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3D-Ultraschall bei schwangeren Frauen beliebt – doch bald kommt die Abschaffung

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Berlin. Ab 2021 soll der 3D-Ultraschall bei Schwangeren nicht mehr zum Einsatz kommen und verboten werden. Wie der Berufsverband der Frauenärzte mitteilt, soll mit dem sogenannten Babykino bald Schluss sein.

Es gibt Bedenken, ob von dem Ultraschall eine Gesundheitsgefahr ausgehe. Das Gewebe könne sich für kurze Zeit erwärmen, wird ein Frauenarzt in der Mitteilung zitiert.

Das Gesicht des eigenen Kindes sehen, bevor es überhaupt auf die Welt gekommen ist – davon träumen viele werdende Eltern und lassen einen 3D- oder sogar 4D-Ultraschall machen. Sogar spezielle Studios allein zu diesem Zweck gibt es inzwischen. Darum wird der 3D-Ultraschallfür Schwangere verboten.

3D-Ultraschall wird verboten – das Wichtigste in Kürze:

  • Schwangere nutzen gerne den 3D-Ultraschall
  • Doch wegen gesundheitlichen Bedenken soll der nun 2021 verboten werden
  • Nur noch bei medizinischen Fragen ist das dann erlaubt

Nur noch jene Ultraschalluntersuchungen in der bleiben erlaubt, die zur gesetzlichen Schwangerschaftsvorsorge gehören und die zur Abklärung von medizinischen Fragestellungen notwendig sind, schreibt der BVF in einer Mitteilung.

Hintergrund für das Verbot ist eine neue Strahlenschutzverordnung, die im Dezember 2018 in Kraft getreten ist.

Dort heißt es in Paragraf zehn, dass ein Fötus bei der Anwendung von Ultraschallgeräten zu nicht-medizinischen Zwecken nicht exponiert werden darf. Sprich: Besteht kein medizinischer Grund, darf ein Ungeborenes nicht dem Ultraschall ausgesetzt werden.

Schwangere sind Digital Natives

Dabei gehören die dreidimensionalen Aufnahmen bei werdenden Eltern heute quasi zum Standard, sagt der Saarbrücker Frauenarzt Dr. Jochen Frenzel in der BVF-Mitteilung. „Die Schwangeren in unseren Praxen sind Digital Natives.“

Sie hätten gelernt, dass die Mikrowellen, die ihr Handy ausstrahlt, sie nicht krank machen, und sie würden natürlich die Studienlage kennen, nach der Ultraschall ihrem Baby nicht schade.

Untersuchtes Gewebe kann sich erwärmen

Das sei auch korrekt, solange das nur kurze medizinische Untersuchen betreffe. Das gelte auch für medizinisch notwendige 3D- und 4D-Aufnahmen mit ihrer höheren Schallbelastung. Dennoch könne sich das untersuchte Gewebe erwärmen, sagt Frenzel.

„Der Effekt ist normalerweise nur minimal. Aber je höher die angewandte Energie und je länger die Untersuchung, desto höher wird auch der Erwärmungseffekt.“

Welche Folgen eine Erwärmung des Gewebes für das ungeborene Kind haben könnte, wissen Forscher nicht genau. Frenzel führt das darauf zurück, dass es sich bei den Studien immer nur um medizinisch notwendige und möglichst kurze Untersuchungen gehandelt habe.

Ultraschallmediziner weisen Kritik zurück

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) weist eine grundsätzliche Kritik an Ultraaschalluntersuchungen bei Schwangeren zurück.

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„Trotz jahrzehntelanger intensiver Forschungsarbeit gibt es nach wie vor keine Studienergebnisse, die darauf hindeuten, dass Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft irgendeine Gesundheitsbelastung für das ungeborene Kind darstellen“, sagt DEGUM-Vizepräsident Dr. Kai-Sven Heling.

Probleme könnten übersehen werden

Aktuelle Studien hätten gezeigt, dass eine theoretische, ultraschallbedingte Temperaturerhöhung im Körper der Schwangeren deutlich unter dem Temperaturanstieg liege, der durch Fieber oder starke körperliche Aktivität ausgelöst wird.

Demzufolge sei der Einsatz des 3D-Ultraschalls im Rahmen der Schwangerenvorsorge in der Regel unbedenklich.

Doch auch die DEGUM sieht die kommerzielle Anwendung kritisch, „da – unter anderem aufgrund von oft wenig qualifizierten Anwendern – sehr wohl die reale Gefahr besteht, tatsächliche Probleme des Feten nicht zu erkennen“, sagt Heling.

Wann: Ist in der gesamten Schwangerschaft möglich.
Wie: Ultraschall.
Wo: Bei der Frauenärztin oder in der Klinik.
Was: Bei einer Ultraschalluntersuchung fährt die Frauenärztin mit dem Schallkopf des Ultraschallgeräts über die Bauchdecke. Dabei werden Schallwellen in einer Frequenz ausgesendet, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar ist. Das Körpergewebe wirft diese Schallwellen zurück wie ein Echo, und zwar je nach Struktur der Organe unterschiedlich stark. Aus dem Echo errechnet ein Computer daraufhin das Bild von Gebärmutter und Bauchraum. Dieses wird auf dem Monitor sichtbar. Zum Standard in der Schwangerschaftsvorsorge gehören drei sogenannte Basisultraschall-Untersuchungen. Diese liefern in der Regel zweidimensionale Bilder des Embryos bzw. des Fötus. Bei einem 3D-Ultraschall errechnet das Gerät hingegen ein räumliches, also dreidimensionales Bild des Ungeborenen. Dieses ist besonders hochauflösend, sodass in der fortgeschrittenen Schwangerschaft sogar Gesichtsstrukturen erkennbar werden. Bei einem 4D Ultraschall werden zusätzlich die Bewegungen in Echtzeit dargestellt. Man nennt ihn daher auch 3D-Live-Utraschall.
Nutzen: Der 3D-Ultraschall und der 4D-Ultraschall werden nicht als Standarduntersuchung durchgeführt, weil darin kein medizinischer Mehrwert gesehen wird. Wenn der Basisultraschall bereits Auffälligkeiten ergeben hat, kann er zur Feindiagnostik eingesetzt werden. Die Technik kann dann zum Teil genauere Bilder liefern.
Ergebnis: Die Qualität und Aussagekraft der Bilder kann stark schwanken. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Erfahrung der Untersuchenden.
Risiken: Ob Ultraschallwellen dem Ungeborenen schaden können, ist nicht abschließend geklärt. Einige Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Wellen im 1. Schwangerschaftsdrittel die Entwicklung der Gehirnzellen im Fötus stören können. Schwangere sollten sich vor jeder Ultraschall-Untersuchung über Nutzen und Risiken informieren. Kritische Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen empfehlen Ultraschall-Untersuchungen nur in medizinisch begründeten Fällen. Ihr Rat: so selten und so kurz wie möglich mit der geringsten Intensität. (Mehr Infos auf www.greenbirth.de und www.isppm.de).
Besondere Vorsicht ist bei einer 3D-/4D-Ultraschall-Untersuchung geboten: Hier kann die zugelassene Schallwellenbelastung überschritten werden. Da diese Methode gerne zum sogenannten „Baby Watching“ eingesetzt wird, ist das Ungeborene besonders langen Untersuchungszeiten ausgesetzt. Ultraschall-Kritiker empfehlen das Anfertigen von Erinnerungsfotos und -videos des Kindes deshalb nur im Rahmen der diagnostischen Ultraschall-Untersuchungen.
Gesundheitliche Folgen für die Mutter: Eine Ultraschall-Untersuchung hat für die Mutter keine gesundheitlichen Folgen.
Kosten: Wenn der Basisultraschall Auffälligkeiten ergeben hat, kann die Ärztin eine Überweisung für eine Feindiagnostik ausstellen. Falls dabei ein 3D-Ultraschallgerät zum Einsatz kommt, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ansonsten handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten für den 3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall können dann je nach Umfang zwischen etwa 50 und 150 Euro schwanken.
Experteneinschätzung von Dr. Sven Hildebrandt, Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe:
„Hinsichtlich des 3D/4D-Ultraschalls ist der diagnostische Nutzen im Vergleich zum „normalen“ 2D-Ultraschall kaum erhöht – auch wenn viele Diagnostiker das nicht gern zugeben. Es geht hier in erster Linie um „schöne“ Bilder vom Kind. Die Schwangere sollte sich immer bewusst sein, dass es sich dabei um virtuelle und vom Können des Untersuchers stark manipulierbare Darstellungen handelt, die nicht der Wirklichkeit entsprechen und das „innere Bild“ der Schwangeren von ihrem Kind nicht verdrängen oder gar ersetzen dürfen!“

3D-Ultraschall

swissmom: Ultraschall kennt jede Schwangere. Was ist eigentlich anders bei einer 3D-Ultraschall-Untersuchung?

Prof. Tercanli: Zunächst einmal unterscheidet sich der Untersuchungsablauf nicht von einer normalen zweidimensionalen Ultraschall-Untersuchung. Sie wird mit einer Ultraschallsonde über die Bauchdecke oder von der Scheide her durchgeführt. Aber das entstehende Bild ist anders: Die dreidimensionale Betrachtung (3D) ermöglicht eine räumliche Darstellung des ungeborenen Kindes bzw. einzelner Organe und Körperpartien. Dazu werden normale Ultraschallschnittbilder von einer beweglichen Sonde dreidimensional zusammengesetzt. Mit aufwändiger Computertechnik werden dann Volumen- oder Oberflächenbilder berechnet, die für den Betrachter sehr echt wirken und das Kind besser erkennen lassen.

Zur Person

Frau Prof. Dr. med. Sevgi Tercanli ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe FMH und spezialisiert für Perinatalmedizin, DEGUM III.

swissmom: Kann man mit der 3D-Sonografie also mehr und genauer sehen?

Prof. Tercanli: In der Presse und im Fernsehen wird die 3D-Technik pauschal häufig mit einer besseren Qualität gleichgesetzt. Das ist aber durchaus nicht immer richtig. In der Regel werden die Befunde im normalen sog. B-Bild Verfahren erkannt und die 3 D Sonographie ist eine ergänzende Untersuchung. Entscheidend für ein gutes 3D Bild sind die Untersuchungsbedingungen. Einen Vorteil bietet 3D-Ultraschall in manchen Fällen, wenn der Verdacht auf bestimmte körperliche Besonderheiten (Gesichts-Spalten sowie Formen von Neuralrohrfehlbildungen wie Spina bifida) besteht. Oberflächenveränderungen können mit einem hochauflösenden 3D-Ultraschall besser gesehen und dann evtl. in ihrer Ausprägung und Behandelbarkeit besser eingeschätzt werden. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die 3 D Sonographie sehr hilfreich ist bei der Untersuchung des kindlichen Gehirns. Dadurch, dass in 3 Ebenen und in verschiedenen Schnitten die fetalen Hirnstrukturen untersucht werden, können die normalen Befunde besser zusätzlich beurteilt werden. In Zukunft sind mit der verbesserten Technik vor allem bei der Diagnostik des kindlichen Herzens grössere Fortschritte zu erwarten.

Grundsätzlich gilt für jede Art von Ultraschall: Wie gut das Ungeborene mit seinen einzelnen Organen zu sehen ist und ob z.B. auch Fehlbildungen erkannt werden können, hängt wesentlich vom Untersuchungsgerät, den Untersuchungsbedingungen und auch dem Können des Arztes oder der Ärztin ab. Ein grosses Problem sind aber schlechte Bedingungen auf der mütterlichen und kindlichen Seite: Längere Strecke bis zu der zu untersuchenden Stelle, Bauchlage des Kindes, eine an der Vorderwand liegende Plazenta, wenig Fruchtwasser oder echodichte bzw. sehr dicke Bauchdecken lassen eine gute 3D-Darstellung relativ häufig nicht gut zu. Im Durchschnitt sind ausreichende Sichtverhältnisse, je nach Schwangerschaftswoche, in ca. 80% der Untersuchungen zu erwarten.

swissmom: Wann ist die beste Zeit für eine 3D-Untersuchung? Wo werden 3D-Untersuchungen gemacht und welche Kosten sind damit verbunden?

Prof. Tercanli: Am günstigsten für 3D-Aufnahmen sind die 12. bis 16. Schwangerschaftswoche (für Bilder vom ganzen Körper) und die 25. bis 33. Schwangerschaftswoche (für Detailbilder einzelner Organe). Auch frühere und spätere Untersuchungszeitpunkte sind aber prinzipiell möglich. Manchmal werden 3D-Aufnahmen mit einem NT-Screening (= Messung der Nackentransparenz des Ungeborenen) am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels kombiniert. 3D-Geräte stehen heute in vielen geburtshilflichen Zentren zur Verfügung. Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin kann Ihnen sicher Empfehlungen geben. Auch die jeweiligen Zusatzkosten, die Sie normalerweise selbst tragen müssen, sollten Sie direkt bei dem Untersucher anfragen, insbesondere wenn Sie zusätzlich zu den vorgesehenen Ultraschallterminen eine 3D-Untersuchung nur für Bilder wünschen.

swissmom: 3D-Ultraschall wird auch als „Baby-Facing“ oder „Schwangerschafts-TV“ bezeichnet. Ist es nicht verständlich, dass werdende Eltern ihr Baby gerne sehen?

Prof. Tercanli: Für die meisten werdenden Eltern (und auch für die Väter!) ist es ein besonderes Erlebnis, ihr ungeborenes Kind bereits Monate vor der Geburt ansehen und beobachten zu können. Manche 3D-Aufnahmen sehen ja fast wie Porträtfotos aus. Und das kann sicher zu einer intensiveren Eltern-Kind-Bindung beitragen.

Das heisst aber nicht, dass eine 3D-Ultraschall-Untersuchung nur gemacht wird, weil die Eltern das Gesicht ihres Kindes anschauen möchten. Auch dieses Ultraschallverfahren ist eine medizinische Technik und sollte – wie alle pränataldiagnostischen Untersuchungen – der Feststellung bzw. näheren Betrachtung von Besonderheiten beim Ungeborenen dienen. Kein Kind sollte nur teilweise oder oberflächlich „angeschaut“ werden, es muss immer eine komplette Diagnostik durchgeführt werden, um wichtige Veränderungen nicht zu übersehen. Daher ist bei uns eine 3D-Untersuchung allein zur Erstellung von Erinnerungsfotos oder -videos nicht sinnvoll und wird seriös nur kombiniert angeboten. Grundsätzlich sind die Bilder jedoch zunehmend besser geworden und können leichter und schneller erstellt werden. Wenn technisch möglich, geben wir Eltern im Rahmen der Ultraschallabklärungen nach Ausschluss von Fehlbildungen natürlich gern auch ein 3D–Bild ohne Zusatzkosten mit.

swissmom: Gibt es auch schon den 4D-Ultraschall?

Prof. Tercanli: Ja, dann kommt zu den drei räumlichen Dimensionen noch als vierte die Zeit hinzu. Beim 4D-Ultraschall erzeugt das Ultraschallgerät ein dreidimensionales Bild des Untersuchungsobjekts in Echtzeit. Aus diesem Grund wird der 4D-Ultraschall auch Live-3D-Ultraschall genannt. Man erkennt dann während der Untersuchung nahezu zeitgleich die Bewegungen im 3D-Bild.

Letzte Aktualisierung : 03-08-16, BH

4D-Ultraschall: Nützlich oder nur Vergnügen?

Die Nachfrage nach 3-D-Ultraschall steigt

Heute sind drei Sonografien, so der Fachbegriff, während der Schwangerschaft vorgesehen, die Kosten übernehmen die Krankenkassen – bei Risikoschwangerschaften auch häufiger. In der Realität sind die Zahlen allerdings höher, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung bereits im Jahr 2015 ergab: Demnach wurden 84 Prozent der Schwangeren mindes­tens viermal geschallt, im Ex­tremfall sogar 29 Mal.

Die meisten werdenden Eltern begrüßen diese Überversorgung: Ein gutes Drittel der Frauen nahm auf eigenen Wunsch mehr als die drei vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen wahr. Auch Susanne W. ließ während ihrer ersten Schwanger­schaft keinen Blick in den Bauch aus, buchte sogar eine Flatrate bei ihrer Frauen­ärztin. Für einmalig 150 Euro bekam sie regelmäßig 3-D-Bilder des kleinen Jakob und eine DVD mit 4-D-Aufnahmen, einem kurzen Film.

Mehr Trend als medizinischer Nutzen

„Dieses Babywatching passt zum generellen Trend in unserer Gesellschaft – alles soll überwacht werden“, sagt Ulrike Ehlert, Professorin für Klinische Psychologie und Psycho­therapie an der Universität Zürich. Viele Paare, die ein Kind erwarten, wollten eine bestmögliche Begleitung – ganz besonders zeige sich diese Entwicklung beim ersten – und oft einzigen – Kind, so Ehlert. Mit der normalen Untersuchung, bei der die Babys in „2-D“ (also zwei Dimensionen) dargestellt werden, geben sie sich nicht zufrieden.

Rein medizinisch ist diese laut Professor Franz Kainer, Chef­arzt der Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin der Klinik Hallerwiese in Nürnberg, völlig ausreichend. „Die 3-D-Sonografie hat im Normalfall keinen Zusatznutzen, höchstens bei schweren Fehlbildungen oder Auffälligkeiten.

3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall

3D-Ultraschall: ein Erlebnis für die Eltern

Die Technik des 3D-Ultraschalls hat in den letzten Jahren einen wahren Quantensprung erlebt. Heute stehen -auch in unserer Praxis- Geräte zur Verfügung, mit denen es möglich ist, Bilder des ungeborenen Kindes dreidimensional zu erstellen. Im Vergleich zu herkömmlichem Ultraschall bietet der 3D-Ultraschall eine plastische Darstellung des Babys, wie man sie bisher nur von Fotos kannte.

4D-Ultraschall: dem Baby ganz nahe sein

Unsere modernen Geräte sind auch in der Lage plastisch bewegte 3D Bilder in Echtzeit (=4D Ultraschall) zu ermöglichen. Die Bilder und Bildsequenzen lassen sich einfach und schnell nachbearbeiten und schaffen somit verblüffend gute Ergebnisse. Dank der plastischen und klar erkennbaren Bilder wird die Untersuchung zu einem Erlebnis. Die werdenden Eltern erhalten von uns eine CD, die sie sich dann in aller Ruhe zu Hause am PC jederzeit wieder ansehen können.

Der 3D/4D-Ultraschall sollte am besten zwischen der 24. und der 34. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden, da in dieser Zeit die besten Ergebnisse erreicht werden können. Natürlich kann es schon mal vorkommen, dass aufgrund einer ungünstigen Lage des Kindes oder schlechten Schallverhältnissen keine Bilder oder CD Sequenzen aufgenommen werden können.

Da für den 4D-Ultraschall ausreichend Zeit und Ruhe besonders wichtig ist, wird dieser meist zum Ende der Sprechstunde oder samstags durchgeführt. Da ein solches Erlebnis keine Kassenleistung ist, kann der 4D Ultraschall nur kostenpflichtig im Rahmen freiwilliger Leistungen erbracht werden. Auch Schwangere, die sonst keine Patienten bei uns sind, können diese Leistungen in unserer Praxis gerne in Anspruch nehmen.

3D Ultraschall

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Was genau ist der 3D Ultraschall?

Die Mutterschaftsrichtlinien schreiben in der Schwangerschaft drei Ultraschalluntersuchungen vor. Sie werden als diagnostische Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen. Die meisten Ärzte führen sie mit einem herkömmlichen Ultraschallgerät in 2D durch. Bei einem 3D Ultraschall handelt es sich genau genommen nicht um eine spezielle Ultraschalluntersuchung, sondern um eine andere technische Darstellungsform. Die dreidimensionale Darstellung ist ein Verfahren, bei dem normale Ultraschallschnittbilder von einer beweglichen Sonde zu einem dreidimensionalen Volumen zusammengesetzt werden. Mit aufwändiger Computertechnik werden je nach Bedarf Volumen- oder Oberflächenbilder berechnet. Mit dem 3D Ultraschall kann Dein Kind im Mutterleib dreidimensional, und damit um eine Dimension mehr als beim herkömmlichen Ultraschall, betrachtet werden. Der Vorteil dieser pränatalen Untersuchungsmethode liegt in der oftmals besseren, weil räumlichen Darstellung des Kindes und seiner Organe. Daher wird die 3D-Technik häufig im Rahmen des sogenannten Organultraschalls eingesetzt.

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Ist ein 3D Ultraschall medizinisch notwendig?

So schön der 3D Ultraschall sein mag, aus medizinischer Sicht ist er in den meisten Fällen nicht nötig und liefert keine besseren Ergebnisse als ein normaler Ultraschall bei einem geübten Arzt. Und leider ist auch nicht jeder Ultraschall in 3D wirklich brauchbar. Denn die Qualität eines 3D Ultraschalls hängt von folgenden Dingen ab:

  • Die Qualität der Bilder hängt von guten „Sichtbedingungen“ ab. Die Bauchlage Deines Babys, eine an der Vorderwand liegende Plazenta oder wenig Fruchtwasser lassen eine gute 3D-Analyse häufig nicht zu. Im Durchschnitt sind ausreichende Sichtverhältnisse, je nach Schwangerschaftswoche, in ungefähr 50 Prozent der Untersuchungen zu erwarten.
  • Viele Ärzte haben wenig Erfahrung mit der neuen Technik oder sind nicht ausreichend qualifiziert. Gerade viele der niedergelassenen Gynäkologen kennen sich mit den herkömmlichen Geräten besser aus und sind daher eher in der Lage, diese Bilder zu interpretieren.

Kosten des 3D Ultraschalls müssen selbst übernommen werden

Leider wird der 3D Ultraschall als sogenannte individuelle Gesundheitsleistung betrachtet, somit wird die Leistung auch nicht von den Krankenkassen übernommen. Die Kosten sind von Praxis zu Praxis verschieden, belaufen sich aber in der Regel auf über 100 Euro.

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Wann kann man einen 3D Ultraschall durchführen?

Ein 3D Ultraschall kann während der gesamten Schwangerschaft gemacht werden. Am interessantesten für die Eltern ist er zwischen der 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Da ist Dein Kind bereits klar als Baby zu erkennen, ist aber noch klein genug, dass es in großem Umfang auf den Bildschirm passt und Du nicht nur einzelne Gliedmaßen erkennen kannst. Hat Dein ungeborenes Baby die Nase vom Papa oder das Kinn von Dir? Solche und ähnliche Fragen lassen sich am besten ab der 25. Schwangerschaftswoche beantworten. Zu diesem Zeitpunkt sind die individuellen Gesichtsmerkmale Deines Babys ausgeprägt (Fettpolster des Gesichts) und es ist bei ausreichender Fruchtwassermenge noch gut beweglich.

Muss der 3D Ultraschall sein?

Im obigen Video erklärt Professor Hackelöer, Chefarzt am Zentrum Frauen, Mutter und Kind der Asklepios Klinik in Hamburg, den 3D Ultraschall genauer.

Wir danken Dr. Ursula Zollner von der Universitäts-Frauenklinik Würzburg für die zur Verfügung gestellten 3D-Ultraschallaufnahmen:

3D Bilder vom Körperinneren

Der dreidimensionale Ultraschall

Dreidimensionale Bilder vom Inneren des Körpers

Im Folgenden findet sich eine kleine Übersicht über den Begriff des 3D Ultraschalls. Den Begriff Ultraschall an sich kennt man ja. Ultraschallgeräte kommen zum Beispiel beim Gynäkologen zum Einsatz. Aber auch in der ästhetischen Medizin ist es bekannt oder zur Behandlung von Krankheiten wie etwa Rheuma.

Aber was ist nun 3D Ultraschall? Worum es sich bei diesem Verfahren genau handelt, wann es zum Einsatz kommt, welche Formen es gibt, was für Risiken der 3D-Ultraschall mit sich bringen kann und alle weiteren, wichtigen Fragen zur Thematik, finden Sie nachfolgend.

Was ist der 3D Ultraschall?

Ultraschallgeräte sind schon lange im Einsatz, 3D Ultraschall ist dagegen noch nicht jedem bekannt. Wie der Name aber schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um 3D Bilder. Das 3D-Verfahren wird ja sehr oft auch in der Filmindustrie angewandt. Daher sind auch 3D Bilder jedermann ein Begriff.

Beim 3D Ultraschall handelt es sich nun auch um Bilder, die man in dreidimensionaler Form sehen kann. Jedoch geht es hierbei um den Körper und seine inneren Organe.

Mit diesem Verfahren können innere Organe dreidimensional angesehen werden. Und das mit Hilfe des Ultraschalls.

Diese Methode hat, wie man sich denken kann, besonders in der Gynäkologie Einzug gehalten. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, sein ungeborenes Kind schon vor der Geburt, quasi „live“, erleben zu können. Hier bietet der 3D Ultraschall eine faszinierende Art der Bildgestaltung. Es hat schon fast etwas Magisches an sich, das Ungeborene in 3D auf einem Bildschirm beobachten zu können.

Am meisten Sinn macht diese Methode natürlich erst, wenn sich das Baby schon relativ gut entwickelt hat. Also ab dem zweiten Trimester können schwangere Frauen das Kind in ihrem Mutterleib in 3D Ansicht sehen. Der 3D Ultraschall macht dieses möglich. Daneben kommt der 3D Ultraschall aber auch bei diagnostischen Fällen zum Einsatz.

Ursprung & Entwicklung

Der 3D-Ultraschall wurde entwickelt für:

  • Pränataldiagnostik
  • Erkennen von Fehlbildungen wie Spina Bifida
  • Frühzeitige Diagnose von Fehlbildungen innerer Organe oder Extremitäten

3D Ultraschall wird auch 3D Sonografie genannt. Es kommt in der Pränataldiagnostik zum Einsatz in der Zeit der Schwangerschaft. Meist sind dabei das Gesicht und die Hände des Fötus sichtbar. Dabei ist der 3D Ultraschall eine spezielle Ultraschalluntersuchung.

Der 3D Ultraschall ist eine Weiterentwicklung des 2d Ultraschalls. Diesen hatte im Jahre 1958 der Geburtshelfer Ian Donald erfunden. Dies war die Grundsteinlegung für dieses System. Er hat als erster diesen Ultraschall für die Pränataldiagnostik verwendet.

Beim Ultraschall streuen Amplituden des gesendeten Schalls in den Körper aus. Diese reflektieren und dann findet im sogenannten Echo Puls Verfahren eine Messung statt. Am Anfang wurden Ultraschallbilder nur in zweidimensionaler Form wiedergegeben.

Dies war allerdings eine kleine Sensation, denn beim Ultraschall gibt es keine Strahlenbelastung. Im Laufe der Zeit wurde dieses Verfahren weiterentwickelt. Außerdem konnte man damit Fehlbildungen von Organen oder von Extremitäten erkennen. Die Ultraschalldiagnostik wurde dann zum Beispiel auch mit der Fruchtwasseruntersuchung kombiniert.

Funktion, Wirkung & Ziele

Eine 3D Ultraschalluntersuchung ist eine räumliche Darstellung vom Inneren des Körpers. Mit dieser Methode kann man eine genaue Diagnostik betreiben. Der 3D Ultraschall findet vor allem in der Schwangerschaft Verwendung.

Durchführung & Wirkung

Wie wird ein 3D-Ultraschall durchgeführt und wie ist die Wirkungsweise?

Im 3D Ultraschall-Verfahren kann man sehr deutliche Strukturen und Formen erkennen. Etwaige Herzfehler des Embryos, Gesichtsspalten oder auch Neuralrohrfehlbildungen können mit diesem Verfahren erkannt werden. Die gefürchtete Spina bifida aperta, auch Anenzepahlie genannt, wird mit dem 3D Ultraschall rasch diagnostiziert.

Das 3D-Bildwiedergabeverfahren ist so komplex, dass damit genaue Formen gesehen werden können. Der 3D Ultraschall ist somit in heutiger Zeit sehr wichtig geworden. Die Ausprägung von Anomalien kann man schon im Anfangsstadium besser diagnostizieren und somit auch eventuelle Behandlungsmethoden schon früh in Angriff nehmen.

Bei der Untersuchung selbst trägt der Arzt Gleitgel auf den Bauch der kommenden Mutter auf. Daraufhin rotiert der Arzt mit dem Ultraschallgerät am Bauch, um die bestmögliche Darstellung zu bekommen. Liegt das Kind in einer ungünstigen Position, wird beim nächsten Termin das gewünschte Bild gemacht.

Ein 3D Ultraschall hilft bei:

  • Fehlbildungen diagnostizierbar
  • frühe Erkennung von schweren Fehlbildungen
  • innere Organe sowie Knochen gut visualisierbar und begutachtbar

Von der 12. bis zur 16. Woche können mit dem Ultraschall gezielt Fehlbildungen diagnostiziert werden. Hierzu zählen am schwerwiegendsten Herzfehler oder Spina bifida. Das Down-Syndrom lässt sich damit jedoch nicht feststellen. Auch die inneren Organe und Knochen des Fötus können gut visualisiert dargestellt werden. Dabei werden die Organe in dreidimensionaler Form dargestellt.

Formen der Aufnahmen

  • Erinnerungsbilder in Bildformat
  • Erinnerungsvideos

Aufnahmen sind wahlweise als Bild, aber auch als Video zu betrachten. Diese Bilder oder auch ein Video des Ungeborenen im Mutterleib dienen alleine dazu, der Mutter ihr Baby zu zeigen. Es ist eine bleibende Erinnerung, ein Bild in 3D-Format oder noch besser ein Video des Kindes in Besitz zu haben. Wird ein Bild in 3D oder ein Video gewünscht, ist die Verfahrensweise dieselbe wie beim normalen Ultraschall.

Bilder & Zeitraum

Wann ist die beste Zeit für einen 3D Ultraschall?

Eine werdende Mutter will ein Erinnerungsbild oder ein Erinnerungsvideo haben. Dazu eignet sich am besten die Zeit ab der 30. Schwangerschaftswoche. Das Gesicht des Babys ist dann am besten zu sehen und Bilder in 3D hinterlassen dann die bleibendsten Eindrücke.

Jede werdende Mutter freut sich auf das neue Leben, das in ihrem Bauch entsteht. Es ist für die Schwangerer schon ein Erlebnis der besonderen Art, die Bewegungen des Kindes auf dem 3D Ultraschall zu sehen.

Wenn sie dann das Kind mit einem plastischen Gesicht vor sich sieht, ist die Vorfreude meist groß. Es kann auch die Angst vor der Geburt nehmen.

Bis wann kann man ein 3D Ultraschall für Bilder machen?

Dies ist bis zur 33. Woche der Schwangerschaft problemlos möglich. Darüber hinaus sollte man es allerdings durchgeführt haben. Ab diesem Zeitpunkt ist das Kind meist schon relativ groß. Dann findet es womöglich keinen Platz mehr auf einem Bild als Ganzes. Will man allein das Gesicht als Bild haben, ist dies jedoch ohne Weiteres möglich.

Besonderheiten bei den Aufnahmen

Die Lage des Kindes ist natürlich entscheidend, um gute Bilder vom Gesicht und Körper zu bekommen. Dies ist aber weder vom Arzt noch von der Mutter zu beeinflussen. Hier kann nur der günstigste Zeitpunkt bei den vorgeschriebenen Untersuchungen abgewartet werden. Das Gesicht soll zum Ultraschallgerät weisen. Im ungünstigsten Fall muss die Mutter einen eigenen Termin zusätzlich nehmen, um ein passendes Bild zu bekommen.

Diagnose & Untersuchung

Diagnose und Untersuchungsmethoden von 3D Ultraschall

Um einen 3D Ultraschall einzusetzen, muss aber nicht bis zur 30. Woche der Schwangerschaft zugewartet werden. Natürlich kommt ein 3D Ultraschall auch schon viel früher zum Einsatz. Es ist ein wichtiges Verfahren, um Fehlbildungen des Ungeborenen schon früh erkennen zu können. Die bildgebenden Verfahren sind unglaublich präzise und kompakt und die Pixelauflösung sehr hoch.

Schon ab der 12. Schwangerschaftswoche kann man 3D Ultraschall anwenden. Zur Diagnoseerstellung kann der 3D Ultraschall bis zur 16. Woche eingesetzt werden. Geht es rein um die Freude der Erinnerung, um Bilder zu bekommen, bietet sich am besten die 25. Woche dazu an. Hierbei liegt es aber auch im Bereich der Natur, dass manche Kinder dann noch nicht gut auf den Bildern zu sehen sind.

Ziele des 3D Ultraschalls

Neben dem frühzeitigem Erkennen von Fehlbildungen des Kindes, vor allem:

  • Erinnerungsbilder für die Mutter oder Eltern
  • Vorfreude auf das Kind erzeugen
  • Bewußtwerdung von neuem Leben

In erster Linie sind es die bleibenden Erinnerungen in der Zeit des Mutterleibs, warum die Mutter ein 3D Bild oder Video wünscht. Es kann auch im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen absolviert werden, ab der 25. Woche.

Risiken & Gefahren

Risiken, Nebenwirkungen oder Gefahren

Ultraschalluntersuchungen verursachen kaum irgendwelche Risiken. Wenn die Schwangerschaft normal verläuft, müssen die Untersuchungen nicht mehr als nötig stattfinden. Aber die 3D Ultraschalluntersuchungen hinterlassen auf keinen Fall irgendwelche Schäden am Ungeborenen.

Durch die Untersuchungen mit dem Ultraschall können überdies Fehlbildungen oder gefährliche Entwicklungen des Kindes von vornhinein ausgeschlossen werden. Denn dies ist im Ultraschall schön zu sehen. Entwickelt sich das Kind gut, entfallen auch etwaige andere Tests, die mitunter ja auch ein gewisses Risiko in sich bergen.

Zu welchem Arzt?

Zu welchem Arzt sollte man gehen, um einen 3D Ultraschall zu machen?

→ Gynäkologen

Die Behandlung mit dem 3D Ultraschall tätigt der behandelnde Gynäkologe. Besonders eine Erstgebärende oder junge Eltern wollen das Kind bereits vor der Geburt sehen können. Das werdende Leben macht auch die Verantwortung für den neuen Erdenbürger bewusst.

Unser Fazit zum 3D Ultraschall

Der 3D Ultraschall ist in der Schwangerschaftsvorsorge ein wichtiges bildgebendes Verfahren zur Früherkennung von eventuellen Fehlbildungen des Kindes. Besorgniserregende Krankheiten, wie Herzfehler oder Schlimmeres können damit rechtzeitig erkannt werden.

Darüber hinaus trägt es viel zur Vorfreude auf ein neues Menschenleben bei der Mutter bei, wie auch beim Vater. Die Eltern werden sich ihrer enormen Verantwortung bewusst. Der 3D Ultraschall dient auch als bleibende Erinnerung für die Eltern oder die Mutter mit einem Bild oder Video. Dieses kann man dem Kind in späteren Jahren dann präsentieren.

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3D / 4D Sonographie

Drei Ultraschalluntersuchungen sind Bestandteil der ärztlichen Schwangerschafts-
vorsorge. Mit unserem hochauflösenden 3D/4D-Ultraschallgerät der jüngsten
Generation können faszinierende, fotorealistische Bilder des Kindes im Mutterleib
gemacht werden.
Es sind Bewegungsabläufe sichtbar. Erleben Sie das Mienenspiel des Ungeborenen.
Sehen Sie die Bewegungen der Hände.
Diese Untersuchung ist für die Mutter und das Kind risikolos. Auf Wunsch halten
wir die Untersuchung auf CD/DVD fest, so dass Sie alles auf Ihrem TV-Gerät zuhause
ansehen können.

Was ist eine 3D/4D Sprechstunde?
Unsere 3D/4D Sprechstunde dient der Erstellung von Erinnerungsbildern und -Videos
von ungeborenen Kindern im Mutterleib. Wir bieten unsere Leistungen in dieser
Sprechstunde gerne auch Patientinnen aus anderen Praxen an. Sie brauchen
keine Überweisung.
Wir haben uns auf diese Aufnahmen spezialisiert und verfügen über eine langjährige
Erfahrung. Es werden keine ärztlichen Leistungen angeboten. Wir legen unser Hauptaugen-
merk auf die Bild- und Videoqualität. Der Ultraschall wird von einem Arzt/ einer Ärztin
durchgeführt.

Wann ist die optimale Zeit um die besten Bilder zu bekommen?
Wir können in jeder Schwangerschaftsphase 3/4D Aufnahmen machen. Sie sehen wie
das Herz Ihres Babys klopft. Das Kind ist jedoch noch nicht voll entwickelt. Nach 12 Wochen
erkennen wir die Hände/Finger und Beine. Ihr Kind bewegt Arm und Beine, Kopf dreht den
Kopf. Die Bewegungen sind schon lebhaft.
Ab der 22.Woche kann man per Ultraschall nur noch einen Teil des Kindes ansehen, da
es inzwischen zu groß geworden ist, um es zur Gänze auf einem Bild erfassen zu können.
Optimaler Zeitpunkt 3 / 4 D-Sonographie: 23+0. und 24+6. Schwangerschaftswoche.
Zahlt die Krankenkasse den Besuch im Ultraschallstudio?
Nein. Es handelt sich um reine Wunschleistungen, welche von Krankenkassen nicht
bezahlt werden.
Ersetzt der Besuch im Ultraschallstudio einen Frauenarzttermin?
Nein. Wir wollen schöne Erinnerungsbilder und Videos per Ultraschall herstellen. In
unserer 3D/4D-Sprechstunde bieten keine diagnostischen Leistungen an.
Bekomme ich immer ein tolles Bild?
Zwischen der 24. und 30. Woche sind die Chancen auf ein schönes Bild vom Gesicht
des Kindes hoch. Die Qualität der Bilder ist stark abhänging von der Position des Kindes.
Auch die Stärke der Bauchdecke beeinflusst die Qualität der Aufnahmen.
Sollten aufgrund der Lage des Kindes keine 3D-Gesichtsbilder möglich sein, erhalten
Sie einen neuen Termin. Zusätzliche Gebühren erheben wir keine.
Welche Ultraschallgeräte werden eingesetzt?
Wir schallen mit einem Ultraschallgerät der Firma GE. Voluson 730 Pro sind high-end
Ultraschallgeräte im 3D/4D-Bereich. Durch die höhere Tiefenschärfe erzeugen
wir eine optimale Bildqualität.
Ist eine Geschlechtsbestimmung meines Kindes möglich?
Ja. Hier ist natürlich die Lage des Kindes von Bedeutung. Manche Kinder wollen die
Spannung einfach hoch halten.
Kann ich andere Personen zu dem Termin nehmen?
Wir freuen uns über Besuch. Sollten Sie Kinder mitbringen ist es günstig, wenn Sie
eine Begleitperson einladen.
Wird bei dem Termin auch auf Fehlbildungen geachtet?
Nein – unsere Leistung umfasst ausschließlich das Filmen und die bildliche Darstellung
des ungeborenen Kindes und ersetzt nicht die frauenärztliche Untersuchung. Wir
können keine Haftung für nicht erkannte Fehlbildungen übernehmen, da wir keine
ärztliche Untersuchung durchführen.
Wie läuft die Ultraschalluntersuchung ab?
Begonnen werden unsere Ultraschallsitzungen im herkömmlichen Ultraschall-Modus.
Anschließend wechseln wir 3D/4D ab.
Geschallt wird ab der 12 Schwangerschaftswoche über den Bauch.

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