des Fötus/Babys

Willkommen in der letzten Woche des 4. Monats. Ihr Baby ist in der 16. Schwangerschaftswoche (15+0 bis 15+6) schon 110 Gramm schwer und von Kopf bis zum Steißbein 9,4 Zentimeter groß (SSL). Sein kleiner Fuß ist etwa zwei Zentimeter groß. Auch wenn Sie vielleicht noch nichts davon spüren – aber Ihr Baby ist gerade sehr aktiv. Es bewegt Arme, Beine und schlägt sogar Purzelbäume. Das Fruchtwasser dämpft diese heftigen Kindsbewegungen gut ab. Ihr Baby saugt auch öfter am Daumen und trainiert damit den Saugreflex. Außerdem hat es häufiger einen starken Schluckauf. Keine Sorge, dass ist nicht gefährlich: Ihr Kind trainiert damit das spätere Atmen.

Schwangerschaftskalender: Die faszinierende Reise durch 40. Schwangerschaftswochen

Alle Gelenke sind in der 16. SSW an ihrem Platz und die Muskeln reagieren dank des Nervensystems auf Stimulationen des Hirns. Außerdem sind die Geschlechtsorgane in der 16. Schwangerschaftswoche zu erkennen und Ihr Gynäkologe kann Ihnen vermutlich verraten, ob Sie sich auf einen Jungen oder ein Mädchen freuen können.

Mamas Körper & Bauch in der 16. Schwangerschaftswoche (16. SSW)

Im Moment ist Ihr Baby noch so klein, dass es in Ihre Handfläche passen würde. Trotzdem haben Sie sicher schon eine Gewichtszunahme zu verzeichnen und Ihr Bauch wird immer größer. Das ist ganz normal: Ihre Gebärmutter und die Plazenta wachsen weiter und es werden ca. 250 Milliliter Fruchtwasser produziert. Durchschnittlich nehmen Frauen in der Schwangerschaft 500 Gramm pro Monat zu. Die Gewichtszunahme bei einer normalgewichtigen Frau ist ungefähr folgendermaßen verteilt:

  • 1. Schwangerschaftsdrittel: 1,5 bis 2 Kilogramm Gewichtszunahme
  • 2. Schwangerschaftsdrittel: 6 bis 8 Kilogramm Gewichtszunahme
  • 3. Schwangerschaftsdrittel: 4 bis 6 Kilogramm Gewichtszunahme

Ihr Bauch ist jetzt sicher schon zumindest ansatzweise zu erkennen. Wie groß der Bauch allerdings ist und noch wird, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. So ist der Babybauch bei einer schlanken Mehrgebärenden meistens früher zu sehen als bei einer rundlichen Erstgebärenden.

Babybäuche 13. bis 30. Schwangerschaftswoche (SSW – 4./5./6./7. Monat)

Die zweite Vorsorgeuntersuchung ohne Ultraschall

In der 16. SSW steht meistens die zweite Vorsorgeuntersuchung an. Da die Krankenkassen in Deutschland nur drei Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft bezahlen, in Österreich ebenfalls, bieten viele Frauenärzte zusätzlichen Ultraschall für Selbstzahler an. Aus medizinischer Sicht ist dies nicht nötig. „Eine Ultraschalluntersuchung allein zur Anfertigung von Erinnerungsbildern oder -videos ist aus medizinischer Sicht abzulehnen“, sagt Eberhard Merz, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (Degum). Wenn es einen medizinischen Grund für einen weiteren Ultraschall gibt, so wird der Frauenarzt dies auch durchführen.

Die zweite Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft kann auch von der Hebamme durchgeführt werden. Sie kann Blut- und Urinwerte, Kindslage, kindliche Herztöne und alles weitere ebenso untersuchen. Viele Frauen fühlen sich bei der Hebamme gut betreut und entwickeln ein enges Vertrauensverhältnis zu ihr, das sich auch positiv auf die Geburt auswirken kann. Mit dem Stethoskop sind die Herztöne des Kindes nun hörbar.

Weiter Infos zur Schwangerschaftsvorsorge durch die Hebamme

Reisen in der Schwangerschaft

Mit Babybauch auf Urlaubsreise – geht das? Warum nicht! Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Bei Fernweh gibt es deshalb keinen Grund, auf eine Urlaubsreise zu verzichten. Einige Dinge sollten Sie jedoch beachten.

Flugreisen sind bei Schwangerschaften ohne Komplikationen bis zum Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels gut möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass kein Fehl- oder Frühgeburtsrisiko besteht. Während der Schwangerschaft sind weder der Kabinendruck im Flugzeug noch die erhöhte Strahlung in höheren Lagen gefährlich für die werdende Mutter und das Ungeborene. Denken Sie daran, sich frühzeitig einen Platz am Gang mit ausreichend Beinfreiheit zu reservieren, damit Sie Ihre Beine bewegen können und bequem zum WC gelangen. Ab der 34. bis 36. Schwangerschaftswoche lehnen Fluggesellschaften den Transport von Schwangeren allerdings ab, da sie das Risiko einer vorzeitigen Geburt an Bord nicht eingehen wollen. Bei Unklarheiten sollten Sie diesen Punkt vor der Buchung mit Ihrer Fluggesellschaft absprechen. Mehr zu Fliegen in der Schwangerschaft.

Reisen in der Schwangerschaft? In der 16. SSW ist noch ein guter Zeitpunkt für eine Reise in die Ferne © iStock.com/Wavebreak

Autofahrten sind für Schwangere generell kein Problem. Auf das richtige Anschnallen kommt es allerdings an! Achten Sie darauf, dass der Gurt zwischen Ihren Brüsten und Unterhalb des Bauchs verläuft, damit Ihr Oberkörper, Ihre inneren Organe und das Kind bei einem etwaigen Aufprall optimal geschützt sind. Das Fruchtwasser kann den Druck des Gurts gut abwehren. Bedenken Sie allerdings, dass sich Ihre Bewegungsfreiheit während der Schwangerschaft zunehmend einschränkt und Sie dann eventuell in kritischen Situationen nicht mehr schnell genug reagieren können. Daher ist es ab einem bestimmten Zeitpunkt sinnvoll sich fahren zu lassen, anstatt selber zu lenken.

Überlegen Sie sich vor Ihrem Urlaub, ob für Sie eventuell eine Zugreise infrage kommt. Die Chancen auf ausreichenden Platz und Bewegung sind hier besonders groß. Daher empfinden Schwangere Zugreisen oft wesentlich angenehmer als lange Autofahrten oder Flüge. Planen Sie bei Zugfahrten ausreichend lange Umsteigezeiten mit ein, damit Ihnen kein unnötiger Stress entsteht.

16. SSW (16. Schwangerschaftswoche/4. Monat): Tipps & Überblick

  • Die zweite Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt oder bei der Hebamme steht an.

  • Sollten Sie sich in einer schwierigen familiären oder sozialen Situation befinden, so ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um eine Schwangerenberatungsstelle aufzusuchen und bei Bedarf finanzielle Hilfen bei der Bundesstiftung Mutter und Kind zu beantragen.

  • Überlegen Sie gemeinsam mit dem Vater des Kindes, wie Sie sich die Zeit nach der Geburt vorstellen und wie Sie die Elternzeitaufteilen möchten und wie Sie sich die Kinderbetreuung vorstellen.

  • Haben Sie Schmetterlinge im Bauch? Das könnten die lang ersehnten Kindsbewegungen sein.

Videos zur 16. Schwangerschaftswoche (16. SSW)

Schwangerschaftsupdate 15. & 16. SSW | Kontraktionen | Betriebsarzt

3D Ultraschall bei 15+0 – 16.SSW

Willkommen in einer der spannendsten Phase deiner Schwangerschaft! Bis jetzt war dein Baby noch zu klein, um seine Bewegungen stärker spüren zu können, aber das wird sich zu Beginn des vierten Monats deiner Schwangerschaft von Tag zu Tag ändern.

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 16. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 16. SSW
  • Kernthema: Gefühlschaos in der Schwangerschaft und Bewältigung dieser Emotionen in der 16. SSW
  • Schlafgewohnheiten ab der 16. SSW
  • Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche während der 16. SSW

Am Anfang wirst du es vielleicht gar nicht wirklich einordnen können, ob das, was du wahrnimmst, wirklich eine Bewegung deines ungeborenen Babys ist oder andere Ursachen hat. Aber mit der Zeit wirst du erkennen, wenn sich dein Baby bewegt. Dieses kleine, erste Flattern im Bauch ist vor allem für diejenigen Schwangeren, die ihre erste Schwangerschaft erleben, ein kleines Wunder.

Ein beeindruckendes Gefühl, das du bestimmt nie wieder vergessen wirst – sogar dann, wenn dein Kind in der Pubertät ist, das Elternhaus verlässt oder selbst Kinder bekommt. Dieser Moment der ersten, spürbaren Bewegungen des ungeborenen Kindes ist für die meisten Mütter unvergesslich, da es ein unmittelbares Zeichen eines aus großen Gefühlen geschaffenen Lebewesens ist.

Deshalb ist für viele Frauen, Schwangere und Mütter die Fortpflanzung und das Aufziehen eines Kindes oder mehreren Kindern der wichtigste Bereich des Lebens. Besonders Frauen, die ihre Schwangerschaft mehr oder weniger lange geplant haben oder sich lange ein Kind gewünscht haben, sind überglücklich über den Zuwachs. Sie genießen die Schwangerschaft in vollen Zügen, so dass das gesamte Umfeld über ihr Glück Bescheid weiß, da ihre Freude kaum zu übersehen ist.

Du bist aber trotzdem skeptisch gegenüber deiner Schwangerschaft – egal, ob sie geplant oder vielleicht eher zufällig zustande kam? Dich plagen nachts Zweifel oder möglicherweise bereust du zwischendurch deine Schwangerschaft? Dann bist du definitiv nicht allein – viele schwangere Frauen stehen während der Schwangerschaft unter enormen Druck, allen und vor allem dem Ungeborenen gerecht zu werden, wodurch auf einmal alles in Frage gestellt wird. Doch dieses Gefühlschaos gehört zu einer Schwangerschaft genauso dazu wie die körperlichen Veränderungen des weiblichen Körpers ab der 16. Schwangerschaftswoche.

Die 10 wichtigsten Helferchen für eine unbeschwerte Schwangerschaft

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Veränderungen des Körpers ab der 16. SSW

Im Allgemeinen wird diese Phase der Schwangerschaft auch als Flitterwochenphase bezeichnet, da du von nun an merkst, dass dein Schlaf ruhiger und erholsamer ist als noch in den Wochen zuvor. Dein Bauch wächst und wenn du zu Beginn deiner Schwangerschaft Normalgewicht hattest, wirst du wahrscheinlich zwischen 2 bis 5 Kilo bis zum Ende der 16. SSW zugenommen haben.

Außerdem werden deine Gebärmutter, die nun so groß wie ein Handball ist, und somit auch dein Bauch stets härter, um dadurch dem ungeborenen Baby in deinem Bäuchlein Schutz zu gewähren. Deine voller werdenden Brüste produzieren nun vollständig die sogenannte Vormilch, auch Kolostralmilch genannt (siehe: 13. SSW) und bereiten sich auf das zukünftige Stillen oder Milch-Abpumpen vor.

Es wird also aus körperlicher Hinsicht immer deutlicher, dass du bald Mama wirst. Jede schwangere Frau geht damit allerdings anders um. Deshalb gibt es leider auch kein umfassendes Erfolgsrezept, wie du persönlich am besten mit diesen vielen Entwicklungen und physischen Belastungen, wie beispielsweise der Gewichtszunahme oder dem dicker und härter werdenden Bauch, umgehen sollst.

Aus diesem Grund können die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft für viele Schwangere frustrierend sein. Dabei kann es helfen, mit einem Arzt darüber zu sprechen oder sich mit Frauen auszutauschen, die diese emotionale Zeit der Schwangerschaft bereits hinter sich haben. Generell ist es hilfreich, sich nicht zurückzuziehen, sondern aktiv mit vertrauten Personen über Gefühle aller Art zu sprechen.

Entwicklungen des Babys ab der 16. SSW

Dein ungeborenes Kindchen ist nun vom Scheitel bis zum Steiß circa 9,4 cm lang, besitzt also etwa die Größe einer Avocado, und hat ein Gewicht von ca. 90 g. Es wird nun aktiver und wird sich mehr und mehr bewegen, was du meistens ab dieser Woche auch spüren kannst. Auch außenstehende Personen, die ihre Hand auf deinen schönen Babybauch legen, können nun mit viel Glück diese leichten Bewegungen von außen spüren.

Die Entwicklung der Herz-Kreislauf- und Harnsysteme des Babys ist nun in einem fortgeschrittenen Stadium und auch die Proportion zwischen Kopf und Körper wirkt in der 16. SSW schon viel menschlicher. Augen und Ohren haben nun ihre Endposition im Gesicht des Babys erreicht und der Kopf selbst wird auch immer aufrechter gehalten und nicht mehr, wie in den Wochen zuvor, nach vorne abgewinkelt.

Auch die Beine des Babys werden immer definierter. Dein ungeborenes Baby kann nun Geräusche von außen wahrnehmen und es lernt deine Stimme kennen, so dass es schließlich merkt, dass du seine Mama bist. Bei weiblichen Föten werden über tausende von Eiern in den Eierstöcken angelegt. Bei männlichen Föten erkennt man möglicherweise schon einen kleinen genitalen Fortsatz, der sich im Laufe der Zeit zu einem Penis entwickelt.

Sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Föten entsteht der individuelle Fingerabdruck an den kleinen Händchen und Fingerchen. Wenn du Glück hast und dein Baby beim Ultraschall nicht gerade eine Turnübung macht oder sich einrollt, dann erkennst du in dieser Woche das Geschlecht deines kleinen Nachwuchses auf dem Bild des Ultraschalls. Für dich sind dies wunderschöne Informationen, für dein Baby beginnt jetzt allerdings eine sehr anstrengende Zeit, da es zu einem regelrechten Wachstumsmarathon ansetzt.

Außerdem kannst du die niedliche Mimik deines Babys immer deutlicher auf dem Ultraschallbild sehen und eigene Gesichtsmerkmale in dem Gesichtchen deines ungeborenen Kindes versuchen zu erkennen.

Gefühlschaos in der Schwangerschaft und Bewältigung dieser Emotionen in der 16. SSW

Auch wenn du dich körperlich wie eine normale Schwangere entwickelst und dein Kind in deinem Bäuchlein wächst und gedeiht und eigentlich kein Anlass zur Sorge besteht, so kann es zwischendurch vorkommen, dass du dich trotzdem schlecht fühlst. Dies müssen keine typischen Schwangerschaftsbeschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen, sein, sondern es können auch Beschwerden psychischer Ursache sein.

Bei körperlichen Schmerzen, die in verschiedener Ausprägung beinahe alle Schwangeren betreffen, gibt es reichlich Informationen sowie Tipps und Ticks zur Linderung. Doch bei psychischen Belastungen während der Schwangerschaft so wie in der 16. SSW gibt es keine allgemein gültige Anleitung zur Milderung der emotionalen Symptome. Dabei gehören leichte bis mittelstarke Stimmungsschwankungen zur Schwangerschaft einfach dazu.

In einem Moment bist du so glücklich, dass du die ganze Welt umarmen könntest und im nächsten Augenblick bringen dich alltägliche Missgeschicke oder Situationen, wie beispielsweise ein abgelaufener Joghurt, zum Weinen. Das ist völlig normal und wird hauptsächlich durch die übermäßige Hormonproduktion während der Schwangerschaft und später während der Stillzeit verursacht.

Aber auch die physischen Veränderungen an deinem Körper und die Müdigkeit, die meist mit der Schwangerschaft einhergehen, können zu dieser emotionalen Achterbahnfahrt in der 16. SSW führen. Gönn’ dir viel Ruhe und hör’ auf die Anzeichen deines Körpers und sobald du dich schlapp und träge fühlst, solltest du dich rechtzeitig zur Erholung hinlegen und dich zum Beispiel im Bett mit einer warmen Tasse Tee entspannen.

Falls du aber nicht nur hin und wieder launenhaft bist, sondern fast täglich depressiv verstimmt, ängstlich und voller Sorgen bist und dir jedes Lachen schwerfällt, dann ist es Zeit, sich professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu suchen.

Dies kann heutzutage aufgrund der starken Nachfrage nach Psychotherapeuten einige Zeit in Anspruch nehmen, deshalb ist es umso wichtiger, dass du die Anzeichen einer potentiellen Schwangerschaftsdepression rechtzeitig erkennst, um schnellstmöglich einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu bekommen.

Doch woran erkennt man, dass es nicht nur eine schwangerschaftstypische Launenhaftigkeit, sondern eine Depression ist? Die folgenden Anzeichen sind lediglich Anhaltspunkte und ersetzen keineswegs eine professionelle Beurteilung, aber sie können dir einen groben Hinweis liefern, ob du eventuell von einer Depression in der 16. SSW betroffen bist.

Falls du Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren, du ständig Angst verspürst, unter extremer, andauernder Mattheit, Appetitlosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, extremer Reizbarkeit leidest und dich außerdem weinerlich sowie hilflos fühlst, und unter Schlafproblemen leidest, dann ist es auf jeden Fall eine Überlegung wert, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Eine rechtzeitige Inanspruchnahme professioneller Hilfe ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Beweis deines Mutes, dich deinen Problemen zu stellen. Es zeigt außerdem, dass du für dich als werdende Mutter und für dein ungeborenes Baby das Beste tust und tatkräftig Verantwortung übernimmst. Des Weiteren reduziert eine rechtzeitige Therapie während der Schwangerschaft das Risiko, nach der Geburt in eine schwere postnatale Depression zu verfallen, wie es nach einer unbehandelten Depression während der Schwangerschaft oft der Fall ist.

Wichtig ist, wenn du als depressiv eingestuft worden bist, dass du dir eine stabile Struktur in deinem Umfeld beibehältst und deine engsten Vertrauten bittest, dich stets zu unterstützen. Auf diese Art und Weise wird es möglich sein, dass du eine weitestgehend normale Schwangerschaft hast und eine relative stabile Zeit nach der Geburt erlebst und eventuell wieder Freude an dem Dasein als werdende Mama und frischgebackene Mutter findest.

Im Gegensatz zu einer tatsächlich diagnostizierten Depression sind gelegentliche Stimmungsschwankungen in der 16. SSW wie gesagt eine gewöhnliche Begleiterscheinung bei Schwangerschaften und kein Grund zur Sorge. Falls du merkst oder dich dein Umfeld darauf aufmerksam macht, dass du öfter launisch bist, kann es helfen, über die Ursachen, mögen sie noch so lächerlich sein, zu sprechen.

Versuche auch mal, die ganze Situation aus einem humorvollen Blickwinkel aus zu sehen und Witze darüber zu machen – das lockert die Stimmung und bringt dich und deine Familie, Freunde und deinen Partner vielleicht wieder zum Lachen. Bei anhaltender Launenhaftigkeit kann auch Ablenkung in Form von Bewegung Wunder wirken: Geh’ raus an die frische Luft, spazier’ durch grüne Wiesen oder durch deinen Lieblingspark oder mach eine Runde Yoga, um wieder klare Gedanken fassen und deine Gefühle wieder ordnen zu können. Auch eine Portion Schlaf kann gegen wechselnde Stimmungen helfen.

Schlafgewohnheiten ab der 16. SSW

Die nächtliche Unruhe und die nervigen Schlafschwierigkeiten tagsüber, die dich vielleicht in den Wochen zuvor geplagt haben, vergehen von Woche zu Woche. Langsam solltest du allerdings anfangen, dich daran zu gewöhnen, auf der Seite zu schlafen, da das in den späteren Monaten die beste Schlafposition für dich und dein ungeborenes Baby sein wird.

Während in den frühen Wochen geraten wird auf dem Rücken zu schlafen, ist in der späteren Phase der Schwangerschaft eine seitliche Schlafposition optimal. So minimierst du den Druck auf deinen Bauch sowie auf deine Wirbelsäule und optimierst die Nährstoffzufuhr für das Ungeborene.

Um dich an diese Schlafposition zu gewöhnen, kann es helfen, Kissen an oder unter deinen Rücken zu legen oder dir bereits jetzt ein Schwangerschaftskissen zu besorgen, welches sich bei der seitlichen Schlafposition an deinen Körper anschmiegt.

Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche während der 16. SSW

Zwar schläfst du im zweiten Trimester wieder etwas besser, aber eventuell macht sich nun eine latente Vergesslichkeit im Alltag bei dir bemerkbar. Dies ist in der Schwangerschaft vollkommen normal und kann auch noch während der Stillzeit weiter bestehen bleiben. Auch das Symptom, dass du dich nur schwer konzentrieren kannst, ist normal.

Lass’ dich also nicht beunruhigen, wenn du zum 10. Mal schauen musst, ob der Herd nun auch wirklich ausgeschaltet oder das Auto abgeschlossen ist. In dieser turbulenten Zeit ist es ganz normal, dass du etwas länger brauchst, um dich gedanklich zu sortieren. Das liegt an dem großen physischen und emotionalen Prozess in deinen Körper, da die Größe des Gehirns einer Schwangeren aufgrund der Hormonumstellung während dieser Zeit etwas kleiner wird (Stichwort Schwangerschaftsdemenz).

Es kann helfen To-Do-Listen zu führen und immer ein kleines Notizbuch bei sich zu tragen, damit man sich alle wichtigen Dinge notieren und somit besser merken kann. Auch das Lösen von Sudoku oder von Kreuzworträtseln kann dir helfen, dich besser zu konzentrieren. Solange du nicht vergisst, dass du schwanger bist und dass du stets auf dich und das Ungeborene Acht geben solltest, ist alles in Ordnung und du kannst deine Schwangerschaft trotz kleiner Gedächtnislücken weiterhin genießen.

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Die Woche davor: 15. SSW

Die Woche danach: 17. SSW

16. SSW: Die 16. Schwangerschaftswoche (SSW 16+0)

Mit der 16. SSW haben Sie fast den 4. Schwangerschaftsmonat geschafft. Sie sind nun 16 Wochen schwanger, oder auch als SSW 15+1 bzw 15+7 schwanger ausgedrückt. Das heißt, 15 Wochen und eine bestimmte Anzahl an Tagen schwanger. Die meisten Schwangerschaftsbeschwerden haben bereits nachgelassen und Sie fühlen sich nun wohler.

Aber auch Ihr Bauch wächst und eventuell beginnen sogar Ihre Brüste mit der Produktion von Milch. Ihr Baby ist nun 14 Wochen alt, streckt sich in der 16. SSW erstmals und sein Körper steht nun zum Verhältnis mit seinem Köpfchen. In den kommenden Wochen wird Ihr Baby um das Doppelte wachsen. Auch in der Schwangerschaftswoche 16 fühlen sich viele werdende Mamas richtig gut und fangen mit sportlichen Aktivitäten an um in der Schwangerschaft fit zu bleiben.

Sie werden es vielleicht noch gar nicht richtig einschätzen können: Ist es das Baby in mir, das sich bewegt oder ist es vielleicht nur Bauchgrummeln. Gerade für werden Mütter ist es sicherlich eines des besondersten Momente, zum ersten Mal das eigene Kind zu spüren. Das sanfte Flattern. Schmetterlingsgefühle für Mütter!

Dieses Gefühl werden Sie wahrscheinlich nie vergessen. Selbst wenn Ihr Kleines in ein Paar Jahres zum ersten Mal in die Kita geht oder eingeschult wird oder zum studieren auszieht.

SSW 16: Entwicklung des Babys

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16. SSW: Grimassen unter dem Ultraschall

Ihr Baby ist in der 16. SSW zwischen 9 und 12 Zentimeter groß und etwa 90 bis 100 Gramm schwer. Seine Organe haben sich die letzten Wochen bereits entwickelt und reifen nun. Auch seine Lunge übt schon mal das Atmen, auch wenn es gerade nur Fruchtwasser ein- und ausatmet. Ihr Baby ist auch in der 16. SSW viel am Bewegen und manche werdende Mamas fühlen eine Art Flattern im Bauch. Wobei das meist nur bei Frauen so ist, die schon einmal schwanger waren.

Die Schweißdrüsen sind bereits entwickelt und so könnte Ihr Baby sogar schon Schweiß produzieren, wenn es sich bewegt. Die Schulddrüse beginnt in der 16. SSW zu arbeiten und stellt Hormone her. Dadurch braucht Ihr Baby nun viel Jod. Unter einem Ultraschall kann Ihr Frauenarzt das Geschlecht in der 16. SSW klarer als die Wochen zuvor erkennen. Ihr Baby streckt sich nun das erste Mal und wird damit beginnen die Rücken- und Nackenmuskeln zu stärken um später aufrecht gehen zu können. So bereitet es sich darauf vor, Laufen zu lernen.

Die Augen Ihres Babys sind nach wie vor geschlossen, die Mimik ist aber schon stark ausgeprägt und kann sogar unter einem Ultraschall gesehen werden. Das Wachstum und die Entwicklung Ihres Kindes geht ab der 16. SSW flott voran und so wird Ihr Baby in den kommenden Wochen fast doppelt zu groß sein wie jetzt.

16+0 SSW: Immer noch blühend

Die meisten werdenden Mamas fühlen sich in der 16+0 SSW richtig gut. Sie blühen förmlich in ihrer Schwangerschaft auf. Die Haut ist straffer, dank der vermehrten Blutmenge und durch die gute Durchblutung. Auch die Hormone in der Schwangerschaft sorgen für ein volleres und stärkeres Haar.

Der Babybauch wächst in der 16+0 SSW und die Schwangeren nehmen etwa bis zu dieser Woche um die 2 bis 4 Kilogramm zu. Um das Baby gut zu schützen, wird die Gebärmutter nun härter und wächst weiterhin. Dadurch dehnen sich auch die Bänder und Sehnen, sodass es ab und zu noch immer zu Unterleibsschmerzen kommen kann. Im Regelfall sind diese Schmerzen kein Grund zur Sorge. Halten diese allerdings einige Tage durchgehend an, dann sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen. Nehmen Sie sich Auszeiten, wenn Sie Schmerzen im Unterleib haben oder legen Sie sich sogar für einige Minuten hin. Das kann helfen die Beschwerden zu lindern.

Die Brüste wachsen auch in der 16+0 SSW weiterhin, produzieren sogar eine Vorstufe der Muttermilch, die sogenannte Kolostralmilch. Sie ist eine gelbliche Flüssigkeit und kann bereits schon so früh austreten. Die Vormilch ist sehr nahrhaft und Ihr Baby wird nach der Geburt vorerst mit der Kolostralmilch gestillt. Es dauert etwas, bis die eigentliche Muttermilch fließt. Da die Gebärmutter auf den Verdauungstrakt drückt, kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen. Trinken Sie daher ausreichend, um Ihre Verdauung anzuregen. Pfefferminz- oder Kamillentee helfen bei Magenbeschwerden und lindern das flaue Gefühl im Magen.

Essen Sie auch weiterhin kleinere Snacks und verzichten Sie auf große, deftige Mahlzeiten, die Ihnen nur schwer im Magen liegen. Manchmal könnten Sie auch unter Atemnot leiden, ist aber kein Grund zur Sorge, da durch die Hormone in der Schwangerschaft sich kleine Mengen an Wasser in der Lunge befinden können. Wenn Sie allerdings Zweifel haben oder besorgt sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Frauenarzt oder Ihre Hebamme.

16. Schwangerschaftswoche: Das tut Ihnen und Ihrem Baby gut

Auch in der 16. SSW ist nicht nur für Sie, sondern auch für die Entwicklung Ihres Babys, Jod und Kalzium sehr wichtig. Ihren Bedarf an Jod können Sie durch Präparate decken. Kalzium wird durch grünes Gemüse, wie Brokkoli oder Spinat sowie Milchprodukte aufgenommen und hilft beim Knochenaufbau. Fehlt das wichtige Kalzium oder wird nur mangelhaft von Ihnen während Ihrer Schwangerschaft aufgenommen, kann es zu Knochenschwund kommen. Auch kann das Kalzium den Zähnen entzogen werden. Daher sind die Zähne und das Zahnfleisch sehr sensibel während der Schwangerschaft. Es ist ratsam, auch bei minimalen Zahnbeschwerden Ihren Zahnarzt aufzusuchen.

Nutzen Sie daher in der Schwangerschaft fluoridhaltige Zahnpasta und Zahnspülungen, putzen Sie mindestens 2 Mal am Tag die Zähne und verwenden Sie Zahnseide. So können Sie auf Dauer Zahnprobleme vermeiden. Bewegung in der Schwangerschaft kann nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch die Laune heben. In vielen Orten werden spezielle Sport- oder Trainingskurse für Schwangere angeboten.

16. SSW: Noch Zeit für Vorsorgeuntersuchungen

Zum Ende des vierten Schwangerschaftsmonats kann mit vorgeburtliche Untersuchungen, auch pränatale Diagnostiken genannt, genetische Defekte am Kind untersucht werden. Der AFPplus- oder Triple-Test kann zwischen der 14. SSW und der 17. SSW durchgeführt werden. Mit diesen Messungen wird festgestellt, ob Ihr Baby eine Chromosomenstörung, wie z. B. das Down-Syndrom hat.

Diese Tests werden nur durchgeführt, wenn keine Nackenfaltenmessung im ersten Drittel der Schwangerschaft erfolgte. Die Fruchtwasseruntersuchung, die in dieser Schwangerschaftswoche gemacht werden kann, wird durchgeführt, sofern Risikos in der Schwangerschaft vorliegen. Bei Frauen, die bereits über 35. Jahre alt sind, wird diese Untersuchung empfohlen und auch von der Krankenkasse bezahlt. Auch die Amniozentese gibt Ausschluss darüber, ob ein Defekt in der Genetik vorliegt.

Die meisten vorgeburtlichen Untersuchungen sind keine Kassenleistungen, sofern Sie nicht medizinisch notwendig sind. Allerdings entscheiden sich die meisten Mütter gegen diese Untersuchungen. Im Regelfall werden Sie zu Beginn Ihrer Schwangerschaft ausführlich von Ihrem Frauenarzt über die Notwendigkeit sowie auch die Vor- und Nachteile dieser Untersuchungen informiert.

16. SSW: Wie wird der Schwangerschaftsmonat berechnet?

Viele Frauen sind bei den Tagen, Wochen und Monaten, auf die in der Schwangerschaft geachtet wird, manchmal ganz verwirrt. Sie sind in der 16. Schwangerschaftswoche genau im 4 Monat schwanger. Oftmals wird Ihr Frauenarzt im Mutterpass auch die Woche sowie Tage notieren, also in der 16. SSW entspricht das 15 Wochen und eine bestimmte Anzahl an Tagen (1 bis 7). Sobald Sie die 16+0 erreicht haben, sind Sie genau 16 Wochen schwanger und starten bei 16+1 SSW in die 17. SSW und somit in den 5. Schwangerschaftsmonat

16. SSW: Schlafposition ab der 16. Schwangerschaftswoche

Da das aufreibende erste Trimester nun abgeschlossen ist und Sie sich körperlich langsam viel besser fühlen sollten Sie sich jetzt schon auf die nächsten Wochen vorbereiten.

Der Bauch wird immer größer und daher sollten Sie sich, sollten Sie noch Bauch- oder Rückenschläfer sein, bald umgewöhnen auf der Seite zu schlafen. Vielleicht können Sie gerade noch auf Bauch und Co schlafen, jedoch wächst Ihr Baby von Tag zu Tag – und auch der Bauch. In den nächsten Schwangerschaftswochen wird daher die Seitenlage die angenehmste sein.

Zu Beginn der Schwangerschaft ist die Rückenlage ideal, jedoch sollte ab der 16. Schwangerschaftswoche die Seitenlage ‚trainiert‘ werden. So sorgen Sie für weniger Druck auf den Bauch und Ihre Wirbelsäule natürlich. So gelangen auch genügende Nährstoffe an Ihr Baby.

Gerade Seitenschläferkissen oder Schwangerschaftskissen helfen Ihnen sich an diese Schlafposition zu gewöhnen und es angenehmer für Sie zu gestalten.

16. SSW: Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit

Sie können sich seit kurzem immer schlechter konzentrieren? Das ist ein ganz bekanntes Symptom der 16. Schwangerschaftswoche bzw. des zweiten Trimesters!

Haben Sie auch schon gemerkt, dass Sie sich im Alltag nur schwer Dinge merken können? Auch die Vergesslichkeit gehört zur Schwangerschaft dazu.

Keine Panik, wenn Sie sich Fragen, ob Sie sich zum fünften Mal fragen und kontrollieren, ob Sie die Haustüre wirklich abgeschlossen haben.
Die Hormone spielen verrückt, daher ist es ganz normal, dass dich Ihr Körper erst einmal an die neue Situation gewöhnen muss und dementsprechend auch umstellen muss. Auch bekannt unter dem Begriff Schwangerschaftsdemenz. Keine Sorge, die vergeht wieder!

Was können Sie dis dahin tun? Besonders kann es helfe, wenn Sie sich wichtige Dinge notieren. Ein kleines Notizbuch ist nicht groß und nicht schwer und kann z.B. bei Terminen schnell auf die Sprünge helfen. Oder einfach mal Abend auf der Couch ein kleines Rätsel lösen, das macht Spaß und hilft.

Der Überklick zur 16. Schwangerschaftswoche

  • Langsam sieht man Ihnen die Schwangerschaft an! Der Babybauch wächst und auch Ihr Brüste verändern sich, denn Ihr Drüsen stellen sich auf die Schwangerschaft ein und die sogenannte Vormilch kann schon produziert werden.
  • Ihr Baby wächst und gedeiht. Es trainiert seine Muskeln indem es sich anfängt mehr zu bewegen. Jetzt beginnt es auch zu hören. Singen Sie Ihrem Baby doch etwas vor!
  • Sie fühlen sich nun auch wieder besser. Die ’schlimmsten‘ Beschwerden haben Sie bereits hinter sich gelassen. Sie fühlen sich und er 16. SSW nun wohl.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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16.SSW – Die Gebärmutter wächst

Das Verhältnis von Kopf und Körper deines Babys passt sich in den nächsten Wochen immer mehr an: Der Körper macht einen großen Wachstumsschub, der Kopf wird nur wenig größer. Um genügend Platz zu haben, muss sich auch die Gebärmutter weiter strecken.

Dein Baby in der 16. SSW

In der 16. SSW ist der Fötus etwa 9,4 cm groß. Er wiegt circa 90 g.
Dass du schwanger bist, ist in der 16. SSW (das heißt 15+0 bis 15+6) nun endgültig nicht mehr zu übersehen. Deine Plazenta macht gerade einen enormen Wachstumsschub und passt sich dem Fötus weiter an. Sie versorgt ihn über die Nabelschnur mit allen wichtigen Nähr- und Abwehrstoffen und natürlich mit Sauerstoff. Je größer das Baby ist, desto intensiver wird natürlich auch die Plazenta gebraucht.

In dieser Phase der Schwangerschaft kannst du auch häufiger einen ziehenden Schmerz rechts und links neben dem Nabel bis hin zur Leiste und dem unteren Rücken verspüren: Deine Gebärmutter schafft dem Baby mehr Platz. Dabei werden die Bänder, die sie an der richtigen Position halten, besonders stark gedehnt. Das verursacht die leichten Schmerzen. Diese können während der Schwangerschaft immer wieder auftreten und müssen dich nicht beunruhigen.

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Die Entwicklung vom Embryo zum Baby

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Das Baby in der 16. SSW: Die Proportionen stimmen

Wachsen, wachsen, wachsen: Das ist die Hauptaufgabe deines Babys in dieser Woche. Dabei wächst der Kopf jetzt langsamer als der Rest. Die Beine entwickeln sich dagegen deutlich schneller. Der Fötus nimmt von den Proportionen immer menschlichere Gestalt an. Das Verhältnis von Kopf und Körper ist ausgeglichener und die Beine sind jetzt erstmals länger als die Arme. Der Körper des Kleinen streckt sich langsam in die Länge – das Kind bereitet sich in kleinen Schritten auf den aufrechten Gang vor.

Haben sich bis jetzt vor allem die Organe entwickelt, steht jetzt vor allem das Wachstum im Vordergrund. Das Baby wird größer und legt Fettpolster für die Tage nach der Geburt an. Um diesen Wachstumsschub zu bewältigen, braucht dein Baby jetzt viel Kalzium. Die Knochensubstanz muss sich weiter festigen.

Tipps für die 16. SSW: Zahnpflege in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind Zähne und Zahnfleisch anfälliger. Grund ist der veränderte Hormonhaushalt. Außerdem benötigt der Körper jetzt mehr Mineralstoffe, darunter leiden die Zähne. Auch ein Kalzium-Mangel kann deine Zähne nachhaltig schädigen. Achte bei der Ernährung in der Schwangerschaft also auch darauf, deinen Kalzium-Bedarf täglich zu decken: Milch ist dafür ein guter Lieferant. Und nimm dir im Bad ein paar Minuten mehr Zeit für die Zahnpflege. Mit diesen Tipps bleibt dir auch nach der Schwangerschaft noch ein strahlend weißes Lächeln.

Dr. Thomas Nahde gibt Tipps für die richtige Zahnpflege in der Schwangerschaft:

>> Ganz private Eindrücke in die Schwangerschaft bekommst du hier. In unserem Schwangerschaftstagebuch erzählt Daniela ihre Geschichte vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt.

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15. Schwangerschaftswoche (15. SSW)

In der 15. SSW hast du dich vermutlich schon an den Gedanken, Mutter zu werden, gewöhnt und du freust dich bereits auf die Zeit. Du wirst dich im zweiten Trimester sicherlich besser fühlen als im ersten, das allgemein aufgrund von möglichen körperlichen Komplikationen der Mutter oder des Babys als das schwierigste Trimester gilt.

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 15. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 15. SSW
  • Kernthema: Zweisamkeit mit dem Partner und schöne Momente in der Schwangerschaft
  • Wellness und Urlaub ab der 15. SSW

Wenn ihr beide als Partner während der aufregenden Zeit der Schwangerschaft zusammenhaltet, euch regelmäßig über eure Gefühle austauscht, die Bedenken des anderen akzeptiert und die freudigen Momente miteinander teilt, dann steht einer gesunden Elternschaft nichts mehr im Wege!

Wenn ihr es als Partner und werdende Eltern allerdings doch nicht schaffen solltet, während der Schwangerschaft eure Beziehung stabil zu halten oder zu festigen, so ist eine Paarberatung eventuell ein Lösungsansatz, bevor ihr in dieser besonderen Zeit eure Beziehung wegen Unstimmigkeiten aufgebt. Dabei muss jedoch betont werden, dass es nicht das Idealbild einer funktionierenden Familie gibt.

So können Alleinerziehende und Patchwork-Familien als auch gleichgeschlechtliche Paare die besten Voraussetzungen haben, Kinder großzuziehen. Egal wie oder wer – ein harmonisches Zuhause bietet dem Kind alle notwendigen Grundlagen, sodass es glücklich aufwachsen kann.

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Veränderungen des Körpers ab der 15. SSW

Egal, in welcher partnerschaftlichen Situation du dich während deiner Schwangerschaft befindest, du wirst auf jeden Fall weitere Entwicklungen an deinem Körper in der 15. SSW bemerken. Der Bauch wächst, Form und Kontur verändern sich und bald gibt es wohl keine Ausreden mehr – Schwangerschaftskleidung muss her! Durch die physischen Veränderungen fühlt sich die Schwangerschaft endlich wahrhaftig an und wird langsam auch für Außenstehende sichtbar.

Nun dauert es nicht mehr lange, bis du nicht nur das typische Ziehen im Unterleib, sondern tatsächlich auch die ersten Bewegungen und Tritte deines kleinen Schatzes in deinem Bauch spürst. Neben den körperlichen Wandlungen wirst du auch eine Veränderung deiner Gefühlswelt bemerken. Du wirst sensibler und wunderst dich vielleicht manchmal selbst über deine eigenen Reaktionen auf scheinbar normale Situationen.

Wichtig ist es dabei in dieser Zeit deinem Umfeld, d. h. deiner Familie, deinen Freunden und deinem Partner, deine Gefühle und Empfindungen mitzuteilen – sie werden dich mit Sicherheit verstehen, weil sie entweder selbst schon einmal schwanger waren oder Schwangerschaften bei anderen Frauen erlebt haben.

Neben den physischen Entwicklungen, wie das Wachsen deines Bauches und der typischen Gewichtszunahme, wird sich auch dein Sexualleben verändern. Viele Schwangere berichten, dass sie in dieser Zeit durch die starke Hormonumstellung ein besonderes Verlangen nach körperlicher Nähe haben und vermehrt Lust auf Sex in der 15. SSW verspüren.

Entwicklungen des Babys ab der 15. SSW

Obwohl dein Baby mit einer Scheitel-Steiß-Länge von ca. 8,1 cm und einem Gewicht von ungefähr 50 g ungefähr der Größe eines Apfels oder einer Orange entspricht und damit noch relativ klein ist, durchlebt es auch in der 15. SSW viele Veränderungen.

Eventuell weißt du sogar schon das Geschlecht deines ungeborenen Kindes, denn theoretisch ist es ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich, das Geschlecht zu erkennen, wenn das Kind sich nicht gerade zusammenrollt oder herumturnt. Die meisten Frauen erfahren das Geschlecht ihres Kindes aber erst ab der 20. Schwangerschaftswoche.

Ab der 15. SSW wird übrigens statt der vorherigen Scheitel-Steiß-Höhe der so genannte biparietale Durchmesser zur Größenbestimmung des Ungeborenen verwendet. Unter dem biparietalen Durchmesser versteht man den Querdurchmesser des Kopfes deines Baby, der auf die gesamte Größe schließen lässt. Im Laufe der 15. SSW verknöchert das Skelett des Ungeborenen weiter und die Gliedmaßen werden langsam beweglich.

Die Kindsbewegungen wirst du sicherlich bald an deiner Bauchdecke spüren und sehen können. Außerdem wachsen deinem Baby immer mehr Kopfhaare und sogar Augenbrauen und die Haut wird immer kräftiger und dicker. Man kann also sagen, dass sich dein ungeborenes Kind auf dem besten Weg zu einem kleinem Menschen befindet.

Diese rasante Entwicklung siehst du sicherlich auch auf den einzigartigen Bildern des Ultraschalls, die dich während der Schwangerschaft mindestens dreimal in Freude versetzen, da vom Anfang bis zum Ende der Schwangerschaft insgesamt drei Ultraschall-Untersuchungen, auch Ultraschallscreenings genannt, durchgeführt werden sollten, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden.

Zweisamkeit mit dem Partner und schöne Momente in der Schwangerschaft

Fragen zu deiner körperlichen Entwicklung und der deines ungeborenen Kindes, wie beispielsweise “Welcher Monat lässt den Bauch am meisten wachsen?”, oder “Wie groß ist das ungeborene Baby wohl inzwischen?”, verdrängen andere Themen aus deinem aktuellen Leben. Verständlicherweise, denn es ist für die meisten Frauen die aufregendste Zeit ihres Lebens.

Nichtsdestotrotz solltest du nicht vergessen, dass nicht nur du allein für die Kreation neuen Lebens verantwortlich bist, sondern auch dein Partner. Gerade deshalb ist es wichtig, die Bindung zu deinem Partner zu stärken, dich gemeinsam mit ihm auf euer gemeinsames Kind zu freuen und vor allem möglichst viele Stunden in trauter Zweisamkeit zu verbringen, denn wenn euer Baby erst einmal auf der Welt ist, wird es im Mittelpunkt stehen und eure volle Aufmerksamkeit fordern.

Daher sind die kommenden Schwangerschaftswochen die ideale Zeit, sich noch einmal näherzukommen und eure Beziehung durch Nähe, Vertrautheit und intensive Gespräche über das Hier und Jetzt sowie über die noch ungewisse Zukunft mit Kind oder sogar mit Zwillingen zu führen. Das festigt nicht nur eure partnerschaftliche Beziehung oder Ehe, sondern letztendlich auch eure ehrliche und liebevolle Beziehung zu eurem ungeborenen Kind, das während seines gesamten Lebens von eurer gefestigten Beziehung profitiert.

Selbst wenn die Beziehung zu deinem Partner und dem Vater des Kindes zerbricht, solltest du versuchen, stets ein respektvolles und aufrichtiges Verhältnis zu ihm zu haben, da dies auch deinem Kind den Umgang mit euch als getrennten oder geschiedenen Eltern erleichtert. Du kannst also schon vor und während der Schwangerschaft mit deinem Partner alles dafür tun, dass ihr beide verantwortungsvolle Eltern werdet, indem ihr euch selbst noch genug Zeit vor der Geburt füreinander nehmt.

Lange Gespräche, aber auch körperliche Nähe, intime Augenblicke mit viel Zärtlichkeit, aber auch mit allem, was dir gefällt und reizvoll ist, werden dir und deinem Partner in diesen Monaten sehr guttun.

Sexuelle Aktivität ist in diesem Stadium der Schwangerschaft für das Ungeborene vollkommen ungefährlich, außer dein Arzt hat euch empfohlen darauf zu verzichten. In dieser Zeit kann es besonders schön sein, da in der Regel die Libido von Schwangeren sehr aktiv ist.

Von spontanen, sexuellen Gelüsten, die du ganz nach deinem Belieben mit deinem Partner – unter Umständen nach Absprache mit deinem Frauenarzt – umsetzen kannst, profitierst du und dein Partner nicht nur in lustvoller Weise, sondern auch aus medizinischer Sicht.

Studien haben nämlich bewiesen, dass sexuelle Erlebnisse oder Orgasmen im zweiten Trimester der Schwangerschaft die Geburt durchaus erleichtern können, da die Kontraktionen den Vaginalbereich entspannen, die bei dem Geburtsvorgang sehr beansprucht werden.

Keine Sorge, das Baby ist durch die Gebärmutter und das Fruchtwasser gut geschützt und trägt deshalb bei normalem Geschlechtsverkehr keinen Schaden davon.

Wann allerdings Vorsicht beim Sex geboten ist, solltest du unbedingt mit deinem Frauenarzt abklären, bevor du und dein Partner intim werdet. Zum Beispiel ist es ratsam, im ersten Trimester der Schwangerschaft keinen Geschlechtsverkehr zu haben, falls du schon einmal eine frühe Fehlgeburt hattest.

Auch im zweiten bzw. letzten Schwangerschaftstrimester, wenn der Verdacht auf eine Frühgeburt besteht, oder bei Mehrlingsschwangerschaften, sollte auf sexuellen Kontakt verzichtet werden. Wenn du all diese Risiken mit deinem Arzt ausgeschlossen hast, du dich bei dem Gedanken an Sex mit deinem Liebsten wohl fühlst, keine körperlichen Beschwerden oder seelischen Unbehaglichkeiten dagegen sprechen, dann genieße die Intimität mit deinem Partner so, wie du es magst, denn auch während der Schwangerschaft ist alles erlaubt, was beiden Partnern gefällt.

Selbstverständlich ist Sex nicht das Thema Nummer 1 während der Schwangerschaft, denn bei den meisten Frauen steht das ungeborene Kind und dessen Wohlergehen im Vordergrund der nächsten Wochen. Du brauchst dich also vor niemanden rechtfertigen, wenn du keine oder nur selten Lust auf Sex hast.

Wenn du deinem Partner dein Empfinden mit Ich-Botschaften erklärst, kann er es bestimmt nachvollziehen und deine Entscheidung akzeptieren. Stattdessen könnt ihr einfach nur gemütlich auf der Couch oder im Bett kuscheln, einen alten Film-Klassiker schauen, euch gegenseitig streicheln, gemeinsame, schwangerschaftstaugliche Aktivitäten unternehmen und Alternativen ausprobieren, die euch als werdende Eltern zusammenschweißen.

Wellness und Urlaub ab der 15. SSW

Wellness in der 15. SSW wäre beispielsweise eine der vielen Alternativen, die du mit deinem Partner, mit einer engen Freundin oder auch allein machen kannst. Entspannung und Ruhe, das ist es nämlich, was du und das kleine Lebewesen in deinem Bauch jetzt brauchen. Wie wäre es also, bevor dein Baby auf die Welt kommt und dein ganzes Leben auf den Kopf stellt, ein schönes entspannendes Wellness-Wochenende zu erleben?

Um noch einmal auf andere Gedanken zu kommen, einfach zu relaxen oder Zeit zu zweit oder mit sich allein zu verbringen, eignet sich Wellness optimal. Zu einem ausgiebigen Wellness-Programm gehören diverse Schönheitsbehandlungen, Massagen, Saunieren, Dampfbäder, Maniküre, Pediküre und leichte Aktivitäten wie Gymnastik, Schwimmen und Yoga.

Normalerweise sind all diese Behandlungen und Tätigkeiten im zweiten Trimester der Schwangerschaft erlaubt, allerdings ist es nie verkehrt, noch einmal deinen Arzt diesbezüglich zu konsultieren und mit ihm mögliche Risiken abzusprechen.

Beim Saunieren (siehe auch 13. SSW) ist es wichtig, dass du nicht mehr als zwei Mal pro Woche saunierst, dabei genügend Flüssigkeit zu dir nimmst und dass die Sauna-Temperaturen nicht über 50 bis 60 Grad liegen. Wenn du diesen Hinweis und möglicherweise noch weitere Hinweise deines Arztes beachtest, dann steht einem Wellness-Tag oder -Wochenende nichts mehr im Wege.

Wenn dir ein Tag oder ein Wochenende mit Wellness zu wenig ist, warum dann nicht einfach eine ganze Woche oder sogar zwei Wochen Wellness – am besten irgendwo am Meer?

Natürlich sollst du keine wilden Rafting-Touren im Fluss oder eine Mountainbike-Tour in den Bergen machen, aber ein Wellness-Urlaub ist durchaus möglich und erlaubt, wenn du keine Risikoschwangerschaft hast (siehe 10. SSW) und wenn du mit deinem Frauenarzt deinen Urlaubsplan inklusive möglicher Risiken gründlich besprochen hast.

Wenn nichts dagegen spricht, ist das zweite Trimester also die beste Möglichkeit, um vor der anstrengenden Geburt noch einmal in den Urlaub zu fahren und so richtig zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.

Das ist nicht nur für dich, sondern auch für das ungeborene Baby erholsam, denn ihm geht es vor allem dann gut, wenn es dir gut geht. Falls du also wirklich Lust auf eine Auszeit von der Schwangerschaft hast, dann solltest du dir am besten noch vor Ende des zweiten Trimesters alleine, zu zweit mit deinem Partner oder einer Freundin einen erholsamem Urlaubstrip mit Wellness-Charakter buchen.

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Die Woche davor: 14. SSW

Die Woche danach: 16. SSW

16. Woche

Sie befinden sich jetzt, in der 16. SSW, in der schönsten Zeit der Schwangerschaft! Während der nächsten Wochen werden Sie nur so vor Energie und Optimismus sprudeln. Die kleinen schwangerschaftsbedingten Wehwehchen machen sich kaum noch bemerkbar. Geniessen Sie diese Zeit!

Wenn Sie in den Spiegel blicken, sehen Sie, dass Ihre Gesichtszüge weicher geworden sind. Wassereinlagerung unter der Haut verwischt feine Fältchen und macht die Haut glatt und prall. Aber auch Hautunreinheiten kann es in der Schwangerschaft geben. Und anstatt toller Haare bekommen manche Schwangere Haarausfall. Diese neun Monate bringen halt immer wieder Überraschungen!

Haben Sie schon Kontakt mit einer Hebamme aufgenommen? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit. Vielleicht haben Sie über Mundpropaganda schon von einer netten und kompetenten freischaffenden Hebamme gehört, die Sie wegen der Wochenbett-Betreuung anfragen können. Auch wenn Ihnen das noch weit weg erscheint: Viele Hebammen vereinbaren auf sehr lange Zeit Termine und sind früh ausgebucht!

Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind, haben Sie ein etwas höheres Risiko, ein Kind mit einer genetischen Erkrankung, nämlich einer Chromosomenstörung zur Welt zu bringen. Aus diesem Grund wird Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin sicher schon vor einigen Wochen mit Ihnen über eine vorgeburtliche Diagnostik gesprochen haben. Durch diese zusätzliche Untersuchung können die fetalen Chromosomen bestimmt werden. Früher musste das als Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchgeführt werden. Seit 2012 besteht die Möglichkeit, fetale DNA-Fragmente im mütterlichen Blut zu analysieren und quantitativ zu bestimmen. Mit dieser nicht-invasiven Methode der Pränataldiagnostik (NIPD, z. B.: Praenatest, Illumina, Harmony Test) kann sehr früh und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Chromosomenstörung ausgeschlossen oder festgestellt werden. Trotz der hohen Sicherheit dient der Test einer Risikoeinschätzung und ist kein diagnostisches Verfahren. Dies bedeutet, dass im Falle des Verdachtes auf eine Chromosomenstörung in der NIPD-Diagnostik zur Diagnosesicherung eine der invasiven Methoden (Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie) durchgeführt werden muss.

Wenn Sie jünger als 35 Jahre sind und es in Ihrer Familie keinen Anhalt für genetisch bedingte Erkrankungen gibt, kann man auf die invasive Untersuchung, die leider auch ein geringes Fehlgeburtsrisiko beinhaltet, verzichten. Vielleicht haben Sie auch schon ein unauffälliges Ergebnis im Ersttrimestertest erhalten. Drei verschiedene Stoffe in Ihrer Blutprobe werden untersucht und ergeben nach einer komplizierten Rechenformel zusammen mit Ihrem Alter eine Risikoeinschätzung für die Geburt eines Kindes mit dem Down-Syndrom. Sie ist genauer, als wenn nur das mütterliche Alter zugrunde gelegt wird, aber noch keine diagnostische Aussage. Ergibt sich ein Wert, der einer 35jährigen oder älteren Schwangeren entspricht, wird als nächster Schritt eine Amniozentese (s.o.) angeboten. Einer der drei Blutwerte ist das Alphafetoprotein (AFP), dessen Erhöhung auch ein Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt (offener Rücken) beim Kind sein kann.

Die fetale Schilddrüse fängt mit der Produktion von Schilddrüsenhormon an, was wichtig für das weitere Wachstum Ihres Kindes ist. Für die optimale Funktion braucht die Schilddrüse Jod, weshalb viele Ärzte Schwangeren zusätzlich Jodtabletten verschreiben. Sie können selbst zu einer besseren Jodversorgung beitragen, indem Sie Jodsalz verwenden und mindestens zweimal in der Woche Meeresfisch auf Ihren Speiseplan setzen.

Schwangerschafts-Newsletter

Abonnieren Sie Ihren persönlichen, kostenlosen swissmom Schwangerschafts-Newsletter. Sie erhalten ihn dann immer am ersten Tag Ihrer neuen Schwangerschaftswoche direkt auf Ihren Mailaccount. Er steckt voller Informationen, die Sie jetzt besonders interessieren: Wie sich Ihr Körper verändert, wie sich Ihr Baby entwickelt (mit Ultraschallfotos), welche Beschwerden auftreten können und was man dagegen tun kann. Ausserdem erklärt er Ihnen, was bei den Vorsorgeterminen untersucht wird und auf was Sie im täglichen Leben achten sollten. Der perfekte Begleiter durch die Schwangerschaft! Schauen Sie sich den Newsletter der 16. Schwangerschaftswoche unverbindlich an oder abonnieren Sie sofort >>

…und so entwickelt sich Ihr Baby in der 16. Schwangerschaftswoche…

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 16. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 15 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 14. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 32-40 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 110 g
  • Fruchtwassermenge: 250 ml

Häufige Fragen in dieser Woche:

Mein Arzt hat mir trotz Schwangerschaft ein Arzneimittel verschrieben. Aber im Beipackzettel steht: „Strenge Indikationsstellung in der Schwangerschaft“!

Wie sieht es aus mit alkoholfreiem Bier in der Schwangerschaft?

Darf man in der Schwangerschaft weiterhin ein Solarium benutzen?

Zur 15. Woche

Zur 17. Woche

Letzte Aktualisierung : 08-02-18, BH

16. SSW: Das passiert in der 16. Schwangerschaftswoche

Du bist jetzt in der 16. Schwangerschaftswoche (16. SSW), also am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats. Dein Bauch wächst nun rasant, deine Schwangerschaft lässt sich kaum noch verbergen. Wahrscheinlich passt du auch nicht mehr in deine Lieblingsjeans – es wird also Zeit, bequeme Umstandsmode zu besorgen.

In vielen Shops gibt es tolle Mode für Schwangere, die den Babybauch schön zur Geltung bringen. Falls du nicht so viel Geld für neue Kleidung ausgeben willst, kannst du Schwangerschaftsmode natürlich auch gebraucht kaufen oder von Freundinnen ausleihen, die schon schwanger waren.

So entwickelt sich das Baby in der 16. SSW

Der Fötus in deinem Bauch ist jetzt ca. 12 Zentimeter groß (Scheitel-Steiß-Länge). Er wiegt schon 100 Gramm, also ungefähr so viel wie eine Tafel Schokolade.

Das Baby ist weiterhin sehr bewegungsfreudig, um die Muskeln zu trainieren. Vielleicht spürst du die Kindsbewegungen schon ein bisschen in deinem Bauch. Man nennt das auch „Schmetterlingsflattern“. Sogar die Muskeln im Gesicht werden trainiert – dein Baby schneidet schon Grimassen!

Außerdem baut es Fettreserven auf, und der kleine Körper ist nicht mehr ganz so bohnenförmig, sondern streckt sich in die Länge.

Das passiert in der 16. SSW mit deinem Körper

Dein Körper sieht so langsam richtig „schwanger“ aus. Der Bauch wird rund, bei manchen Frauen wächst er mehr nach vorne, bei anderen eher in die Breite. Das ist sehr individuell und sagt im Übrigen nichts über das Geschlecht des Kindes aus, wie ein alter Volksglaube sagt. Natürlich kommt es dadurch auch zu Gewichtszunahme. Macht dir darüber keinen Kopf; solange Arzt und Hebamme keine Bedanken haben, solltest du das auch nicht.

Durch diesen Wachstumsschub dehnen sich auch die Mutterbänder links und rechts von deinem Bauchnabel. Das spürst du wahrscheinlich ab und zu als Ziehen im Bauch. Das ist ganz normal und kein Anlass zur Sorge.

Auch die Brüste wachsen weiter, und sondern bei manchen Frauen sogar schon etwas Muttermilch ab. Zu diesem Zeitpunkt nennt man die gelbliche Flüssigkeit, die aus den Brustwarzen kommt, noch Vormilch oder Kolostrum. Sie ist für die ersten Tage nach der Geburt vorgesehen und daher besonders nahrhaft.

16. SSW: Das steht jetzt an

Sex in der Schwangerschaft

Viele Frauen haben in dieser Phase der Schwangerschaft besonders viel Lust auf Sex, sie fühlen sich rundum wohl und auch die bessere Durchblutung der Geschlechtsorgane trägt ihren Teil dazu bei. Der Partner findet die neuen Proportionen deines Körpers wahrscheinlich sowieso sehr spannend, also genießt diese Zeit zur zweit. Sorgen um das Kind müsste ihr euch auf jeden Fall nicht machen.

Hier erfahrt ihr noch mehr über Sex in der Schwangerschaft

Wo willst du dein Kind kriegen?

Wenn ihr nicht gerade Sex habt, kannst du mit deinem Mann auch schon darüber sprechen, wo das Kind zur Welt kommen soll. Klinik oder Geburtshaus? Oder sogar eine Heimgeburt? Dein Frauenarzt oder die Hebamme haben sicher einige Tipps dazu.

Kliniken und Geburtshäuser bieten auch Infoveranstaltungen für werdende Eltern an. Grundsätzlich gilt: Je wohler ihr euch mit dem Ort der Geburt fühlt, desto besser für den Ablauf, auch wenn es natürlich keine Garantie dafür ist, dass es am Ende eure „Traumgeburt“ wird. Aber informiert zu sein und eine Wunschvorstellung zu haben, hilft dabei, selbstbewusst in die Geburt zu gehen und sich nicht so ausgeliefert zu fühlen.

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