12 ssw ziehen in der leiste gutes zeichen

Das ist die 5. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

Jetzt endlich kann der langersehnte Schwangerschaftstest gemacht werden! In der 5. SSW wird er ein sehr sicheres Ergebnis anzeigen. Auch im Ultraschall wird es schon etwas zu sehen geben, wenn auch vorerst nur einen kleinen schwarzen Fleck, der Embryo und Dottersack darstellt.
In der 5. Schwangerschaftswoche zeigt sich auch das erste untrügliche Anzeichen der Schwangerschaft: Die Regelblutung bleibt aus. Spätestens jetzt sollte die werdende Mutter auf Dinge wie Alkohol, Zigaretten, Drogen und auch Medikamente verzichten. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte das unbedingt mit dem Frauenarzt besprechen.

Wenn die Schwangerschaft in der 5. SSW schon bekannt ist, wird jetzt die erste Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt gemacht. Er wird der Schwangeren den Mutterpass aushändigen, in dem alle Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festgehalten werden und den sie immer bei sich tragen sollte.

Nach der Erstuntersuchung gibt es jetzt alle vier Wochen eine einfache Vorsorgeuntersuchung, ab der 32. SSW sogar alle zwei Wochen. Und wenn der errechnete Geburtstermin überschritten wurde, wird die Schwangerschaft mindestens jeden zweiten Tag kontrolliert.

Zwischen der 9. SSW und 12. SSW, zwischen der 19. SSW und 22. SSW und zwischen der 29. SSW und 32. SSW gibt es außerdem jeweils eine sogenannte große Vorsorgeuntersuchung. Sie besteht aus der einfachen Vorsorgeuntersuchung plus Ultraschall.

Es gibt eine Differenz zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 5. SSW ist das Baby daher etwa drei Wochen alt.

Das Baby in der 5. SSW

In der 5. SSW nimmt der Embryo eine längliche, wurmartige Gestalt an, die etwa zwei Millimeter lang ist. Die Nervenstränge, die das Gehirn und das Rückenmark bilden, wachsen jetzt heran. Diese jetzt noch sehr einfachen Nervenzellen bilden die Grundlage für das Bewusstsein und werden später die Körperfunktionen des Kindes steuern.

Im Lauf der 5. Schwangerschaftswoche macht das winzige Herz seinen ersten Schlag! Das Herz ist zwar noch winzig klein, aber im Vergleich zum Körper so groß, dass es fast so aussieht, als würde es außerhalb des Embryos liegen. Es schlägt ungefähr doppelt so schnell wie das der werdenden Mutter. Der Herzrhythmus zählt zu den wichtigsten Kriterien für das Wohlbefinden des Babys.

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Entwicklung des Fötus im Mutterleib:

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Die Mutter in der 5. SSW

Auch wenn äußerlich noch nichts davon zu sehen ist, verändert sich der Körper der werdenden Mutter in der 5. SSW schon sehr. Die Gebärmutter wird größer und weicher; der Frauenarzt wird das schon ertasten können.

Viele Frauen haben in der 5. Schwangerschaftswoche das Gefühl, ihre Regelblutung zu bekommen, weil der Unterleib zwickt und zieht, die Brüste spannen und sie sich unwohl und müde fühlen. Das hat mit der Hormonveränderung zu tun, auf die der Körper sich erst einmal einstellen muss. Außerdem lockert sich das Bindegewebe und somit auch die Mutterbänder, die die Gebärmutter in ihrer Position halten. Das kann das Ziehen im Unterleib erklären, dass noch häufiger während der Schwangerschaft auftreten wird.

Das Baby ist jetzt sehr empfindlich, und jeder negative Einfluss kann das Entwicklungsprogramm durcheinander bringen und zum Beispiel Fehlbildungen der Organe nach sich ziehen. Drogen, Rauchen und Alkohol sind daher absolut tabu!

Vorsorgeuntersuchungen

Sobald die Schwangerschaft bekannt ist, sollte der Frauenarzt aufgesucht werden, der die Erstuntersuchung vornehmen wird. Er wird die Schwangerschaft offiziell durch einen Urintest und die erste Ultraschalluntersuchung bestätigen. Anschließend bekommt die werdende Mutter den Mutterpass, den sie jetzt immer bei sich tragen sollte. Im Mutterpass werden ihre Daten (z.B. familiäre Krankengeschichte, Gewicht, Blutdruck, Urinwerte, Blutgruppe, …) festgehalten und später auch die Entwicklung des Babys während der Schwangerschaft.

Gut zu wissen: Mysterium Mutterpass: Was bedeuten CTG, Hb & Co.?

Solange die Schwangerschaft nicht als Risikoschwangerschaft eingestuft wird, folgt ab jetzt alle vier Wochen eine einfache Vorsorgeuntersuchung. Ab der 33. SSW verkürzt sich diese Zeit auf zwei Wochen, nach dem errechneten Geburtstermin auf ein bis zwei Tage.

Bei der Erstuntersuchung wird der Frauenarzt die Schwangere über die ärztliche Begleitung während der Schwangerschaft aufklären und über die möglichen Zusatzuntersuchungen, die bei normalen Schwangerschaften von den Krankenkassen nicht oder nur teilweise übernommen werden (z.B. Nackenfaltenmessung, Toxoplasmose-Test).

Jetzt wird auch ein sogenannter Antikörper-Suchtest durchgeführt, damit eine Rhesusunverträglichkeit ausgeschlossen werden kann. Wenn während der Geburt das Blut von Mutter und Baby in Kontakt kommen, kann daraus eine Unverträglichkeit zwischen unterschiedlichen Blutgruppen entstehen. Das kann sich bei einer weiteren Schwangerschaft negativ auswirken: Das Abwehrsystem der Schwangeren reagiert dann auf bestimmte Merkmale des kindlichen Bluts, die Rhesusfaktoren, und greift diese an. Das ist ein lebensbedrohlicher Zustand für das Baby, daher wird schon früh der Antikörper-Suchtest gemacht. Wenn nötig, kann der Arzt der Schwangeren dann (zwischen Beginn der 28. und Ende der 30. SSW oder bei der Geburt) die sogenannte Rhesusprophylaxe verabreichen.

Bei jedem Vorsorgetermin wird der Frauenarzt außerdem Folgendes untersuchen:

  • Blutdruck
  • Urin (Zucker- und Eiweißgehalt, Bakterien)
  • Gewicht der Schwangeren
  • Hämoglobingehalt im Blut (über kleinen Pieks in den Finger), um einen Eisenmangel auszuschließen oder zu erkennen
  • Lage und Größe der Gebärmutter (wichtig hierbei ist, wie hoch der obere Rand der Gebärmutter sitzt)
  • Herztöne des Babys, sobald diese über das CTG abhörbar sind
  • Lage des Babys (ab der zweiten Schwangerschaftshälfte)

Zusätzlich sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, die jeweils zwischen der 9. und 12. SSW, zwischen der 19. und 22. SSW sowie zwischen der 29. und 32. SSW liegen. Um beispielsweise die Fruchtwassermenge zu überprüfen, können zur Geburt hin auch weitere Ultraschalluntersuchungen gemacht werden.
Die Kosten für spezielle Untersuchungen wie einen 3-D-Ultraschall müssen die werdenden Eltern in der Regel selber übernehmen.

Weitere Informationen zu Schwangerschaftsverlauf und Babys Entwicklung findet ihr bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Weitere Schwangerschaftswochen im Überblick:

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39. Schwangerschaftswoche – härterer Bauch, Unterleib- und Rückenschmerzen…

Ich will nix falsches erzählen wenn`s so is verbessert mich…das mit diesen schleimtropf is so ne Sache bei ner Freundin is der erst bei der Geburt abgegangen(also da hatte sie schon dolle wehen)man sagt aber auch wenn der schleimtropf abgeht kann`s noch bis zu 3tage dauern…das hab ich mal gelesen!
Entweder sind das Übungswehen oder anfangswegen,das es bald los geht…in welchen abständen kommen die?kannst du sie beschreiben?
Ich glaub solche wehen kann man auch aufn CTG sehen u der Arzt sagt dir dann ob`s bald los geht oder nur ein fehlarlam is…
Ich hatte zwar ein ks:-/ aber ein Tag bevor man sie holte wurde ich nochmal angeschlossen ans CTG und man sah wehen…und ich fühlte sie aber ne,die Ärzte Ham gesagt im kh wenn irgendwas is soll ich mich sofort melden
Also es is dir überlassen ob de ins kh fahren tust wenn de denkst das de lieber noch bissl warten willst tu es hör auf dein Gefühl
Meine hebi meinte man soll eigentlich immer erst ins kh fahren wenn man ne mehr richtig sprechen kann…
Ach und wenn de unsicher bist lass dir ein warmes Bad ein die meisten Fraun wissen dann mehr…ob die wehen bleiben oder weggehen

39. SSW: Ausfluss: Stark, weiß und braun

Mit der 39. SSW kann die Geburt jeden Moment losgehen. Frauen achten hier ganz besonders auf körperliche Anzeichen, das es bald so weit ist. Ausfluss kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Geburt in der 39. SSW bald bevorsteht. Wie auch vor der Schwangerschaft, kommt es auch während dieser zu einem Ausfluss. Dieser kann aus verschiedenen Gründen sogar stärker werden. Muss aber nicht immer bedeuten, dass etwas nicht stimmt oder, dass Sie sich Sorgen machen müssen. Doch wann wissen Sie, dass alles in Ordnung ist und was tun, wenn der Ausfluss in der 39. SSW seine Konsistenz, Geruch oder sogar Farbe ändert?

39. SSW: Stärkerer Ausfluss vor der Geburt

In der Schwangerschaft kann es zu vermehrten Ausfluss kommen. Oftmals ist der starke Ausfluss unbedenklich und vollkommen normal. Es handelt sich in den meisten Fällen um Leukorrhoe, so wird der starke vaginale Ausfluss medizinisch bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine mild riechenden, milchigen Ausfluss. In den meisten Fällen wird dieser durch die erhöhte Durchblutung im Vaginalbereich ausgelöst. Im Normalfall unterscheidet er sich nicht von dem Ausfluss, denn Sie auch schon vor der Schwangerschaft hatten. Der Ausfluss ist nur stärker als davor.

Ein verstärkter Ausfluss tritt nur während der Schwangerschaft auf und geht danach wieder zurück. Es ist nun nicht nötig, dass Sie verstärkt Hygiene betreiben, wichtig ist, dass Sie Ihre Gewohnheiten bezüglich der Hygiene beibehalten. Sehr oft haben Sie sicherlich auch gelesen, dass es sehr gut ist, wenn während der Schwangerschaft auf Baumwollunterwäsche zurückgegriffen wird. Diese schützt vor Infektionen. Auch sollten Sie keine Hygieneartikel aus Kunststoff oder Parfüm für Ihre Intimpflege verwenden.

Legen Sie Slipeinlagen oder auch Binden ein. Tampons sind ein absolutes No Go und können sogar dazu beitragen, dass es zu Infektionen kommt. Ärzte raten zudem auch von Intimduschen ab, diese stören die Scheidenflora und fördern sogar Infektionen. Auch die Haut Ihrer Scheide wird mit Feuchtigkeit versorgt und schützt so vor vaginalen Infektionen. Wenn es in der Schwangerschaft zu einem vermehrten Ausfluss kommt, ist das meist ein Zeichen, dass Ihr Immunsystem funktioniert und sich schützen will.

SSW 39: Entwicklung des Babys

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Ausfluss während der 39. SSW

Die Geburt kann jeden Moment los gehen. Der Ausfluss kann daher ab der 39. SSW sogar vor den Wehen zunehmen und deutlich stärker werden als in der restlichen Wochen. Nimmt also der Ausfluss in der 39. SSW zu und wird ihre Konsistenz deutlich dicker, kann das ein Vorbote darauf sein, dass bald die Wehen bevorstehen. Auch kann der Ausfluss darauf hindeuten, dass sich der Schleimpfropf gelöst hat und der Muttermund nun nicht mehr verdeckt ist. Dabei kann es zu einem sehr starken Ausfluss, teilweise auch mit Blut gemischt, möglich sein. Genannt wird der Abgang des Schleimpfropfs auch Zeichnen. Manche Frauen merken das Zeichnen nicht unbedingt. Daher kann der Abgang auch völlig ruhig von statten gehen. Auch muss es nicht sofort heißen, dass die Geburt gleich sofort losgeht. In manchen Fällen kann es noch einige Tage dauern, in anderen Fällen innerhalb von Stunden losgehen.

39. SSW: Ausfluss – wann Sie Ihren Frauenarzt kontaktieren sollten

Vaginale Infektionen sollten niemals unterschätzt werden. Der Ausfluss zeigt deutlich, ob eine Störung in der Scheidenflora vorliegt. Liegt eine Infektion vor, verändern sich meist auch der Geruch, die Farbe und Konsistenz des Ausflusses. Er kann sehr stark riechen, dick sein, gelb oder grünlich. Zudem kann er auch ein Jucken oder Brennen verursachen. Möglich ist auch ein gräulicher oder brauner Ausfluss, allerdings ohne Blutungen. Merken Sie, dass Ihr Ausfluss in der 39. SSW oder auch im Verlauf Ihrer Schwangerschaft anders als sonst ist, sollten Sie hier Ihren Frauenarzt aufsuchen.

Brauner Ausfluss 39 ssw

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39. SSW – Der Muttermund öffnet sich

In der 39. SSW misst dein Bauchumfang – gemessen von der einen Seite zur anderen – fast einen Meter. Kein Wunder dass den meisten Schwangeren die letzten Wochen sehr unangenehm sind. Aber bald geht es los: Der Muttermund beginnt sich zu öffnen.

Ihr Baby in der 39. SSW

In der 39. SSW ist das Baby etwa 50 cm groß. Es wiegt circa 3250 g.
39. SSW (also 38+0 bis 38+6) und der große Countdown läuft: Jetzt kann es jederzeit losgehen. Aber das wird auch Zeit, denn die letzten Monate haben sehr am Körper gezehrt. Das Gewicht und die Größe des Babys belasten und der große Bauch ist irgendwie immer im Weg. Kannst du dich noch daran erinnern, wann du zum letzten Mal deine Füße gesehen hast?

Aber auch, wenn man die Tage zählt, bis die Schwangerschaft ein Ende hat und man das Baby dann endlich in den Armen halten kann, um die Geburt kommt keine Frau herum. Und das kann einen ziemlich ängstigen. Hebamme Jana Friedrich beruhigt, Angst vor der Geburt zu haben ist völlig normal. Wichtig ist, dass diese Ängste nicht die Oberhand gewinnen. In unserem Ratgeber gibt sie Tipps, wie jeder seine Ängste bewältigen kann:

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Angst vor der Geburt? Was du tun kannst

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Bemerkst du einen leicht blutigen, festen Ausfluss? Das ist ein gutes Zeichen! Der Schleimpfropf, der bis jetzt die Gebärmutter versiegelt hatte, um das Baby vor aufsteigenden Infektionen zu schützen, hat sich gelöst. Dies nennt man „Zeichnen“. Zusammen mit den Übungswehen ist dies ein Anzeichen, dass es bald losgehen kann. Wichtig ist jetzt, die Übungswehen von echten Wehen genau unterscheiden zu können.

Wie erkenne ich die Eröffnungswehen?

Übungswehen begleiten dich schon seit den letzten Wochen. Du hast also sicher ein gutes Gespür dafür entwickelt. Natürlich ähneln diese Wehen den echten Wehen. Allerdings gibt es ein paar eindeutige Unterschiede, die du so kurz vor der Geburt immer wieder überprüfen solltest. Eine gute Möglichkeit, echte Geburtswehen von den Vorwehen zu unterscheiden ist Wärme. Während die Vorwehen bei Wärme schwächer werden, spürst du echte Geburtswehen bei Wärme umso deutlicher. Außerdem solltest du jetzt genau auf die Uhr schauen: Kommen die Wehen in regelmäßigen Abständen, halten bis zu 60 Sekunden an und kehren alle fünf bis zehn Minuten wieder, dann wird es jetzt Zeit, ins Krankenhaus zu fahren.

Die Geburt geht los. Dein Muttermund wird sich in dieser Eröffnungsphase der Geburt bis auf acht Zentimeter öffnen. Auch ein harter Bauch kann, zusammen mit Schmerzen, ein Anzeichen für Vorwehen sein und möglicherweise darauf hinweisen, dass die Geburt ansteht.

Das Baby in der 39. SSW: bereit für die Geburt

In der 39. SSW hat das Baby seine Geburtsgröße ziemlich erreicht. Es misst von Kopf bis zur Ferse etwa 50 Zentimeter. In den nächsten Tagen und Wochen wird es vorwiegend noch etwas an Gewicht zulegen. Auch die Lungenreife ist jetzt endlich abgeschlossen. Daran hat dein Bauchbewohner so ziemlich seit Beginn der Schwangerschaft gearbeitet. Aber jetzt ist es bereit für das Leben „da draußen“. Doch Babys haben es mit der Geburt meist nicht ganz so eilig. Nur selten kommen sie wirklich zum errechneten Geburtstermin auf die Welt.

Seit den letzten Wochen liegt dein Baby aber vermutlich schon in der richtigen Geburtsposition. Auch der Platz in der Gebärmutter wird immer enger. Das Baby passt eingerollt gerade noch so in deinen Bauch und nutzt jeden freien Zentimeter. Deshalb rutscht der Kopf auch automatisch in den leicht erweichten Gebärmutterhals.

Das Fruchtwasser hat inzwischen eine weißlich-trübe Färbung angenommen. Das liegt daran, dass das Baby nun auch die Käseschmiere abgestoßen hat. Sie hat in den letzten Monaten als Schutzschicht für die noch dünne Haut gedient. Jetzt wird sie dafür nicht weiter benötigt. Die letzten Reste dienen als eine Art Gleitmittel für die Geburt.

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Muttermund: Wenn er sich öffnet, kommt das Baby

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Nutze die freie Zeit vor der Geburt

Wir gebe es ja zu, das Warten ist ätzend. Trotzdem: Nutze die freie Zeit, bevor das Baby da ist. Gönne dir vor allem viel Ruhe. Die Geburt und die erste Zeit mit Baby werden anstrengend. Was manchen Müttern hilft, sich mental besser auf Tag X vorzubereiten, ist ein Geburtsplan. Hier kannst du Wünsche und Erwartungen aufschreiben und diese jedem mitteilen, von dem du denkst, dass er diese Infos haben sollte. Es kann zum Beispiel sehr sinnvoll sein, mit deinem Partner zu besprechen, welche Unterstützung du von ihm oder ihr im Kreißsaal möchten. In unserem Artikel dazu findest du einen Geburtsplan als PDF zum Ausdrucken.

Weil’s immer anders kommt als erwartet

So erstellst du einen Geburtsplan

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In der 39. SSW sollten eigentlich fast alle Vorbereitungen für das Baby getroffen sein. Schließlich kann es theoretisch jederzeit losgehen. Ein paar Kleinigkeiten fehlen aber meist immer noch.

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„“ weiter zur 40. SSW – Wann geht es endlich los?

SSW 39

39. SSW: Das verändert sich bei Ihnen

In der 39. SSW fühlen sich die meisten Frauen nicht mehr sehr wohl. Kein Wunder, der Bauchumfang kann nun rund einen Meter betragen. Zudem drückt das Kind nach unten, sodass Stehen und Gehen mühsam werden. Typische Beschwerden der 39. SSW (Unterleibsschmerzen, Übelkeit etc.) können es für Sie noch ungemütlicher machen.

Von der 39. SSW bis zur Geburt dauert es theoretisch noch eine Woche. Die meisten Kinder halten sich aber nicht genau an den errechneten Geburtstermin. Es kann also durchaus jetzt schon losgehen.

Ankündigen können sich in der 39. SSW Wehen auf verschiedene Weise, etwa durch Durchfall. Daneben kann in der 39. SSW Ausfluss oder eine leichte Schmierblutung darauf hinweisen, dass sich der Muttermund öffnet und das Baby nun langsam „an die frische Luft“ möchte.

Bleiben Sie aber geduldig, wenn sich in der 39. SSW von all dem noch nichts tut. Eine Verzögerung von bis zu zwei Wochen nach dem errechneten Termin ist keine Seltenheit. Ihr Körper und Ihr Kind werden Ihnen signalisieren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Vorboten der Geburt

Worauf Sie noch achten können, erfahren Sie im Beitrag Anzeichen für die Geburt.

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