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Schwangerschaft in Vorbereitung: Das ist die 1. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

Obwohl man in den zwei ersten Schwangerschaftswochen (kurz SSW) noch gar nicht schwanger ist, beginnt mit der 1. SSW offiziell, allerdings rückwirkend berechnet, die Schwangerschaft. Das mag unverständlich, ja sogar widersprüchlich klingen, lässt sich aber ganz logisch erklären:
Genauer: Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen vom 1. Tag der letzten Periode bis zum errechneten Geburtstermin. Um es noch komplizierter zu machen, kommen dann aber noch zwei weitere Wochen (41. und 42. SSW) nach dem berechneten Geburtstermin dazu. Denn die meisten Kinder werden zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem errechneten Termin geboren.

Die Schwangerschaftswoche korrekt berechnen

Wirklich schwanger ist eine Frau erst, wenn die Eizelle befruchtet wurde – und das passiert etwa zur Mitte des Menstruationszyklus, also ungefähr zwei Wochen nach dem 1. Tag der letzten Periode.
Zugegeben, es klingt im ersten Moment unlogisch, von einer Schwangerschaft zu sprechen, in dem Wissen, dass diese noch nicht existiert. Diese verwirrende Rechnung über 40 Wochen Schwangerschaft, von denen die Frau die ersten zwei Wochen (1. SSW und 2. SSW) noch gar nicht schwanger ist, hat sich aber bewährt. Denn nicht bei jeder Frau kann der Termin des Eisprungs und damit die Befruchtung rückwirkend eindeutig bestimmt werden.
Den 1. Tag ihrer letzten Periode kennen die meisten Frauen – rechnet man von dort aus 40 Wochen drauf, hat man den vorläufigen Geburtstermin. Oft wird dieser Termin bei späteren Untersuchungen aufgrund von Größe und Entwicklung des Babys noch angepasst.

Praktisch: Mit unserem Geburtstermin-Rechner kannst du den wahrscheinlichen Geburtstermin deines Babys berechnen!

Wer eine Schwangerschaft plant und im aktuellen Zyklus schwanger werden möchte, sollte jetzt schon Folsäure (0,4 mg täglich) einnehmen. Das unterstützt später die Entwicklung des Babys.

Auch lesen: Warum ist Folsäure für werdende Mütter und Schwangere so wichtig?

Von der Befruchtung biz zum Kind: So entwickelt sich ein Fötus im Mutterleib!

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Das Baby in der 1. SSW

Da in der 1. SSW noch gar nicht tatsächlich eine Schwangerschaft besteht, kann man natürlich auch noch nicht von einem Baby sprechen. Außerdem wird das Baby, sobald die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat, für die ersten Wochen Embryo genannt.

Trotzdem passieren jetzt schon Dinge, die den Körper der werdenden Mutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorbereiten:
Durch die Regelblutung wird die Gebärmutterschleimhaut ausgespült und anschließend erneut wieder aufgebaut. Nur wenn die Gebärmutterschleimhaut ausreichend dick und durchblutet ist, kann sich eine befruchtete Eizelle einnisten und zum Baby heranreifen.

Jetzt lesen: Bin ich schwanger? Diese Anzeichen sind typisch für eine Einnistung…

Die Mutter in der 1. SSW

Vor einer möglichen Befruchtung tut sich im Körper der werdenden Mutter jeden Monat eine ganze Menge, um sich darauf vorzubereiten, eine befruchtete Eizelle so zu versorgen, dass daraus ein Baby heranwachsen kann.
In der später als 1. Schwangerschaftswoche (SSW) bezeichneten Zeit ist eine tatsächliche Schwangerschaft natürlich nicht erkennbar, da nicht vorhanden. Die typischen Anzeichen für eine Schwangerschaft sind also noch nicht vorhanden: Der Körper durchläuft jetzt wie gewohnt den Menstruationszyklus.
Die 1. Schwangerschaftswoche beginnt mit dem ersten Tag der Periode, das heißt die gewohnte Regelblutung setzt nun ein und dauert die gewohnte Zeit an.

Wer die Chancen erhöhen möchte, dass diese Woche zur 1. SSW wird, kann jetzt schon darauf achten, sich gesünder zu ernähren und auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Außerdem kann jetzt schon ein Folsäurepräparat eingenommen und Stress vermieden werden.

Wer schwanger werden möchte, kann auch auf die fruchtbaren Tage achten – wer weiß, vielleicht wird die Eizelle, die sich bald auf den Weg in die Gebärmutter macht, in rund zwei Wochen befruchtet.

Auch entdecken: Wann ist der Eisprung? Fruchtbare Tage berechnen leicht gemacht…

Gut zu wissen: Ab wann kann man einen Schwangerschaftstest machen?

Im Falle eines Kinderwunschs oder des Verdachts auf eine Schwangerschaft ist das eine häufige Frage: Ab wann ist ein Schwangerschaftstest sinnvoll, bzw. sicher?
Bei einer Schwangerschaft wird im Körper der werdenden Mutter das sog. Schwangerschaftshormon HCG produziert. Und dieses Hormon ist es, welches bei einem Schwangerschaftstest nachgewiesen wird. Das Problem: Die Hormonproduktion läuft nur langsam an. Sie beginnt, sobald sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, das heißt ungefähr 1 Woche nach der Befruchtung (4. SSW).
Ab diesem Zeitpunkt kann das Schwangerschaftshormon (HCG) bereits im Blut nachgewiesen werden. Eine Woche später, also ca. 14 Tage nach der Befruchtung, dann auch im Urin.
Damit der Schwangerschaftstest ein sicheres Ergebnis liefern kann, muss das Hormon jedoch in einer bestimmten Menge im Urin vorhanden sein – was in den ersten Tagen der Schwangerschaft nicht unbedingt der Fall ist.
Auch wenn das Warten schwer fällt: Für ein verlässliches Resultat des Schwangerschaftstests muss sich die (vielleicht) schwangere Frau also noch etwas gedulden und die 4. Schwangerschaftswoche abwarten.
Generell gilt: Bei einem Verdacht auf eine Schwangerschaft solltest du so bald wie möglich zum Frauenarzt gehen, um eindeutig zu klären, ob du schwanger bist oder nicht.

Weitere Informationen zu Schwangerschaftsverlauf und Babys Entwicklung findet ihr bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
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Weitere Schwangerschaftswochen im Überblick:

>> Die 2. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

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1. SSW: Die 1. Schwangerschaftswoche (+1-2 SSW)

Eine Frau ist aus der Sicht der Ärzte gerechnet 40 Wochen schwanger. Deswegen kommt es meist zu Unverständnis, wenn in diesem Zusammenhang gesagt wird, dass eine Frau in den ersten zwei Wochen ihrer Schwangerschaft noch gar nicht schwanger ist. Die 1. SSW und 2.SSW beinhalten die letzte Periode vor der Schwangerschaft sowie die körperliche Vorbereitung auf eine mögliche Schwangerschaft. Da die Befruchtung der Frau nicht immer genau rückwirkend bestimmt werden kann, dienen die ersten zwei Schwangerschaftswochen zur besseren Berechnung des ungefähren Entbindungstermins. Anhand verschiedener Untersuchungen bei Ihrem Frauenarzt kann dieser den Geburtstermin Ihres Babys immer besser bestimmen und nach korrigieren.

1. SSW: Wieso die Frau zu diesem Zeitpunkt noch nicht schwanger ist

In der Schwangerschaftswoche 1 ist eine Frau noch nicht schwanger. Ihre Schwangerschaft beginnt mit dem ersten Tag ihrer letzten Periode. Ab da geht die Zählung los. Gerechnet nach dem Mondkalender, 28 Tage pro Monat, ist eine Frau 40 Wochen oder 10 Monate schwanger. In den meisten Fällen kann der genaue Tag der Befruchtung und somit der genaue Tag des Schwangerschaftsbeginns nicht immer zuverlässig bestimmt werden. Daher hat es sich bewährt, die Schwangerschaft ab dem ersten Tag der letzten Periode anzusetzen, auch wenn die Frau da noch nicht mal empfangen hat und auch noch kein Baby in ihrem Bauch heranwächst.

In der zweiten Woche beginnt der Körper dann, sich auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Zum Ende der 2. SSW bzw. zum Beginn der 3. SSW kommt es zum Eisprung. Nun kann die Frau befruchtet werden und wenn alles gut läuft, nistet sich das Baby in der 4. SSW in die Gebärmutter ein und kann die kommenden 9. Monate wachsen.

1. Schwangerschaftswoche: Kinderwunsch – so werden die Chancen größer

Da Sie in dieser Woche nicht schwanger sind, durchläuft Ihr Körper seine üblichen Gewohnheiten. Sie bekommen Ihre normale Menstruation. Auch wenn das sehr langweilig klingt und vielleicht auch etwas enttäuschend, doch Ihr Körper schafft hier die ersten Voraussetzungen für eine mögliche Schwangerschaft. Für Frauen, die schwanger werden wollen, genau der richtige Zeitpunkt die ersten Vorbereitungen zu treffen, um die Chancen auf ein Baby zu erhöhen.

Verzicht auf Alkohol und Nikotin

In der Schwangerschaft herrscht ein absolutes Alkohol- und Nikotintabu. Schon ab der 1. SSW können Sie auf diese Schadstoffe verzichten. So erreichen sie die Keimzellen erst gar nicht und verringern so auch nicht die Chance auf eine mögliche Schwangerschaft. Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist der Konsum von Alkohol, Nikotin, Drogen und Medikamenten besonders schädlich für das wachsende Baby und kann sogar zu einer Fehlgeburt sowie Missbildungen führen. Sind Sie auf Medikamente angewiesen, besprechen Sie Ihren Kinderwunsch mit Ihrem Arzt. Mit einem Medikamentenwechsel kann das Risiko für das Baby schon etwas minimiert werden.

Mit Folsäure den Kinderwunsch erfüllen

Damit sich das Baby in den ersten Wochen gut und ohne Störungen entwickeln kann, ist Folsäure sehr wichtig. Folsäure beinhaltet die Vitamine B9 und Vitamin B11 und dient zur störungsfreien Entwicklung von Gehirn und Nervensystem. Haben Sie einen Kinderwunsch können Sie hier schon mit der täglichen Einnahme von 0,4 mg Folsäure täglich beginnen. Meist reicht es aus, wenn Sie auf folsäurehaltige Lebensmittel, wie Fisch, Obst, Gemüse und Fleisch zurückgreifen. Damit Sie Ihren täglichen Bedarf an Folsäure decken, können Sie auch auf Folsäure-Präparate zurückgreifen.

2. SSW: Körper bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor

Vorbereitung auf den Eisprung

In der 2. Schwangerschaftswoche bereitet sich der Körper nun auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Er beginnt damit, Gebärmutterschleimhaut aufzubauen und macht sich startklar für den Eisprung, der auch Ovulation genannt wird. Erst wenn dieser Eissprung erfolgt und die Frau zur richtigen Zeit befruchtet wird, beginnt die Schwangerschaft. Etwa zur Mitte des Regelzyklus platzt ein reifes Eizellbläschen. Dieses Follikel, wie es auch genannt wird, schießt eine reife Eizelle auf den Weg zur Gebärmutter. Erst durchquert sie den Eileitertrichter und durch Flimmerhärchen kann sie diesen Weg schaffen. Bis sie zur Gebärmutter kommt und sich versuchen kann einzunisten, muss sie befruchtet werden. Sie ist etwa 12 bis 24 Stunden lebensfähig.

Die fruchtbaren Tage

Gegen Ende der 2. SSW, bzw. zu Beginn der 3. SSW ist die Frau also fruchtbar. Ihre fruchtbaren Tage setzen allerdings schon ein paar Tage vorher ein und somit ist sie insgesamt sechs Tage fruchtbar. Die männlichen Spermien können etwa zwei bis fünf Tage überleben und so noch genau zur richtigen Zeit eine reife Eizelle treffen. Kommt ein Mann zum Orgasmus, setzt er um die 500 Millionen Samen frei. Diese machen sich nun daran durch den Eileiter auf die reife Eizelle zu stoßen. Auf ihrem Weg zu ihr kann nur der schnellste gewinnen. Doch das ist nicht einfach für die kleinen Schwimmer. Die Flimmerhärchen bewegen sich in die andere Richtung. Insgesamt 15 bis 18 Zentimeter lang ist der Eileiter.

Manche flinke Schwimmer schaffen diese anstrengende Strecke in einer halben Stunde, manche brauchen dafür sogar Tage und andere kommen niemals an. In die äußere Hülle des reifen Eis können mehrere Samenzellen einbrechen, doch nur eine einzige Samenzelle kann die innere Membran durchdringen. Welche das ist, entscheidet sich anhand von biochemischer Signale und wird durch die Eizelle entschieden. Dringt die Samenzelle in das Ei ein, verändert es sofort seine chemische Struktur und verschließt sich für alle anderen Spermien.

Nach der 2. SSW: Was passiert nach der Befruchtung?

Die Erbanlagen

Mit der 3. SSW beginnt nun die tatsächliche Schwangerschaft. Sofort nach der Befruchtung der Eizelle entstehen zwei Zellkerne. Der eine ist der Kern der Eizelle und beinhaltet die Erbanlagen der Mama, den Kopf bildet das Spermium mit Papas Erbanlagen. Sie verschmelzen und es entsteht ein neuer Mensch. Diese Zelle wird sich schon eine Zeit später teilen und in mehrere Milliarden Zellen verwandeln. Schon am zweiten Tag ist diese Zelle zu vier herangewachsen, am dritten zu acht. Somit nimmt diese kleine Zelle das Aussehen einer Maulbeere an und wird daher auch Morula genannt.

Embryo statt Fötus

Am vierten Tag bildet sich in dieser Zellansammlung ein kleines Loch, somit wird die Maulbeere zu einer Keimblase (Blastozyste). Diese besteht ebenfalls aus zwei Zelltypen. Die einen sind die Embryoblasten, aus denen sich auch der Embryo entwickeln wird. Bis Ende des ersten Trimesters wird das Baby Embryo genannt. Erst wenn alle seine inneren Organe vorhanden sind, wird es Fötus genannt. Ab der 12. SSW wächst es, nimmt an Gewicht zu und übt seine Reflexe.

Wie entsteht die Plazenta?

Die anderen Zelltypen sind die Trophoblasten. Daraus entwickelt sich die Plazenta, die durch die Nabelschnur das Baby mit Nähr- und Sauerstoff versorgen wird. Zudem wird sie auch die Abfallprodukte entsorgen.

Hormone werden freigesetzt

Doch die Wanderschaft des Embryos ist noch nicht abgeschlossen. Noch muss er seinen Weg zur Gebärmutter bewältigen und sich einnisten. Das passiert im Regelfall in der vierten Schwangerschaftswoche. Sobald er im Uterus ankommt wird der kleine Embryo aus etwa 70 bis 100 Zellen bestehen. Die meisten Mamas merken in dieser Woche meistens nichts davon, dass sie schwanger sind und auch am Bauch ist noch nichts zu erkennen. Allerdings setzt der Körper mit der Befruchtung sehr viele Hormone frei. Dadurch ergeben sich sehr viele Veränderungen, die sehr wichtig sind, damit die Schwangerschaft bestehen bleibt und der Embryo sich entwickeln kann. So wird zum Beispiel das Gelbkörperhormon Progesteron produziert, dass dazu beiträgt, dass die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut werden kann.

4. SSW: Die Einnistung ist entscheidend

Sobald die Befruchtung stattgefunden hat, dauert es etwa sieben Tage bis zur Einnistung in der Gebärmutter. Das ist im Regelfall in der vierten Schwangerschaftswoche. Bei diesem Prozess entscheidet sich nun, ob die Frau schwanger bleibt oder nicht. Schon jetzt kann der Embryo durch äußere Einwirkungen gestört werden. Gelingt es diesem kleinen Wesen nicht, diesen Schädigungen etwas entgegenzusetzen, wird seine Entwicklung gestoppt und es wird bei der nächsten Periode ausgeschieden.

Sobald die Einnistung erfolgreich war, schält sich der Embryo aus seiner Hülle und setzt sich in die Gebärmutterschleimhaut fest. Erst wenn diese ihn vollkommen umschlossen hat, war der Vorgang erfolgreich. Zwischen den Embryoblasten und den Trophoblasten entstehen die Fruchthöhle und der Dottersack. Diese kümmern sich nun darum, das Embryo mit Nährstoffen zu versorgen. Um den Embryo bildet sich die Plazenta. Etwa einen halben Millimeter groß ist der Embryo in der 4. SSW. Bei der Geburt wird das Baby etwa 50 Zentimeter lang sein und ein Geburtsgewicht von 3.200 Gramm haben.

1.-2. SSW: Anzeichen für eine Schwangerschaft

Da Sie in der 1.-2. SSW nicht schwanger sind, treten hier auch keinerlei Schwangerschaftsanzeichen auf. Auch von der Befruchtung zum Ende der 2. SSW bzw. Anfang der 3. SSW merken die meisten Mütter nichts. Manche sagen, dass sie es gespürt hätten, aber dafür gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege. Mit der Einnistung des Embryos in die Gebärmutter können sich nun auch erste Anzeichen der Schwangerschaft bemerkbar machen. Bei manchen Frauen kommt es zu einer leichten Einnistungsblutung. Manche Frauen tun diese als vorzeitige Regel ab und beachten sie gar nicht weiter. Andere merken aber auch, dass die Brüste nun empfindlicher werden und stark ziehen. Da nun auch Progesteron sehr stark ausgestoßen wird, fühlt die Schwangere sich manchmal sehr müde und lustlos. Oftmals hat sie auch Verstopfungen. Diese „Verlangsamung“ der Körperfunktionen dient dem Schutz des Embryos und wirkt sich natürlich auch auf das Wohlbefinden der Mama aus. Manche Frauen leiden schon in der 4. SSW unter Morgenübelkeit, sehr starken Speichelfluss und merken, dass ihre Gefühle verrückt spielen. Diese Schwangerschaftsbeschwerden legen sich meist erst ab dem vierten Schwangerschaftsmonat.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Erste Schwangerschaftswochen: Das passiert in SSW 1-4

Mann trifft Frau, Spermium trifft Eizelle, Zellkerne verschmelzen – und BOOM! wird eines der größten Wunder in Gang gesetzt: die neunmonatige Schwangerschaft mit insgesamt 40 Schwangerschaftswochen (SSW). Sobald die Befruchtung stattgefunden hat, legen sich im Körper zahllose Schalter um und alles wird auf Hochtouren für die Geburt des neuen Menschen vorbereitet, eures Babys.

Von all den aufregenden Dingen, die nach der Befruchtung der Eizelle im weiblichen Körper abgehen, kriegen viele Frauen gar nichts mit. Andere wiederum sagen, dass sie den Moment der Empfängnis nach dem Geschlechtsverkehr deutlich gespürt haben. Sie haben vielleicht ohnehin ein sensibles Gefühl für ihren Körper, manche Frauen fühlen ja sogar den Eisprung.

Die meisten Frauen aber bemerken erst nach ca. fünf Schwangerschaftswochen, dass sie schwanger sind – wenn die ersten Schwangerschaftsanzeichen auftreten, vor allem aber die Periode ausbleibt und ein Schwangerschaftstest schließlich die Ahnung bestätigt. Bis dahin ist aber schon eine Menge passiert!

Schwanger! Das passiert in deinem Körper

© / MSSA

SSW 1- 4: Eisprung und Befruchtung

Für eine Schwangerschaft muss viel zusammenkommen. Die Eizelle im Körper der Frau muss zum Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs wirklich befruchtungsfähig sein – und das ist sie nur beim Eisprung zwischen dem 12. und 17. Tag des Zyklus‘ – und auch dann nur zwölf bis 24 Stunden lang. Dann müssen die Spermien auch noch in den Eileiter „schwimmen“, die Eizelle erreichen und sie befruchten. Das kann mehrere Stunden dauern, und es schafft nur ein kleiner Teil der vielen Spermien.

Hat die Befruchtung tatsächlich geklappt, wandert die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter. Das dauert vier bis fünf Tage, und sie teilt sich dabei mehrfach. Man nennt sie dann Morula.

SSW 1 – 4: Einnistung und Blutung

In der Gebärmutter nistet sich der kleine Zellhaufen in der aufgelockerten Gebärmutterschleimhaut ein. Das nennt man Einnistung oder auch Nidation. Jetzt kann es mit der Schwangerschaft losgehen.

Wenn die Eizelle sich einnistet, kann es übrigens passieren, dass Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut beschädigt werden und es zu einer so genannten Einnistungsblutung kommt. Es ist eines der ersten Schwangerschaftsanzeichen. Die Einnistungsblutung kann mal stärker mal schwächer sein, manche Frauen bemerken sie wegen eines rötlichen Ausflusses, andere halten das für eine Zwischenblutung oder sogar die Regelblutung. Dies gilt besonders, wenn die Nidationsblutung mit einem leichten Schmerz im Unterleib verbunden ist. Bei manchen Frauen tritt die Blutung gar nicht erst aus der Scheide aus.

SSW 1 – 4: Der Embryo entsteht

So sieht der Fötus in der 4. Schwangerschaftswoche aus.

© / Ptaha I

Die Zellen teilen sich nun weiter auf – ein Teil von ihnen bildet den Embryo und der andere Teil das Organ, das den Embryo versorgt: die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt.

Etwa eine Woche nach der Befruchtung wird das Schwangerschaftshormon HCG (Humanes Choriongonadotropin) von der Plazenta gebildet und ausgeschüttet. (Offiziell sind wir nun in der 4. SSW, da als Anfangsdatum der Schwangerschaft ja der 1. Tag der letzten Regelblutung genommen wird.) Das HCG erhält die Schwangerschaft aufrecht und sorgt dafür, dass ein weiteres wichtiges Schwangerschaftshormon ausgeschüttet wird: das Progesteron. Das wiederum signalisiert dem Körper, dass in den Eierstöcken im Unterleib in den nächsten Monaten kein Eisprung mehr nötig ist. Der Zyklus ist unterbrochen. Die Periode bleibt aus.

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In welcher SSW bin ich eigentlich? Hier erklären wir, wie du die Schwangerschaftswoche berechnen kannst und den Geburtstermin, und geben Tipps für Schwangerschaftskalender und Geburtsterminrechner im Netz.

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13. Schwangerschaftswoche (13. SSW)

Größe und Entwicklung des Babys in der 13. Schwangerschaftswoche

Ihr Baby wird in der 13. SSW (12+0 bis 12+6) elf Wochen alt und ist jetzt durchschnittlich sechs Zentimeter groß (SSL) und 48 g leicht. Die Bauchspeicheldrüse beginnt Insulin zu produzieren und die Leber sondert Gallenflüssigkeit ab. Der Hals ist soweit ausgereift, dass er den Kopf bei Bewegungen unterstützen kann. Zwar bleiben die Augenlider Ihres Babys noch geschlossen, aber schon jetzt kann es sehr helles Licht und Dunkelheit unterscheiden. Auch die Stimmbänder beginnen sich zu bilden.

Schwangerschaftskalender: Die faszinierende Reise durch 40. Schwangerschaftswochen

Der vierte Monat beginnt – das erste Trimenon ist geschafft!

Endlich sind die kritischen zwölf Wochen rum und Sie haben bereits das erste Trimenon (auch Trimester) Ihrer Schwangerschaft hinter sich. Wenn Sie bislang keine Komplikationen zu beklagen hatten, gilt Ihre Schwangerschaft ab Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels in der Regel als gesichert. Das Risiko eine Fehlgeburt zu erleiden, weil der Fötus wegen genetischer Defekte vom Körper abgestoßen wird, ist nur noch sehr gering. Wenn Sie Ihr Kleines auf den Ultraschallbildern sehen, erkennen Sie ein vollständiges Baby. Allerdings müssen die Organe noch weiter auswachsen. Daher bleibt es auch bei der Frage nach dem Geschlecht des Ungeborenen weiterhin spannend.

Welches Geschlecht? Antwort gibt der Chinesische Empfängniskalender

Wird unser Nachwuchs ein Junge oder bekommen wir doch ein Mädchen? Mit dieser Frage beschäftigen sich alle Paare irgendwann mal während der Schwangerschaft. Da Sie sich noch gedulden müssen, bis beim Ultraschall sicher das Geschlecht erkannt werden kann. haben wir etwas für Sie, um die Zeit zu überbrücken. Aus dem chinesischen Empfängniskalender lässt sich angeblich durch das Mondalter der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis und dem Monat der Empfängnis das Geschlecht des Kindes ablesen. Der Kalender wurde bereits im 13. Jahrhundert von einem chinesischen Wissenschaftler veröffentlicht.

Hier geht es direkt zum chinesischen Empfängniskalender.

Geschlechtsbestimmung beim Baby: Wann kann der Arzt es erkennen?

Mamas Bauch & Körper in der 13. Schwangerschaftswoche

Für viele Frauen ist das zweite Trimenon, in dem Sie sich nun befinden, die schönste Zeit der Schwangerschaft. Die Beschwerden nehmen ab und der Bauch ist aber klein genug, um sich fit zu fühlen. Die Zeit der Anpassung ist vorbei und Ihr Körper hat sich an die Schwangerschaft gewöhnt.

Auch wenn die Geburt noch weit weg ist, beginnt Ihre Brust in der 13. Schwangerschaftswoche mit der Produktion von Vormilch. Die Größe Ihrer Brust spielt dabei, entgegen aller Gerüchte, übrigens keine Rolle. Auch wenn Sie einen kleinen Busen haben, können Sie stillen.

Da Ihre Gebärmutter gewachsen ist, lässt sich Ihr Bauch nicht mehr so gut verstecken. Sie sollten Ihr Umfeld und Ihren Arbeitgeber spätestens jetzt über Ihre Schwangerschaft informieren, damit Sie auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Rechte genießen können.

Gewichtszunahme

Aufgrund von Übelkeit und Erbrechen nehmen viele Frauen im ersten Schwangerschaftdrittel nicht nennenswert zu. Ab der 13. Schwangerschaftswoche wird sich das jedoch spätestens ändern. Durchschnittlich nehmen die meisten Frauen insgesamt zehn bis 15 Kilogramm in der Schwangerschaft zu.

Mehr zu Gewichtszunahme in der Schwangerschaft.

Ihre normale Kleidung wird Ihnen langsam zu eng? Auch wenn es bisher vielleicht gereicht hat, dass Sie den Knopf an Ihrer Hose offen ließen, wird sich das bald ändern. Schauen Sie sich also schon einmal nach passender Umstandsmodeum. Die ist nicht nur bequem, sondern sieht auch gut aus und sitzt ohne Zwicken.

Ihr Bauch wird nun immer größer: Es wird Zeit, für die erste Schwangerschaftskleidung © iStock.com/DmitriyTitov

Zwar steigt Ihr Kalorienbedarf ab der 13. SSW nochmal um rund 250 Kilokalorien an und Ihr Appetit kehrt durch die abnehmende Übelkeit vermutlich zurück. Das heißt aber nicht, dass Sie nun eine Extraportion benötigen und sich vollstopfen müssen. Schon ein paar Stücke Obst mehr am Tag decken diesen Bedarf.

Kindsbewegungen spürbar?

Leider ist Ihr Baby noch so klein und schwimmt gut gepolstert in seiner Fruchtblase, sodass Sie es noch nicht spüren können. Bis dahin müssen Sie sich noch etwas gedulden. Mehrfachmütter, die das Gefühl von Kindsbewegungen bereits kennen, geben manchmal bereits in der 13. SSW an, dass sie ein leichtes Flattern oder Blubbern spüren, von dem sie der Meinung sind, es sei das Kind. Da der Fötus jedoch erst etwa sechs Zentimeter groß ist, ist dies tatsächlich durch die Gebärmutter kaum spürbar. Lassen Sie sich auf jeden Fall nicht verunsichern – alles zu seiner Zeit!

Stimmen Sie Impfungen mit Ihrem Arzt ab

Planen Sie sich in nächster Zeit impfen zu lassen, beispielsweise weil Sie in den Urlaub fahren oder Ihren Zeckenschutz auffrischen möchten? Impfungen während der Schwangerschaft sollten generell, wie jegliche Medikamenteneinnahme, mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden. Einige Impfungen sind während der Schwangerschaft erlaubt, andere können jedoch schädigend sein.

13. SSW (13. Schwangerschaftswoche/4. Monat): Tipps & Überblick

  • Ihr Baby ist durchschnittlich nun 6 cm (SSL) groß – wie etwa eine Kiwi!
  • Sie sind nun im zweiten Trimenon, also haben Sie die Frühschwangerschaft geschafft und die angenehmste Zeit der Schwangerschaft beginnt.
  • Überlegen Sie sich langsam, ob und welche Kurse Sie in der Schwangerschaft belegen möchten.
  • Wenn Sie eine Hebamme möchten, sollten Sie sich unbedingt spätestens jetzt darum kümmern!

  • Planen Sie ein Flugreise o. ä., dann besprechen Sie jetzt in Ruhe mit Ihrem Arzt, ob und wohin das möglich ist.

Wann kommt mein Baby? Mit dem Geburtsterminrechner können Sie das schnell und einfach herausfinden.

Videos zur 13. Schwangerschaftswoche (13. SSW)

Schwanger | 13-16 SSW | Babybauch wächst | Ersten Tritte | Outing mit Ultraschall | Isabeau

ultraschall, 13 Woche, baby hüpft

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Übersicht aller Wochen im Schwangerschaftskalender

Das Geschlecht bestimmen in der 12. SSW

Viele Eltern freuen sich darauf, bald das Geschlecht Ihres Kindes zu erfahren. Vor allem weil sie sich dann schon einen Namen überlegen können, vielleicht sogar das Kinderzimmer gestalten und Kleidung kaufen können. Es ist auch für die Eltern einfach schön, sich vor Geburt das Geschlecht des Kindes vorzustellen und so fühlen sich viele Eltern Ihrem Kind näher. Bis zur 12. SSW sind bereits die Geschlechtsorgane Ihres Babys vorhanden und werden die kommenden Schwangerschaftsmonate noch wachsen und in der 20. SSW klar zu erkennen sein. Welches Geschlecht Ihr Baby haben wird ist schon bei der Befruchtung klar. Wenn Ihr Baby in der 12. SSW richtig liegt und Ihr Frauenarzt ein gutes Ultraschallgerät hat, könnte er theoretisch gesehen, das Geschlecht Ihres Kindes bestimmen. Die Genauigkeit, das korrekte Geschlecht in der 12. SSW zu sehen liegt bei ca. 46 %.

SSW 12: Entwicklung des Babys

Wie das Geschlecht in der 12. SSW bestimmt wird

Ob Junge oder Mädchen steht schon bei der Befruchtung fest. In den ersten Wochen der Schwangerschaft bildet sich eine Knospe beim Embryo aus der entweder der Penis mit Hoden oder die Klitoris mit Schamlippen entstehen wird. In der 12. SSW könnte Ihr Frauenarzt bereits das Geschlecht erkennen. Denn wenn Ihr Baby bei der Ultraschalluntersuchung in der 12. SSW auf dem Rücken liegt, steht da wo das Geschlecht sein sollte etwas in der Höhe. Anhand des Winkels könnte bestimmt werden, ob Sie ein Mädchen oder Jungen erhalten. Bei einem Jungen steht dieser Ansatz senkrecht nach oben und hat mehr als einen 30 Grad Winkel und sieht einem Penis ähnlich. Bei einem Mädchen ist dieser Ansatz eher waagrecht aufgerichtet und hat weniger als 30 Grad. Voraussetzung, damit Ihr Frauenarzt das Geschlecht in der 12. SSW bestimmen kann, ist, dass Ihr Baby genau da auf dem Rücken liegt und Ihr Frauenarzt gute technische Geräte zur Verfügung hat. Da die Wahrscheinlichkeit, dass das Geschlecht nicht korrekt erkannt wird, sehr groß ist, wird Ihr Frauenarzt Ihnen das Geschlecht in der 12. SSW nicht verraten. Dies hat viele Gründe. Einmal kann es sein, dass Sie sehr frustriert sind, wenn Sie dann erfahren, dass Sie doch ein anderes Geschlecht bekommen und andererseits kann Sie das auch sehr aufregen, wenn Sie zum Beispiel schon Besorgungen erledigt haben. Wenn Sie nicht unbedingt aus gesundheitlichen Gründen, wie zum Beispiel, erblich bedingte Familienkrankheiten bei Frauen, das Geschlecht erfahren müssen, lohnt es sich noch einige Wochen zu warten.

12. SSW: Geschlecht erst in der 20. SSW erfahren

Auch wenn es Ihnen in der 12. SSW noch so lange scheint, bis Sie endlich das Geschlecht erfahren, die Zeit geht sicherlich schneller vorbei als Sie denken. Versüßen Sie sich die Wartezeit bis zur 20. SSW doch etwas. Sie können ab der 12. SSW Rituale entwickeln, bis Sie letztendlich das Geschlecht erfahren. So können Sie z. B. wenn Sie sich abends ins Bett legen, sich etwas Öl oder Creme mitnehmen und Ihren Bauch einreiben. Dabei können Sie laut oder in Gedanken mit Ihrem Baby sprechen. Lassen Sie auch ruhig Ihren Partner an diesem Ritual teilhaben. Da sich auch ab der 12. SSW die meisten Schwangerschaftsbeschwerden legen, können Sie sich voll und ganz auf Ihre Schwangerschaft freuen und fühlen sich meistens auch sehr rund um gut. Wie wäre es mit einem Urlaub oder auch einem Wellnessausflug, bei dem Sie sich verwöhnen lassen? Sollten Sie nun schon mit dem Gedanken spielen, das Kinderzimmer einzurichten, können Sie auch auf geschlechtsneutrale Farben zurückgreifen oder die Akzente auch erst nach Bekanntgabe des Geschlechts setzen. Auch beim Einkaufen werden Sie sicherlich fündig, denn es gibt viele schöne geschlechtsneutrale Kleidung und mal ehrlich: Denken Sie, dass Ihr Junge wirklich was dagegen hat ein Lätzchen mit einem Schmetterling zu tragen?

12. SSW: Die 12. Schwangerschaftswoche (SSW 12+0)

In der 12. SSW haben Sie fast das erste Drittel der Schwangerschaft hinter sich. Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch von 11+1 SSW bis 11+7 SSW, bzw. 12+0 SSW gesprochen. Das bedeutet, Sie sind 11 Wochen und eine bestimmte Anzahl an Tage schwanger. Ihr Baby ist nun 10. Wochen alt und wird Fötus genannt. Es haben sich bereits alle inneren Organe und Körperteile entwickelt, sodass sich Ihr Baby ab der 12. SSW seinem Wachstum widmen kann. Die meisten Schwangerschaftsbeschwerden legen sich nun und Sie werden wohl ab sofort das eine oder andere Kompliment zu hören bekommen. Auch das Fehlgeburtsrisiko sinkt in der Schwangerschaftswoche 12 rapide und beschert Ihnen so einen weiteren entspannten Schwangerschaftsverlauf.

12. SSW: Das erste Mal am Daumen nuckeln

In der 12. SSW ist Ihr Baby 5 bis 6 cm groß und ist etwa 16 Gramm schwer. In den kommenden Schwangerschaftswochen wird Ihr Baby eine deutliche Gewichtszunahme, Größe und Entwicklung hinlegen und wachsen. Seine inneren Organe, wie die Leber, Niere und der Magen arbeiten bereits fleißig. Und da sich das Gehirn und die Muskeln auch weiter entwickeln, kann Ihr Baby seine Bewegungen besser koordinieren. Unter einem Ultraschall in der 12. SSW können Sie deutlich die Bewegungen Ihres Babys sehen. Zusätzlich kann Ihr Baby in der 12. SSW Schlucken und Saugen. Es trinkt nun vom Fruchtwasser und manchmal nuckelt es sogar am Daumen. Sie könnten sogar unter dem Ultraschall sehen, wie Ihr Baby die Augenlider oder den Mund bewegt. Hat sich Ihr Baby bis in die 12. SSW aus dem Dottersack ernährt, übernimmt nun die Plazenta bis zu Ihrer Niederkunft die Versorgung Ihres Babys. Ihr Baby kann sogar schon Urin ausscheiden und daher wird sehr oft das Fruchtwasser gewechselt. Dadurch, dass Ihr Baby oft am Trinken ist, bekommt es ab und an mal Schluckauf und das werden Sie auch mitbekommen.

SSW 12: Entwicklung des Babys

12. SSW: Schwangerschaftsbeschwerden gehen zurück

In der 12. SSW gehen die meisten Schwangerschaftsbeschwerden, wie Übelkeit und Erbrechen, zurück. Oftmals haben die meisten Mamas ab der 12. SSW wieder richtig Hunger. Dadurch, dass die Gebärmutter am Wachsen ist und auf andere Organe drückt, kommt es ab der 12. SSW zu Sodbrennen. Das hält sich in den meisten Fällen bis zum Ende der Schwangerschaft. Versuchen Sie daher, weniger zu essen und dafür mehrmals auf den Tag verteilt. Leiden Sie meistens in der Nacht unter Sodbrennen kann ein weiteres Kissen verhindern, dass die Magensäure aufsteigt und es zu Sodbrennen kommt. Meist hilft es auch, sich seitlich zu legen und die meisten Mamas bevorzugen es ab der 12. SSW links zu schlafen. Das hilft die Last durch Gebärmutter und Baby zu reduzieren und vermeidet, dass die Magensäure zurückfließt. Des Weiteren tut diese Schlafposition auch Ihrem Kind gut. Denn durch die seitliche Lage wird die Plazenta mit Blut und Nährstoff gut versorgt. Achten Sie auch weiterhin auf eine ausgewogene Ernährung und trinken Sie ausreichend, denn Ihr Körper und Ihr Baby brauchen nun viele Nährstoffe. Jod, enthalten in Fisch oder Meeresfrüchten, ist in der 12. SSW und in den weiteren Wochen sehr wichtig für Ihr Baby.

12+0 SSW: War das etwa ein Kompliment?

Ab der 12+0 SSW lassen die meisten Schwangerschaftsbeschwerden nach. Die meisten Mamas kommen jetzt in die Phase, in der sie sich so richtig gut fühlen, wieder ausgeglichener werden und die Schwangerschaft genießen können. Auch Ihr Körper verändert sich in der 12+0 SSW. Die Haut wird straffer und rosiger, was der guten Durchblutung zu verdanken ist. Auch Ihr Haar wächst nun besser und wird voller. So bekommen Sie ab der 12+0 SSW ein sehr blühendes Aussehen, was auch den meisten Menschen um Sie herum auffällt. Auch andere Veränderungen sind festzustellen. Wie, dass Sie Sommersprossen oder Hautflecken bekommen können oder sogar bemerken, dass Ihre Brustwarzen und die Warzenhöfe dunkler werden. Viele Frauen bekommen sogar in der 12+0 SSW ein kleines Babybäuchlein. Meist merken Sie das daran, dass Ihre Hosen nicht mehr richtig zu gehen. Schauen Sie sich hier einfach mal in der Schwangerschaftsabteilung um, Sie werden sicherlich fündig. Zusätzlich könnten sich sogar in der Mitte Ihres Bauches eine vertikale Linie bilden, die aber kein Grund zur Beunruhigung ist. Diese verschwindet wieder nach der Entbindung. Da Ihre Haut und Haare nun sehr empfindlich sind, wählen Sie Ihre Pflegeprodukte gut und lassen Sie sich gegebenenfalls sogar von Ihrer Friseurin oder Kosmetikerin beraten.

12. SSW: Vorsorgeuntersuchung und wichtige Meldungen

Wahrscheinlich haben Sie die erste große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall bereits schon erledigt. Dabei wurde Ihr Blutbild und auch Ihr Urin getestet und Sie und Ihr Kind von oben bis unten komplett von Ihrem Frauenarzt durchgecheckt. Ihr Frauenarzt hat Ihnen sicherlich auch die verschiedenen Maßnahmen der pränatalen Diagnostiken erklärt, die Sie durchführen können. Die nächste große Vorsorgeuntersuchung findet erst wieder zwischen der 19. SSW und der 21. SSW statt. Bei dieser Untersuchung kann Ihnen Ihr Frauenarzt auch meistens schon das Geschlecht Ihres Babys verraten, sofern Sie es wissen wollen. Denn in der 12. SSW wäre eine Geschlechtsbestimmung noch sehr ungenau. Dazwischen schauen Sie aber trotzdem noch routinemäßig einmal im Monat bei Ihrem Arzt vorbei, um Ihren Gesundheitszustand und die Entwicklung Ihres Babys zu prüfen. Andere Mütter und eine Hebamme können für Sie jetzt wichtige Ansprechpartner und Begleiterinnen sein, um Ihre Fragen zu beantworten und Sie während der Schwangerschaft zu unterstützen. Bereits jetzt können Sie Ihre Familie und Ihren Arbeitgeber über Ihre Schwangerschaft informieren. Sie werden sicherlich Ihre Freude mit Ihnen teilen. Auch können Sie in der 12. SSW auch wieder mit sportlichen Übungen anfangen. Gut geeignet sind Schwimmen, Nordic Walking oder sogar Radfahren. Das hilft nicht nur gegen einige Schwangerschaftsbeschwerden, sondern auch fit zu bleiben.

Das erste Trimester der Schwangerschaft

Das erste Trimester oder Trimenon umfasst die ersten drei Monate der Schwangerschaft, also die 1.-12. Woche. Ihr Körper verändert sich während dieser Zeit merklich, obwohl sich der Bauch noch nicht sichtbar wölbt.

Bis auf die ersten Arzttermine liegt organisatorisch noch nicht allzu viel an. Ein Glück, denn Sie und Ihr Partner brauchen vielleicht etwas Zeit, um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen.

Schwanger oder nicht?

Wahrscheinlich hegen Sie bereits bei Ausbleiben der Menstruation den Verdacht, dass Sie schwanger sein könnten. Einige Frauen berichten auch von einem leichten Ziehen im Unterleib oder einem Spannungsgefühl in den Brüsten.

Ein Schwangerschaftstest bringt Gewissheit – und gleichzeitig auch Unsicherheit in Bezug auf die anstehenden Veränderungen: Wird die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen? Wie verändert das Baby den Alltag, wenn es auf der Welt ist? Und wird sich der Partner über die große Nachricht freuen?

Diese Gefühle sind während des ersten Trimesters und auch darüber hinaus ganz normal und kein Grund für Selbstzweifel. Immerhin steht eine bedeutende Veränderung in Ihrem Leben an. Ein Glück haben Sie noch einige Monate Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass Ihre Familie bald ein Mitglied mehr zählt.

Von der Eizelle zum Embryo

Ab dem Moment der Empfängnis kommt es in Ihrem Körper zu erstaunlichen Entwicklungen: Die Eizelle beginnt, sich zu teilen und wächst zu einem Zellhaufen heran. Dieser Keimling nistet sich etwa sieben Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein. Zu dieser Zeit sind schon die ersten Anlagen für Plazenta und Embryo entstanden.

Der weibliche Körper beginnt damit, seinen Hormonhaushalt auf die Schwangerschaft einzurichten: Er bildet vermehrt Progesteron, das zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut führt und den Beginn eines neuen Zyklus verhindert. Das Startsignal für diese Umstellung gibt das Schwangerschaftshormon HCG, das in der noch am Anfang ihrer Entwicklung stehenden Plazenta gebildet wird. Dieses Hormon lässt sich im Urin nachweisen und bewirkt das positive Ergebnis des Schwangerschaftstests.

Während des ersten Trimesters bilden sich beim Embryo die Anlagen für Gehirn und Organe, daher ist bereits ab der Empfängnis auf einen gesunden Lebenswandel zu achten. Alkohol, Nikotin, einige Medikamente und Drogen üben nachweislich einen schädlichen Einfluss auf die embryonale Entwicklung aus und sollten daher gemieden werden.

Die ersten Schwangerschaftsbeschwerden

Schon bald, nachdem Sie Ihre Schwangerschaft bemerkt haben, können die ersten typischen Beschwerden des ersten Trimesters auftreten. Typisch ist Übelkeit, die je nach persönlicher Veranlagung unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Einige Frauen verspüren keinerlei Unwohlsein, während sich andere mehrfach am Tag erbrechen müssen und kaum noch etwas bei sich behalten können. Entgegen der landläufigen Meinung tritt Schwangerschaftsübelkeit nicht nur am Morgen auf, sondern kann Sie zu jeder Tag- und Nachtzeit heimsuchen.

Die gute Nachricht: Dieser Zustand ist in der Regel nur vorübergehend. Spätestens zu Beginn des zweiten Trimesters lassen Unwohlsein und Brechreiz bei den meisten Schwangeren nach.

Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind weitere Begleiterscheinungen der Frühschwangerschaft, unter denen viele Frauen leiden. Der Körper befindet sich in einer Umstellungsphase, die ihn viel Energie kostet. Wahrscheinlich haben Sie das Gefühl, gar nicht genug schlafen zu können, um sich wirklich ausgeruht und frisch zu fühlen. Gönnen Sie sich daher so viel Ruhe wie möglich.

Zu dieser Zeit nicht selten: die frühe Fehlgeburt

Während des ersten Trimesters ist die Schwangerschaft noch anfällig für Störungen. Die Zeit bis zur vollendeten 12. Schwangerschaftswoche gilt daher als kritische Phase. Liegen genetisch bedingte Entwicklungsstörungen des Embryos oder Fehlbildungen an der Plazenta vor, kommt es in den meisten Fällen zu einer Fehlgeburt. Über die Trauer nach einem solchen Ereignis tröstet manchmal der Gedanke hinweg, dass eine Fehlgeburt sehr häufig eine normale und gesunde Reaktion des Körpers auf eine nicht entwicklungsfähige Fruchtanlage darstellt.

Etwa 10 bis 30 Prozent aller Schwangerschaften enden in einer frühen Fehlgeburt vor Ende der 12. Schwangerschaftswoche – manchmal sogar unbemerkt, weil sie zeitnah nach der Empfängnis eintritt und mit einer starken Menstruationsblutung verwechselt wird. Die meisten Paare entscheiden sich wegen der Unsicherheiten im ersten Trimester dafür, das Umfeld erst nach Ende der 12. Woche von der Schwangerschaft in Kenntnis zu setzen.

  • Auf der Zielgeraden zur Geburt: Das dritte Trimester der Schwangerschaft
  • Viele Untersuchungen und Termine: Das zweite Trimester der Schwangerschaft

Schwangerschaftskalender: 1. SSW bis 40. SSW im Überblick

Das erste Trimester

Von der befruchteten Eizelle zum Fötus

Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungsschritte des ungeborenen Kindes im ersten Trimester, die körperlichen und seelischen Veränderungen bei Schwangeren und die ersten wichtigen Untersuchungen beim Arzt.

Eine Schwangerschaft wird in drei Trimester unterteilt, wobei die Wochen nicht gleichmässig verteilt sind. Die gängige Aufteilung in Deutschland sieht folgendermassen aus:

  • Erstes Trimester: 1. bis 12. SSW
  • Zweites Trimester: 13. bis 28. SSW
  • Drittes Trimester: 29. bis 40. SSW

Erstes Trimester: Die ersten Schwangerschaftsanzeichen

Das Spannen der Brüste, Stimmungsschwankungen und ein Ziehen im Unterleib können erste Anzeichen einer bestehenden Schwangerschaft sein. Häufig werden diese Signale von Frauen mit der bevorstehenden Menstruation in Zusammenhang gebracht. Endgültige Gewissheit kann nach dem Ausbleiben der Regel ein Schwangerschaftstest oder ein Bluttest beim Arzt verschaffen.
In der 4. SSW kann es zur sogenannten Nidationsblutung kommen, die beim Einnisten des Embryos in die Gebärmutter auftritt. Sie macht sich als leichte Schmierblutung bemerkbar.

Auch wenn ein Babybauch in den ersten Wochen einer Schwangerschaft noch nicht zu sehen ist, haben viele Frauen mit typischen Beschwerden wie extremer Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kreislaufproblemen zu kämpfen. Als besonders unangenehm wird die Morgenübelkeit empfunden, die die Schwangere nicht selten bis zur 12. SSW begleitet.

Das Ende des ersten Trimesters wird von vielen Schwangeren dagegen als sehr angenehm empfunden: Übelkeit und Erbrechen klingen in der Regel ab und auch die starke Müdigkeit weicht neuen Energien. Ab der 12. SSW ist ein sanfter Ausdauersport wie Schwimmen, Nordic Walking, Schwangerschaftsyoga oder ein ausgiebiger Spaziergang für Schwangere ideal. Beschwerden wie Rückenschmerzen kann durch regelmässige Bewegung vorgebeugt werden und die seelische Balance wird gefördert.

Die Entwicklung des Embryos in den ersten 12. SSW

Nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle in der 4. SSW in der Gebärmutterschleimhaut ein. In den darauffolgenden 4 Wochen erfährt der Embryo einen wahren Entwicklungsschub: Das Herz beginnt zu schlagen, weitere lebenswichtige Organe und das Neuralrohr (Vorläufer von Rückenmark und Gehirn) bilden sich aus. Die Anlage aller wichtigen Organe ist zum Beginn des 3. Schwangerschaftsmonats abgeschlossen. Der Embryo wird nun als Fötus bezeichnet.

Die Entwicklung und Differenzierung des Nervensystems und des Gehirns steht in der 9. SSW im Vordergrund. Zu diesem Zeitpunkt ist die Plazenta vollständig entwickelt und übernimmt die Nahrungsversorgung des Babys bis zur Geburt. Am Ende des ersten Trimesters wiegt der Fötus rund 15 Gramm und hat eine Grösse von bis zu 6 Zentimeter.

Die ersten drei Monate gelten in einer Schwangerschaft als besonders kritisch. Durch seine rasante Entwicklung ist der Embryo besonders anfällig für negative Einflüsse. Alkohol, Nikotin, Medikamente, Infektionen oder Röntgenstrahlung können im ersten Trimester zu schweren Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes führen. Aber auch starker Stress und ungesunde Ernährung können sich negativ auf die Entwicklung auswirken. Schwangere sollten sich deshalb in dieser frühen Phase der Schwangerschaft viel Ruhe gönnen.

Am Ende des ersten Trimesters können Schwangere wieder durchatmen: Das Risiko einer Frühgeburt verringert sich ab der 12. SSW erheblich. Deshalb wählen viele werdende Eltern diesen Zeitpunkt, um Familie und Freunden von der Schwangerschaft zu erzählen.

Vorsorgeuntersuchungen im ersten Trimester

Nach einem positiven Schwangerschaftstest, der meistens zu Hause durchgeführt wird, sollten Frauen zwischen der 4. und 8. SSW ihren Gynäkologen aufsuchen. Dieser bestätigt die Schwangerschaft mit einem Bluttest und kontrolliert mit einem vaginalen Ultraschall, ob sich der Embryo in der Gebärmutter eingenistet hat. Darüber hinaus wird die Blutgruppe der werdenden Mutter bestimmt sowie ein Röteln-Test durchgeführt. Schliesslich bekommen Schwangere ihren Mutterpass ausgehändigt, in dem alle wichtigen Werte bis zum Ende der Schwangerschaft festgehalten werden.

Zwischen der 9. und 12. SSW steht die erste Vorsorgeuntersuchung beim Arzt oder einer Hebamme an. Beim 1. Screening bestimmt der Arzt mit einem vaginalen Ultraschall, ob es sich um ein Baby oder Mehrlinge handelt. Ausserdem wird die sogenannte Scheitel-Steiss-Länge des Babys gemessen und der voraussichtliche Geburtstermin festgelegt. Überprüft wird die Herztätigkeit sowie die altersgerechte Entwicklung der Organe und der Extremitäten. Zusätzlich werden bei der Schwangeren Urin, Blutdruck und der Stand der Gebärmutter kontrolliert.

Bei Risikoschwangerschaften oder auch auf Wunsch der werdenden Eltern können Tests zur pränatalen Diagnostik durchgeführt werden. Die Chorionzottenbiopsie gibt ab der 10. SSW bis zur 20. SSW Aufschluss über Erbkrankheiten oder Fehlbildungen. Die Nackentransparenzmessung kann ab der 11. SSW Hinweise auf einen möglichen genetischen Defekt wie zum Beispiel Trisomie 21 (Down-Syndrom) geben. Während die Vorsorgeuntersuchungen von der Krankenkasse bezahlt werden, müssen die Tests zur pränatalen Diagnostik ohne medizinische Notwendigkeit von den werdenden Eltern übernommen werden.

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